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Probleme mit Berufsfindung

G

Gelöscht 120834

Gast
Hallo Community,

ich bin 21, im 3. Semester meines geisteswissenschaftlichen Studiums das ich nicht weiterführen möchte. Ich hatte ein schlechtes Abi, der Schnitt lag bei 3,2. Ich habe viel geschwänzt, weil ich mich in der Schule nicht wohl gefühlt habe und sehr erschöpft war von allem. Jedenfalls habe ich mich dann in einen NC freien Studiengang eingeschrieben, aber ich habe gemerkt dass ich mich da nicht wohl fühle und ich das Studium aus mehreren Gründen nicht weiterführen will.

Ich habe im September beschlossen aufzuhören, habe bis jetzt 15 Bewerbungen verschickt, wurde bisher 3 mal eingeladen, auf 3 Antworten warte ich noch, der Rest waren Absagen. Finde ich nicht schlimm, kann es verstehen. Mein Abitur war eben schlecht und ich bin eine Niete in Mathe.

Mir ging es wirklich miserabel während meiner Abi Zeit, will da nicht näher drauf eingehen, ich will nur sagen, dass ich es bereue und akzeptiert muss aber, weil mein Schnitt eben schlecht ist und ich nichts mit Mathe anfangen kann fallen viele Studiengänge weg. Das gilt auch für Ausbildung, ich habe gemerkt, dass die Ausbildungen für die ich mich beworben habe nicht zu mir passen oder ich nicht die nötigen Qualifikation vorweisenkann. Ich dachte ich versuche es, aber ich passe wenn ich ehrlich zu mir selbst bin nicht auf das gewünschte Profil.

Ich habe außerdem schon viele Praktika gemacht, im Kindergarten, im Einzelhandel, im Labor, in der Buchhandlung, in der Apotheke. Ich habe als Bürokraft gejobbt und als Nachhilfelehrerin. Mir hat nichts zugesagt, ich habe mich immer extrem unwohl gefühlt und fremd in meinem Körper als ich vor Ort meine Tätigkeit ausgeübt habe.

Mich verfolgt die Frage nach dem Beruf seit 6 Jahren und wenn ich ehrlich bin, ich muss nicht viel Geld verdienen, ich will nur genug haben für ein unbeschwertes Leben. Ich will mich einfach wohl fühlen auf der Arbeit. Ich habe Freunde die gerne zur Arbeit gehen und die sich dort wohl fühlen, bei mir war das bisher nie der Fall. Auch unter meinen Kommilitonen fühle ich mich unwohl, ich merke dass ich einen anderen Habitus habe.

Ich bin sehr introvertiert, brauche viel Zeit für mich, Menschen erschöpfen mich sehr, ich lebe in einer Großstadt und das macht mich auch echt fertig. Ich muss aber sagen, dass ich eine sehr offene Person bin, ich bin kommunikativ und einfühlsam. Mit mir kann man gut lachen und reden. In meinem Freundeskreis und in meiner Familie bin ich diejenige die für gute Laune sorgt. Ich sage das damit ihr einen Eindruck von meiner Person bekommt und nicht um mich selbst zu pushen oder etwas dergleichen.

Ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll, ich muss irgendwas abschließen ob Studium oder Ausbildung, die Hauptsache für mich ist dass ich mich wohl fühle in dem was ich tue. Ich fühle mich so schlecht, weil ich meinen Kopf jeden Tag darüber zerbreche was nun beruflich aus mir werden soll.

Ich bin kreativ, lese und schreibe gerne. Interessiere mich für Kunst, Geschichte und Psychologie. Musik und Filme begeistern mich auch. Ich habe immer Themen für die ich mich interessiere und über die ich mit anderen plaudern kann und dennoch weiß ich nicht welchen Beruf ich ausüben soll.

Die Intention mit meinem Studium war danach in die Richtung Redaktion zu gehen, Texterin zu werden oder etwas im Bildungsbereich auszuüben, in der Theorie klingt das zwar ganz ok, aber ich weiß, dass ich nicht mit Kindern oder Jugendlichen arbeiten möchte. Ich bin gut informiert und weiß, dass man es mit einem geisteswissenschaftlichem Studium nicht so einfach hat auf dem Arbeitsmarkt. Deshalb wollte ich mich mit der Ausbildung umorientieren, da ich aber fühle und rein logisch weiß, dass ich nicht auf die Ausbildungen passe für die ich mich beworben habe, weiß ich nicht wo und wie ich beruflich meinen Platz in diesem System finden soll.

Ich habe nicht das Geld um privat irgendwo das zu studieren wofür mir der passende NC fehlt, deshalb muss ich etwas anderes in Erwägung ziehen, aber ich weiß nicht was. Ich habe mir vor 3 Jahren eine Liste gemacht mit beruflichen Möglichkeiten aber eine nach der anderen hat sich in Luft aufgelöst. Denn das was ich aufgeschrieben habe passt einfach nicht zu mir, Beispiel: Lehramt studieren und die Uni wechseln, damit ich da NC frei studieren kann, aber ich kann nicht mit Kindern umgehen und ich will auch gar nicht Lehrerin werden.

Und noch was kurz zu dem Studium, ich bin nicht gut in meinem Studiengang, mein Schnitt liegt momentan bei 2,5 und ich bin erst im 3. Semester. Ich muss auch einfach sagen, die Inhalte interessieren mich nicht die Bohne. Einer der Gründe weshalb ich es nicht weiterführen will.

Ich könnte mir schon vorstellen, an einer kleineren Uni oder FH etwas anderes zu studieren, wenn ich nur wüsste was. Mit meinem schlechten Abi und dem nicht vorhandenen Verständnis für Mathe habe ich keine Möglichkeiten. Obwohl ich weiß, dass ich die nötigen Attribute habe um ein Studium abzuschließen. Ich mag das wissenschaftliche Arbeiten, Hausarbeiten schreiben macht mir Spaß, aber das möchte ich nicht für einen Studiengang tun der mich A: nicht so interessiert wie er sollte und B: schlecht auf dem Arbeitsmarkt aussieht.

Was könnt ihr mir noch raten? Ich will nicht alles abbrechen und bis 30 einfach irgendwo jobben. Ich möchte einfach nur, dass sich die Frage nach meinem Beruf endlich löst und ich mich in meinem Beruf wohl fühle. Hatte jemand eine ähnliche Situation?

Danke für eure Zeit
 
F

Fliese123

Gast
Hallo Community,

ich bin 21, im 3. Semester meines geisteswissenschaftlichen Studiums das ich nicht weiterführen möchte. Ich hatte ein schlechtes Abi, der Schnitt lag bei 3,2. Ich habe viel geschwänzt, weil ich mich in der Schule nicht wohl gefühlt habe und sehr erschöpft war von allem. Jedenfalls habe ich mich dann in einen NC freien Studiengang eingeschrieben, aber ich habe gemerkt dass ich mich da nicht wohl fühle und ich das Studium aus mehreren Gründen nicht weiterführen will.

Ich habe im September beschlossen aufzuhören, habe bis jetzt 15 Bewerbungen verschickt, wurde bisher 3 mal eingeladen, auf 3 Antworten warte ich noch, der Rest waren Absagen. Finde ich nicht schlimm, kann es verstehen. Mein Abitur war eben schlecht und ich bin eine Niete in Mathe.

Mir ging es wirklich miserabel während meiner Abi Zeit, will da nicht näher drauf eingehen, ich will nur sagen, dass ich es bereue und akzeptiert muss aber, weil mein Schnitt eben schlecht ist und ich nichts mit Mathe anfangen kann fallen viele Studiengänge weg. Das gilt auch für Ausbildung, ich habe gemerkt, dass die Ausbildungen für die ich mich beworben habe nicht zu mir passen oder ich nicht die nötigen Qualifikation vorweisenkann. Ich dachte ich versuche es, aber ich passe wenn ich ehrlich zu mir selbst bin nicht auf das gewünschte Profil.

Ich habe außerdem schon viele Praktika gemacht, im Kindergarten, im Einzelhandel, im Labor, in der Buchhandlung, in der Apotheke. Ich habe als Bürokraft gejobbt und als Nachhilfelehrerin. Mir hat nichts zugesagt, ich habe mich immer extrem unwohl gefühlt und fremd in meinem Körper als ich vor Ort meine Tätigkeit ausgeübt habe.

Mich verfolgt die Frage nach dem Beruf seit 6 Jahren und wenn ich ehrlich bin, ich muss nicht viel Geld verdienen, ich will nur genug haben für ein unbeschwertes Leben. Ich will mich einfach wohl fühlen auf der Arbeit. Ich habe Freunde die gerne zur Arbeit gehen und die sich dort wohl fühlen, bei mir war das bisher nie der Fall. Auch unter meinen Kommilitonen fühle ich mich unwohl, ich merke dass ich einen anderen Habitus habe.

Ich bin sehr introvertiert, brauche viel Zeit für mich, Menschen erschöpfen mich sehr, ich lebe in einer Großstadt und das macht mich auch echt fertig. Ich muss aber sagen, dass ich eine sehr offene Person bin, ich bin kommunikativ und einfühlsam. Mit mir kann man gut lachen und reden. In meinem Freundeskreis und in meiner Familie bin ich diejenige die für gute Laune sorgt. Ich sage das damit ihr einen Eindruck von meiner Person bekommt und nicht um mich selbst zu pushen oder etwas dergleichen.

Ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll, ich muss irgendwas abschließen ob Studium oder Ausbildung, die Hauptsache für mich ist dass ich mich wohl fühle in dem was ich tue. Ich fühle mich so schlecht, weil ich meinen Kopf jeden Tag darüber zerbreche was nun beruflich aus mir werden soll.

Ich bin kreativ, lese und schreibe gerne. Interessiere mich für Kunst, Geschichte und Psychologie. Musik und Filme begeistern mich auch. Ich habe immer Themen für die ich mich interessiere und über die ich mit anderen plaudern kann und dennoch weiß ich nicht welchen Beruf ich ausüben soll.

Die Intention mit meinem Studium war danach in die Richtung Redaktion zu gehen, Texterin zu werden oder etwas im Bildungsbereich auszuüben, in der Theorie klingt das zwar ganz ok, aber ich weiß, dass ich nicht mit Kindern oder Jugendlichen arbeiten möchte. Ich bin gut informiert und weiß, dass man es mit einem geisteswissenschaftlichem Studium nicht so einfach hat auf dem Arbeitsmarkt. Deshalb wollte ich mich mit der Ausbildung umorientieren, da ich aber fühle und rein logisch weiß, dass ich nicht auf die Ausbildungen passe für die ich mich beworben habe, weiß ich nicht wo und wie ich beruflich meinen Platz in diesem System finden soll.

Ich habe nicht das Geld um privat irgendwo das zu studieren wofür mir der passende NC fehlt, deshalb muss ich etwas anderes in Erwägung ziehen, aber ich weiß nicht was. Ich habe mir vor 3 Jahren eine Liste gemacht mit beruflichen Möglichkeiten aber eine nach der anderen hat sich in Luft aufgelöst. Denn das was ich aufgeschrieben habe passt einfach nicht zu mir, Beispiel: Lehramt studieren und die Uni wechseln, damit ich da NC frei studieren kann, aber ich kann nicht mit Kindern umgehen und ich will auch gar nicht Lehrerin werden.

Und noch was kurz zu dem Studium, ich bin nicht gut in meinem Studiengang, mein Schnitt liegt momentan bei 2,5 und ich bin erst im 3. Semester. Ich muss auch einfach sagen, die Inhalte interessieren mich nicht die Bohne. Einer der Gründe weshalb ich es nicht weiterführen will.

Ich könnte mir schon vorstellen, an einer kleineren Uni oder FH etwas anderes zu studieren, wenn ich nur wüsste was. Mit meinem schlechten Abi und dem nicht vorhandenen Verständnis für Mathe habe ich keine Möglichkeiten. Obwohl ich weiß, dass ich die nötigen Attribute habe um ein Studium abzuschließen. Ich mag das wissenschaftliche Arbeiten, Hausarbeiten schreiben macht mir Spaß, aber das möchte ich nicht für einen Studiengang tun der mich A: nicht so interessiert wie er sollte und B: schlecht auf dem Arbeitsmarkt aussieht.

Was könnt ihr mir noch raten? Ich will nicht alles abbrechen und bis 30 einfach irgendwo jobben. Ich möchte einfach nur, dass sich die Frage nach meinem Beruf endlich löst und ich mich in meinem Beruf wohl fühle. Hatte jemand eine ähnliche Situation?

Danke für eure Zeit
Übersetzt du gerne? Wie wäre es mit einem Sprachstudium oder einer Ausbildung zu Dolmetscher oder Übersetzer?
 

flower55

Aktives Mitglied
Hallo,
eine 2,5 in einem Studium, das nicht anscheinend nicht mehr interessiert, ist gut.

Es gibt u.a. die Möglichkeit Deine Abi-Note nachzubessern durch ein Abend-Abi.
Erkundige Dich.
So verbessern sich auch Deine Studienmöglichkeiten.
Du hast in der Schule viel geschwänzt, da Du Dich nicht wohl gefühlt hast und hast
einen Durchschnitt von 3,2 erreicht. Das ist eine sehr gute Leistung.

Du scheinst Dein Leben danach ausgerichtet zu haben, nur das machen zu wollen,
bei dem Du Dich wohl fühlst.
Nun scheint es angezeigt in Deinem Leben, Kompromisse zu finden zwischen
nicht so ganz wohl fühlen und wohl fühlen oder weniger wohl fühlen und wohl
fühlen etc.
Nur das machen zu wollen, bei dem Du Dich beruflich ununterbrochen wohl fühlst, wird
es meiner Ansicht nach nicht geben.

Du hast Dich anscheinend wohl dabei gefühlt, die Schule zu schwänzen und "nichts"
zu tun; bitte jetzt nicht als Kritik verstehen. Du bist damit "durchgekommen", Dich an die
tägliche Erbringung einer gewissen Leistung vorbeizuschleusen, indem Du Dich ihr
entzogen hast und all das eingebettet in Deiner Argumentation, dass Du Dich
dabei nicht wohl fühlst.

Innerliche Kompromisse zu finden und das abzuwägen zwischen dem Nichtwohlfühlen
und dem Wohlfühlen oder weniger Nichtwohlfühlen und dem Wohlfühlen etc.
wird erforderlich sein.
Einzig und alleine einen beruflichen Aufbauweg finden zu wollen, in dem Du Dich
jeden Tag wohlfühlst, wird meiner Ansicht nach nicht funktionieren.

Wir brauchen Kompromisse im Leben.
Und es scheint angesagt zu sein in Deinem Leben evtl. auch berufliche Aufbauwege zu
gehen in denen sich innerlich ein Gefühl des Nichtwohlfühlens einstellt und Du trotzdem
durchhälst und dabei auch Erlebnisse hast des Wohlfühlens.

Ein Leben nur ausgerichtet nach dem "Ich möchte mich wohlfühlen" existiert meiner Ansicht
nach nicht. Es sei denn Du hast von Dir aus die Möglichkeit es Dir so einzurichten, dass
es Dir gelingt und das ohne jeglichen Kompromiss.

alles Liebe
flower55
 
G

Gelöscht 120834

Gast
Hallo,
eine 2,5 in einem Studium, das nicht anscheinend nicht mehr interessiert, ist gut.

Es gibt u.a. die Möglichkeit Deine Abi-Note nachzubessern durch ein Abend-Abi.
Erkundige Dich.
So verbessern sich auch Deine Studienmöglichkeiten.
Du hast in der Schule viel geschwänzt, da Du Dich nicht wohl gefühlt hast und hast
einen Durchschnitt von 3,2 erreicht. Das ist eine sehr gute Leistung.

Du scheinst Dein Leben danach ausgerichtet zu haben, nur das machen zu wollen,
bei dem Du Dich wohl fühlst.
Nun scheint es angezeigt in Deinem Leben, Kompromisse zu finden zwischen
nicht so ganz wohl fühlen und wohl fühlen oder weniger wohl fühlen und wohl
fühlen etc.
Nur das machen zu wollen, bei dem Du Dich beruflich ununterbrochen wohl fühlst, wird
es meiner Ansicht nach nicht geben.

Du hast Dich anscheinend wohl dabei gefühlt, die Schule zu schwänzen und "nichts"
zu tun; bitte jetzt nicht als Kritik verstehen. Du bist damit "durchgekommen", Dich an die
tägliche Erbringung einer gewissen Leistung vorbeizuschleusen, indem Du Dich ihr
entzogen hast und all das eingebettet in Deiner Argumentation, dass Du Dich
dabei nicht wohl fühlst.

Innerliche Kompromisse zu finden und das abzuwägen zwischen dem Nichtwohlfühlen
und dem Wohlfühlen oder weniger Nichtwohlfühlen und dem Wohlfühlen etc.
wird erforderlich sein.
Einzig und alleine einen beruflichen Aufbauweg finden zu wollen, in dem Du Dich
jeden Tag wohlfühlst, wird meiner Ansicht nach nicht funktionieren.

Wir brauchen Kompromisse im Leben.
Und es scheint angesagt zu sein in Deinem Leben evtl. auch berufliche Aufbauwege zu
gehen in denen sich innerlich ein Gefühl des Nichtwohlfühlens einstellt und Du trotzdem
durchhälst und dabei auch Erlebnisse hast des Wohlfühlens.

Ein Leben nur ausgerichtet nach dem "Ich möchte mich wohlfühlen" existiert meiner Ansicht
nach nicht. Es sei denn Du hast von Dir aus die Möglichkeit es Dir so einzurichten, dass
es Dir gelingt und das ohne jeglichen Kompromiss.

alles Liebe
flower55
Ich stimme dir zu im Leben ist es wichtig Kompromisse zu schließen und ich stimme dir auch zu, dass ich in der Tat während andere in der Schule waren Zuhause war.

Ich war zu der Zeit in Therapie, mir ging es wirklich schlecht, aber das will ich nicht als Entschuldigung nehmen, weil das in meinen Augen keine ist. In meinem Leben habe ich oft Kompromisse geschlossen in dem ich eben mehrere Praktika durchgezogen habe, wie auch das Abitur und bei beiden Jobs um die 5 Monate war. Ich weiß, dass nicht jeder Tag ein guter sein muss oder ich mich jeden Tag wohl fühlen muss, mir geht es eher um die langzeitige Zufriedenheit und mir selbst zur liebe wollte ich an der Stelle im Hinblick auf das Studium einen Schlussstrich ziehen. Ich möchte mir nichts mehr aufzwingen was mir auf Dauer nicht gut tut, deshalb hadere ich sehr mit der Berufsfindung, da ich keine Langzeitfolgen davon tragen möchte.

Das Abitur kann ich leider nicht mehr wiederholen da ich es schon bestanden habe, es gab auch eine sehr dunkle Phase im Endspurt in der ich abbrechen wollte, aber ein bestimmter Lehrer konnte mich schlussendlich doch überzeugen es durchzuziehen. Ich wünsche mir teilweise, dass ich damals nicht bestanden hätte um es jetzt wiederholen zu können um besser abzuschneiden, aber ich nehme jetzt es so an wie es ist, da ich es nicht ändern kann.

Danke für deine ehrlichen Worte
 

Northern Light

Sehr aktives Mitglied
Tierpflege war auch das erste, was mir in den Sinn kam. Kannst du ansonsten die Liste an Jobs, die du dir als Optionen hattest vorstellen können (und die dann aber doch weggefallen sind), hier aufzählen? Dann wissen wir hier schonmal, worüber wir NICHT mehr nachdenken müssen.
 
G

Gelöscht 120834

Gast
Wie sieht es mit sehr praktischen Berufen aus, zum Beispiel im Handwerk oder Gärtnerei oder Tierpflege oder Landwirtschaft?
Ich bin eher theoretisch veranlagt als praktisch, daher fält in meinen Augen Landwirtschaft und Handwerk weg. Tiere mag ich tatsächlich gerne, aber ich werde schnell emotional und da ich selbst nie Haustiere hatte, sehe ich mich auch nicht unbedingt in dem Bereich. Ich denke ich bringe auch nicht die nötigen Tugenden mit für einen Beruf mit Tieren oder eben Kindern.
 
G

Gelöscht 120834

Gast
Tierpflege war auch das erste, was mir in den Sinn kam. Kannst du ansonsten die Liste an Jobs, die du dir als Optionen hattest vorstellen können (und die dann aber doch weggefallen sind), hier aufzählen? Dann wissen wir hier schonmal, worüber wir NICHT mehr nachdenken müssen.
Das ist die Liste an NC freien Studiengängen die ich mal in Erwägung gezogen habe

- Geisteswissenschaftliches Studium (Deutsch, Geschichte, Erziehungswissenschaft, Englisch)
- Rechtswissenschaft (Staatsexamen)
- Lehramt (die selben Fächer wie oben)

Die Ausbildungsberufe
Medienkauffrau/Mediengestalter/Marketingkauffrau, JFA und zur Notlösung dann noch Bürokauffrau/Immobilienkauffrau, aber das ist wirklich nicht meins wenn ich ehrlich zu mir selbst bin.

Hatte auch überlegt Psychologie zu studieren, da mich das wirklich sehr interessiert, aber das Geld habe ich nicht. Ich könnte theoretisch außerhalb Deutschland studieren um den NC zu umgehen, aber auch für den Umzug habe ich nicht das nötige Geld.

Ich könnte jetzt auch mehrere Gründe nennen warum ich überzeugt davon bin, diese Berufe nicht auszuüben, aber das würde ausschweifen.

Im Büro sehe ich mich nicht, habe das schon ausprobiert, war gar nicht meins, dann kommt noch das Problem mit Mathe und der Wirtschaft, das ist auch gar nicht mein Gebiet.

Wenn ich mir die Berufe in meinem Familien und Freundeskreis ansehe, sehe ich mich in keinem der Berufe. Das wären Pflege/Geschundheitsberufe, Handwerkliche Berufe, Berufe mit viel Menschenkontakt oder eben Berufe im Büro. Die kann ich ja auch mal aufzählen:

- Industriekauffrau
- Friseurin
- Schneiderin
- Altenpfleger
- Kinder und Jugendbetreuung
- Gastronomie
- Nagelstudio
- Krankenschwester
- Chemisch Technischer Assistent (find ich interessant aber Mathe und Chemie sind kritisch)
- Elektroniker
- Maler

In meinem Umfeld hat jeder eine Ausbildung gemacht oder jobbt. Ich bin die einzige die noch studiert, jeder meiner Freunde hat das Studium nach dem 1. Semester abgebrochen und sich schnell umorientiert. Anfangs hatte ich die Reservepläne, aber jetzt stehe ich ohne weitere Planung da. Ich könnte zwar mein Studium einfach abbrechen, aber das möchte ich nicht wenn ich nicht eine andere Vision habe. Am Ende ziehe ich mein Studium durch, habe einen schlechten Schnitt und bin dann arbeitslos, weil ich etwas brotloses studiert habe...das sollte auch nicht Sinn der Sache sein

Über weitere Anregungen wäre ich sehr dankbar
 

weidebirke

Urgestein
Mein Sohn macht eine Ausbildung zum Medizinisch-technischem Assistenten, Schwerpunkt Radiologie - kurz Röntgenassistent.

Er hat Mittlere Reife, hatte in Physik immer eine 4 und ist auch eher gern für sich, mag es nicht in großen Teams oder permanent kommunizieren zu müssen.

Die Physikschwäche war zwar schon ein Problem, vor allem in den Fächern Strahlenkunde und Optik, aber er hat es am Ende mit einer 3 geschafft.

Der Job ist für ihn super, er kann da mit dem Patienten vor sich hinbosseln, viel geredet wird da nicht und er arbeitet fast immer allein.

Vielleicht auch was für Dich? Und selbst wenn man in einem Bereich eine Niete ist, ist das aber nichts, was man nicht mit normaler Intelligenz wenigsten auf Berufsschulniveau hinkriegt. Ich bin auch keine Genie, was Mathe, Physik und Chemie angeht, aber wenn man da das Abi bestanden hat, schafft man auch die Berufsschule.
 

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