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Probleme mit Babysitterkind

Also was man hier so liest, da kann man sich Maya nur anschließen.

Als ob die Eltern mit zwei Jobs immer noch am Existenzminimum leben, dass glaubt doch niemand. Denen ist der eigenen Wohlstand, sei er auch noch so gering wichtiger als das eigene Kind.

Immerhin können Sie sich einen täglichen Babysitter leisten. Das Geld könnte man sich zum Beispiel theoretisch sparen und dafür selber eher Zuhause sein.

Aber nein, dann müsste man vllt in eine etwas kleinere Wohnung ziehen, nicht nur Markenklamotten kaufen oder mal nur einmal im Jahr in den Urlaub fahren.

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass man als Paar so wenig verdient, dass man da nicht kürzer treten kann und das Kind vernachlässigen muss, weil man sonst bitter verhungern würde.

Da will man lieber sich selber und demir Kind was bieten, vergisst dabei aber, dass gemeinsame Zeit mehr wert ist als irgendein dummes Geschenk, teures Hobby oder sonst was.

Es würde mich nicht wundern, wenn die Kleine als Teenie durchdreht und die Eltern ihr auch noch den Vorwurf machen, was sie denn hat, immerhin hat sie ja immer alles gehabt.🙄
 
Liebe TE, ich finde, dass Du all das schon wirklich sehr gut und richtig machst. Immerhin hat sie sich ja irgendwann von Dir trösten lassen- wenn es auch gedauert hat, so hat es doch immerhin geklappt: Das ist ja auch schon mal ein Erfolg.
Ich glaube, Du solltest auf diesem Weg auf jeden Fall weiter gehen.
Aber vielleicht versuchst du trotzdem nochmal mit dem Eltern zu sprechen: Das ganze klingt für mich nicht besonders gut: Manche Kinder kommen mit Fremdbetreuung besser zurecht und andere schlechter. Man weiß ja auch nicht, wie das Familienleben bei denen zuhause aussieht, wenn die Eltern da sind: Es ist ja nicht die Quantität der gemeinsam verbrachten Zeit, sondern die Qualität! und vielleicht hapert es da ja auch? Wie verbringen die Eltern mit dem Kind die Abende und die Wochenenden?
Du hast geschrieben, wie der Vater sich dazu äußert- was sagt denn die Mutter?

Ich finde übrigens auch nicht, dass man die Eltern aus der Ferne hier beurteilen, oder verurteilen sollte: Keiner steckt da drin und wir alle wissen, dass das Leben manchmal komische Wege geht!
Wie gesagt: Allein die Tatsache, dass ein Kind so lang fremd betreuut wird, muss noch lange nicht schlecht für das Kind sein: Es kommt immer auf die Konstellation an: Also auf das Zusammenspiel zwischen den Eltern und ihrem Umgang mit dem Kind, dem Kind und seinen Anlagen und eben auch dem Babysitter (wobei ich wirklich überzeugt bin, dass die TE alles sehr richtig macht!- Kompliment!)
Bevor übrigens alle am Rad drehen: Meine Mutter war auch berufstätig, dh ich habe sie nur Feierabend und Wochenende gesehen- den Rest der Zeit (auch Nachts) war ich bei den Großeltern: Geschadet hat es nicht- es war eine schöne Zeit- auch wenn ich natürlich manchmal ein bißchen traurig war (aber eben in Maßen). OK, man kann sagen Großeltern sind Familie, aber darauf kommt es nicht an: Die TE gehört ja auch schon fast zur Familie. Es kommt darauf an, wie innig der Kontakt ist und vor allem: Schaffen es die Eltern, in der Zeit, die sie mit dem Kind haben, dem Kind genug Sicherheit zu geben? Qualität vor Quantität eben!

Hallo Maya,
danke für deine Meinung, ich habe nicht das Verhalten der Eltern nicht als < r i c h t i g dargestellt, sondern so, das es uns nicht zusteht über ihre Art und Weise der Familienplanung zu urteilen..
Es ist auch keine Entschuldigung dafür...

Du selbst kannst dich wirklich sehr glücklich schätzen, das du nicht so aufwachsen musstes und deine Kinder es nicht müssen. 🙂

Millionen Menschen müssen hart für ihren Lebensunterhalt arbeiten gehen, sehr oft auch beide Partner, da sind viele Kinderseelen nicht mit einverstanden, Angehörige nicht und die Eltern selbst meist auch nicht...
aber diese Kinder werden nicht mißhandelt, verwahrlosen nicht, verdrecken nicht oder werden gar vernachlässigt....

Ich selbst freue mich über jede Familie, die ihren Kindern so ein unbeschwertes Leben ermöglichen können/konnten - DAMALS und HEUTE...
Leider ist das in den meisten Fällen in den Familien die Regel, egal ob ein oder 2 Verdiener da sind...
Da muss ich Dir recht geben!
Wir können es einfach nicht beurteilen!

Wir wissen nicht, was da genau alles schief läuft- wir wissen nicht, was diese Familie für Probleme, Sorgen, oder sonstige Beweggründe hat. Vielleicht läuft die Ehe nicht gut und es gibt dort auch Probleme, die sich nicht so einfach lösen lassen? Vielleicht haben sie große Schulden? usw

Klar, für die TE ist das alles schwer, denn sie ist mitten drin und doch "nur" außenstehend, aber kontinuierlich mit den Eltern reden und mit dem Kind weiter so umgehen wie bisher scheint mir das Erfolgversprechendste zu sein.
Auch wenn Du es vielleicht nicht so zu spüren bekommst, kannst Du sicher viel positives für das Kind tun und viel bewirken!
 

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