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Probleme in Ausbildung

S

Steffen Rosi

Gast
Hallo,
folgende situation:
Ich habe vor einem jahr eine ausbildung begonnen und nun ist diese zuende🙁 also es stellt sich so da. mache eine ausbildung zum infoamtikkaufmann in einem etwas kleinerem betrieb. leider hatte meine arbeite nei wirklich etwas mit inforamtikkaufmann zutun sondern eher mit kabelrollen und und und.. so dann habe ich etwas scheße gebaut und war nicht regelmäßig in der berufsschule. Dann kam eine abmahnung. so dann war ich letzte woche krank und dann habe ich einen anruf bekommen, dass ich mich am tag wo ich wieder gesund war mit meinem ausbilder und dem chef der firma zusammensetzten muss. so da wurde mir gesagt, dass es nicht past von deren seite aus und sie nicht mehr länger mit mir zusammen arbeiten wollen. sie haben mir gesagt ich soll mir überlegen wie ich vorgehe um die ausbildung abbzubrechen oder sie gehen den nornalen kündigungs weg. So nun hatte ich bis heute zeit und sollte mich dann wieder mit ihnen treffen. Nun hab ich aber S**** gebaut und war nicht da zu der zeit. Was denk ihr wie ich vorgehen soll? ausbildung abbrechen oder moich kündigen lassen? was ist besser für später? und wenn ich eine ausbildung abbreche wie amche ich dies? reicht ein brief an die firma"hier mit kündige ich den ausbildungsvertrag..." oder wie geht sowas? hab davon keien ahnung. eine schnelle antwort wäre super weil ich ja jezz irgendiw ereagieren muss! Danke schon einmal,

MFG Steffen
 
Hallo Steffen,
reichlich spät kommt Dein Interesse an Deiner Zukunft muss ich sagen.
Ich denke, es wäre besser wenn Du kündigst oder wenn der Vertrag in beiderseitigem Einverständniss beendet wird.Auf jeden Fall solltest Du Dir schnellstens überlegen, wie es jetzt weitergehen soll.Eigendlich könntest Du den Ausbildungsbetrie wechseln, aber ich weiss ja nicht wieviel Untericht Du in der Berufsschule verpasst hast.Bist Du Dir sicher, dass Informatikkaufman das Richtige für Dich ist.Ich nehme mal an, dass Du noch nicht 18 Jahre alt bist? Was ist mit Deinen Eltern? Es wäre wohl sinnvoll mit Ihnen über das Problem zu sprechen.Auch wenn Du noch so jung bist, versuche rauszufinden welche Ausbildung wirklich die richtige für Dich ist und vor allen Dingen arbeite an Deiner Einstellung und übernehme Verantwortung für Dein Leben.Du warst nicht regelmässig in der Schule, verpasst wichtige Termine mit Deinem Chef.Schreibst dass Du "S****" gebaut hast.Mit dieser Einstellung wirst Du nie etwas erreichen.Anfang nächsten Jahres kannst Du Dich um einen neuen Ausbildungsplatz bewerben und wenn Du Dir bis dahin immer noch nicht sicher bist was Du willst, könntest Du vieleicht den nächsthöhren Bildungsabschluss machen.Evtl.Fachabi? Bis dahin würde ich mir an Deiner Stelle einen Job suchen.Zeitungen austragen o.ä.,damit Du Geld verdienst und einen struckturierten Tagesablauf hast.
Ich hoffe ich konnte Dir etwas helfen,mach das Beste draus!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo TE,

nicht zu schnell die Flinte ins Korn werfen.

Schau dir mal das Berufsbildungsgesetz (BBiG) an.

Besonders der § 22!


Zitat:

§ 22 Kündigung

(1) Während der Probezeit kann das Berufsausbildungsverhältnis jederzeit ohne Einhalten
einer Kündigungsfrist gekündigt werden.
(2) Nach der Probezeit kann das Berufsausbildungsverhältnis nur gekündigt werden
1. aus einem wichtigen Grund ohne Einhalten einer Kündigungsfrist,
2. von Auszubildenden mit einer Kündigungsfrist von vier Wochen, wenn sie die
Berufsausbildung aufgeben oder sich für eine andere Berufstätigkeit ausbilden lassen
wollen.
(3) Die Kündigung muss schriftlich und in den Fällen des Absatzes 2 unter Angabe der
Kündigungsgründe erfolgen.
(4) Eine Kündigung aus einem wichtigen Grund ist unwirksam, wenn die ihr zugrunde
liegenden Tatsachen dem zur Kündigung Berechtigten länger als zwei Wochen bekannt sind.
Ist ein vorgesehenes Güteverfahren vor einer außergerichtlichen Stelle eingeleitet, so
wird bis zu dessen Beendigung der Lauf dieser Frist gehemmt.

Zitat Ende

Ich würde mal an Deiner Stelle mit dem Chef des Ausbildungsbetriebes ernsthaft reden und ihm klarmachen, was wohl zu Deiner Demotivation geführt hat.

Anscheinend wurdest Du ja in dem Betrieb nicht zu dem ausgebildet, zu was Du ausgebildet werden solltest.

Ich denke, ein klärendes offenes Gespräch wirkt mehr, als einfach kündigen bzw. kündigen lassen.

Viel Erfolg. Vielleicht nutzt es was für beide Seiten!
 
Gast IM hat es schon beschrieben, Auszubildenden kann nicht so ohne weiteres gekündigt werden, da sie eben einem besonderen Kündigungsschutz unterliegen.
Ich würde wirklich nochmal versuchen, die ganze Situation auf gütlichem Wege zu klären, dazu musst Du aber Deinem Chef auch klar machen, dass Du nach wie vor auch ein ernsthaftes Interesse an der Ausbildung hast, was ich aber ehrlich gesagt aus Deinem Post nicht herauslesen kann.
Ausbildungsplätze sind rar heute, deswegen überleg Dir bitte ganz genau, was DU tun willst. Deine Einstellung zu der ganzen Sache solltest Du auf jeden Fall mal gründlich überdenken..😉
 

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