Ich versteh ehrlich gesagt nicht, wie Männer wie Du perfekte Opfer von Filmen werden können.
Jeder, der einen anderen schon mal mit dem handy fotografiert hat weiss, dass man dem Darsteller sagen muss, wie das Foto durch die Kamera wirkt, und wie er sich besser darstellt.
Die Sinne dienen eigentlich der Orientierung. Während man sich draussen umsieht, erhält man so Informationen und kann reagieren.
Werbefritzen haben dies für sich entdeckt und benutzen, um eine vorbestimmte (!) Reaktion zu erzeugen, bestimmte Bilder und Töne, die als „Information“ getarnt sind.
Die Vorbestimmung der Reaktion lautet: kaufe das Produkt, weil Deine Informationen Dir sagen, dass es gut für Dich ist.
Bereits im Vorschulalter lernen kleine Mädchen und Jungs, nicht mit älteren Männern mitzugehen und sich dafür auch keine Schokolade versprechen zu lassen. Kaum sind sie dann erwachsen, fallen sie auf die legale Profivariante (Werbung) herein. Unglaublich.
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Zweifellos sollen ziemlich südlich wohnende Männer groß ausgestattet sein, was sie dann wohl in der Gegend auch nötig haben. Allerdings gibt es davon nur etwas über eine Milliarde.
Asiaten sind insgesamt eher kleinwüchsiger, allerdings gibt es davon knapp vier mal so viele.
Die restlichen paar Milliarden sind Indianer und Cowboys und deren Nachkommen, die sich an den anderen arm gucken.
Damit sich hierdurch Geld verdienen lässt, werden also OP’s angeboten.
Dazu druckt man Hochglanz-fotos, die - wegen der Privatspäre der Patienten – „leicht“ geändert sein müssen. Der Interessent nickt das ab, es klingt logisch.
Im Gespräch wird dann betont, was man erreichen kann. Das ist das Maximum – mehr geht nicht. Der Interessent erwartet natürlich das Maximum für den maximalen Betrag. Daher nimmt der Chirurg das Geld und legt los.
Nach der OP hat der Chirurg immer noch das Geld, und der Patient behält die Schwierigkeiten. Da man sich einverstanden erklärt hat, gibt es daran auch nichts auszusetzen.
Noch weniger gibt es an natürlichen Folgen auszusetzen, die niemandem mehr bekannt gegeben werden, da man dieses Wissen voraus setzt.
Dass Fleisch mit einem Messer geschnitten wird, sollte Schulwissen sein: Dass sich darin Nerven befinden, die getrennt werden, auch. Und dass sich verhärtendes Narbengewebe bildet und getrennte Haltebänder bluten und irgendwo anwachsen, wo sie nicht hingehören, kann man in Luna‘s Endometriose-Faden nachlesen. Bakterien soll es auch geben, Krankenhauskeime hier und da.
Unklar ist, wo man schief gelaufene OP’s nachlesen kann.
Nirgendwo, aber warum nicht?
Als erstes wusste der Patient was ihn erwartet und hat zugestimmt.
Als zweites gab es die Risiko-Aufklärung. Hinter dem Begriff verbirgt sich bereits die mündliche Schilderung all der Fälle, die schief gelaufen sind, also braucht man sie nicht mehr nachzulesen.
Die Schilderung ist aber nicht abschließend, weil der Zusammenhang mit der OP oft nicht nachgewiesen wurde. Der Arzt behandelt zB keine Minderwertigkeitskomplexe sondern einen Penis.
Die Komplexe sind also nicht verschwunden, verschwinden auch nicht, da man anschließend viel weniger Geld hat, deshalb bei Frauen nicht gut ankommt und den neuen Penis nicht einsetzen kann.
Dass man sich manchmal neu definieren sollte, wird tatsächlich manchmal im Fernsehen gezeigt, voraus gesetzt, man versteht die Botschaft!
Beispiel: Bauer sucht Frau.
Hier wir dem potenten potentiellen Farmer nahe gelegt, sich für den Dreh einen großen Traktor zu besorgen.
Dass die Bewerber mit Spaten und Fahrrad zum Feld fahren, weil sie das Geld in Schönheits-OP’s investierten, wäre mal ein komplett neuer Ansatz, wird aber nicht funktionieren.