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Primärarztsystem - Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?!

Dann liegt das vermutlich in den Praxisbedingungen der jeweiligen Ärzte begründet.
Die KI sagt:
Für einen Termin beim Kardiologen wird in der Regel eine Überweisung benötigt, insbesondere für gesetzlich Versicherte. Diese Überweisung sollte vom Hausarzt ausgestellt werden und die Fragestellung sowie die Dringlichkeit enthalten.
In der Regel ist eine Überweisung vom Hausarzt zum Lungenfacharzt in Deutschland nicht zwingend, insbesondere für gesetzlich Versicherte. Es besteht die freie Wahl des Arztes. Jedoch kann eine Überweisung sinnvoll sein, um die Kostenübernahme durch die Krankenkasse zu sichern, und einige Fachärzte, wie z.B. Radiologen, benötigen in der Regel eine Überweisung.

Es ist demnach unterschiedlich.
Hier bei der Lungenfacharztpraxis benötigen wir, genau wie beim Kardiologen, eine.
 
Nun, für die jährliche Stentkontrolle im UKE brauche ich eine Überweisung, für Kardiologen auch. Beim Pneumologen bin ich ohne Ü, die anvisierte Neurologin händelt das fakultativ, d.h. Ü kann, muss aber nicht. Am besten guckt man auf die Website der jeweiligen Ärzte, damit man nicht als Privatpatient/Selbstzahler landet.
 
Bei meiner psychiatrischen Institutsbilanz ist es so, dass nur die Patienten eine Überweisung brauchen, die nicht von der Zuzahlung befreit sind.
 
Ins UKE kommt man nur in die ZNA "ohne". Für ambulante Behandlungen braucht man eine Überweisung, für stationäre eine Einweisung. Die jammern dort ohnehin, dass sie so überlaufen sind. Entsprechend lange sind dann auch die Wartezeiten. Für die Aortensprechstunde muss ich mich ein halbes Jahr vorher anmelden.
 
Für Arbeits- und Wegeunfälle sind ohnehin D-Ärzte bzw. BG-Ambulanzen zuständig. Die dürfen Hausärzte nicht mal angucken, geschweige denn anfassen. Und wo kein Hausarzt, da keine Konsultation, also 116117 oder 112. Dann schaun mer mal, wie lange sich das hält. 😛

Im Endeffekt wird es dann so viele Ausnahmen geben, dass sich das Ganze ohnehin ad absurdum führt. Noch mehr Bürokratie und keiner weiss mehr Bescheid...
 
Ich verstehe nicht, dass Hausärzte sowas befürworten.
Das verstehe ich auch nicht, weil ich befürchte, dass die Hausarztpraxen zum Flaschenhals werden könnten. Jeder, der bisher direkt zum Orthopäden, Urologen etc. gehen konnte, muss nun zwingend den Umweg über den Hausarzt gehen, was das dortige Patientenaufkommen stark erhöhen dürfte.

Und wenn ich mir meine bisherigen Erfahrungen mit meiner Hausärztin anschaue, wird diese Regelung gar nichts bringen, außer zusätzlichen bürokratischen Aufwand: ich muss dann eben zuerst in ihre Praxis kommen, um mir von ihr die benötigen Überweisungen ausstellen zu lassen (sie wird vermutlich keine genaueren Erstdiagnosen erstellen, sondern sich an meiner Kurzbeschreibung orientieren). Vielleicht wird es auch so laufen, dass man sich die benötigten Überweisungen einfach beim Praxisempfang "bestellen" kann, ohne dass die Ärztin persönlich konsultiert wird.
 

Medical Gaslighting insbesondere bei Frauen ist ein großes Problem. Wenn man dann vom Hausarzt nicht ernst genommen wird.....
 
Und denkt mal auch jemand an Leute wie uns, welche Privatpatienten sind und diesen Aufwand der eigendlich unnötig wäre, extra blechen müssen ? Für die Überweisung vom Hausarzt werden wir nämlich zur Kasse gebeten werden, zum 🤮 ist das.
 
Und denkt mal auch jemand an Leute wie uns, welche Privatpatienten sind und diesen Aufwand der eigendlich unnötig wäre, extra blechen müssen ? Für die Überweisung vom Hausarzt werden wir nämlich zur Kasse gebeten werden, zum 🤮 ist das.
Bekommst Du das nicht zurück von der Kasse?

So oder so muss die hausärztliche Behandlung finanziert werden. Und es entstehen dadurch doppelte Kosten für die Kassen. Wahrscheinlich erhofft man sich, dass das gesundheitliche Problem dann ohne fachärztliche Behandlung ausgeht oder dass es den Leuten zu viel Aufwand ist und sie von dem Besuch ganz absehen.
 

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