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Primärarztsystem - Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?!

Den Orthopäden + den HNO könnten sie noch mit einbinden bzw. ausnehmen.

Ansonsten ist es doch bei allen anderen (Kardiologe, Pneumologe, Neurologe usw.) bisher auch so, dass man eine Überweisung braucht.

Ich finde das Vorhaben sinnfrei und denke, dass hier die Problematik nur von A nach B verschoben wird.

Ich bin z. B. in regelmäßiger (alle 6 Monate) Kontrolle beim HNO und werde mir hierfür sicherlich nicht jedes Mal eine Überweisung holen. Im schlimmsten Fall mache ich dann den Selbstzahler – wie bei so vielen Dingen bereits jetzt schon.

Vielleicht zielt das ganze genau darauf ab.
Darauf, dass der ein oder andere genervt das Handtuch wirft und lieber selbst zahlt, als die Odyssee zu beginnen....

Beim Orthopäden bin ich auch regelmäßig. Irre, dafür auch noch zum HA zu rennen.
Aber ich denke, dass es für Patienten mit chronischen Problemen eine Ausnahme geben wird. Hoffe ich zumindest.
Vor allem, wenn man chronischer Schmerzpatient und dem Facharzt bekannt ist, ist es unsinnig, erst zum Hausarzt zu müssen.
 
Ich verstehe nicht, dass Hausärzte sowas befürworten.
Falls Fachärzte tatsächlich davon profitieren, weil weniger Patienten in ihre Praxen kommen müssen die Hausärzte das doch ausbaden weil die Leute, die sonst gleich zum Facharzt wären, jetzt erstmal bei ihnen aufschlagen.
Ich verstehe null was das bringen soll.
Genauso werden die Notfallpraxen/Notaufnahmen noch mehr absaufen, weil man da ja keine Überweisung braucht.
Das ganze ist totaler Mist!
 
Ich denke, auf gewisse Weise haben alle User hier mit ihrer Aussage mehr oder weniger recht.
Die Ursache des gesamten Problems liegt darin, dass es definitiv zu wenige Hausärzte gibt.
Fachärzte werden auch immer weniger, zumindest hier auf dem Land.
Woran mag das wohl liegen?
 
Das Leture was der Hausarzt braucht in seiner brechend vollen Praxis sind 10 Leute mehr, die sowieso woanders hin müssen oder hin wollen, jetzt aber erstmal dort zwischengeparkt werden. Abgesehen von denjenigen denen beschieden wird, dass man ohnehin keine neue Patienten mehr aufnehme und die noch nichtmal diesen Hausarzt finden.

Weiterhin gibt es genug Hausärzte die gerade gut genug sind, um sich da einen Krankenschein zu holen. Und die entscheiden dann, ob ich zu einem Facharzt vordringe oder weiter krank bleibe oder am Ende gar sterbe?!

Diese Idee ist so dumm und unverschämt, dass ich mich frage ob es ernst gemeint sein kann. Aber so ist es halt. Die Patienten werden zwischen den Interessen der niedergelassenen Ärzte und den Krankenkassen zerrieben. Man braucht Behandlungszentren, die weder Klinik noch Praxis sind und die pauschal finanziert werden.
 
Woher kommen wir denn, Hausärzt*innen zu verurteilen, wenn sie sich eben keine eigene Praxis ans Bein binden wollen und auch gern etwas von ihrem Leben haben wollen? Work-Life-Balance ist doch kein Konzept "für alle, außer für Ärzt*innen".
Ich hab das weder verurteilt, noch ihnen das Recht dazu abgesprochen. Ich hab lediglich gesagt, dass es so ist wie es ist.
 
Das freut mich für dich.
Ich benötige zu jedem Termin beim Kardiologen und Lungenfacharzt eine Überweisung, ohne diese keine Konsultation.
Dann liegt es wahrscheinlich an den verschiedenen Versorgungsmodellen der jeweiligen Ärzte, denn grundsätzlich haben wir die freie Arztwahl und können ohne Überweisung zum Facharzt (ausser Radiologie, Nuklearmedizin).
 

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