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Pornosucht?

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Hallo Moni,
wie wäre es, wenn Du ihn immer sofort darauf ansprichst, wenn Ihr unterwegs seid und er wieder am Starren ist? Zum Beispiel könnte Ihr ein Code-Wort vereinbaren, dass Du sagen kannst, denn die Situation ist ja sicher oft so, dass Du nicht direkt sagen kannst "Du starrst die Dame an". Sondern irgendwas harmloses und unerotisches wie "Kartoffelsalat".

Ich finde Dein Mann bemüht sich ja inzwischen wirklich! Ich hoffe Ihr schafft das!

Vielen Dank, das mit dem Codewort ist eine gute Idee, werde ich mal probieren. Aber es ist ja mein Problem mit dem Starren fertig zu werden. Er hat ja keines damit. Es spielt sich ja in meinem Kopf ab. Ich müsste mein Hirn neu "programmieren"...

Mittlerweile ist es so, dass wenn ich allein unterwegs bin, mich kaum noch auf etwas anderes (bsp.Autofahren) konzentrieren kann, als andere junge, wschöne Frauen anzusehen. Mit den Augen meines Mannes wie ich glaube. Ich war früher so arglos und blind. Nun sehe ich überall (in der Werbung, im TV, Kino, beim Einkaufen, auf der Strasse usw.) die tollsten Weiber und verstehe nun meinen Mann. Zuhause bin ich (alt, krank) und da sind junge, straffe Körper. Logisch dass er glotzt. Ich verstehe nur nicht, dass er sich keine jüngere, blondere, schlankere zulegt. Er liebt mich zwar (glaube ich ihm auch), aber geil wird er durch die anderen, wohl kaum mehr wegen mir. Jedenfalls nicht optisch, glaube ich eben. Und ich finde ihn in dieser Hinsicht auch nicht ehrlich. Ich sehe ja, was und wen er angafft (sehr jung, sehr blond, oder exotisch, schlank).
 

Hallo Moni61,

schau mal hier: Pornosucht?. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Hallo Moni,
ich bin eine Mann und auf der Suche nach "Pornosucht" auf Deinen "Fall" gestoßen. Möglicherweise hast Du das ja alles längst abgeschlossen, aber falls nicht: Für mich war das sehr interessant, die Sicht einer Frau darauf zu lesen. Meine Frau hat mich vor 3 Wochen verlassen. Grund war nicht meine Pornosucht, sondern mein aggressives und unduldsames Verhalten. Sie hat darauf ganz langsam mit Liebesentzug reagiert, das ging völlig schleichend. Vor einem Jahr haben wir das letzte Mal, nach längerer Pause, miteinander geschlafen. Es war leer. Mein Frau weiß, dass ich mir immer wieder Pornos im Internet ansehe, spricht aber nicht mit mir darüber. Jetzt stehe ich vor dem Scherbenhaufen meines Lebens. Wir sind sehr lange verheiratet und uns trennt eigentlich nichts, außer meiner Unduldsamkeit, die wohl auch nicht zuletzt aus dem Frust resultiert, den Liebesentzug durch meine Frau und Pornokonsum sowie berufliche Probleme in mir erzeugten. Meine Frau wohnt jetzt ganz in der Nähe, wir haben Kontakt ohne Stress und ich bin fest entschlossen, mein Verhalten zu ändern. Meinen Charakter (cholerisch) werde ich nicht wirklich ändern können, aber ich muß lernen verträglicher damit umzugehen. Vieles an Deinem Fall hat mich an die Beziehung von meiner Frau und mir erinnert und es wäre für mich sehr interessant und hilfreich, mich mit Dir als Frau darüber auszutauschen. Da meine Frau mit mir bisher kaum über unsere Beziehung redet, führe ich in Form von Briefen lange "Monologe". Sie ließt sie zwar, aber reagiert nicht, wohl auch weil sie die Erfahrung hat, meiner rechtfertigenden Argumentation nicht gewachsen zu sein. Was mir aufgefallen ist, dass Du die Pornosucht Deines Mannes immer auf Dich als Person und Frau beziehst, das scheint natürlich auch erst einmal naheliegend. Und vielleicht ist es bei ihm auch so, das kann ich gar nicht beurteilen. Aber grundsätzlich glaube ich, das Pornosucht eine Sucht wie viele andere ist. Sie entsteht auf der Suche nach Ersatzbefriedigung für alles Mögliche, was man vermisst. Und so wie Alkoholsucht nicht eine Ersatzbefriedigung für schlechte andere Getränke ist, so muss auch Pornosucht nichts mit Dir als seine Partenerin zu tun haben, jedenfalls nicht ausschließlich oder hauptsächlich. Ich versuche wohl damit, über meine (!) Defizite hinwegzukommen, mir einfach Glücksgefühle und Entspannung zu beschaffen. Das geht natürlich nur nach hinten los, aber man versucht es immer wieder. Pornos sind leider heute so schrecklich einfach zu haben. Ich hoffe, das der Schock, den meine Frau durch ihren Auszug bei mir ausgelöst hat, mir hilft mich (und meine Frau) besser zu verstehen und aus meinem Hamsterrad herauszukommen. In etlichen Fragen (Unduldsamkeit, fehlender Respekt) bin ich schon etwas weiter. Die Pornosucht ist schwer abzustellen, da die Pornos ja mit einem Klick zur Verfügung stehen, und ich muss viel am PC arbeiten. Genau wie Dein Mann beteuert, nur Dich zu lieben und Dich zu brauchen, so ist es auch bei mir. Aber ich verstehe natürlich, dass das für die Frau kaum nachvollziehbar ist. Also, ich würde mich freuen, von Dir zu hören, es wäre aber auch vollkommen o.k., wenn Du nicht willst, weil Du das längst, auch welche Weise auch immer, hinter Dir gelassen hast.

Hallo Moni,
ich bin eine Mann und auf der Suche nach "Pornosucht" auf Deinen "Fall" gestoßen. Möglicherweise hast Du das ja alles längst abgeschlossen, aber falls nicht: Für mich war das sehr interessant, die Sicht einer Frau darauf zu lesen. Meine Frau hat mich vor 3 Wochen verlassen. Grund war nicht meine Pornosucht, sondern mein aggressives und unduldsames Verhalten. Sie hat darauf ganz langsam mit Liebesentzug reagiert, das ging völlig schleichend. Vor einem Jahr haben wir das letzte Mal, nach längerer Pause, miteinander geschlafen. Es war leer. Mein Frau weiß, dass ich mir immer wieder Pornos im Internet ansehe, spricht aber nicht mit mir darüber. Jetzt stehe ich vor dem Scherbenhaufen meines Lebens. Wir sind sehr lange verheiratet und uns trennt eigentlich nichts, außer meiner Unduldsamkeit, die wohl auch nicht zuletzt aus dem Frust resultiert, den Liebesentzug durch meine Frau und Pornokonsum sowie berufliche Probleme in mir erzeugten. Meine Frau wohnt jetzt ganz in der Nähe, wir haben Kontakt ohne Stress und ich bin fest entschlossen, mein Verhalten zu ändern. Meinen Charakter (cholerisch) werde ich nicht wirklich ändern können, aber ich muß lernen verträglicher damit umzugehen. Vieles an Deinem Fall hat mich an die Beziehung von meiner Frau und mir erinnert und es wäre für mich sehr interessant und hilfreich, mich mit Dir als Frau darüber auszutauschen. Da meine Frau mit mir bisher kaum über unsere Beziehung redet, führe ich in Form von Briefen lange "Monologe". Sie ließt sie zwar, aber reagiert nicht, wohl auch weil sie die Erfahrung hat, meiner rechtfertigenden Argumentation nicht gewachsen zu sein. Was mir aufgefallen ist, dass Du die Pornosucht Deines Mannes immer auf Dich als Person und Frau beziehst, das scheint natürlich auch erst einmal naheliegend. Und vielleicht ist es bei ihm auch so, das kann ich gar nicht beurteilen. Aber grundsätzlich glaube ich, das Pornosucht eine Sucht wie viele andere ist. Sie entsteht auf der Suche nach Ersatzbefriedigung für alles Mögliche, was man vermisst. Und so wie Alkoholsucht nicht eine Ersatzbefriedigung für schlechte andere Getränke ist, so muss auch Pornosucht nichts mit Dir als seine Partenerin zu tun haben, jedenfalls nicht ausschließlich oder hauptsächlich. Ich versuche wohl damit, über meine (!) Defizite hinwegzukommen, mir einfach Glücksgefühle und Entspannung zu beschaffen. Das geht natürlich nur nach hinten los, aber man versucht es immer wieder. Pornos sind leider heute so schrecklich einfach zu haben. Ich hoffe, das der Schock, den meine Frau durch ihren Auszug bei mir ausgelöst hat, mir hilft mich (und meine Frau) besser zu verstehen und aus meinem Hamsterrad herauszukommen. In etlichen Fragen (Unduldsamkeit, fehlender Respekt) bin ich schon etwas weiter. Die Pornosucht ist schwer abzustellen, da die Pornos ja mit einem Klick zur Verfügung stehen, und ich muss viel am PC arbeiten. Genau wie Dein Mann beteuert, nur Dich zu lieben und Dich zu brauchen, so ist es auch bei mir. Aber ich verstehe natürlich, dass das für die Frau kaum nachvollziehbar ist. Also, ich würde mich freuen, von Dir zu hören, es wäre aber auch vollkommen o.k., wenn Du nicht willst, weil Du das längst, auch welche Weise auch immer, hinter Dir gelassen hast.



Hallo Fremder, vielen Dank für Deine Antwort. Es ist mal interessant, die Seite eines Mannes zu hören! Und ich würde mich auch sehr gern mit dir austauschen. Es tut mir leid, dass du und deine Frau getrennt seid und sie nicht mit dir spricht. War das schon immer so?

Mich würde interessieren, wie du deine vielschichtigen Probleme angehst. Versuchst du es allein, oder hast du dir schon mal überlegt Hilfe durch eine andere Person (Psychotherapeut) zu holen? Ich könnte mir vorstellen, bei der Fülle von Problemen die du beschreibst, wäre das hilfreich. Ja, sage ich so einfach, ich mach das ja auch nicht. Aber ich meine, dass alles was mit Sucht zu tun hat, in fachliche Hände gehört. Das versuche ich auch meinem Mann beizubringen, der es immer wieder aglehnt. Klar, ihm geht es ja auch in seiner Sucht nicht schlecht, meint er. Es ist ja anders wie bei einer stoffgebundenen Sucht (Alkohol ect.). Das ist ja irgendwann auch äußerlich sichtbar. Bei Pornosucht ist es ja de Kick, der immer wieder sein muss und Befriedigung verspricht.

Ich habe meinem Mann auf youtube ein Video über einen Pornosüchtigen und wie der aus der Sucht kommt, vorgespielt. Da wird beschrieben, wie es sich mit dem Dopaminspiegel verhält usw. Er hat sich wiedererkannt in dem Video und die Zusammenhänge verstanden. Ich habe auch mit einigen Psychologen geschrieben, die mir erklärten, dass die Pornosucht eine der stärksten und schwierig zu behandelnden Süchte überhaupt sei. Was mich nicht gerade ermuntert hat. Ich weiß ja nicht, wie stark die Sucht bei dir ausgeprägt ist und wie sehr sie deinen Alltag bestimmt.

Bei meinem Mann war es so, dass er im Büro viel Zeit mit der Pornosammelei vertan hat. Die Folge war, er hat seine Arbeit vernachlässigt und auch nicht mehr so geschafft in der Zeit. Klar. Dann musste er immer zuhause nacharbeiten. Natürlich am PC, was wieder zur Folge hatte, dass er während der Tätigkeit immer wieder abschweifte und nebenbei Pornos schaute. Für den Kick, die Entspannung usw. Nicht immer befriedigte er sich dabei. Das letzte Jahr, so sagte er mir, hat ihn das nicht einmal mehr erregt. Es war nur noch Gewohnheit / Sucht nach dem neuesten Bild. Einfach die Beschäftigung mit dem Kram an sich. Es ist wie ein Kreislauf, der sich irgendwann verselbstständigt und Besitz von dir ergreift. Und auch meine Mann hat ein cholerisches Naturell, neigt zur ungeduld. Das macht es natürlich auch nicht besser. Mitunter war er hochaggressiv, rüde im Umgang mit mir und den Kindern. Sicher war er (wie ich auch) sexuell total frustriert und unterversorgt. Doch anstatt mit mir zu reden oder eine Paartherapie zu machen, schweifte er in die Welt der Pornografie ab.

Wie du sagst, ist ja leicht verfügbar. Man kann sich leicht gute Gefühle dadurch verschaffen. Auch ich nutzte jahrelang Pornos. Auch ich war sexuell frustriert. Für mich ist Sex sehr wichtig und ich brauche das sehr. Aber ebenso wie mein Mann, wollte ich nicht fremdgehen. Ob er nie im Puff war oder eine Affäre hatte, weiß ich nicht. Er sagt nein, weil er nur mich lieben würde. Ich weiß nicht, ob ich so etwas glauben kann. Aber im Gegensatz zu meinem Mann, habe ich keine Sucht entwickelt.

So wie du hier schreibst, sind deine Probleme ja vielschichtig und du hast mehrere Baustellen gleichzeitig. Die Arbeit, die Sucht, Probleme mit der Ehe und deine charakterlichen Eigenschaften / persönliches Verhalten, was wiederum Probleme verursacht. Was davon zuerst war, was der Auslöser war, geht hier nicht hervor. Vielleicht weißt du es selbst nicht. Ich kann mir zum Beispiel vorstellen, dass ein Choleriker im Berufsleben durchaus Probleme bekommt bzw. sie verursacht. Ich weiß wovon ich rede, ich bin auch cholerisch und ein kleiner Tyrann /Diktator und nicht einfach im Umgang. Ich war immer in einer Führungsposition. Das war auch früher einfacher als heute. Im Berufsleben hat sich viel verändert, solche Chefs wie ich einer war, sind heute in einem Team nicht mehr gefragt und auch nicht mehr tragbar. Ebensowenig in einer Beziehung. Ich nehme an, dass dir das auch Probleme macht. Ich bin nun älter und auch nicht mehr berufstätig (Krankheit) und mittlerweile auch ruhiger geworden. Aber die Grundtendenz meines Wesens, werde ich nie ablegen, du wohl auch nicht. Aber man kann lernen, damit umzugehen.

Und es ist auch verständlich, dass sich deine Frau von dir abgewandt hat. Vermutlich hat sie es nicht nur sexuell, aber daran wirst du es am ehesten gemerkt haben. Aber nicht darüber reden wollen, ist auch keine Lösung.

Was mir aufgefallen ist, dass du sagst, sie sei deiner "rechtfertigenden Argumentation nicht gewachsen". Willst du damit sagen, dass sie zu doof ist? Sorry. Vielleicht ist sie einfach müde dessen, immer wieder gegen "Goliath" und die "Windmühlen" anzukämpfen, ist es leid, ständig anzukämpfen, was sie eh nicht schaffen wird, wogegen sie nicht ankommt. Auch da wäre eine dritte, fachlich kompetente Person hilfreich.

Bitte entschuldige, aber ich finde die Reaktion deiner Frau aus der gemeinsamen Wohnung auszuziehen richtig und gut. Nur dadurch hat sie dir die Augen geöffnet etwas an allem zu ändern. Zu gehen ist nicht einfach, aber richtig. Statt zu verharren, ist sie es angegangen. Nicht mit Worten, aber mit Taten. Respekt. Es wird ja jedem Partner von Süchtigen dazu auch geraten zu gehen. Damit der Süchtige seine Sucht erkennt und etwas ändern kann.

Mein Mann hatte sich in den Jahren durch die Sucht auch menschlich verändert. Er hatte immer wieder unschöne, respektlose Bemerkungen über Frauen gemacht. Vermutlich durch seinen Frust und auch durch die häufig respektlose Darstellung der Frau in Pornos bedingt. Die Frau nur noch als Ware gesehen. Als wir uns wieder annäherten und uns körperlich näher kamen, merkte ich das. Er war zu einer interaktiven Sexualität zu Beginn gar nicht fähig. Zu sehr war seine alleinige Befriedigung im Vordergrund. Bei Pornos steht ja der eigene Lustgewinn im Vordergrund. Nur der. Ist ja auch einfach, schnelle Triebabfuhr ohne großes Tamtam mit Vorspiel ect.

Das hat sich mittlerweile sehr geändert. Mein Mann beteuert nun, keine Pornos mehr zu nutzen und dies auch nie mehr zu tun. Nicht wegen mir, oder nicht nur. Vor allem, dass er nun wieder mehr empfinden kann, sich mehr auf mich einlassen kann. Es sei sein Gefühl wieder da. Jahrelang hätte er die Pornos nur zur Unterstützung beim Onanieren gebraucht, weil ihm seine Fantasie irgendwann nicht mehr ausgereicht hatte. Die Pornos waren ein Ersatz für fehlende Sexualität mit mir gewesen. Das glaube ich und verstehe das auch. Ich konnte nur die Nutzung während unserer Annäherung nicht verstehen und bezog es auf mich. War wohl falsch, denn es war seine Sucht / Gewohnheit. Aber es hat mich verletzt und an mir zweifeln lassen.

Ich war sauer, dass er die Zeit nie hatte, um mit mir zu reden, eine Paartherapie zu machen, sich um die Familie und die Kinder zu kümmern. Stattdessen kümmerte er sich um seine Mädels auf dem PC sehr ausgiebig und ließ mich auch oft spüren, mich nicht mehr zu benötigen. Im Grunde waren wir so dumm all die Jahre. Wir lieben unsd ja sehr und haben eine herrliche Zeit miteinander, wenn wir uns verstehen. Darum haben wir auch geheiratet. Auch wenn wir miteinander schlafen ist es wunderbar, für uns beide. Dass wir das so einfach weggeworfen hatten und uns aus den Augen verloren haben, dass wir zuwenig gekämpft haben und die Jahre verschenkt haben, ist sehr bitter! Und das merken wir jetzt, wo wir alt und krank sind. Ist schon sehr traurig. Und auch jetzt, muss ich mich mit solchen Dingen wie anderen Frauen auf der Strasse und unterwegs belasten und befassen. Das ärgert mich, dass es so in mein Leben eingreift. Und auch mein Mann ertappt sich oft dabei, dass er andere Frauen anstarrt. Eigentlich will er das gar nicht. Er will kein lüsternder alter, sabbernder Mann sein. Aber so ganz kann er das nicht ablegen. Dafür ist der Sexualtrieb in uns Menschen einfach zu groß. Und seine Lust auch. Und die Frauen heutzutage auch einfach zu hübsch und zu sexy. Und Sex ist überall. Werbung, TV, Theater...da verliert man sich sehr schnell. Und wenn man eine Sucht in dieser Hinsicht hat, dann noch mehr.

Und solche Tipps von anderen Leuten, ich solle mir die Pornos eben mit meinem Mann ansehen, solle seine Vorliebe für Pornos zulassen, dass hilft mir nicht. Und ihm auch nicht. Es ist eben eine Sucht. Und da hilft nur, das Suchtmittel wegzulassen. Das ist meine Meinung. Ein bisschen Sucht gibt es eben nicht. Man muss wieder lernen zu Füphlen, seine Gefühle zuzulassen und auf andere Weise sein Belohnungszentrum im Gehirn zu trainieren. Seinen Dopaminspiegel auf andere Weise anzuheben. Sport zum Beispiel. Oder Sex, aber mit der Partnerin. Keine Ersatzbefriedigung mehr, sondern echte Befriedigung!

Vielleicht hat deine Frau aber auch eigene Probleme, auch in der Sexualität, von denen du nichts weißt, weil sie nicht mit dir darüber spricht. Ich weiß ja nicht, wie alt ihr seid. Viele Frauen die in die Wechseljahre kommen, mögen nicht mehr so mit ihrem Mann schlafen, oder haben in dieser Beziehung Probleme. Aber da hilft nur ein offenes Gespräch. Zum Glück bin ich da sehr untypisch. Ich wollte und will immer Sex, mehr als andere Frauen. Bei uns ist das umgekehrt. Ich will mehr als mein Mann will und kann. Dadurch habe ich oft das Gefühl, er begehrt mich zu wenig. Und schaut er dann noch andere Frauen an, ist es ganz aus und ich zweifle wieder.

Ich drehe so oft am Rad, weil ich glaube, dass mein Mann nicht ehrlich zu mir ist. Dass er andere, jüngere, blondere, schlankere eben doch mehr begehrt, es aber nicht zugibt. Er sagt immer, er kann nichts zugeben was nicht so sei. Ich bin aber sehr misstrauisch und deute jedenm seiner Blicke und vermute gleich wieder etwas. Mein Vertrauen zu ihm ist sehr angeschlagen. Schlimmer noch, als hätte er tatsächlich eine Affäre gehabt. Das ist sicher schwer zu verstehen. Aber eine Affäre wäre eben eine Person gewesen und diese vielleicht nicht perfekt. Aber eine Fülle von so vielen perfekten Frauen...so nach dem Motto, was haben die, was ich nicht habe. Und mittlerweile ist er so unkritisch geworden. Das sagt er selbst von sich, dass ihn das erschreckt. Viele der Frauen hätte er früher niemals auch nur angesehen, er war sehr anspruchsvoll. Mittlerweile versteht er das selbst nicht mehr, was da mit ihm los gewesen ist. Aber ich bin immer noch sehr misstrauisch und interpretiere jede Kleinigkeit. Für meinen Mann auch sehr stresig mit mir.

Es würde mich freuen, von dir mehr zu lesen und wie sich alles bei euch entwickelt. Viele Grüße Moni.
 
Dass er andere, jüngere, blondere, schlankere eben doch mehr begehrt, es aber nicht zugibt. Er sagt immer, er kann nichts zugeben was nicht so sei.

Es ist ein Mann. Dass er die jüngeren Frauen attraktiver findet ist doch nicht schlimm, ich würde eher sagen: es ist sehr normal.
Diese Selbst-Tests im Internet zeigen doch bei fast jedem Pornosucht an. Das du ihm deswegen Probleme einredest ist auch typisch Frau.
Wie du schon schriebst - für deinen Mann ist es nichts schlimmes.

Ich denke eher du siehst in allen attraktiveren Frauen Konkurrenz - damit dürfte klar sein, wer ein Problem hat.
 
Es ist ein Mann. Dass er die jüngeren Frauen attraktiver findet ist doch nicht schlimm, ich würde eher sagen: es ist sehr normal.
Diese Selbst-Tests im Internet zeigen doch bei fast jedem Pornosucht an. Das du ihm deswegen Probleme einredest ist auch typisch Frau.
Wie du schon schriebst - für deinen Mann ist es nichts schlimmes.

Ich denke eher du siehst in allen attraktiveren Frauen Konkurrenz - damit dürfte klar sein, wer ein Problem hat.

Sorry, aber darum geht es überhaupt nicht.
 
Was mich traurig und fertig macht ist, dass mein Mann trotz unserer angeblich ach so tollen, erfüllenden, liebevollen ect. Sexualität all das braucht und genutzt hat! Wenn ihm nichts gefehlt hat und er glücklich war, warum also?

Und warum, wenn er, so wie er immer beteuert, mich liebt und so toll findet, warum ständig andere Frauen unterwegs angieren? Es geht über das normale gucken weit hinaus. Ich sehe (oder bilde mir ein zu sehen), wie er andere Weiber mit den Augen auszieht. Ich sehe sein Kopfkino, wenn er eine Asiatin mustert und zwischen ihren Beinen verharrt und der Blick starr wird. Ich sehe förmlich was er denkjt: Mein Gott ist die klein und zierlich, die lässt sich bestimmt gut in Mund und ... f....

Und er behauptet immer, er hätte kein Kopfkino. Er hätte sich nie etwas mit den "Damen" vorgestellt. Nein ist klar.

Abre warum kann man denn als Mann nicht einfach sagen was Sache ist? Viele Männer gehen in den Puff oder machen Telefonsex, weil es ihnen daheim zu brav zu geht. Er könnte doch von mir viel mehr haben. Andere Männer wären froh, eine so aufgeschlossene Partnerin in diesem Bereich zu haben. Und er hält mich für doof.

Warum muss man sich als Mann all den Kram reinziehen, alle Spielarten und daheim nur Blümchensex praktizieren? Ich verstehe das nicht und darüber reden will er auch nicht. Ohne Worte und traurig
 
Gestern hat mich etwas sehr irritiert und auch sehr verletzt: Wir hatten Hochzeitstag und einen Tag davor hatten wir wieder einen heftigen Streit. Im TV lief ein Film mit Scarlett Johansson (als 18 jägrige), den ich bewußt eingeschaltet habe weil ich weiß, dass die Schauspielerin eine der "Damen" ist, dvon der mein Mann etliche sexy Bilder gesammelt hat.....ein Wort gab das andere, ich fragte viel was an der so geil ist ect. Er war sofort sehr sauer und vermied in den Bildschirm zu sehen. Er wollte nicht mehr daran erinnert werden und will das nicht mehr (linste aber immer wieder hin). Schon bei der Eingangsszene (man sieht dnur den Po im durchsichtigen Slip) wurde er sauer. Er erkannte wohl gleich, zu wem der Po gehört). Also reden war nicht mehr drin...

Gestern kam er dann von der Arbeit und ich wusste ja nicht, wie ich mich verhalten sollte. Ich schwankte von einem wschönen Abend machen und ihn endgültig verlassen. Verrückt. Ich überlegte, ob wir Essen gehen sollten. Dann verwarf ich den Gedanken gleich wieder, weil da wohl wieder tollte Frauen unterwegs sind, die er dnn wieder angafft und ich machte uns ein Abendessen daheim. Ich richtete auch die Dias unserer Hochzeitsreise und stellte Sekt kalt. Ich wollte ein schönes Candlelightdinner bei uns im Garten machen.

Als er heimkam, kein nettes Wort, keine Blumen. Ich war so sehr enttäuscht. Aber gut dache ich, er ist eben noch gekränkt vom Streit vom Vortag. Essen konnte ich jedenfalls nicht. Mir liefen in der Küche die Tränen runter (ich weine sont nie, schon gar nicht vor anderen). Er bekam das mit und war wieder sauer. Ich solle nicht schon wieder spinnen und normal werden. Die Stimmung frostig.

Später im Bett tranken wir noch ein Glas Sekt. Ich muss zugeben, ich bin derzeit wieder sehr distanziert. Aber trotzdem hatte ich Lust auf Nähe und auf Sex. Ich wollte ihn etwas mit dem Mund "verwöhnen" (ihr versteht schon). Sagt ernicht, er wolle das nicht? Ihm mache das keinen Spaß, er will lieber dass ich auch Spaß dabei habe. Ich war wie versteinert. Ein Mann lehnt von mir einen Blowjob ab? Ist der Typ Irre? So etwas demütigendes habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht erlebt! Und er hat sowas vorher noch nie abgelehnt. Da steckt doch eine andere Frau dahinter, oder er hat den ganzen Tag im Büro was auch mmer getan.

Man hätte mir ins Gesicht schlagen können, wäre nicht schlimmer gewesen. Jetzt fühle ich mich sowas von schlecht und bin so tief gekränkt. Es wird alles noch schlimmer. Was denn noch alles. Soll ich mich vielleicht wirklich trennen?
 
Du solltest dir Hilfe holen wegen deiner Minderwertigkeitskomplexe. Dein Mann ist genervt von deiner Eifersucht. Was hilft: Sprecht miteinander bzw. lass deinem Mann die Bilder doch angucken. Das ist völlig normal. Oder schaut euch zusammen mal einen schönen Porno an.
 
@Moni

Ist das so eine Art Hobby von Euch , Euch selbst und dem Anderen das Leben schwer zu machen?
 
Du solltest dir Hilfe holen wegen deiner Minderwertigkeitskomplexe. Dein Mann ist genervt von deiner Eifersucht. Was hilft: Sprecht miteinander bzw. lass deinem Mann die Bilder doch angucken. Das ist völlig normal. Oder schaut euch zusammen mal einen schönen Porno an.

Das ist eben nicht normal, in dre Intensität und in diesem Ausmaß. Mal durchzappen und gucken, ok. Anb und zu. Aber nach dem Beischlaf morgens gleich wieder an den Rechner, nach dem Onanieren weiter suchen und vor allem alles schön Sammeln und Katalogisieren. In meinen Augen eine schwere Sucht. Aber angeblich will er ja von seinen "Damen" nichts. Aber gezielt von bestimmten Promis suchen und sammeln, ich weiß nicht. Außerdem die Aussage, er hätte sich nie Sex mit denen vorgestellt. Ist klar. Und er stünde nicht auf Jung, Blond, Schlank, ab und zu exotisch. Er hätte nur genommen, was so da war. Is klar. Grannybilder und Dickenbilder gibt es auch, die hat er nicht gesammelt. Komisch...

Ich hasse diese Unehrlichkeit und Verlogenheit. Dann soll er doch endlich dazu stehen. Das hat nichts mit Minderwetigkeitskomplexen zu tun. Es gibt hier ähliche Themen, da haben Frauen ähnliche Probleme, da ihre Männer auch so ticken. Da würde jedem selbsbewußten Menschen auch sein Selbstwertgefühl angeknackst. Dich wollt ich sehen. Aber vermutlich bist du jemand, dem "sowas nie passieren" würde. Glückwunsch. Ich bin auch nicht stolz drauf und hab das auch nicht gewolt. Ich wollt es wäre anders.

Derzeit kann ich seine Nähe nicht ertragen, ich könnte kotzen wenn er mich anfasst. Schlimm. Ich hasse mich dafür und wäre lieber tot...Scheißgefühl
 
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