Hallo Moni,
ich bin eine Mann und auf der Suche nach "Pornosucht" auf Deinen "Fall" gestoßen. Möglicherweise hast Du das ja alles längst abgeschlossen, aber falls nicht: Für mich war das sehr interessant, die Sicht einer Frau darauf zu lesen. Meine Frau hat mich vor 3 Wochen verlassen. Grund war nicht meine Pornosucht, sondern mein aggressives und unduldsames Verhalten. Sie hat darauf ganz langsam mit Liebesentzug reagiert, das ging völlig schleichend. Vor einem Jahr haben wir das letzte Mal, nach längerer Pause, miteinander geschlafen. Es war leer. Mein Frau weiß, dass ich mir immer wieder Pornos im Internet ansehe, spricht aber nicht mit mir darüber. Jetzt stehe ich vor dem Scherbenhaufen meines Lebens. Wir sind sehr lange verheiratet und uns trennt eigentlich nichts, außer meiner Unduldsamkeit, die wohl auch nicht zuletzt aus dem Frust resultiert, den Liebesentzug durch meine Frau und Pornokonsum sowie berufliche Probleme in mir erzeugten. Meine Frau wohnt jetzt ganz in der Nähe, wir haben Kontakt ohne Stress und ich bin fest entschlossen, mein Verhalten zu ändern. Meinen Charakter (cholerisch) werde ich nicht wirklich ändern können, aber ich muß lernen verträglicher damit umzugehen. Vieles an Deinem Fall hat mich an die Beziehung von meiner Frau und mir erinnert und es wäre für mich sehr interessant und hilfreich, mich mit Dir als Frau darüber auszutauschen. Da meine Frau mit mir bisher kaum über unsere Beziehung redet, führe ich in Form von Briefen lange "Monologe". Sie ließt sie zwar, aber reagiert nicht, wohl auch weil sie die Erfahrung hat, meiner rechtfertigenden Argumentation nicht gewachsen zu sein. Was mir aufgefallen ist, dass Du die Pornosucht Deines Mannes immer auf Dich als Person und Frau beziehst, das scheint natürlich auch erst einmal naheliegend. Und vielleicht ist es bei ihm auch so, das kann ich gar nicht beurteilen. Aber grundsätzlich glaube ich, das Pornosucht eine Sucht wie viele andere ist. Sie entsteht auf der Suche nach Ersatzbefriedigung für alles Mögliche, was man vermisst. Und so wie Alkoholsucht nicht eine Ersatzbefriedigung für schlechte andere Getränke ist, so muss auch Pornosucht nichts mit Dir als seine Partenerin zu tun haben, jedenfalls nicht ausschließlich oder hauptsächlich. Ich versuche wohl damit, über meine (!) Defizite hinwegzukommen, mir einfach Glücksgefühle und Entspannung zu beschaffen. Das geht natürlich nur nach hinten los, aber man versucht es immer wieder. Pornos sind leider heute so schrecklich einfach zu haben. Ich hoffe, das der Schock, den meine Frau durch ihren Auszug bei mir ausgelöst hat, mir hilft mich (und meine Frau) besser zu verstehen und aus meinem Hamsterrad herauszukommen. In etlichen Fragen (Unduldsamkeit, fehlender Respekt) bin ich schon etwas weiter. Die Pornosucht ist schwer abzustellen, da die Pornos ja mit einem Klick zur Verfügung stehen, und ich muss viel am PC arbeiten. Genau wie Dein Mann beteuert, nur Dich zu lieben und Dich zu brauchen, so ist es auch bei mir. Aber ich verstehe natürlich, dass das für die Frau kaum nachvollziehbar ist. Also, ich würde mich freuen, von Dir zu hören, es wäre aber auch vollkommen o.k., wenn Du nicht willst, weil Du das längst, auch welche Weise auch immer, hinter Dir gelassen hast.
Hallo Moni,
ich bin eine Mann und auf der Suche nach "Pornosucht" auf Deinen "Fall" gestoßen. Möglicherweise hast Du das ja alles längst abgeschlossen, aber falls nicht: Für mich war das sehr interessant, die Sicht einer Frau darauf zu lesen. Meine Frau hat mich vor 3 Wochen verlassen. Grund war nicht meine Pornosucht, sondern mein aggressives und unduldsames Verhalten. Sie hat darauf ganz langsam mit Liebesentzug reagiert, das ging völlig schleichend. Vor einem Jahr haben wir das letzte Mal, nach längerer Pause, miteinander geschlafen. Es war leer. Mein Frau weiß, dass ich mir immer wieder Pornos im Internet ansehe, spricht aber nicht mit mir darüber. Jetzt stehe ich vor dem Scherbenhaufen meines Lebens. Wir sind sehr lange verheiratet und uns trennt eigentlich nichts, außer meiner Unduldsamkeit, die wohl auch nicht zuletzt aus dem Frust resultiert, den Liebesentzug durch meine Frau und Pornokonsum sowie berufliche Probleme in mir erzeugten. Meine Frau wohnt jetzt ganz in der Nähe, wir haben Kontakt ohne Stress und ich bin fest entschlossen, mein Verhalten zu ändern. Meinen Charakter (cholerisch) werde ich nicht wirklich ändern können, aber ich muß lernen verträglicher damit umzugehen. Vieles an Deinem Fall hat mich an die Beziehung von meiner Frau und mir erinnert und es wäre für mich sehr interessant und hilfreich, mich mit Dir als Frau darüber auszutauschen. Da meine Frau mit mir bisher kaum über unsere Beziehung redet, führe ich in Form von Briefen lange "Monologe". Sie ließt sie zwar, aber reagiert nicht, wohl auch weil sie die Erfahrung hat, meiner rechtfertigenden Argumentation nicht gewachsen zu sein. Was mir aufgefallen ist, dass Du die Pornosucht Deines Mannes immer auf Dich als Person und Frau beziehst, das scheint natürlich auch erst einmal naheliegend. Und vielleicht ist es bei ihm auch so, das kann ich gar nicht beurteilen. Aber grundsätzlich glaube ich, das Pornosucht eine Sucht wie viele andere ist. Sie entsteht auf der Suche nach Ersatzbefriedigung für alles Mögliche, was man vermisst. Und so wie Alkoholsucht nicht eine Ersatzbefriedigung für schlechte andere Getränke ist, so muss auch Pornosucht nichts mit Dir als seine Partenerin zu tun haben, jedenfalls nicht ausschließlich oder hauptsächlich. Ich versuche wohl damit, über meine (!) Defizite hinwegzukommen, mir einfach Glücksgefühle und Entspannung zu beschaffen. Das geht natürlich nur nach hinten los, aber man versucht es immer wieder. Pornos sind leider heute so schrecklich einfach zu haben. Ich hoffe, das der Schock, den meine Frau durch ihren Auszug bei mir ausgelöst hat, mir hilft mich (und meine Frau) besser zu verstehen und aus meinem Hamsterrad herauszukommen. In etlichen Fragen (Unduldsamkeit, fehlender Respekt) bin ich schon etwas weiter. Die Pornosucht ist schwer abzustellen, da die Pornos ja mit einem Klick zur Verfügung stehen, und ich muss viel am PC arbeiten. Genau wie Dein Mann beteuert, nur Dich zu lieben und Dich zu brauchen, so ist es auch bei mir. Aber ich verstehe natürlich, dass das für die Frau kaum nachvollziehbar ist. Also, ich würde mich freuen, von Dir zu hören, es wäre aber auch vollkommen o.k., wenn Du nicht willst, weil Du das längst, auch welche Weise auch immer, hinter Dir gelassen hast.
Hallo Fremder, vielen Dank für Deine Antwort. Es ist mal interessant, die Seite eines Mannes zu hören! Und ich würde mich auch sehr gern mit dir austauschen. Es tut mir leid, dass du und deine Frau getrennt seid und sie nicht mit dir spricht. War das schon immer so?
Mich würde interessieren, wie du deine vielschichtigen Probleme angehst. Versuchst du es allein, oder hast du dir schon mal überlegt Hilfe durch eine andere Person (Psychotherapeut) zu holen? Ich könnte mir vorstellen, bei der Fülle von Problemen die du beschreibst, wäre das hilfreich. Ja, sage ich so einfach, ich mach das ja auch nicht. Aber ich meine, dass alles was mit Sucht zu tun hat, in fachliche Hände gehört. Das versuche ich auch meinem Mann beizubringen, der es immer wieder aglehnt. Klar, ihm geht es ja auch in seiner Sucht nicht schlecht, meint er. Es ist ja anders wie bei einer stoffgebundenen Sucht (Alkohol ect.). Das ist ja irgendwann auch äußerlich sichtbar. Bei Pornosucht ist es ja de Kick, der immer wieder sein muss und Befriedigung verspricht.
Ich habe meinem Mann auf youtube ein Video über einen Pornosüchtigen und wie der aus der Sucht kommt, vorgespielt. Da wird beschrieben, wie es sich mit dem Dopaminspiegel verhält usw. Er hat sich wiedererkannt in dem Video und die Zusammenhänge verstanden. Ich habe auch mit einigen Psychologen geschrieben, die mir erklärten, dass die Pornosucht eine der stärksten und schwierig zu behandelnden Süchte überhaupt sei. Was mich nicht gerade ermuntert hat. Ich weiß ja nicht, wie stark die Sucht bei dir ausgeprägt ist und wie sehr sie deinen Alltag bestimmt.
Bei meinem Mann war es so, dass er im Büro viel Zeit mit der Pornosammelei vertan hat. Die Folge war, er hat seine Arbeit vernachlässigt und auch nicht mehr so geschafft in der Zeit. Klar. Dann musste er immer zuhause nacharbeiten. Natürlich am PC, was wieder zur Folge hatte, dass er während der Tätigkeit immer wieder abschweifte und nebenbei Pornos schaute. Für den Kick, die Entspannung usw. Nicht immer befriedigte er sich dabei. Das letzte Jahr, so sagte er mir, hat ihn das nicht einmal mehr erregt. Es war nur noch Gewohnheit / Sucht nach dem neuesten Bild. Einfach die Beschäftigung mit dem Kram an sich. Es ist wie ein Kreislauf, der sich irgendwann verselbstständigt und Besitz von dir ergreift. Und auch meine Mann hat ein cholerisches Naturell, neigt zur ungeduld. Das macht es natürlich auch nicht besser. Mitunter war er hochaggressiv, rüde im Umgang mit mir und den Kindern. Sicher war er (wie ich auch) sexuell total frustriert und unterversorgt. Doch anstatt mit mir zu reden oder eine Paartherapie zu machen, schweifte er in die Welt der Pornografie ab.
Wie du sagst, ist ja leicht verfügbar. Man kann sich leicht gute Gefühle dadurch verschaffen. Auch ich nutzte jahrelang Pornos. Auch ich war sexuell frustriert. Für mich ist Sex sehr wichtig und ich brauche das sehr. Aber ebenso wie mein Mann, wollte ich nicht fremdgehen. Ob er nie im Puff war oder eine Affäre hatte, weiß ich nicht. Er sagt nein, weil er nur mich lieben würde. Ich weiß nicht, ob ich so etwas glauben kann. Aber im Gegensatz zu meinem Mann, habe ich keine Sucht entwickelt.
So wie du hier schreibst, sind deine Probleme ja vielschichtig und du hast mehrere Baustellen gleichzeitig. Die Arbeit, die Sucht, Probleme mit der Ehe und deine charakterlichen Eigenschaften / persönliches Verhalten, was wiederum Probleme verursacht. Was davon zuerst war, was der Auslöser war, geht hier nicht hervor. Vielleicht weißt du es selbst nicht. Ich kann mir zum Beispiel vorstellen, dass ein Choleriker im Berufsleben durchaus Probleme bekommt bzw. sie verursacht. Ich weiß wovon ich rede, ich bin auch cholerisch und ein kleiner Tyrann /Diktator und nicht einfach im Umgang. Ich war immer in einer Führungsposition. Das war auch früher einfacher als heute. Im Berufsleben hat sich viel verändert, solche Chefs wie ich einer war, sind heute in einem Team nicht mehr gefragt und auch nicht mehr tragbar. Ebensowenig in einer Beziehung. Ich nehme an, dass dir das auch Probleme macht. Ich bin nun älter und auch nicht mehr berufstätig (Krankheit) und mittlerweile auch ruhiger geworden. Aber die Grundtendenz meines Wesens, werde ich nie ablegen, du wohl auch nicht. Aber man kann lernen, damit umzugehen.
Und es ist auch verständlich, dass sich deine Frau von dir abgewandt hat. Vermutlich hat sie es nicht nur sexuell, aber daran wirst du es am ehesten gemerkt haben. Aber nicht darüber reden wollen, ist auch keine Lösung.
Was mir aufgefallen ist, dass du sagst, sie sei deiner "rechtfertigenden Argumentation nicht gewachsen". Willst du damit sagen, dass sie zu doof ist? Sorry. Vielleicht ist sie einfach müde dessen, immer wieder gegen "Goliath" und die "Windmühlen" anzukämpfen, ist es leid, ständig anzukämpfen, was sie eh nicht schaffen wird, wogegen sie nicht ankommt. Auch da wäre eine dritte, fachlich kompetente Person hilfreich.
Bitte entschuldige, aber ich finde die Reaktion deiner Frau aus der gemeinsamen Wohnung auszuziehen richtig und gut. Nur dadurch hat sie dir die Augen geöffnet etwas an allem zu ändern. Zu gehen ist nicht einfach, aber richtig. Statt zu verharren, ist sie es angegangen. Nicht mit Worten, aber mit Taten. Respekt. Es wird ja jedem Partner von Süchtigen dazu auch geraten zu gehen. Damit der Süchtige seine Sucht erkennt und etwas ändern kann.
Mein Mann hatte sich in den Jahren durch die Sucht auch menschlich verändert. Er hatte immer wieder unschöne, respektlose Bemerkungen über Frauen gemacht. Vermutlich durch seinen Frust und auch durch die häufig respektlose Darstellung der Frau in Pornos bedingt. Die Frau nur noch als Ware gesehen. Als wir uns wieder annäherten und uns körperlich näher kamen, merkte ich das. Er war zu einer interaktiven Sexualität zu Beginn gar nicht fähig. Zu sehr war seine alleinige Befriedigung im Vordergrund. Bei Pornos steht ja der eigene Lustgewinn im Vordergrund. Nur der. Ist ja auch einfach, schnelle Triebabfuhr ohne großes Tamtam mit Vorspiel ect.
Das hat sich mittlerweile sehr geändert. Mein Mann beteuert nun, keine Pornos mehr zu nutzen und dies auch nie mehr zu tun. Nicht wegen mir, oder nicht nur. Vor allem, dass er nun wieder mehr empfinden kann, sich mehr auf mich einlassen kann. Es sei sein Gefühl wieder da. Jahrelang hätte er die Pornos nur zur Unterstützung beim Onanieren gebraucht, weil ihm seine Fantasie irgendwann nicht mehr ausgereicht hatte. Die Pornos waren ein Ersatz für fehlende Sexualität mit mir gewesen. Das glaube ich und verstehe das auch. Ich konnte nur die Nutzung während unserer Annäherung nicht verstehen und bezog es auf mich. War wohl falsch, denn es war seine Sucht / Gewohnheit. Aber es hat mich verletzt und an mir zweifeln lassen.
Ich war sauer, dass er die Zeit nie hatte, um mit mir zu reden, eine Paartherapie zu machen, sich um die Familie und die Kinder zu kümmern. Stattdessen kümmerte er sich um seine Mädels auf dem PC sehr ausgiebig und ließ mich auch oft spüren, mich nicht mehr zu benötigen. Im Grunde waren wir so dumm all die Jahre. Wir lieben unsd ja sehr und haben eine herrliche Zeit miteinander, wenn wir uns verstehen. Darum haben wir auch geheiratet. Auch wenn wir miteinander schlafen ist es wunderbar, für uns beide. Dass wir das so einfach weggeworfen hatten und uns aus den Augen verloren haben, dass wir zuwenig gekämpft haben und die Jahre verschenkt haben, ist sehr bitter! Und das merken wir jetzt, wo wir alt und krank sind. Ist schon sehr traurig. Und auch jetzt, muss ich mich mit solchen Dingen wie anderen Frauen auf der Strasse und unterwegs belasten und befassen. Das ärgert mich, dass es so in mein Leben eingreift. Und auch mein Mann ertappt sich oft dabei, dass er andere Frauen anstarrt. Eigentlich will er das gar nicht. Er will kein lüsternder alter, sabbernder Mann sein. Aber so ganz kann er das nicht ablegen. Dafür ist der Sexualtrieb in uns Menschen einfach zu groß. Und seine Lust auch. Und die Frauen heutzutage auch einfach zu hübsch und zu sexy. Und Sex ist überall. Werbung, TV, Theater...da verliert man sich sehr schnell. Und wenn man eine Sucht in dieser Hinsicht hat, dann noch mehr.
Und solche Tipps von anderen Leuten, ich solle mir die Pornos eben mit meinem Mann ansehen, solle seine Vorliebe für Pornos zulassen, dass hilft mir nicht. Und ihm auch nicht. Es ist eben eine Sucht. Und da hilft nur, das Suchtmittel wegzulassen. Das ist meine Meinung. Ein bisschen Sucht gibt es eben nicht. Man muss wieder lernen zu Füphlen, seine Gefühle zuzulassen und auf andere Weise sein Belohnungszentrum im Gehirn zu trainieren. Seinen Dopaminspiegel auf andere Weise anzuheben. Sport zum Beispiel. Oder Sex, aber mit der Partnerin. Keine Ersatzbefriedigung mehr, sondern echte Befriedigung!
Vielleicht hat deine Frau aber auch eigene Probleme, auch in der Sexualität, von denen du nichts weißt, weil sie nicht mit dir darüber spricht. Ich weiß ja nicht, wie alt ihr seid. Viele Frauen die in die Wechseljahre kommen, mögen nicht mehr so mit ihrem Mann schlafen, oder haben in dieser Beziehung Probleme. Aber da hilft nur ein offenes Gespräch. Zum Glück bin ich da sehr untypisch. Ich wollte und will immer Sex, mehr als andere Frauen. Bei uns ist das umgekehrt. Ich will mehr als mein Mann will und kann. Dadurch habe ich oft das Gefühl, er begehrt mich zu wenig. Und schaut er dann noch andere Frauen an, ist es ganz aus und ich zweifle wieder.
Ich drehe so oft am Rad, weil ich glaube, dass mein Mann nicht ehrlich zu mir ist. Dass er andere, jüngere, blondere, schlankere eben doch mehr begehrt, es aber nicht zugibt. Er sagt immer, er kann nichts zugeben was nicht so sei. Ich bin aber sehr misstrauisch und deute jedenm seiner Blicke und vermute gleich wieder etwas. Mein Vertrauen zu ihm ist sehr angeschlagen. Schlimmer noch, als hätte er tatsächlich eine Affäre gehabt. Das ist sicher schwer zu verstehen. Aber eine Affäre wäre eben eine Person gewesen und diese vielleicht nicht perfekt. Aber eine Fülle von so vielen perfekten Frauen...so nach dem Motto, was haben die, was ich nicht habe. Und mittlerweile ist er so unkritisch geworden. Das sagt er selbst von sich, dass ihn das erschreckt. Viele der Frauen hätte er früher niemals auch nur angesehen, er war sehr anspruchsvoll. Mittlerweile versteht er das selbst nicht mehr, was da mit ihm los gewesen ist. Aber ich bin immer noch sehr misstrauisch und interpretiere jede Kleinigkeit. Für meinen Mann auch sehr stresig mit mir.
Es würde mich freuen, von dir mehr zu lesen und wie sich alles bei euch entwickelt. Viele Grüße Moni.