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Pornosucht?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
UND:

Wenn man jemanden wirklich liebt (und es nicht nur die Gewohnheit ist), dann redet man darüber.

Auch Dein Mann sollte sich überwinden und mit Dir darüber reden, Moni61.
 

Hallo Gelöscht 48613,

schau mal hier: Pornosucht?. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Also wenn man 20 Jahre keinen Sex hat kann ich nachvollziehen das dein Mann sich zur Befriedigung pornos geguckt hat.
 
AW: Gedanken sind Taten und Pornoschauen ist Ehebruch!

Worum ich kämpfe? Damit uns so etwas nie wieder passiert. Dafür war es einfach alles zu schlimm und vor allem sehr unnötig. Ich habe sein Herz, seinen Körper. Aber darf ich auch teilhaben an seinem Geist? Gedanken sind frei. Ich will wissen, ob es wirklich eine Sucht war. Ob er noch oft daran denkt und vor allem, was er denkt. Will wissen, wenn er im TV Silvie Meis sieht, ob er sich an die Bilder erinnert, ob sie ihm fehlen, und wie seine Gedanken waren. Er schildert, wenn überhaupt, sehr "schöngeistig" von seinen Pornos. Niemals ordinär, das käme nie über seine Lippen. Obwohl vieles der Filme mehr als ordinär waren, auch die Frauen.
Klar, er will Dich damit nicht verletzen.

Ich habe in einem Sexforum (habe ich mich angemeldet um Antworten über die Sexualität eines älteren Mannes zu erfahren) einmal nachgefragt, was sich Männer so vorstellen [...].
Lol... das hätte ich Dir auch sagen können. 😀

Ich reite so auf diesem Sexthema rum, weil es uns vor 22 Jahren auseinander gebracht hat. Und ich finde, dass man auch darüber richtig reden muss. Und nicht wegen meines ach so schlimmen Selbstwertgefühls. Vielleicht ein bisschen deswegen.
Ich hatte die 22 Jahre beim schreiben meines letzten Beitrages ausgeblendet. Mit der Hoffnung das Du Dich mal für einen Moment darauf konzentrierst was es braucht damit sich die Situation entspannt.
Seit 22 Jahren seit ihr mehr oder weniger gemeisam einsam - durch wechselseitiges aussitzen der Bett-Problem. Damit steht ihr beide in den Startlöchern und warten auf das erlösende Signal des jeweils anderen.
Also sorry, unter Liebe verstehe ich etwas anderes. Auch das man eine gemeinsame Streitkultur entwickelt/sich erarbeitet.
Konflikte gibt es immer mal.

Und ich habe Angst, dass er es immer noch nutzt, den Pornokram oder wieder damit beginnt. Ich habe kein Problem, wenn er ehrlich wäre und einfach sagen würde: Schatz, ich sammle nicht mehr aber ab und an schaue ich eben Pornos. Damit könnte ich leben. Fände es zwar nicht gut, würde es aber akzeptieren.
Hoffentlich weiß er das auch?

Er behauptet ja auch, er würde sich nicht mehr selbst befriedigen. Kann ich auch nicht so wirklich glauben. Ich habe kein Problem damit, täte er es. Aber würde er eine Sucht überhaupt zugeben? Oder eine Therapie machen? Niemals.
Oh wie gnädig.
Wo Du doch die Antwort weißt, wozu fragen. Er wäre nicht der Erste der seine Sucht verleugnet (auch vor sich selbst). Also wozu eine Therapie.

Es ist eben manchmal sehr schön mit ihm und manchmal ist er mir sehr fremd und ich weiß nicht, wen ich vor mir habe. Dieser Zustand ist dann sehr schlimm für mich. Ich will ja und tue alles was ich kann. Ich kämpfe um unsere Liebe.
Statt mit einem Schatten zu kämpfen, empfehle ich Deine Illusion - das er sich doch noch öffnen würde, loszulassen. Seit 22 Jahren führt ihr eine Zweckgemeinschaft. Oder etwa nicht?

Ich plane gerade wieder ein paar schöne Tage für uns.Mache ich öfter, damit wir Zeit nur für uns haben...
Ich plane? Ein wir planen, wäre besser und klüger. Oder?

Kann es sein das Du panische Angst davor hast alleine zu leben?
 
Ohne weiter gelesen zu haben, kann ich Rainer leider 🙂() ein Danke geben.

Ich dachte lange Jahre, Männer wären so. Dann dachte ich, sie wären eben nicht so... um dann eines Schlimmeren belehrt zu werden.

Männer glotzen und geilen sich am Angeglotzten auf. PUNKT!

Duuuuh.... ich erzähle Dir gleich mal was über die ach-so-tollen Frauen. 😱 😛
 
Verallgemeinerungen helfen nicht weiter.

Moni, irgendwann bist du tot. Die Zeit, welche vor dir liegt, ist kürzer als die, welche du bereits zurückgelegt hast. Es liegt an dir, über die Qualität der verbleibenden Zeit zu entscheiden - du kannst sie dir (und ihm) zur Hölle machen.
Oder du atmest tief durch, lässt die zwanghaften Gedanken los und lebst im - JETZT.

Worauf man masturbiert, ist Privatsache. Es geht auch den Partner/die Partnerin nichts an. Du dringst viel zu weit in Bereiche, die tatsächlich nur ihm gehören. Du willst ein krankes Maßes an erzwungener Intimität.
Ein bizzarer Kontrast zu dem faktum, dass du ihn 22 Jahre lang in Henblick auf sexualität nicht beachtet hast.

Vielleicht ist es deine Reue darüber, die dich nun so verbissen sein lässt.

Lass los.
 
Du willst ein krankes Maßes an erzwungener Intimität.
Ein bizzarer Kontrast zu dem faktum, dass du ihn 22 Jahre lang in Henblick auf sexualität nicht beachtet hast.

Vielleicht ist es deine Reue darüber, die dich nun so verbissen sein lässt.

Lass los.

Ich will ein normales Maß an Intimität! Ich habe ihn sehr wohl beachtet in all den Jahren. Ich dachte nur immer, er wollte nichts mehr von mir und irgendwann habe ich das Kapitel Ehe als gescheitert betrachtet und dachte, es sei nichts mehr zu machen und dass er inzwischen bestimmt eine Geliebte hatte.
Ich habe keine Reue, ich bereue nur die verlorene Zeit.
 
Ich belauere und beobachte, weil er nicht redet. Ich weiß gern woran ich bin, bei ihm weiß ich das nicht mehr. Oder vielleicht war er ja früher schon so (untreu, verlogen) und ich habe es in meiner rosaroten Verliebtheit und Naivität gar nicht erst bemerkt. Gedankenspiele, weil ich keine Fakten bekomme.
Wir haben 20 Jahre nichts getan. Ich wollte immer reden, eine Paartherapie besuchen. Er sagte immer, er habe weder Geld noch Zeit für sowas. Er bräuchte seine Ruhe, damit er seine Arbeit machen kann. Und im Urlaub, als ich da versuchte mit ihm zu reden, sagte er immer, er müsse sich erholen. Also gab ich irgendwann auf, in der Hoffnung es würde sich bessern.

Aber hey, damit gibst Du Dir doch schon selbst die Antwort: Du bist total unzufrieden in dieser Ehe und fühlst Dich in keiner Weise angemessen beachtet. Ist doch klar, dass Du Dich dann von seinem Pornokonsum bedroht fühlst. Das Problem liegt aber wo anders. Das was ihr da macht, ist nebeneinander her leben: Du gierst nach Aufmerksamkeit und wahrgenommen werden- und das offenbar ganz zu recht. Das hat aber doch nix mit den Pornos zu tun, sondern damit, dass eure Ehe ziemlich brach liegt.
Wenn er nicht reden will, geht klar bei Dir das Kopfkino los. Deswegen würde ich das reden einfordern. Lass Dich doch nicht abspeisen! Du leistest doch darunter und ich finde, Du hast als Ehefrau das Recht dazu, dass er mit Dir spricht und Dir reinen wein einschenkt. Das steht Dir definitiv zu.
Du merkst doch, wozu es führt, wenn Du alles nur in dich reinfrisst und die Sache aussietzen willst, anstatt den Stier bei den Hörnern zu packen.
An Deiner Stelle würde ich ihn vor die Wahl stellen: Entweder er lässt sich auf Gespräche mit Dir (wobei ihr eine dritte Person- einen Berater oder Therapeuten- mit hinzuzieht, ein, oder ihr müsst euch zumindest für einen Zeit trennen. Und dabei würde ich auch standthaft bleiben. ich finde, Du solltest Dich nicht so abspeisen lassen. Willst Du, dass es ewig so weitergeht?
 
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