@Gast: das Sexualverhalten und Triebverhalten hängt natürlich immer auch vom Lebensstil ab, ob man viel arbeitet oder gelangweilt ist, wie alt man ist = wie der jeweilige Hormonstand ist usw.
Lt Untersuchungen konsumieren vorwiegend Jungs und Männer im Alter von 16-30 Jahren Pornos oder frisch Getrennte so um die Lebensmitte rum oder Alleinstehende etc. und das lt Angaben von befragten Gruppen oft aus Langeweile, viele Singles dabei etc.
Stimmt das es quer durch alle Schichten geht....gelangweilt kann ja jeder Mensch sein, auch in einer Partnerschaft.
Die meisten Menschen heutzutage kennen einige Pornos, aber die wenigsten nutzen sie längerfristig regelmäßig. Heutzutage wird man mit dem Zeugs ja zugespammt und kommt gar nicht drum herum. Teenager kichern sich in Gruppen dabei einen ab und fangen an vereinzelt dabei ab zu gehen......Dauersingles bleiben ggf drauf hängen.
Die wenigsten werden abhängig davon aber die Zahlen der Abhängigen steigt, es besteht Suchtgefahr.
Was ich mich immer frage ist, wie einige so viel Zeit und Energie oder auch Geld für den Kram haben...wenn man berufstätig und sozial aktiv ist geht ja einiges an Energie und Zeit flöten.
In meiner Studentenzeit hatte ich natürlich mehr Zeit und auch mehr gepoppt aber das ging auch ohne Medienpunk gut...an sich viel besser, mich würde das nur ablenken und ich fand es auch spannender nicht nur im Wohnzimmer oder Schlafzimmer zu vögeln....ich gehe viel lieber oft raus, bin gerne unterwegs und hatte oder habe auch heute noch gerne spontan Sex, dort wo es mich grad überkommt.....das ist viel spannender. Ungeil dabei wäre total wenn der Partner sagt: "hej wart mal, ich muss mal kurz auf meinem Handy die Porno-app aufrufen und in Supertitte Teil 2 oder Longusschwanzus Teil IV reingucken und nachgucken was wir nun tun müssen, damit es noch geiler wird......da würde ich dann kreischend wegrennen. Brave New World und Soma fürs Hirn, oben was rein damit unten was raus kommt....
ich wurde mit sechzehn von meinem ersten freund praktisch dazu gezwungen, mir absolut hardcore-pornos anzusehen, zu einem grossen teil solche, wo es um analsex ging.
da war teilweise zeug dabei, dass ich mir noch nicht mal heute reinziehe - bzw. auch noch jetzt echt nur abstossend finde.
mich hat das damals wirklich traumatisiert - vor allem, weil er dann all das zeug natürlich auch in der realität nachsp¡elen wollte und dabei auch noch äusserst unsensibel und ohne jede rücksicht vorging.
dies ist also sozusagen die schlechteste art überhaupt, wie man pornos einsetzen kann und die wohl negativsten auswirkungen, die solche filme erzeugen können.
heftig mit diesem Sadisten und heftig dass man zur Verarbeitung so lange braucht...10 Jahre und Gesprächstherapien....ich finde es gut dass du dich dem in Therapie gestellt hast und dir damit auch deine Lust am Sex zurückerobert hast.
Kannst du dir deine Sexualität ganz ohne Medien und Filme vorstellen oder fühlst du dich in gewisser Weise davon abhängig?
Wie oft seht ihr Pornos und wie oft habt ihr Sex ohne? Wie wichtig sind heute Pornos für dein Paarsexleben?
Ich stimme zu, dass die meisten Männer wissen werden dass eine Prostituierte ihnen nur was vorspielt....allerdings liegt ja auch für viele grad darin ein Kick....zu wissen die Frau hat keine Lust und macht alles damit er Lust hat....recht frauenverachtend im Grunde und ich denke die meisten Prostituierten haben Probleme mit ihrem Selbstwertgefühl.
Ich bin an sich recht froh dass ich erst spät und so mit 23 meinen ersten Sex hatte und bei der Partnerwahl achtsam war. Nach einem gewalttätigen Vater ist man ja auch vorgewarnt und erkennt so einiges, auch das es manchmal ein wenig dauert bis man den Richtigen findet, einen Partner der sich echt für einen interessiert und nicht nur für deine Titten und Sex sondern für dich als Menschen, mit dem man nächtelang quatschen kann, der einen nie schräg anmacht oder einen drängt und 1 A Manieren, sprich ein gutes Sozialverhalten hat etc.
Ich hatte nie negative Sexerfahrungen und mag Sex sehr, guten Sex...daher mag ich Hardecorepornos nicht, denn das was dort gezeigt wird ist eher F***** und Posen die wenig Lust bereiten...was sollte daran stimulieren? Meine Partner hatten auch nie Langeweile oder Bock auf Pornos. Liegt ggf daran dass ich generell auf geistig wache, kreative und autonome Männer stehe...die auf meiner Wellenlänge liegen...das passt halt und dann krachts auch so ordentlich im Karton ohne Bedarf zusätzlicher Inspiration aus der Konserve...TV oder PC. Ich komme da auch eher aus der Cyberpunkliga, die kritisch eingestellt ist ggü Medienkonsum.
Ehrlich gesagt könnte ich vor einem Mann, der zur Stimulation oder zur Inspiration für sein Sexleben oder unser gemeinsames Sexleben abhängig ist von Filmen od.ä. keine Achtung haben oder sagen wir er täte mir eher leid und ich würde ihn als eine Art Kind wahrnehmen dass noch an der Mutterbrust saugt, sich was aus Filmen raussaugt etc. Das wäre dann eher so ein Verhältnis Mutter-Kind was mich sexuell nicht stimulieren würde.
Ich mag es gerne natürlich, pur und intensiv, aus einer starken gesunden klaren Mitte heraus....und nicht gefiltert durch Medien und Filme. Tja ich bin da halt ein einfaches Mädel vom Lande geblieben, das viel in der Natur unterwegs war und dort so reichhaltige Ideen gefunden hat dass ich diesen Schatz gerne mit meinem Schatz teile und wirs damit zufrieden sind.
😉 Nennt sich glaube ich Selbstgenügsamkeit. Wir = mein Partner und ich genügen uns in der Liebe und beim Sex ganz selbst....das macht es auch recht intensiv für uns beide. An sich trägt ja ohnehin jeder Mensch alles in sich um guten Sex zu haben und braucht all son Zeugs wie Filme und Stimulanzien gar nicht.
Zurück zu Sexarbeiterinnen, die deiner Meinung nach oft nymphomanisch oder promiskuitiv angelegt sind...auch das haben einige Forschungen bestätigt...oft liegen unverarbeitete Gewalttraumata vor (Missbrauch, Vergewaltigungen etc.) und das führt bei einigen zu manischem Verhalten...oft auch Sexsucht und Autoaggression, Selbsthass, Hass auf den eigenen Körper den die Betroffenen dann wegwerfen, verkaufen und verschenken an Zuhälter die ihnen die gewohnte Missachtung und oft auch Gewalt entgegenbringen...nennt sich Gewohnheitszwang.
Die Logik eines Missbrauchsopfers liegt oft so, dass der Liebesbegriff pervertiert wurde...der missbrauchende Vater sagte dem Kind: ich liebe dich und daher vögle ich dich oder stecke dir meinen Schwanz in den Mund etc. und damit erlernt das Kind die Kopplung Liebe= Sex, Liebe = stillhalten müssen. Mit Liebe hat dieses Verhalten sexueller Ausbeutung eines Schutzbefohlenen natürlich nichts zu tun...oder doch: mit narzisstischer Selbstliebe des Täters allerdings ohne Liebe und Achtung ggü dem Opfer. Viele Missbrauchsopfer bilden eine Art Zwangsverhalten..auf der Suche nach Liebe opfern sie sich immer weiter....rein in die Prostitution. Sie verachten ihren Körper und steigern sich da manchmal richtig rein in den Schmerz...Autoaggressionen etc. Sie kennen es nicht anders und viele reflektieren das nicht und rennen dann so weiter bis sie kaputt sind, denn es macht sie auf Dauer kaputt.
Ich denke es hat nichts mit Dummheit zu tun, dass viele Männer glauben dass sie Huren Lust verschaffen. Die meisten Männer sind gar nicht dran interessiert...es geht ihnen nur um die eigene Lust und der Rest macht sich zur Rechtfertigung des eigenen Verhaltens ggf einen vor und redet sich ein, dass beide Seiten Lust haben dabei. Es geht im Grunde halt um ein Geschäft..Körper + Sex gegen Geld. Ich mag diese materialistische Schiene nicht besonders.
Ich mag Analverkehr ebenfalls nicht besonders, denn der Grundton darin liegt ja in einer Unterwerfungsgeste...die klassische Hundestellung etc. allerdings habe ich sozusagen aus medizinischen Gründen zur Massage mal meinen Partner dazu aufgefordert...es entkrampft den Enddarm manchmal ganz gut. Besondere Lust verschafft es der Frau ja an sich nicht. Doppelpenetration fand ich auch nicht so lustvoll...mal abgesehen von den logistischen Problemen mit zwei Partnern. Das einzig Lustvolle daran war Regie zu führen bei diesem Akt, der dann anstatt in Spermienwolken in Lachsalven unterging....nuja war einen Versuch wert und damit hatte es sich dann auch
😉
Tyra
Was meinst du eigentlich Mittelstand? Wir Soziologen unterscheiden an sich nicht mehr nach Schicht oder Stand sondern eher nach Beruf od ä. Was macht ihr denn beruflich oder ist das so ein großes Geheimnis?
Ausschlaggebend fürs Sexverhalten sind ja diverse Faktoren, Bildung, Reifegrad, Alter (also Hormonstand und Grad körperlicher und möglicher geistiger Reife) , gesellschaftlicher Status, der wiederum hängt oft mit dem Beruf und Einkommen zusammen, ob man Kinder hat oder nicht etc. etc.
Habt ihr Kinder? An sich hat der Mittelstand ja so durchschnittlich 2 (1,7 lt. Statistik
😉) Kinder....und wie vereinbart man das dann mit Pornosex? Das ist doch an sich zu laut und so....
Und an sich haben oft eher die Singles oder Paare Pornosex die keine Kinder in der Hütte haben, die um die Ecke schielen könnten und vor Schreck in die Pampers kacken wenn sie sowas sehen würden. Wenn Kids da sind beruhigt sich das Triebleben an sich...die Haupt-Zielgruppe der Pornoindustrie sind an sich die vor dem Kinderkriegen hormonbedingt geilen gelangweilten Konsumenten oder die nach dem Kinderaufziehen so ca in der Mitte des Lebens erneut geilen und gelangweilten Konsumenten.
Ich z.B bin mittelalt, 47 Jahre alt, hatte nie Kinder und meine Hormone sind derzeit so kurz vorm Klimakterium noch mal so richtig hochgepusht, d.h. ich bin recht sexgierig..die Biologie hat das an sich so konstruiert und da kann man nix machen..außer dieses Bedürfnis halt stillen.....im Rahmen meiner Möglichkeiten, zeitlich gesehen und energietechnisch gesehen. Einiges von der Libidoenergie geht natürlich auch beim Job drauf oder in sonstigen Arbeiten und unsexuellen Aktivitäten die ich mag und mache. Das ist an sich auch gut so sonst wäre mein Partner ggf überfordert.
😉