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Pornographie/Prostitution - Pro/Contra

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Hatte hier eigentlich zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, daß es um die Verurteilung von männl. Sexualität ginge, ganz im Gegenteil!😀
Ist eher das Bild, welches wir uns von der sog., vermeindlichen erfüllten männlichen, bzw. weiblichen Sexualität machen.
Wann ist Frau oder Mann sex. befriedigt, welcher Anreize bedarf es dazu?
Ist nun mal leider bei Porn. so, daß Alles, aber auch wirklich das gesamte Geschehen auf die Beglückung der weibl. Vagina durch den männ. Phallus 🙂 hinausläuft.
Und so hätte S.Freud das auch gerne gesehen bei den reifen und den anderen Frauen, welche sich redlich um Anerkennung bemühen.
Und so sehen es viele Männer und Frauen eben immer noch.
So wie nicht jeder bei Grashoff einkauft, manch Einem halt lebenslänglich nur nen Billigshop betritt, oder nen Andrer sein Gemüse selber anbaut, so ist es eben mit der Sex. auch.
Die innere und äußere Haltung prägt den Geschmack.
Nicht aus jeder Blume wird zwangsläufig ne Rose, wenn sie im Müll gedeihen muß.😎
Porn. ist nun mal keine feministische Theologie und auch keine funktionelle Entspannungstherapie, wirds auch nie werden.
Nicht in dieser und auch in keiner anderen Gesellschaft.
Da müßten wir dann noch mal ganz von Vorne beginnen.
So in der Zeit des Ackerbaus und den Mondphasen, vielleicht!
 
Also ich bin immer noch der Meinung, dass Prostitution

- aus der Sicht der Prostituierten fast immer aus einer gewissen Notlage heraus praktiziert wird. Geld spielt eine große Rolle. Frauen, die dies nur aus Lust tun, dürften eine quantitativ untergeordnete Rolle spielen.

- aus der Sicht der Konsumenten (Freier) eher auf einen qualtitativ herabgesetzen Umgang mit Sexualität hinweist. Wer in der Regel viel Geld für Sex ausgibt, der ist nicht in der Lage, dieses Defizit mit anderen Mitteln sinnvoll auszugleichen.
Der "normale" Weg dürfte die Selbstbefriedigung sein, wenn man einen zu hohen Druck verspürt.

Vor allem empfinde ich es als bedenklich, dass die Freier fast immer Frauen in (Geld)not bemühen. Freier nutzen quasi meist eine Notlage aus.

Und eines möchte ich auch immer wieder betonen: man sollte Herr über seine Triebe sein. Ich kann wirklich keine wertvolle Lebensbereicherung in diesem OrgasmusAbholDienst sehen.
 
Hey Eu Frank, grundsätzlich gebe ich Dir in Allem Recht.
Porn. ist zutiefst Menschenverachtend, wenn Du den Menschen als Gesamtkunstwerk betrachtest. Allerdings pointiert auf bestimmte hormonelle Vorgänge, bzw. Körperformen, funktioniert der Dialog meist. Wer war zuerst da, die Geldwirtschaft o. der "Freier"?
In der Tauschgesellschaft hats vielleicht schon ähnliche Arrangements gegeben, ist zumindest anzunehmen.
Ich fand die Triebhaftigkeit des Mannes, so wie Du sie beschreibst eigentlich immer als sehr erleichternd. Habe auch zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Gewissenskonflikte mit der vortäuschung "falscher tatsachen" gehabt. Im Gegenteil, das hat mir sogar großen Spaß gemacht. Wobei dieser Aspekt beim Ganzen natürlich eher nebensächlich, wenn nicht gar (Geschäfts)schädigend war.
Aufklärerisch in sachen Sex tätig zu sein, ist nun wirklich nicht die Aufgabe in diesem Bereich, zumindest was den sinnlichen Anspruch betrifft. Dieses Scenario von zur Schau gestellten Orgasmen war für mich geradezu perfekte Tarnung. Ne sehr gute Überlebensstrategie, sozusagen.
In jeder Art von privat(rechtlicher), heterosexuellen Beziehung, hätte ich wesentlich größeren Schaden an Leib und Seele genommen.
Was nicht heißen soll, daß ich mich genötigt sähe vor irgendner Art von heiliger römischer Inquisition mich zu rechfertigen.
Bin relativ schadlos durch die Zeit gekommen, habe dafür meinen Tribut gezahlt. Immerhin der beste Porn., ist immer noch das Leben selber.
Wenn mans rückwirkend betrachtet.
Bin in diesem Sinne dann doch aufklärerisch tätig geworden, allerdings ohne vorherige Absprache und Einwilligung meinerseits.
Dabei komme ich aus nem drei Mädel Haushalt, mit strenger puritanisch, protestantischer Moralerziehung.
Hatte also durchaus ein akzeptables Vorbild für tugendhaftes Verhalten.
Aus finanzieller (Existenz) not allein, machen wohl eher die Wenigsten hier diesen Job. Prost.😎 und Porn ist halt eine ehrliche Antwort auf den Umgang mit menschlichen Werten allgemein. Eine von vielen Antworten, vielleicht die einfachste, auf jeden Fall aber Eine sehr gewinnträchtige mit enorm viel Zukunftsaussichten.
Wie beim Leistungssport, die Talente wachsen täglich nach.
So wie die Nachfrage!
 
@Kaleidoskop:
in Pornos wird es immer so dargestellt als ginge es um weibliche Beglückung aber die meisten Pornos sind Wichsvorlagen für Männer die sich einen drauf runter holen dass Frauen maßgeblich durch ihren Schwanz beglückt werden...was in der Realität ja oft nicht so der Fall ist.
Insbesondere die klassischen Männerhardcorepornos sind sehr narzisstisch.
Was mich immer amüsiert ist dass man in den meisten Pornos leicht erkennen kann dass der dort gezeigte Sex gestellt ist und mit Beglückung wenig zu tun hat sondern eher mit Bereitstellung stimulierender Bildvorlagen damit sich irgendwo hinter den Bildschirm geklemmt jemand selbst beglückt oder manche nutzen es auch um es nach zu spielen wie man hier manchmal lesen konnte.

Du schreibst Pornografie wäre eine ehrliche Antwort auf menschliche Werte...klingt sehr zynisch aber im Grunde hast du teilweise recht, was einen nicht grad fröhlich stimmen kann finde ich, da wie du ja selbst erkannt hast sich darin oft Menschenverachtung ausdrückt. Pornografie ist in meinen Augen Kennzeichen einer überstark materialistisch ausgelegten Lebensweise und Liebesweise...bzw. mit Liebe im ganzheitlichen Sinn hat Pornografie ja an sich wenig zu tun, allenfalls mit Singleselbstliebe wenn man von der Grundfunktion der Pornos ausgeht.

@EuFrank: der Reiz bei der Prostitution liegt für viele oft auch darin, dass Geld für Sex bezahlt wird, sich ein Mensch wie Ware anbietet und man ihn für eine Dienstleistung kaufen kann...eine SB mit einem gekauften Körper sozusagen. Unverbindlich und in der Regel auch recht unpersönlich.

Das Wort "normal" würde ich eher meiden und von: der üblichere Weg oder so reden.

Was die Beherrschung der Triebe angeht so ist diese ja an sich gar nicht mal soooo schwer, es geht halt oft nur darum sich einigermaßen konsequent einige Grenzen zu setzen. Mit einer ausgeglichenen Lebensweise hat man ohnehin auch kaum Probleme damit, denn eine gesunde und ausgeglichene Lebensweise wirkt ja ebenfalls triebregulierend.

Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
@Gast:

Wie alt bist du und dein Freund und was macht ihr beiden beruflich?
Wie lange warst du damals mit diesem Typen zusammen und wie hast du auf seine Wünsche reagiert das was in diesen Gewaltpornos vorkam nach zu spielen?
Du schreibst zudem von einem Trauma, warst du deswegen mal in Therapie?

Tyra


...mir ist weder klar, was das Alter, noch die berufliche Anstellung mit einem sporadischen (und als anregend empfundenen) Pornokonsum zu tun haben.
Ich kann dir aber versichern, dass sich der Konsum von Pornografie durch sämtliche Alters- und jegliche soziale Schichten zieht, dass es genau so Akademiker, wie auch Bauarbeiterinnen gibt, die sich Pornos reinziehen, alte Opas und junge Studentinnen, Menschen mit einer Behinderung und solche ohne - und angeblich ist das schauen von Pornos sogar auch unter HaustierhalterInnen (und solchen, die Haustiere hassen!) relativ verbreitet.
Aber da es dich so brennend interessiert, verrate ich dir: Wir sind beide unter Dreissig und gehören zum Mittelstand.

"Gewaltpornos" hab ich mir anbei noch nie in meinem Leben angeschaut - natürlich kann man je nach Definition überhaupt fast jeden Porno der Neuzeit in diese Kategorie einordnen, aber wovon ich eigentlich geschrieben habe, damit waren so genannte "normale" Pornos gemeint, der Rocco-Siffredi-Gynäkologie-Style, sprich permanenter Fokus auf die weiblichen Geschlechtsteile (in Grossaufnahme), Analszene stets obligatorisch, Frau zum reinen Objekt degradiert und dazu da, dass man jede Körperöffnung benutzen kann.
Wie gesagt: Ich finde diesen Schlag von Pornos auch heute noch nicht sehr prickelnd - aber jedem das seine.

Dass Analverkehr gezwungenermassen traumatisierend sein muss, würde ich nicht behaupten - ich praktiziere das mit meinem jetzigen, langjährigen Partner so im Stil von "alle Jahre mal wieder" und es ist dabei, als Abwechslung auf der sexuellen Speisekarte, auch jedes Mal wieder ganz nett. (Viel mehr sagts uns beiden nicht.)
Natürlich ist dies dann etwas vollends anderes, wenn du das eben mal so nach Lust und Laune mit einem Partner machst, den du wirklich liebst und dem du vertraust - und der dabei sanft und sehr rücksichtsvoll zu Werke geht, im übrigen ja sowieso die einzige Möglichkeit, diese Art von Sex überhaupt schmerzfrei zu praktizieren.
Mein damaliger Freund war ein primitives A*******, wo ich mir ausserdem heute zu neunundneunzig Prozent sicher bin, dass er homosexuell war - weil er auf diese Art Sex eine solch extreme, geradezu krankhafte Fixierung hatte, wie ichs eigentlich nie mehr bei einem Mann erlebt habe.
Ich war ein naives, kleines Mädchen und dies war überhaupt der erste Mann, mit dem ich Sex hatte und ich war vom Irrglauben besessen, man "müsse" das so machen in einer Beziehung und glaubte seinem Geschwätz, von wegen, dass man das als Liebesbeweis so mache und ich andernfalls also total prüde und verklemmt wäre.
Traumatisierend war es insofern, als dass er nicht nur ausgesprochen primitives A-loch war, sondern dazu hin auch noch ein heilloser Sadist und ihm überhaupt erst einer dabei abging, wenn er mich zu irgendwas zwingen konnte und ihm mein schmerzverzerrtes Gesicht zeigte, dass er Macht über mich ausüben kann.
Jede Frau (und jeder Mann), die schon mal Analverkehr mit einem unsensiblen Partner hatte, weiss, dass es nicht gerade viel Dinge gibt, die noch schmerzhafter sind als erzwungener Analsex.
Die Beschreibung, wie schmerzhaft, unterlasse ich an dieser Stelle mal - aber es war so, dass ich dann irgendwann beim Arzt sass, weil hinten alles mehr oder weniger kaputt war.
Ne unschöne Sache, keine Frage - und ich trug einige Jahre lang einen ziemlichen Hass auf diesen Menschen in mir, aber nach mittlerweile über zehn Jahren und einer Gesprächstherapie kann ich sagen, dass die Sache für mich gegessen ist, zumindest so weit, als dass ich ihn einfach nur noch ziemlich erbärmlich finde.

Wie gesagt, um nochmals auf das Thema Porno zurück zu kommen: Dass dann auf einen solchen Menschen, der sowieso schon eine "Anfälligkeit" dafür hat, auf sexuell abartige Dinge zu stehen und der auch noch so jung ist, dass er das auch alles "glaubt", was ihm da präsentiert wird (die Frauen alle dauergeil und immer bereit, die Männer können ihren Schwanz einfach mühelos überall reinschieben und die Frau findets auch noch super, der Mann rammelt einfach mal wild und ohne jede Rücksicht drauf los und die Frau stöhnt vor Verlangen), der Konsum von Pornografie einen sehr negativen Einfluss ausübt, ist logisch.

Aber ich bleibe dabei: Ich traue einem erwachsenen, geistig nicht grad minderbemittelten Mann (bzw. Menschen) zu, zwischen Porno und Realität unterscheiden zu können und damit auch die Möglichkeit zu haben, solche Filme ohne grössere "Folgeschäden" konsumieren zu können.

...gilt im übrigen so auch für das Thema Prostitution: Wirklich nur die allerdümmsten Männer erliegen dem Irrglauben, dass die Prostituierte genau beim Sex mit IHNEN eben doch Lust empfindet, dass ihr Orgasmus genau DANN eben nicht gespielt war und dass es ja also vermutlich doch ziemlich viele Sexarbeiterinnen gibt, die das nicht des Geldes wegen machen, sondern ECHT nymphomanisch veranlagt sind...
 
@Gast: das Sexualverhalten und Triebverhalten hängt natürlich immer auch vom Lebensstil ab, ob man viel arbeitet oder gelangweilt ist, wie alt man ist = wie der jeweilige Hormonstand ist usw.

Lt Untersuchungen konsumieren vorwiegend Jungs und Männer im Alter von 16-30 Jahren Pornos oder frisch Getrennte so um die Lebensmitte rum oder Alleinstehende etc. und das lt Angaben von befragten Gruppen oft aus Langeweile, viele Singles dabei etc.
Stimmt das es quer durch alle Schichten geht....gelangweilt kann ja jeder Mensch sein, auch in einer Partnerschaft.
Die meisten Menschen heutzutage kennen einige Pornos, aber die wenigsten nutzen sie längerfristig regelmäßig. Heutzutage wird man mit dem Zeugs ja zugespammt und kommt gar nicht drum herum. Teenager kichern sich in Gruppen dabei einen ab und fangen an vereinzelt dabei ab zu gehen......Dauersingles bleiben ggf drauf hängen.
Die wenigsten werden abhängig davon aber die Zahlen der Abhängigen steigt, es besteht Suchtgefahr.

Was ich mich immer frage ist, wie einige so viel Zeit und Energie oder auch Geld für den Kram haben...wenn man berufstätig und sozial aktiv ist geht ja einiges an Energie und Zeit flöten.
In meiner Studentenzeit hatte ich natürlich mehr Zeit und auch mehr gepoppt aber das ging auch ohne Medienpunk gut...an sich viel besser, mich würde das nur ablenken und ich fand es auch spannender nicht nur im Wohnzimmer oder Schlafzimmer zu vögeln....ich gehe viel lieber oft raus, bin gerne unterwegs und hatte oder habe auch heute noch gerne spontan Sex, dort wo es mich grad überkommt.....das ist viel spannender. Ungeil dabei wäre total wenn der Partner sagt: "hej wart mal, ich muss mal kurz auf meinem Handy die Porno-app aufrufen und in Supertitte Teil 2 oder Longusschwanzus Teil IV reingucken und nachgucken was wir nun tun müssen, damit es noch geiler wird......da würde ich dann kreischend wegrennen. Brave New World und Soma fürs Hirn, oben was rein damit unten was raus kommt....

ich wurde mit sechzehn von meinem ersten freund praktisch dazu gezwungen, mir absolut hardcore-pornos anzusehen, zu einem grossen teil solche, wo es um analsex ging.
da war teilweise zeug dabei, dass ich mir noch nicht mal heute reinziehe - bzw. auch noch jetzt echt nur abstossend finde.
mich hat das damals wirklich traumatisiert - vor allem, weil er dann all das zeug natürlich auch in der realität nachsp¡elen wollte und dabei auch noch äusserst unsensibel und ohne jede rücksicht vorging.
dies ist also sozusagen die schlechteste art überhaupt, wie man pornos einsetzen kann und die wohl negativsten auswirkungen, die solche filme erzeugen können.

heftig mit diesem Sadisten und heftig dass man zur Verarbeitung so lange braucht...10 Jahre und Gesprächstherapien....ich finde es gut dass du dich dem in Therapie gestellt hast und dir damit auch deine Lust am Sex zurückerobert hast.

Kannst du dir deine Sexualität ganz ohne Medien und Filme vorstellen oder fühlst du dich in gewisser Weise davon abhängig?

Wie oft seht ihr Pornos und wie oft habt ihr Sex ohne? Wie wichtig sind heute Pornos für dein Paarsexleben?

Ich stimme zu, dass die meisten Männer wissen werden dass eine Prostituierte ihnen nur was vorspielt....allerdings liegt ja auch für viele grad darin ein Kick....zu wissen die Frau hat keine Lust und macht alles damit er Lust hat....recht frauenverachtend im Grunde und ich denke die meisten Prostituierten haben Probleme mit ihrem Selbstwertgefühl.

Ich bin an sich recht froh dass ich erst spät und so mit 23 meinen ersten Sex hatte und bei der Partnerwahl achtsam war. Nach einem gewalttätigen Vater ist man ja auch vorgewarnt und erkennt so einiges, auch das es manchmal ein wenig dauert bis man den Richtigen findet, einen Partner der sich echt für einen interessiert und nicht nur für deine Titten und Sex sondern für dich als Menschen, mit dem man nächtelang quatschen kann, der einen nie schräg anmacht oder einen drängt und 1 A Manieren, sprich ein gutes Sozialverhalten hat etc.

Ich hatte nie negative Sexerfahrungen und mag Sex sehr, guten Sex...daher mag ich Hardecorepornos nicht, denn das was dort gezeigt wird ist eher F***** und Posen die wenig Lust bereiten...was sollte daran stimulieren? Meine Partner hatten auch nie Langeweile oder Bock auf Pornos. Liegt ggf daran dass ich generell auf geistig wache, kreative und autonome Männer stehe...die auf meiner Wellenlänge liegen...das passt halt und dann krachts auch so ordentlich im Karton ohne Bedarf zusätzlicher Inspiration aus der Konserve...TV oder PC. Ich komme da auch eher aus der Cyberpunkliga, die kritisch eingestellt ist ggü Medienkonsum.

Ehrlich gesagt könnte ich vor einem Mann, der zur Stimulation oder zur Inspiration für sein Sexleben oder unser gemeinsames Sexleben abhängig ist von Filmen od.ä. keine Achtung haben oder sagen wir er täte mir eher leid und ich würde ihn als eine Art Kind wahrnehmen dass noch an der Mutterbrust saugt, sich was aus Filmen raussaugt etc. Das wäre dann eher so ein Verhältnis Mutter-Kind was mich sexuell nicht stimulieren würde.

Ich mag es gerne natürlich, pur und intensiv, aus einer starken gesunden klaren Mitte heraus....und nicht gefiltert durch Medien und Filme. Tja ich bin da halt ein einfaches Mädel vom Lande geblieben, das viel in der Natur unterwegs war und dort so reichhaltige Ideen gefunden hat dass ich diesen Schatz gerne mit meinem Schatz teile und wirs damit zufrieden sind. 😉 Nennt sich glaube ich Selbstgenügsamkeit. Wir = mein Partner und ich genügen uns in der Liebe und beim Sex ganz selbst....das macht es auch recht intensiv für uns beide. An sich trägt ja ohnehin jeder Mensch alles in sich um guten Sex zu haben und braucht all son Zeugs wie Filme und Stimulanzien gar nicht.

Zurück zu Sexarbeiterinnen, die deiner Meinung nach oft nymphomanisch oder promiskuitiv angelegt sind...auch das haben einige Forschungen bestätigt...oft liegen unverarbeitete Gewalttraumata vor (Missbrauch, Vergewaltigungen etc.) und das führt bei einigen zu manischem Verhalten...oft auch Sexsucht und Autoaggression, Selbsthass, Hass auf den eigenen Körper den die Betroffenen dann wegwerfen, verkaufen und verschenken an Zuhälter die ihnen die gewohnte Missachtung und oft auch Gewalt entgegenbringen...nennt sich Gewohnheitszwang.

Die Logik eines Missbrauchsopfers liegt oft so, dass der Liebesbegriff pervertiert wurde...der missbrauchende Vater sagte dem Kind: ich liebe dich und daher vögle ich dich oder stecke dir meinen Schwanz in den Mund etc. und damit erlernt das Kind die Kopplung Liebe= Sex, Liebe = stillhalten müssen. Mit Liebe hat dieses Verhalten sexueller Ausbeutung eines Schutzbefohlenen natürlich nichts zu tun...oder doch: mit narzisstischer Selbstliebe des Täters allerdings ohne Liebe und Achtung ggü dem Opfer. Viele Missbrauchsopfer bilden eine Art Zwangsverhalten..auf der Suche nach Liebe opfern sie sich immer weiter....rein in die Prostitution. Sie verachten ihren Körper und steigern sich da manchmal richtig rein in den Schmerz...Autoaggressionen etc. Sie kennen es nicht anders und viele reflektieren das nicht und rennen dann so weiter bis sie kaputt sind, denn es macht sie auf Dauer kaputt.

Ich denke es hat nichts mit Dummheit zu tun, dass viele Männer glauben dass sie Huren Lust verschaffen. Die meisten Männer sind gar nicht dran interessiert...es geht ihnen nur um die eigene Lust und der Rest macht sich zur Rechtfertigung des eigenen Verhaltens ggf einen vor und redet sich ein, dass beide Seiten Lust haben dabei. Es geht im Grunde halt um ein Geschäft..Körper + Sex gegen Geld. Ich mag diese materialistische Schiene nicht besonders.

Ich mag Analverkehr ebenfalls nicht besonders, denn der Grundton darin liegt ja in einer Unterwerfungsgeste...die klassische Hundestellung etc. allerdings habe ich sozusagen aus medizinischen Gründen zur Massage mal meinen Partner dazu aufgefordert...es entkrampft den Enddarm manchmal ganz gut. Besondere Lust verschafft es der Frau ja an sich nicht. Doppelpenetration fand ich auch nicht so lustvoll...mal abgesehen von den logistischen Problemen mit zwei Partnern. Das einzig Lustvolle daran war Regie zu führen bei diesem Akt, der dann anstatt in Spermienwolken in Lachsalven unterging....nuja war einen Versuch wert und damit hatte es sich dann auch 😉

Tyra


Was meinst du eigentlich Mittelstand? Wir Soziologen unterscheiden an sich nicht mehr nach Schicht oder Stand sondern eher nach Beruf od ä. Was macht ihr denn beruflich oder ist das so ein großes Geheimnis?

Ausschlaggebend fürs Sexverhalten sind ja diverse Faktoren, Bildung, Reifegrad, Alter (also Hormonstand und Grad körperlicher und möglicher geistiger Reife) , gesellschaftlicher Status, der wiederum hängt oft mit dem Beruf und Einkommen zusammen, ob man Kinder hat oder nicht etc. etc.
Habt ihr Kinder? An sich hat der Mittelstand ja so durchschnittlich 2 (1,7 lt. Statistik 😉) Kinder....und wie vereinbart man das dann mit Pornosex? Das ist doch an sich zu laut und so....
Und an sich haben oft eher die Singles oder Paare Pornosex die keine Kinder in der Hütte haben, die um die Ecke schielen könnten und vor Schreck in die Pampers kacken wenn sie sowas sehen würden. Wenn Kids da sind beruhigt sich das Triebleben an sich...die Haupt-Zielgruppe der Pornoindustrie sind an sich die vor dem Kinderkriegen hormonbedingt geilen gelangweilten Konsumenten oder die nach dem Kinderaufziehen so ca in der Mitte des Lebens erneut geilen und gelangweilten Konsumenten.

Ich z.B bin mittelalt, 47 Jahre alt, hatte nie Kinder und meine Hormone sind derzeit so kurz vorm Klimakterium noch mal so richtig hochgepusht, d.h. ich bin recht sexgierig..die Biologie hat das an sich so konstruiert und da kann man nix machen..außer dieses Bedürfnis halt stillen.....im Rahmen meiner Möglichkeiten, zeitlich gesehen und energietechnisch gesehen. Einiges von der Libidoenergie geht natürlich auch beim Job drauf oder in sonstigen Arbeiten und unsexuellen Aktivitäten die ich mag und mache. Das ist an sich auch gut so sonst wäre mein Partner ggf überfordert. 😉
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber ich bleibe dabei: Ich traue einem erwachsenen, geistig nicht grad minderbemittelten Mann (bzw. Menschen) zu, zwischen Porno und Realität unterscheiden zu können und damit auch die Möglichkeit zu haben, solche Filme ohne grössere "Folgeschäden" konsumieren zu können.

Das Gleiche gilt auch für Action-Filme. Wer bitte bildet sich denn ein, er könne es mit 15 Gegnern gleichzeitig aufnehmen, nur weil Chuck Norris das im Film tut? Und wie viele Leute rasen mit ihrem Auto eine Treppe runter, weil sie das mal in einem James Bond gesehen haben?

Ich finde es immer lustig, wenn Leute meinen, der Sex in Pornos ist ja gestellt. Boah echt? Wirklich? Tatsächlich? Ja, das ist ja mal ein Skandal! 😀

Nun, es soll Dummerchen geben, die versuchen Pornos nachzustellen, aber ganz ehrlich, ich erlebe die Allgemeinheit der Menschheit als intelligent genug sehr genau zu wissen, was ein Porno ist und welchen Zweck er hat.



Tuesday
 
@Tuesday: ich war bei Pornoproduktionen dabei und kann sagen: klar ist der Sex dort gestellt...und wird oft zusammengeschnippselt...klar wird auch echt gepoppt aber unter ziemlichem Aufwand, Wiederholungen und Gefake.

Lustig war das für die Darsteller oft nicht besonders...

Die Stimmung auf Softpornosets oder bei der Produktion von Frauenpornos war an sich besser...lockerer und realistischer und freundlicher im Umgang mit dem Sex...

Tja und so einige Jugendliche versuchen leider oft Pornos nach zu stellen....der Erstsex geht dabei natürlich oft den Bach runter...mit Dummheit hat das hierbei ja nichts zu tun sondern eher mit Unerfahrenheit und mangelndem Reflexionsvermögen dass auch so manch erwachsenem Pornokonsumenten manchmal fehlt.

Ich denke aber auch dass die Mehrheit der Menschheit Fiktion und Realität ganz gut auseinanderhalten kann....meistens....
 
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