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Pornographie/Prostitution - Pro/Contra

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Ich vermute du träumst ganz heftig davon dass viele Frauen Pornosex mit dir hätten oder generell wie anno viktorianische Zeit die Frauen wieder devoter und dem Herren untertan wären auch beim Sex ala Pornomode.

Ach Tyra, du erträumst die hier einen Mann, den man so richtig aus tiefstem Herzen hassen kann.

Aber ich bin völlig anders als du dir zurechtspinnst. Pornos sehe ich mir z. B. immer gemeinsam mit meiner Frau an. Und zwar solche, die ihr auch Spaß machen und die durchaus zum Nachahmen einladen. Es gibt nicht den Porno, genauso wenig, wie es die H*** gibt. Die Variationsbreite ist so riesig, dass man einfach keine allgemeingültigen Aussagen darüber treffen kann.

Ansonsten habe ich dir eine PN geschickt mit den Antworten auf deine Fragen.
 
oha so verschämt per PN? wieso nicht offen drüber reden?

Ich persifliere an sich nur den Pornosex und gucke auf die Kernelemente....der typische Männertraum: allzeit bereit und allzeit bereite Frauen die ihn verwöhnen....kann man doch nicht hassenswert finden solche Träumchen...
Ich mag halt diese einseitige Körperficknummern nicht besonders...stehe wie die meisten Frauen auf etwas anspruchsvollere Erotik.

Mein erwachsener Partner ist meiner Meinung und wir liegen mit unseren selbstgestrickten spontanen Lust-Inszenierungen auf einer Wellenlänge.....Sex sollte halt Spass machen und dieses Pornoleistungsgehype ist nix für uns beiden schwer arbeitende Menschen die im Alltag genug Leistung bringen müssen. Da lob ich mir meine schöne große Badewanne im Kerzenrund und mal einfach gemeinsam abtauchen und untertauchen. 😉

In unserer wissenschaftlichen Untersuchung haben wir einige Genre unterschieden und ich schreibe hier vom meist vertretenen, kommerziell erfolgreichsten Porno: dem klassischen Männerhardcoreporno und es gibt natürlich wie eine klare Analyse zeigt typische Merkmale, die ich bereits nannte. Es gibt ihn also: den typischen Männerhardcoreporno....mit seinen typischen Kennzeichen. Und mit viel Abwechslung innerhalb dieses Genres hat man es kaum zu tun. Dasselbe Grundthema wird immer und immer wieder abgenudelt...seine Nudel....gähn....die Variation liegt vorwiegend in der Variation der Darstellerinnen. Porniwood hat nen immensen Verschleiss an weiblichen Darstellerinnen...Vielweiberei halt...

Hier hatten ja auch bereits andere Frauen festgestellt dass Männerhardcores langweilig empfunden wurden aufgrund der an sich stets gleichen Grundstruktur und dem Fehlen einer Handlung (es gibt ja keinen Plot oder ne Geschichte allenfalls die des Koitus in diversen Positionen oder sexuelle Handlungen) Porniwood dreht halt auch kostengünstig und einfach und da ist halt viel Action oder aufwändigere Sets und Arrangements, ein vernünftiges Drehbuch etc. nicht drin...Wie die Regisseure zugeben sind Männerhardcores billig gestrickte Wixvorlagenfilmchen und mehr nicht...ist ja auch in Ordnung, dieses Genre bedient halt die primitiven biologischen Instinkte und sofern man nicht einseitig nur solchen Kram konsumiert und noch in der Lage ist die Schönheit in Dante Allighieris göttlicher Komödie zu sehen und geistigen Ausgleich in ausreichendem Maß hat passt es ja.
Ich mag wie gesagt halt Sex mit geistigem und nicht nur körperlichem Tiefgang und Pornosex im Stil des klassischen Männerhardcores ist für mich nur Dünnmilch ohne ausreichende geistig stimulierende Substanz, also ohne Erotik.

Tyra


Frauenpornos gibt es einige ganz gute....
allerdings finde ich mediale Stimulation per se für recht ....abhängig...und ein wenig kindlich. Selbst ist die Fantasie ist da mein Motto.

@springer: wie oft guckst du mit deiner Frau Pornos und wie oft guckt ihr generell TV?


Ich bin da halt anspruchsvoller und es gibt halt auch Männer die Pornos nicht mögen. Ich mag sensible Männer denen die offene Zurschaustellung von Intimität in Medien und auch das Andocen von Medien an den eigenen Geschlechtsorganen (also TV-Vibrator etc.) ebenso wenig behagt wie mir. Ich mag generell den medialen Exhibitionismus von Privatheit nicht besonders. Ebensowenig die Dauerpenetration und Stimulation aus optischen Medienkisten.


Das heißt nicht dass ich verklemmt bin oder so...ich denke ich bin alles andere als das, aber bin eher der Typ der auf Exklusivität beim Sex steht und weniger am Ausverkauf ständig wechselnder Körper, die kopulieren wie die Karnickel oder Stiere auf nem Bauernhof....ist mir oft viel zu viehisch.

Klar kann einen mal die tierische Lust überkommen und man es hart krachen lassen...aber das kriegt man an sich viel besser spontan in Improvisation hin...und die Pannen dabei finde ich auch immer sehr lustig....Ich mag es da halt naturreiner, direkter und spontaner...Pornogucken oder generell vor der Glotze hängen macht mich eh nicht scharf sondern generell schläfrig egal was grad läuft....meinen Süssen ebenfalls und was dabei rumkäme wäre allenfalls ein gemeinsames Schnarchkonzert. Nuja wir Mediensoziologen sind da halt mittlerweile ein wenig abgeklärt denke ich...das Medium ist entzaubert und uns verzaubert da eher die Realität einer Badezimmernacht unter großem Sternenfenster. GGf fehlt uns auch das Abhängigkeitsimplantat im Lustzentrum dass Porniwood den Usern einpflanzt....hihi.....

Frauen sind generell auch sinnlichere Wesen, die nicht nur auf optische Reize reagieren....auch Akustik ist wichtig, Gerüche, Berührung und zwar nicht nur der Haut sondern auch des Herzens. Pornosex bietet ja an sich nur den klinischen Körpersex ohne Seele...ohne die Grundspannung und auch Vereinigung zwischen Körper und Geist.
Dann doch lieber Tantrasex oder vögeln nach Kamasutra...

Hartes Pornogeficke ist mal ab und an ganz nett aber auf Dauer wenig reizvoll und laaaaaangweilig.

Tja so sind halt die Geschmäcker verschieden.

Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
nö, ich maße mir nicht an einen anonymen User hier genauer zu kennen. Und an sich bin ich auch nicht so der Typ Träumerle sondern eher hellwach in Bezug auf die leisen Untertöne und Zwischentöne die aus einigen Zeilen so herausklingen....anstatt zu träumen frage ich auch lieber direkt um mir ein genaueres Bild machen zu können.

Wie jemand ist und wer jemand ist erkennt man nur in persönlichem Kontakt.

Wer würdest du selbst sagen wer du bist? Identifizierst du dich stark über deinen Körper und deine Sexualität?
Wie würdest du dich seelisch einordnen?
http://www.rodiehr.de/e_02_matrix_der_seele.htm

oder interessieren dich solche Themen eher weniger?

Natürlich sagt die Art und Weise wie man hier schreibt oder wie man über Dinge urteilt, interpretiert oder wie jemand auf Geschriebenes, Widerspruch, Kritik etc. reagiert schon ein wenig über eine Person aus.

Wir Soziologen gucken ja z.B auf Konsumverhalten und können daraus einige Rückschlüsse zu Wechselspiel Individuum-Gesellschaft machen. Allerdings ohne Anspruch hier vollständige Aussagen zu bieten und ohne Gewähr einer letztgültigen Wahrheit etc..immer nur themenbezogene Schlaglichter.

In unserer Studie war die Wechselwirkung Medien-Verhalten für mich sehr interessant und wie z.B vermehrter Pornokonsum die allgemeine und auch private Sexualkultur beeinflusst. Neurologische Prozesse/Veränderungen waren hier z.B interessant.
Und ja wir legen auch Profile an von typischen Pornokonsumenten, durchschnittliches Alter, Beruf, Bildung etc...

Mal ne Frage um dich besser zu kennen: wie oft guckst du Pornos, welches Genre und wie wichtig ist Sex generell für dich?
Wieviel Raum gewährst du sexuellen Aktivitäten in deinem Alltag?

Ich denke das ist von Lebensphase zu Lebensphase unterschiedlich und Männer und Frauen die Kinder kriegen werden da wesentlich ruhiger....und wenn Kinder da sind verschwinden auch die Pornos auf dem Dachboden oder im Keller. Und sind die Kinder dann aus dem Haus werden sie wieder abgestaubt...😉

Die besseren Pornos kosten ja an sich einiges an Geld insofern ist davon aus zu gehen dass die meisten natürlich eher den Billigkram gucken..auch ein Faktor der mitbestimmt.
Wieviel gibst du für Pornos aus?...das war jetzt die Gretchenfrage...hihi...
 
Zuletzt bearbeitet:
unsere Ergebnisse sind noch nicht endgültig ausgewertet, aber hier dazu ein Artikel aus Gehirn und Geist

typischer Pornokonsument - Google-Suche

oberste PDF-Datei

der typische Pornokonsument, so Emmers-Sommer,
sei männlich, Mitte 30, gebildet und fest liiert;
er guckt Sexfilme aus Neugier, Langeweile
oder um zu masturbieren. Doch jene Männer,
die harte Pornos konsumierten, zeigten eine höhere
Akzeptanz für den so genannten Vergewaltigungsmythos
– dafür, Opfer für die Tat selbst
verantwortlich zu machen und die Folgen eines
sexuellen Übergriffs herunterzuspielen


Noch ein Contra-Punkt zum Thema Hardcorepornos..die Korrelation zur erhöhten Toleranz ggü sexueller Gewalt. Liegt u.a. am Frauenbild und wie Frauen in Pornos (nicht nur Gewaltpornos sd. auch den Männerhardcores) dargestellt werden...typische S-M-Strukturen etc.

Es gibt dazu unterschiedliche Ansichten...nuja einige STudien mit eher positiven Ansichten über Pornografie wurden auch durch Pornywood mitfinanziert und das hat wohl auch das Ergebnis ein "wenig" mit beeinflusst.
Und die Wahrheit dürfte irgendwo in der Mitte liegen.

Wie könnte Pornografiekonsum
sexuelle Gewalt
fördern?
Vier psychologische Modelle:
1) Klassische Konditionierung:
Wenn ein Zuschauer beim
Pornokonsum masturbiert,
verstärkt dies seine sexuelle
Erregung als Reaktion auf
den Filminhalt.
2) Erregungstransfer: Wenn
jemand beim Pornokonsum
erregt ist, interpretiert er
dies auch als (teilweise) durch
Ärger bedingt, sofern ihn
zuvor etwas provozierte.
3) Einstellungsänderung:
Pornografie vermittelt, dass
Männer Frauen zum Zweck
sexueller Stimulation und
Befriedigung benutzen
dürfen.
4) Beobachtungslernen:
Konsumenten lernen von den
Pornoakteuren, mit welchen
Handlungen sie die gleiche
Belohnung erfahren können.
(Seto, M. C. et al.: The Role of
Pornography in the Etiology
of Sexual Aggression.
In: Aggression and Violent
Behavior 6, S. 35– 53, 2001)


das auch noch aus dem Artikel....ein Aspekt ohne Gewähr auf vollständige Wahrheit, aber ein wahrer Kern dürfte dran sein,

Tyra


http://www.joyclub.de/forum/t230597-135.weiblicher_orgasmus_beim_porno_fehlanzeige.html

noch einige Statements...
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat:

Ich persifliere an sich nur den Pornosex und gucke auf die Kernelemente....der typische Männertraum: allzeit bereit und allzeit bereite Frauen die ihn verwöhnen....kann man doch nicht hassenswert finden solche Träumchen...
Ich mag halt diese einseitige Körperficknummern nicht besonders...stehe wie die meisten Frauen auf etwas anspruchsvollere Erotik.
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Du verallgemeinerst.
So einfach ist das sicher nicht.
 
naja ein wenig verallgemeinert ja jeder.

Und stimmt: so einfach ist es nicht aber dank so einiger Studien und dank der Möglichkeit die Ergebnisse diverser Untersuchungen aus zu werten etc. kann man schon einige zutreffende allgemeine Aussagen über Themen wie Pornografie oder Prostitution machen.
Die psychologischen Effekte und Korrelation zum Aggressionsverhalten fand ich sehr interessant.

Wenn ich dann noch zusätzlich meine eigene Meinung dazu gebe dann kennzeichne ich das und schreibe auch..."meiner Meinung nach", "ich finde" etc...

Was einfach ist, ist zu wissen was man mag und nicht und ich mag halt den klinischen harten, männernarzisstischen und unpersönlichen Stil der Männerhardcorepornografie nicht. Spricht mich weder geistig noch körperlich an. Innerlich gibt es da direkt + intuitiv ein Unbehagen gegen diese Art Darstellung von sexuellen Aktivitäten und wie Frauen dargestellt werden, Männer auftreten.

Es gibt natürlich auch Pornos anderer Genre die ich ansprechender und in Ordnung finde.

Somit verallgemeinere ich also keineswegs. 😉

Tyra


betr Verallgemeinerung von Männerträumen...dann halte doch mal dagegen und sprich über deine sexuellen Träume mikenull 😉

Biologisch gesehen ist Vielweiberei einfach geil für Männer daran ist ja auch nix schlimmes...Biologie ist halt eine Sache, Kultur ne zweite Sache die jeden Mann und jede Frau ausmachen...mal mehr mal weniger.....und wenn man ehrlich ist sind Männerhardcores recht tierischer und unkultivierter Sexkram und mehr nicht. Was ich doof finde ist daraus mehr machen zu wollen..ist doch in Ordnung wenn es tierische menschliche Bedürfnisse befriedigt aber den Rang einer kultivierten Sache sollte sich diese Art der Pornografie halt nicht anmaßen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin skeptisch was "Deine" Statistiken und "Untersuchungen" betrifft. Du wirst Dich wohl kaum vor oder in eine Videothek gestellt haben und nachgeschaut haben, wie alt wie Entleiher sind. Genausowenig wie Du die "Herunterlader" im Netz bestimmen kannst. Und - letztendlich - hast Du vermutlich auch keinerlei Zahlen zum realen Pornokonsum in Clubs und Theatern.

Ich selbst schaue nie Hardcore-Pornos. Das war mir schon immer zu langweilig. Ich habe aber die gesammelten Werke z.B. von Russ Meyer. Aber da geht es mehr um starke Frauen und Vielmännerei.
 
doch wir haben bundesweit in Videotheken Vor-Ort-Beobachtungen gemacht 😉
Zudem Umfrageerhebungen per Internet, in Videotheken, Clubs etc.

Wir erheben natürlich nicht den Anspruch ne höhere und absolute Wahrheit mit den Untersuchungen zu erzielen aber an sich kann man damit schon einige zutreffende Aussagen machen.

Die von den Herstellern von Pornos zur Verfügung gestellten Verkaufszahlen sprechen auch für sich und auch für welche Zielgruppe genau welche Art Porno hergestellt wird. Dort an der Basis will man ja verdienen und verdient indem man die entsprechende Klientel bedient und man weiss dort mit welcher Klientel man es zu tun hat und was dieses Klientel bevorzugt. Die Auswertung dieser Daten ist recht aufschlussreich und reicht um einige Kernthesen zu formulieren.
Um aussagewertiges zu formulieren muss man nicht die genauen Zahlen von allen Clubs oder Theatern oder allen Videotheken dieser Welt haben..es reichen da oft Stichproben und natürlich Vergleiche mit bereits existierenden Untersuchungsergebnissen und somit formuliert sich alles mit der Zeit immer genauer aus.

Wer genau aus dem Netz runterlädt weiss man nicht aber wie oft und wie häufig was runtergeladen wird schon und auch das hat einen gewissen Aussagewert.

Und wie gesagt: ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder eine letzte und endgültige höhere Wahrheit damit aus zu sagen.

Russ Meyer Filme sind ja an sich Kult 😉
 
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