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Plötzliche Distanzierung

Statt in unter Druck zu setzten, was Gift für eine
Depression ist, solltest du dich über dieses Krankheitsbild
mal ausgiebig erkundigen. Eventuell hättest du dann
mehr Verständnis für ihn und würdest deine überzogenen
Bedürfnisse nach hinten anstellen.

Ich denke, TE, dass Du Schwierigkeiten hast damit klarzukommen, dass er vor einiger Zeit ja noch völlig anderes war. Ich denke auch, dass es Dir helfen könnte, mehr zum Thema Depression zu lesen, um besser zu verstehen und Dich besser einfühlen zu können, wie es ihm geht.

Kann ja auch sein, dass der Besuch bei seiner Familie Dinge getriggert hat und die Depression vielleicht auch mit seiner Familie oder Kindheit zu tun hat.

Überzogen finde ich ein Bedürfnis nach Nähe und Zuneigungsbekundungen nicht, wenn es eine "normale" Beziehung betrifft. Bei einem depressiven Partner ist das vermutlich schon zuviel Druck, den er vermutlich von Dir aus spürt. Er möchte sicherlich Dir gerecht werden und wäre sicher auch lieber wieder so wie am Anfang. Aber das kann er im Moment wohl nicht.

Eines der Symptome einer Depression ist auch starke Erschöpfung und Antriebslosigkeit. Was für Dich "nur" 2 x Sehen pro Woche ist, ist für ihn vermutlich schon sehr überfordernd.

Für viele Depressive ist alleine schon aufstehen ein Kraftakt. Es passt im Moment nicht zwischen Euch. Es ist die Frage, ob Du warten möchtest, dass es sich bessert bzw. auch, ob er daran arbeitet mit Therapie oder Medikamenten. Gerade Antidepressiva - wenn es die richtigen sind - können viel bewirken.
 
Hallo,

dein Freund hat eine Depression, eine ernstzunehmende
und schwere Erkrankung. Für diese Erkrankung ist sein
Verhalten ganz normal.

Es ist sehr positiv von ihm, sich dir gegenüber zu öffnen und seine
Symptome der Erkrankung mit dir zu besprechen und sich dir zu erklären.

Schade dass das Gespräch bei dir nicht angekommen ist.

Statt in unter Druck zu setzten, was Gift für eine
Depression ist, solltest du dich über dieses Krankheitsbild
mal ausgiebig erkundigen. Eventuell hättest du dann
mehr Verständnis für ihn und würdest deine überzogenen
Bedürfnisse nach hinten anstellen.

Gruß,
Muir
Sie sind erst seit kurzem ein Paar und ein Partner ist kein Therapeut und hat auch nicht die Aufgabe zu diagnostizieren. Von Depressionen hat er wohl selbst nicht gesprochen, eventuell sieht er das anders und es bleibt auch seine Verantwortung sich um sein Wohlbefinden zu kümmern. An TE's Bedürfnissen kann ich nichts überzogenes entdecken.

Edit: Die 2. Antwort von Ina jetzt erst entdeckt. Er sagte wohl doch, dass es sich um Depressionen handelt. Dennoch bleibe ich bei meiner Aussage: Es ist seine Verantwortung sich Hilfe zu holen. Bei einer so frischen Beziehung ist das möglicherweise zu belastend.
 
Dennoch bleibe ich bei meiner Aussage: Es ist seine Verantwortung sich Hilfe zu holen. Bei einer so frischen Beziehung ist das möglicherweise zu belastend.

Ich stimme Dir prinzipiell zu. Aber Depressive haben oft fast keinen Antrieb. Manche schaffen es, zu arbeiten, andere sind krankgeschrieben und stehen kaum auf. Es ist nicht so leicht, da für sich selbst zu kämpfen und sich Hilfe zu suchen, wobei das sicherlich das Beste wäre.

Vielleicht nimmt er ja schon Antidepressiva oder ist in Therapie? Eine Beziehung mit einem Depressiven ist belastend, ganz klar. Für Beide. Er wird vielleicht kaum Energie für sich selbst haben, da bleibt dann fast nichts mehr für die Beziehung übrig. Es kommt natürlich aber auch darauf an, wie schwer seine Depression ist. Kann er den Alltag noch meistern, TE?
 
Ich stimme Dir prinzipiell zu. Aber Depressive haben oft fast keinen Antrieb. Manche schaffen es, zu arbeiten, andere sind krankgeschrieben und stehen kaum auf. Es ist nicht so leicht, da für sich selbst zu kämpfen und sich Hilfe zu suchen, wobei das sicherlich das Beste wäre.

Vielleicht nimmt er ja schon Antidepressiva oder ist in Therapie? Eine Beziehung mit einem Depressiven ist belastend, ganz klar. Für Beide. Er wird vielleicht kaum Energie für sich selbst haben, da bleibt dann fast nichts mehr für die Beziehung übrig. Es kommt natürlich aber auch darauf an, wie schwer seine Depression ist. Kann er den Alltag noch meistern, TE?
Das will ich nicht in Frage stellen. Ich bin mit Depressionen vertraut, daher bin ich der Ansicht, dass es unfair ist dem Partner Verantwortung aufzuladen, dass ist meiner Erfahrung nach nicht tragbar.

Er hat bereits in der Anfangsphase schwere Schübe, in einer Zeit, in der sich noch beschnuppert wird, die Beziehung auf dem Prüfstand ist. Das dürfte beide gleichermaßen überfordern.
 
Ich stimme Dir prinzipiell zu. Aber Depressive haben oft fast keinen Antrieb. Manche schaffen es, zu arbeiten, andere sind krankgeschrieben und stehen kaum auf. Es ist nicht so leicht, da für sich selbst zu kämpfen und sich Hilfe zu suchen, wobei das sicherlich das Beste wäre.

Vielleicht nimmt er ja schon Antidepressiva oder ist in Therapie? Eine Beziehung mit einem Depressiven ist belastend, ganz klar. Für Beide. Er wird vielleicht kaum Energie für sich selbst haben, da bleibt dann fast nichts mehr für die Beziehung übrig. Es kommt natürlich aber auch darauf an, wie schwer seine Depression ist. Kann er den Alltag noch meistern, TE?
Die Frage , ob man sowas in einer , zumal noch frischen, Beziehung mittragen kann und oder will.
 
Ich möchte euch allen danken, für eure Meinungen, Sichtweisen, Erfahrungen und Vermutungen 🤗
Ich fühle mich jetzt sicherer und weiß wie ich es angehen möchte.
Danke für diese schöne Erfahrung hier 🙂🌸
Hallo,

dein Freund hat eine Depression, eine ernstzunehmende
und schwere Erkrankung. Für diese Erkrankung ist sein
Verhalten ganz normal.

Es ist sehr positiv von ihm, sich dir gegenüber zu öffnen und seine
Symptome der Erkrankung mit dir zu besprechen und sich dir zu erklären.

Schade dass das Gespräch bei dir nicht angekommen ist.

Statt in unter Druck zu setzten, was Gift für eine
Depression ist, solltest du dich über dieses Krankheitsbild
mal ausgiebig erkundigen. Eventuell hättest du dann
mehr Verständnis für ihn und würdest deine überzogenen
Bedürfnisse nach hinten anstellen.

Gruß,
Mui

Hallo,

dein Freund hat eine Depression, eine ernstzunehmende
und schwere Erkrankung. Für diese Erkrankung ist sein
Verhalten ganz normal.

Es ist sehr positiv von ihm, sich dir gegenüber zu öffnen und seine
Symptome der Erkrankung mit dir zu besprechen und sich dir zu erklären.

Schade dass das Gespräch bei dir nicht angekommen ist.

Statt in unter Druck zu setzten, was Gift für eine
Depression ist, solltest du dich über dieses Krankheitsbild
mal ausgiebig erkundigen. Eventuell hättest du dann
mehr Verständnis für ihn und würdest deine überzogenen
Bedürfnisse nach hinten anstellen.

Gruß,
Muir
Überzogen zu sagen, ist in diesem Falle sehr unangemessen, du hast einen kurzen Einblick der Situation bekommen, ich kenne mich mit Depressionen bestens aus , da ich selbst eine mittelschwere habe, ich war in einigen Kliniken und informiere mich gut, das heißt aber nicht, daß ich alleine dafür zuständig bin, das das funktioniert , wofür wir uns beide entschieden haben, ich habe ihn immer ankommen lassen und ihm keinen Druck gemacht, ich wollte lediglich wissen, was passiert ist , da er sich nie so mir gegenüber verhalten hat, wie nach diesem Wochenende, ich habe zu ihm das Gespräch gesucht, weil ich zum einen erfahren muss, wie ich mich verhalten kann und für mich selbst, man macht sich ja auch gedanken, wenn unsere beziehung vor dem Wochenende von ihm in den Himmel gut geredet wird und danach kann er mir nixht mehr sagen, daß er mich liebt, das macht was mit einem, wenn man jemanden liebt.
Dein Kommentar ist wenig hilfreich.
Danke dennoch für deine Zeit.
 

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