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Philosophie - die Liebe zur Weisheit

Ich finde die Hilflosigkeit vieler Menschen erschreckend, weil sie sie nicht bemerken.
Die Hilflosigkeit die da herrührt, dass der Mensch die ihm zur Verfügung gestellte Bequemlichkeit annimmt und sich zivilisiert wähnt.
Im Grunde wird er immer hilfloser und entfernt sich vom natürlichen Lebenssinn.

Das merkt der Organismus und das Gefühl der Hilflosigkeit macht unsicher , vermittelt das Gefühl von Überflüssigkeit, verdummt.
Da aus den Handlungen viel herausgenommen wird - Beispiel - früher musste man die Wäsche waschen, dann schleudern dann trocknen, heute viel besser ,macht eine Maschine alles alleine .
Aber der Mensch wird nicht mehr gefordert. Trotzdem dauert die Maschine 150 Minuten oder so.

Das Kochen , früher musste man das Zeug putzen und alles richtig machen und es gab keine Videos , keine Handy Rezepte , nur Bücher , die nicht jeder hatte , man war gefordert während des Kochvorgangs .....heute - man stellt die Maschine an - und das Essen ist fertig . Man wird nicht gefordert.
Bald gibt es selbstfahrende Systeme fürs Auto , auch hier , man wird nicht mehr gefordert.

Ich denke der Mensch ist für ein Leben gemacht in dem er sich nicht so hilflos fühlen sollte, wie viele es tun, da geht jede Menge Lebensqualität udn gute Laune verloren .
 
Ich würde sagen, dass Lernen oft anstrengend ist - nicht zwingend, aber es kann sein. Dazu gehört ja auch eine gewisse Offenheit, eventuell auch alte Denkmuster und Gewohnheiten ablegen. Und da sagen viele Leute eher nicht: "Ja, mache ich gerne."

Was man aber durch Lernen erlangen kann, ist manchmal erstaunlich, zuweilen auch bitter notwendig oder sehr hilfreich.

~~~

Alles, was Leute können, eventuell bewundernswerter Weise können, ist ihnen in der Regel nicht einfach so zugefallen, sondern sie haben es mit mehr oder weniger Aufwand gelernt. Manche Leute haben wohl auch schon sehr geschwitzt oder geweint. Ob das zwingend so sein muss, vermag ich nicht zu sagen, aber manchmal ist es wohl so.

~~~

Find's gerade irgendwie passend, etwas von Steve Jobs:

 
Würde meinen, dass Philosophie nicht zuletzt ein Ansatz/Bestrebung ist, inmitten allem Chaos eine akzeptable/vertretbare Wahrheit zu finden, nach der man sein Leben gestaltet. Bei Religionen verhält es sich aus meiner Sicht ähnlich, wobei da die Wahrheit und Lebensgestaltungsregeln irgendwie schon klar vorgegeben sind. Okay, zugegeben, bei der Philosophie verhält es sich teils auch so.

~~~

Recht populär ist ja der kategorische Imperativ von Kant:

Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.

Ob das aber als Lebensgestaltungsregel ausreicht? Ist es überhaupt brauchbar?
 
Kommt wohl auf den Präsidenten an , den man wählt , den Wolf den man füttert, die Ausrichtung der man folgt.

Aber wenn das nun Lebensmaximen werden .....na dann gute Nacht .....
 

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_Tsunami_ Liebe und weitere Wichtigkeiten des Lebens Leben 135

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