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Pflichtpraktikum Vergütung

  • Starter*in Starter*in ano2201049
  • Datum Start Datum Start
Eigentlich wollte ich hier keine Diskussion auslösen ob das gerechtfertigt ist oder nicht oder wie auch immer. Da kann meinetwegen jeder seine Meinung haben. Wichtig ist für mich nur, wie es in der Realität gehandhabt wird.

Sehr unterschiedlich, je nach Unternehmen (Branche, Größe) und Vorkenntnissen sowie Verhandlungsgeschick des Studenten.
Oft ist ja ein Vorpraktikum (von ca. 3 Monaten) erwünscht, wenn jemand keine entsprechende Ausbildung hat, sondern mit Voll-Abi von der Schule kommt. In solchen Fällen bekommt man eher keine Vergütung.
 
Wie lange dauert denn so ein Pflichtpraktikum? Mal zwei Wochen lassen sich überbrücken, aber ich hab auch schon was von 6 Monaten Praktikumszeit am Stück gelesen, da ist dann kein Unterschied mehr zu irgendeiner Lehrlings-Probezeit. Und 6 Monaten ohne Einkommen oder staatliche Stütze, aber mit ständigen Ausgaben (Miete, KV, Essen, ggf. Fahrkosten und und), wie soll man das finanzieren? Wer keine zahlenden Eltern hat und oft schon seit Jahren nicht hatte, steht auch mit Ersparnissen meist mau da, denn wo sollten die herkommen, ohne potente Eltern nix Taschengeld.

Deswegen sagte ich ja: es macht die Welt ungerechter.
Sechs Monate Praktikumszeit musst du schon einrechnen. In zwei Wochen lernst du ja noch nichts relevantes.
 
Ich wundere mich doch ein wenig, dass hier so viele Leute von einem kurzen freiwilligen Praktikum, Vorpraktika und Abiturienten sprechen. Ich habe im Eingangsbeitrag im ersten Satz geschrieben, dass es um ein Vollzeit-Pflichtpraktikum von 6 Monaten geht. Krass, wie viele Leute den Eingangspost gar nicht richtig lesen. 😱

Ich bin kein Schulabgänger, habe bald mein halbes Studium hinter mir, besitze außerdem Berufserfahrung aus meiner vorangegangenen Tätigkeit. Ich werde mich wohl einfach so gut es geht verkaufen. Da ich ein ziemlich großes Verkaufstalent habe, dürfte es nicht sonderlich schwer sein, mehr als eine Stelle angeboten zu bekommen – werde mich dann vermutlich für die Stelle entscheiden, bei denen ich die größten Benefits habe.

Je nachdem, was mir das Unternehmen bieten kann, wird da wohl zwischen Geld und Erfahrung abgewogen. Inzwischen musste ich nämlich feststellen, dass es einige Unternehmen gibt, die sich einen möglichst gut ausgebildeten Praktikanten suchen, um eine Vollzeitstelle zu besetzen. Das kann man ganz gut herauslesen, wenn man für ein Praktikum Fähigkeiten mitbringen soll, die man eigentlich erst im Praktikum erwerben würde. Bin ich eine billige Vollzeitkraft, dann kann ich da auch viel lernen. Sobald ich aber Verantwortung für irgendwas übernehmen soll, will ich dafür aber auch das Geld...
 
Wir haben geschrieben, dass das von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich ist. Du musst dich im Vorfeld erkundigen und dann entscheiden, ob du das machen willst, weil du ja nicht für umsonst da arbeiten willst.

Als Praktikant, das kann ich dir als jemand sagen, der häufig Praktikanten hat, wirst du auch betreut und du bist nicht sofort vollwertige Arbeitskraft. Ich weiß nicht, ob du deinen Anspruch da nicht auch ein bisschen runterschrauben solltest. Es kann durchaus passieren, dass dir erst mal nicht die wahnsinnig spannenden Aufgaben gegeben werden.
 
Also rufst du die weiter entfernten Unternehmen nun vorher an und fragst wegen dem Geld oder machst du dich, nach Terminvereinbarung, nur auf den Weg zu den Vorstellungsgesprächen und erkundigst dich dann dort, während du dich präsentierst?

Da du von großem Verkaufstalent sprichst, kannst du das sicher locker und gut verpackt schon beim Telen erfragen, dann könntest du dir viele Wege ersparen.
Und du könntest auch nahe Unternehmen so abtelefonieren, die nicht die Uni anschrieben, aber ich weiß ja nicht, in welcher Branche du suchst.
 
Ich wundere mich doch ein wenig, dass hier so viele Leute von einem kurzen freiwilligen Praktikum, Vorpraktika und Abiturienten sprechen. Ich habe im Eingangsbeitrag im ersten Satz geschrieben, dass es um ein Vollzeit-Pflichtpraktikum von 6 Monaten geht. Krass, wie viele Leute den Eingangspost gar nicht richtig lesen. 😱

Es ist nicht ausgeschlossen, dass hier noch andere mitlesen, für die ein Praktikum näher rückt. 😉

Ich bin kein Schulabgänger, habe bald mein halbes Studium hinter mir, besitze außerdem Berufserfahrung aus meiner vorangegangenen Tätigkeit. Ich werde mich wohl einfach so gut es geht verkaufen. Da ich ein ziemlich großes Verkaufstalent habe, dürfte es nicht sonderlich schwer sein, mehr als eine Stelle angeboten zu bekommen – werde mich dann vermutlich für die Stelle entscheiden, bei denen ich die größten Benefits habe.

Dann müsstest Du eigentlich schon in Erfahrung gebracht haben, dass die Chose von Unternehmen zu Unternehmen sehr unterschiedlich gehandhabt wird, und wir Dir daher keine allgemeingültige Antwort geben können.

Je nachdem, was mir das Unternehmen bieten kann, wird da wohl zwischen Geld und Erfahrung abgewogen. Inzwischen musste ich nämlich feststellen, dass es einige Unternehmen gibt, die sich einen möglichst gut ausgebildeten Praktikanten suchen, um eine Vollzeitstelle zu besetzen. Das kann man ganz gut herauslesen, wenn man für ein Praktikum Fähigkeiten mitbringen soll, die man eigentlich erst im Praktikum erwerben würde. Bin ich eine billige Vollzeitkraft, dann kann ich da auch viel lernen. Sobald ich aber Verantwortung für irgendwas übernehmen soll, will ich dafür aber auch das Geld...

Nachvollziehbar. Das wird nicht immer fair gehandhabt. Kenne ich auch aus eigener Erfahrung.
 
Hallo,

Es kommt wirklich darauf an, wo du arbeitest. In einem Konzern fängt die Vergütung oft schon bei 1.000 EUR an.
Arbeitest du im staatlichen Sektor, kann es auch sein, dass du gar nichts bekommst. Das ist übrigens kein Mythos. Ich habe Kommilitonen, die nichts oder unter 100 EUR bekommen haben.

Da Pflichtpraktikanten unter besonderen Regelungen stehen, werden solche Themen wie Vergütung natürlich vorher durchgesprochen. Oft stehen die auch schon in der Stellenanzeige.

Ich würde dir allerdings raten, in ein großes Unternehmen zu gehen, denn du arbeitest dort Vollzeit und bist im Grunde ein Festangestellten-Ersatz. Eine Übernahmegarantie hast du auch nicht, also sollte es sich finanziell zumindest lohnen.
 
Vielleicht auch mal ältere Semester an der Hochschule selbst fragen, welche Erfahrungen sie im Bewerbungsprozess sowie im Praktikum gemacht haben.
 

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