Mir hat immernoch keiner erklärt, warum Pegida dieses Bild in der Öffentlichkeit tolleriert und durch Verweigerung jeder Kommunikation mit der Gegenseite bzw. "Lügenpresse" augenscheinlich sogar pflegt.
Und was von den Forderungen zu halten ist kann man hier nachlesen:
Pegida: Die Thesen im Faktencheck - SPIEGEL ONLINE
Politikwissenschaftler analysiert: Pegida
Pseudo-seriöses, schwammiges Gewäsch ohne Untermauerung durch Fakten.
Diese Fragen Archeo, stelle ich mir auch. Und warum der Mittel-/Ausgangspunkt von Pegida in Dresden liegt. Ich finde dafür keine Aussage für mich. Dagegen freut mich, dass immerhin statt 18.000 Pegida-Anhänger am Montag deutschlandweit 46.000 Pegida-Gegner auf die Straße gegangen sind.
In Dresden wird so laut gegen die Islamisierung des Abendlandes demonstriert, aber die Parolen, die viele mit sich tragen, sprechen eine ganz andere Sprache.
Pegida-Befürworter sprechen von ihren Ängsten, ich habe mal versucht, das rauszukriegen, welche das sind ... Ich finde dabei nicht nur die Parolen "Sachsen bleibt deutsch", die ja eigentlich nicht interpretiert werden muss. Dazu kommen Rufe nach Arbeitsplätzen, es geht um Mindestlohn, Rentner ... und .. und ... Es gibt diese Sorgen und auch Ängste, aber was haben diese mit Flüchtlingen zu tun?
Und dazu kommt noch meines Erachtens, dass die Leute oft nicht wissen, was z. B. Asylrecht und Einwanderungsrecht beinhalten, dann wird - wie Archeo das auch sagt, schwammig geantwortet ... Die Menschen haben Angst vor irgendwas, wenn man sie direkt fragt, können sie das oft gar nicht wirklich bezeichnen.
Und fragt man, was hast Du denn persönlich für Erfahrungswerte, dann kommt oft, na ja, ich selber nicht, aber ich kenne einen, der kennt einen kriminellen Ausländer ... die wollen wir hier nicht ... Oder: ich habe ja nichts gegen Ausländer, aber ....
Viele Menschen haben Angst vor Dingen, die sie nicht kennen. Und ich treffe oft auf viele Menschen, die kennen selber weder das Ausland aus eigener Erfahrung, noch Ausländer selber. Aber sie haben Angst vor ihnen.