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Pegida

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Hi Beihempelsuntermsofa,

das ist eine sehr gute Frage, ich weiß es nicht. Ich hab so meine Probleme mit Satieren, ich bin da oft auch ziemlich negativ berührt, aber das wollen Sie ja wohl auch erreichen. Man soll sich ja Gedanken machen, warum diese Satire einen so berührt - ich finde das trotzdem sehr schwierig.

Ich kann gut verstehen, wenn sich jemand über Satire erregt und die Satieriker (schreibt man das so, gibts das Wort überhaupt?!) wohl auch, aber deswegen gehören Sie nicht gleich erschossen.

C.

Nein. Das sicher nicht!

Hallo chronist.🙂
 
A

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Re: Pegida
Hallo Rascas,

schau mal hier:
Pegida. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Ich hab mich hier schon in manchen Threads gefragt, wer denn genau diese ominöse "Elite" ist.
Wer gehört denn da alles zu? Gibt es ne Gehaltsgrenze oder Machtgrenze oder Bildungsgrenze? Ab wann ist man Elite und ab wann nicht?
 
Mich würde einfach interessieren, was die PEGIDA-Befürworter unter ,,Bewahrung und Schutz der Identität unserer christlich-jüdischen Abendlandkultur" verstehen?

Wahrscheinlich verstehen sie darunter das was dabei heraus kommt, wenn jener Zustand eintritt der mutmaßlich herbeigeführt wird wenn ihre Forderungen erfüllt werden.

Und wahrscheinlich hat da jeder sein ganz persönliches Bild im Kopf.

Ich persönlich kann mit dem Begriff "patriotische Europäer" zum Beispiel gar nichts anfangen. Unter dem Begriff christlich - jüdische Tradition kann ich mir zwar etwas vorstellen, aber mit dem Judentum habe ich persönlich gar keine Berührungspunkte, christlich erzogen wurde ich auch nicht gerade und wo andere vom Abendland und Morgenland reden, da liegt für mich Midgard.

Und mir ist auch völlig wurscht ob Jemand meint er muss an Petrus vorbei um in den Himmel zu kommen, oder ob er sich im Diesseits schon darauf freut sich die Nächte im Jenseits mit 72 Jungfrauen um die Ohren zu schlagen - solange sie mich mit ihrem Kram in Ruhe lassen.

Wenn aber das, was die PEGIDA - Befürworter unter "christlich-jüdischer Abendlandkultur" verstehen das ist, was mir und meiner Familie Zeit meines Lebens einen Raum geboten hat in dessen Schutz wir, meine Freunde und Bekannten und die Millionen anderen Menschen die Möglichkeit hatten uns in relativer Freiheit und Sicherheit und Wohlstand zu entfalten, dann erachte auch ich diese Kultur in ihren groben Zügen als erhaltenswert und schützenswert vor all zu gravierenden Veränderungen.

Wobei ich allerdings durchaus der Ansicht bin, dass es gewaltiger Veränderungen bedarf, aber nicht auf der Ebene von religiösen Animositäten.
 
wenn die PEGIDA-Demonstranten wirklich meinen, dass es hier in Deutschland mit der derzeitigen Politik unerträglich sei, dann muss ich davon ausgehen, dass sie dieses Land noch nie verlassen haben und die anderen Teile der Welt gesehen haben.

Da sind Fernsehen und Internet, denke ich, ein hinreichender Ersatz.

Man muss sich ja nicht unbedingt eine Kugel einfangen oder sich den Kopf abschneiden lassen um zu der Einsicht zu gelangen dass so etwas nicht erfreulich ist und dass es vielleicht gar nicht so dumm wäre darauf zu achten, dass sich unsere Lebensverhältnisse nicht dahingehend verändern, das solch unangenehme Erfahrungen unter Umständen sehr bald wahrscheinlicher werden.
 
Ich persönlich kann mit dem Begriff "patriotische Europäer" zum Beispiel gar nichts anfangen.
Ich bin ganz so Deiner Ansicht bis auf das Zitat hier.
Patriotisch ist nicht jenes verpönte Wort "nationalistisch", was wieder die Nationailmus- und Rasssimus-Schelte auslöst.
Es hätte auch friedlich oder freundschaftlich heißen können, aber m.E. nach wollen "wir" doch jedem Volk seine Rechte und Eigenheiten (wie Sprache und Kultur) als richtig zusichern, respektieren wir jedes Volk und wollen, daß jedes Volk nach eigenem Ermesssen und Streben für seine eigenen Rechte eintritt, wenn und wann es ihm angemessen erscheint.
Ohne Druck von irgendwem, wollen wir doch unsere Demokratie, von unten sozusagen, zu Regeneration anregen. In den damaligen Zeiten der Erfindung der Demokratie, war sie ja gut gedacht - bilde ich mir ein.

Aber heute? Was stimmt denn noch in dieser sogenanten Demo - kratie? Es ist ein Selbsbedienungsladen der Finanz- und Wirtschaftselite, teilweise wohl auch der Politelite, die sind ja offiziell noch harmlos, finde ich.

Ich habe auch eine ganze Weile gegrübelt, es ist gewöhnungsbedürftig. Ja - nun man kann eine Menge damit anfangen. Die Pegida in Dresden stieß auf ihrer Tour auf quergestellte Transporter mit dem Schriftband:

W a g i n a oder so ähnlich, 😀 ist doch niedlich oder kommt sicherlich von Wartburger oder?

FG Gelinda
 
Ohne Druck von irgendwem, wollen wir doch unsere Demokratie, von unten sozusagen, zu Regeneration anregen. In den damaligen Zeiten der Erfindung der Demokratie, war sie ja gut gedacht - bilde ich mir ein.

Ich kann nichts mit dem Begriff "patriotische Europäer" anfangen, weil es nicht meinem inneren Bild entspricht.

Ich habe eine spürbare Verbindung zu dem Boden unter meinen Füßen und dem Himmel über meinem Haupt und den Mythen meiner Vorfahren, der Geschichte meiner Ahnen und den Wesenheiten der Natur ..... aber ich kann diese Verbindung an vielen Orten dieser Welt aufbauen und die Verbindung zu den Mythen meiner Vorfahren und zu der Geschichte meiner Ahnen wird bestehen bleiben, egal wo ich mich befinde.

Was die Demokratie anbelangt, so kann man sie nur vor dem Hintergrund territorialer Betrachtung verstehen, als eine Art Katalysator, der die Regierbarkeit eines Volkes unter möglichst geringem Druckaufwand ermöglicht.

Mehr direkte Demokratie, wie in Punkt 4 gefordert, wird wohl auf wenig Gegenliebe bei den etablierten Parteien und den großen Institutionen und der Wirtschaft stoßen ..... denn das bedeutet unter Umständen einen empfindlichen Machtverlust.
 
Mehr direkte Demokratie, wie in Punkt 4 gefordert, wird wohl auf wenig Gegenliebe bei den etablierten Parteien und den großen Institutionen und der Wirtschaft stoßen ..... denn das bedeutet unter Umständen einen empfindlichen Machtverlust.

Aber genau dann, würde es sich überhaupt erstmal anfangen wirklich zu einer Demokratie hin zu entwickeln.
Das was wir jetzt haben, ist eine Pseudo-Demokratie.
 
Hinzu kommt natürlich dringend eine Anhebung des echten Bildungsniveaus.
Das hat vorallem etwas mit Philosophie und Ethik zu tun.

Eine Wahre Demokratie ist eben nicht einfach nur die Herrschaft der Mehrheit.
Schreibe ich nur, weil hier einige Leute Angst vor gewissen Dingen haben.

Das heist, es geht um die Erkenntnisfähigkeit zu wissen was alle wollen und was für alle gut ist.
Dabei muss man das Individuelle im Menschen vom Universellem im Menschen trennen.
 
...aber, sind da die schiessenden bzw Kopf abschneidenden nicht lediglich Auswirkung statt Ursache?

Das ist doch egal.
Für den Betroffenen ist es vermutlich in jedem Fall unangenehm. Und wer eine solche Betroffenheit in greifbare Nähe gerückt sieht, der neigt schon mal dazu in eine Art Aktionismus zu verfallen ....
 
Aber genau dann, würde es sich überhaupt erstmal anfangen wirklich zu einer Demokratie hin zu entwickeln.
Das was wir jetzt haben, ist eine Pseudo-Demokratie.

Ja.
Doch wenn wir tatsächlich dazu übergehen wollten mehr direkte Demokratie zu praktizieren, dann könnte das frühstens in 12 Jahren in Erwägung gezogen werden, denn Demokratie muss erlernt und trainiert werden und damit sollte spätestens in der ersten Klasse angefangen werden.
 
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