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Pegida

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Hallo Mermaid_Madness,
ich meinte das garnicht speziell auf deinen Beitrag bezogen bzw. ich nahm deinen Beitrag als Aufhänger, um grundsätzlicher zu schreiben. Du willst niemanden mundtot machen und hast soweit ich das sehe auch niemanden beschimpft, aber es gibt diese Leute, auch in diesem Forum.
Deswegen sprach ich von Dialog, den man auch mit Pegida führen könnte, aber nur, wenn diese Leute auch WIRKLICH zu einem Dialog bereit sind und nicht von vornherein schon sagen "Ihr glaubt ja eh nur der Lügenpresse"...dann kann man nicht sprechen, dann hat Dialog keine Basis.

Ich verstehe einerseits Deine Meinung, die aus dem Gefühl ersteht, wenn jmd. "Lügenpresse" schreibt, dass ein Gespräch schwer möglich sein kann. Andererseits: wenn Du dich mehr mit Berichterstattungen zu den diversen Demos beschäftigst ( in einem meiner Beiträge hatte ich ja z.B. schon einige Links dazu), dann merkst Du dass die Massenpresse selbst sehr einseitig berichtet. Somit wäre innerhalb der Presse nur eine Meinung gültig. Nämlich sich von dieser und jener Bewegung fernhalten... wenn die besagten Diffamierungen der Presse ( in den Links in einem meiner Beiträge ersichtlich) zutreffend wären.

Ob jetzt jemand Lügenpresse dazu sagt, ist natürlich auch etwas heikel, weil er damit das Gefühl vermittelt, dass nichts von dem stimmt, was die Presse über diese oder jene Demo berichtet.

Klar, bei Friedensdemos und bei Pegida... da werden irgendwo ( bei den jeweils mehreren tausend Teilnehmern) auch ein paar Leute mitlaufen, die ggf. spinnen oder auch radikaler sind, als die meisten Menschen der Bewegung.
Lüge kommt vom Wortursprung her von Lücke. Vom Fehlen von etwas. Und was mir bei der Medienberichterstattung fehlt, die hat so reisserische Titel bei den Demos wie "rechtspopulistisch" oder "Reichsbürger" und solche Bezeichnungen in Ihren Beschreibungen.

Wäre eine Bewegung ( ob Pegida oder Friedensdemo) wirklich das, was in den Titel von vielen Massenmedien steht, so stelle ich mir vieles dort ganz anders vor. Denn inhaltlich kommt in der Berichterstattung später herzlich wenig, was der Titelgebung solcher Berichterstattung gerecht würde.

Ich empfehle Dir, dich mit einigen Beiträgen der Presse zu den unterschiedlichen Demos zu beschäftigen, im Sinne alleine schon: was steht in der Überschrift, was steht im Beitrag selbst - und welche Infos / Videos / andere Seiten und Berichterstattungen gibt es, die neutraler und mehr inhaltlich berichten?

Da schätze ich, wirst Du eine etwas andere Meinung über die Massenberichterstattung bekommen, als Du jetzt schreibst.

Lügenpresse klingt als Bezeichnung recht hart. Starke Einseitigkeit klingt als Wort bestimmt viel angenehmer, aber ist nicht soweit von einer Lüge ( dem Fehlen von weiteren Informationen) entfernt. Es liest sich nur etwas subtiler.

Die Alternative sieht aus so aus, dass Menschen sich richtig und tiefgründig informieren, von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen und in einen Dialog treten.

Da habe ich persönlich eine andere Meinung, aber es gibt natürlich auch diese Sichtweise. Das mit dem Wahlrecht alles richtig läuft. Fällt mir zwar etwas schwer hinzunehmen, ohne innerlich mir anzuschauen, welche großen politischen Unterschiede die beiden Hauptparteien CDU und SPD nun haben, und ob die Wahl soviel bisher bewirken konnte... aber: es gibt natürlich die Meinung, dass die Wahl alles verändern könnte, und ich respektiere diese Sichtweise.

Wieviele gehen nicht wählen und beschweren sich dann? Das empfinde ich dann als einen Fall von "Selbst Schuld".
Ich empfinde es z.B. als schlimmer, dass ich wählen gegangen bin. Denn trotz meiner Stimme, die ich abgegeben habe, finde ich nicht, dass sich politisch etwas verbessert hat. Da hätte ich auch meine Stimme behalten können, und meine Beschwerde hätte ich dann nicht gegenüber der Politik, sondern gegenüber mir selbst und meinem Verhalten stellen müssen. Das ich mich mehr engagiere usw. So fühle ich mich einfach erneut hinters Licht geführt, von der Politik.

Ich hätte auch Wählen können, bei der EU-Parlamentswahl. Dafür ist wenig Werbung gemacht worden. Da könnte ich auch einen Link posten, wieviele EU-Parlamentarier es gibt, und wieviele Lobbyvertreter in Überzahl regelmäßig die EU-Parlamentarier zu umschmeicheln und zu begeistern suchen. Aber es geht hier um Pegida. Und es fällt mir schwer, nicht ausführlicher auf bestimmte Zusammenhänge hinzuweisen.

Ich habe mir die Mühe bisher nicht gemacht, weil ich es für mich nicht als nötig ansah, sämtliche Berichte von vielen Mainstreammedien über den Islam zu machen. Zu schauen, was wurde dort kommuniziert. Wie wurde etwas dargestellt. Und welche Kinofilme haben subtil oder auch direkt mit dem Islam als Feindbild gearbeitet, indem sie dort z.B. den Islam gleichgesetzt haben mit einer Terrorgruppe?

Sowas sollte auch berücksichtigt werden, denn im Unterbewusstsein werden solche Filme ja auch bewertet. Und wenn solche Filme realistischer sind, als z.B. Herr der Ringe, dann ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass im Unterbewusstsein eher auch ein Realitätsbezug hergestellt werden kann.

Und das wird, schätze ich, auch von eher wenigen Menschen gesehen. Das bevor es diese Bewegung Pegida gab, die Presse auch einiges dafür getan hat, dass es ein bestimmtes Bild gegeben hat.

Eigentlich doch krass, wenn Du so willst: Auf der einen Seite Putin/ Russland ( Du findest bisher alles davon gerechtfertigt - ich sehe das als einseitige Presseberichterstattung von vielen Medien in Deutschland an) und auf der anderen Seite den Islam ( durch Pegida).

Würde die Masse an Menschen in Deutschland den beiden Darstellungen in der Presse glauben, so hätten wir direkt 2 Feindbilder: der orthodoxe Russe, und der fanatische Islamist.

Die Pegidabewegung spiegelt das wieder, was einige Menschen bewegt hat - ich habe mich zu wenig im Detail mit der Demo beschäftigt, als dass ich in der Tiefe sagen könnte, was ich über die Masse an Menschen sagen könnte.

Mir gefällt der Name Pegida nicht, weil er pauschalisiert. Manches gefällt mir inhaltlich nicht. Und das die Presse nur einseitig berichtet, gefällt mir ebenfalls nicht.

Also ich sehe es eher neutral, mit der Tendenz, dass mir die Bewegung nicht persönlich gefällt.


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Was mir definitiv wirklich bei der meisten, deutschsprachigen Presse fehlt: eine Darstellung der jeweiligen Forderungen und Punkte von den jeweiligen Demos.

Eine Rückschau, wie es zu den Demos kam. Und wie die Presse selbst in der Vergangenheit etwa darüber berichtet hat, in der Vergangenheit. Welche möglichen Feindbilder die Presse evtl. selbst ( vermutlich wohlwissentlich) durch Verallgemeinerungen in ihren Texten über alltägliche Berichterstattung geschürt hatte.

Das, so liebe Ostergesetz, wäre meiner Ansicht nach, dringend nötig von der Presse nachzuholen. Aber diese Hausaufgaben überlässt sie lieber den Bürgern.

Das finde ich persönlich sehr bedenklich, bei einem Großteil der Presse. Denn dann könnte ich auch ganz leicht bei der Presse arbeiten. Ich müsste nur gegen Geld eine ganz bestimmte Meinung vertreten, und die ohne davon abzuweichen, und ohne dazu Hintergründe anzugeben. Am besten noch Statistiken á la "Ein Großteil der Deutschen meint:... " oder " 85 Prozent der Deutschen meint:" ( wie viele Menschen mit welchen Fragen, wann nach welchen Kriterien befragt wurden, wird dann allzu gerne verschwiegen - auch das Verschweigen vermischt so Statistiken ungemein).
Auch sehe ich wenig Alternativen zur Merkelschen Politik. Die NATO kriegt zunehmend einen Anfall mit den Deutschen, die sich fein überall raushalten, aber trotzdem den Schutz der anderen Staaten annehmen.

Oh das sehe ich persönlich ganz anders: Schau dir z.B. den P.s-Link bei meinem vorletzten Beitrag hier an, da siehst Du die Nato baut in Deutschland aus: Rammstein ( Drohnenbasis) und Kalkar. In Kalkar wurde im Laufe von ca. 3 Jahren von 160 auf über 1000 Mitarbeiter das Personal der NATO aufgestockt. Sie haben Pläne bis 2020 ihre Kriegstechnik von Deutschland aus zu verfeinern... wenn Du dir das anschaust, siehst Du wie präsent die NATO in Deutschland ist. Da wird mir ganz anders, bei dem, was da berichtet wird.

Deutschland bräuchte die NATO nicht. Aber so einfach aussteigen, wenn es US-Militärbasen der NATO in Deutschland gibt, die in den letzten Jahren stark erweitert wurden... nunja... das wird eher schwierig als leicht werden.

Deutschland hat sich am Krieg 1998 in Kosovo, ohne UNO-Mandat ( der also völkerrechtswidrig war), beteiligt. Deutschland hat sich in Afghanistan beteiligt. Und wahrscheinlich gibt es noch einige Sachen. Aber wem das zu wenig ist, der kann es ja selbst nachforschen.

Man muss sich mehr engagieren und Engagement bezeichnet ja nicht unbedingt einen Kriegseinsatz, sondern zuerst mal, dass man flugfähige Hubschrauber etc hat.

Deutschland hat, soweit ich weiß, auch die Patriotraketen an der Grenze der Türkei stationiert. Sobald zufällig ein Flugzeug aus Lybien abgeschossen würde, wäre Deutschland sofort im Krieg involviert - toll, oder?

Ich find das echt unglaublich. Die NATO ist kein Friedensbündnis, wenn Du dir z.B. sämtliche Infos im Link anschaust, kannst Du dir selbst ein Bild machen.
Natürlich berichtet die Presse negativ über Russland. Ich halte das für gerechtfertigt und anscheinend viele andere auch, denn sonst würde in der Presse auch anderes berichtet.

Es würde mich freuen, wenn Du dich mit der Funktion Presse beschäftigst. Wie vieles davon so berichtet, dass er der Deutschen Politik nützt. Und wie weniges wirklich Bezug auf die Meinung der Menschen nimmt. Schaust Du dir nur 2 Demos ( Friedensdemo, Pegida) an, so siehst Du wie sehr die Presse da etwas wiedergibt. Es sind wenige Menschen im Vergleich zu 1983. Wo erfolgreich gegen Pershing-Raketenstationierung in Deutschland demonstriert wurde.

Oder die Demos gegen die NSA. Es gibt z.B. auch den Daggerkomplex in Griesheim. NSA in Deutschland. Auch da wird von der Presse mehr verschwiegen, als berichtet. Und glaubst Du, es gefällt den Menschen, was die NSA macht, laut den Informationen von Edward Snowden?

Ich habe da ein ganz anderes Bild von einem Großteil der Presse erlangt.
Presse ist so gut wie nie neutral, weil man alles so und so interpretieren kann.
Ja. Und deswegen schließt sich da für mich auch immer die Frage an, wer hat einen Nutzen davon, wenn z.B. Pegida durch die Presse kleingeredet wird?
Wer hat einen Nutzen davon, wenn Russland Sanktionswürdig geschrieben wird. Wer hat einen Nutzen davon, wenn keine Demos gegen die NSA-Spionage groß in den Medien auftauchen?

-> solche Fragen schließen sich für mich an, bei der Aussage, dass alles so oder so interpretiert werden kann.
Ich habe mir aber noch keine ausreichende Meinung gebildet bzw. kenne noch zu wenige Theorien zum Zusammenspiel von Presse und Politik. Denn oft genug zetert die Presse auch gegen die Politiker, wie du sicher weißt.

Das macht die Presse meist strategisch, möchte ich meinen. Ich habe jetzt nicht viele Beispiele dazu. Ein deutliches Beispiel ist der Präsident Wulff. Der ist ja durch angeblich falsche Abrechnungen usw. aus dem Amt gefegt worden.

Es gibt Stimmen, die sagen er hätte diese Affäre erst dann bekommen, als er öffentlich Bedenken darüber geäußert hat, dass die EZB Staatsanleihen angefangen hatte, aufzukaufen.

-> so müsste im Grunde jedes Statement analysiert werden, mit Quellenangaben und mit Bezug, wo ein Politiker in der Presse schlechtgeredet wurde oder wird.

Aber es ist immer noch Pegida - und da wird "nur" die Bewegung, nicht aber die Politiker schlecht geredet...
 

Hallo Mermaid_Madness,

schau mal hier: Pegida. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Wenn man solchen Gruppen - wie pediga - erfolgreich gegenüberTreten mag
dann dürfen wir meiner Mainung nach, Solchen nicht zugestehen, dass sie ung(s)ehört singen,

Warum sollte Jemand diesen Menschen "gegenüber treten" und sie stören mögen?

Und was sollte auf dieses störende Gegenübertreten konstruktives "erfolgen" ?

Warum gehen nicht einfach ein paar religiöse und politische Führer zu den Veranstaltungen und reden mit den Leuten über ihre konkreten Ängste und unterbreiten adäquate Vorschläge die diese Ängste entkräften ?
 
Ich halte wenig davon irgendwelche Blogs unklaren Ursprungs oder Käseblätter aus sonstwo zu lesen. Klar ist das auch "Medien" im weitesten Sinne, aber ich bleibe lieber bei den großen, etablierten Blättern, die es sich garnicht leisten können irgendeinen Müll zu schreiben. Auch finde ich, dass die Einseitigkeit schon im Namen Pegida begründet ist. Egal was sie sonst noch fordern, in ihrem Namen steht "gegen die Islamisierung" und darauf werden sie immer reduziert werden. Und das zu Recht, wie ich finde.
Ich habe ein etwas anderes Verhältnis zur NATO als du, wie mir scheint. Ich studiere internationale Beziehungen und habe schon in vielen Kursen darüber diskutieren müssen/dürfen, welche Vor- und Nachteile es gibt etc pp. Das wichtigste Argument, meiner Meinung nach, FÜR NATO ist, dass es keine einheitliche europäische Verteidigungspolitik gibt. Da sind wir also auf die NATO angewiesen.
Und klar, Kosovo, Afghanistan...aber wir waren nicht im KRIEG dort. Die deutschen Truppen kamen immer erst, wenn der Krieg schon vorbei war. Übrigens ist es vom Verfassungsgericht ausdrücklich gesagt worden, dass deutsche Soldaten entweder unter UN oder NATO oder EU Mandat an der Friedenssicherung beteiligt sein dürfen. Über das Völkerrecht kann man streiten, grade im Fall Kosovo, trotzdem ist es ja so, dass die UN die Aufgabe an die NATO weitergereicht hat damals.
Aber wir schweifen schon wieder ab. Mein Fazit wäre, dass ich das Ganze aus einer anderen Perspektive betrachte als du, weil ich das Zeug eben studiere und mich damit auf andere Weise damit beschäftige. Es gibt ja kein richtig oder falsch, meine Meinung ist aber eben stark dadurch geprägt.
Anyways, zurück zu Pegida,
ich bin skeptisch, egal was die Presse sagt, allein schon wegen des Namens. Da läuft es mir kalt den Rücken runter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch das Wort "Lügenpresse" ist sehr passend. Hat doch der bewährte Anführer nicht sogar für die Zeitung mit den vier Großbuchstaben zeitweise gearbeitet......
 
Von den 15.000 Pegida Demonstranten sind:

2.000 Rechte
2.000 die bereits tatsächlich schlechte Erfahrungen mit Muslimen gemacht haben
2.000 Leute, die im Leben versagt haben und einen Schuldenbock suchen
7.000 Leute, die Angst haben und sich von großen Parteien nicht ernst genommen fühlen

Diese sehr breite Gruppe kann man nicht pauschalisieren. Es wird aber gleichwohl klar, dass sich die meisten Menschen von Angst getrieben werden.

Warum?
Eine Bekannte von mir ist Spielhallenaufsicht und dort zweimal von türkisch stämmigen Männern überfallen worden. Sie ist Nährboden für Pegida. Natürlich kann darf man nicht verallgemeinern, aber wie oft muss dir jemand einer bestimmten Nation oder Religion etwas antun bevor du ein Vorurteil entwickelst?

Das Problem sind aber nicht primär diese o.g. 2.000 Einzelpersonen. Das Problem ist der gesamte Rest. Die Angst vor dem Unbekannten reicht denen vollkommen aus um mitzumarschieren. "Nur 1% Muslime? Ist doch schlimm genug! Die haben doch alle 10 Kinder! Schaut euch die Schulen an!"

Und was tut die Politik?
Entweder sagen die großen Parteien es sei alles gut oder es wird gleich von Rechts geschossen wie die CSU es tut.
Thema Flüchtlinge: Hier werden die Kommunen allein gelassen. Sie bekommen die Flüchtlinge zugeteilt und ein Bruchteil des Geldes. Hoch verschuldete Kommunen, die sich seit Jahren im Nothaushalt befinden, müssen nun auf Kredit Flüchtlingsheime finanzieren. Hauptsache beim Staat steht die schwarze Null......Nicht agieren sondern reagieren wenn es längst zu spät ist. Das ist deutsche Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik.

Aber die Politik hat es auch schwer - muss man zugeben.
Beschleunigte Asylverfahren, ansich eine gute Idee, wird sofort als "Rechts" verschrien. Ja ich drifte ab, es geht hier um Muslime und nicht um Flüchtlinge, aber wer von Pegida differenziert da? Muslime stehen hier als größte Gruppe lediglich als Sinnbild der Angst vor Überfremdung. In Zeiten von selbsternannten Gottesstaaten wie dem IS haben viele Menschen Angst. Die zögerliche Reaktion der Türkei gegen diese Bedrohung und nicht zuletzt das wenig demokratische Verhalten von Herrn Erdogan macht es nicht leicht Muslime als weltoffen zu betrachten. Schwer Muslimen nicht fremdenfeindlich gegenüber zu stehen wenn Herr Erdogan behaupte, der Westen wünsche sich den "Tod aller Muslime".

Insofern ist Pegida kein losgelöstes Problem, sondern eine Angstbewegung, die von vielen Seiten gespeist wird. Der Politik, muslimischen Staaten, Straftaten von Muslimen, Rechter Hetze, Existenzängsten und und und....

Das allerschlimmst: Keine nimmt die Ängst ernst, immer noch nicht!
 
"Ja kann denn keiner mehr Lügenpresse von Lügenpresse unterscheiden?"😀

Lügenpresse ist nicht gleich Lügenpresse. Wenn zum Auflagensteigerungs- und Klickvieh anlocken hier und da mal Artikel mit schwarzem Hintergrund platziert werden, dann mutiert die Lügenpresse plötzlich zur Wahrheitspresse.
 
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