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Pattsituationen

Ändere dein Leben doch! Dann wird es wieder toll.
Ja, ich denke wirklich schon ernsthaft darüber nach. Wir hatten so eine Situation noch nie und ich hätte echt nicht gedacht, wie extrem sensibel ich darauf reagiere, wenn man versucht, mich in meiner persönlichen Freiheit einzuschränken.

Das ist für mich irgendwie echt eine rote Linie und ich tu mir da gerade echt schwer, mit so einer Übertretung dieser Linie zu leben. Ich weiß nicht, ob ich das auf Dauer kann wenn es mich jetzt schon so belastet.

Klar, ich könnte meinen Freund über den Wunsch meines Mannes hinweg treffen, aber ich hätte dann beim Treffen kein gutes Gefühl. Und heimlich treffen möchte ich mich schon gar nicht mit ihm.

Wenn wir mal an dem Punkt sind, an dem alles nur mehr heimlich stattfinden kann, dann hat das mit meinem Mann wirklich keinen Sinn mehr.
 
Gibt es da wirklich Niemand Weibliches im Leben deines Mannes außer dir? Arbeit, Sportverein, Hobby? Ich kann mir das fast nicht vorstellen. Geht er nicht gerne auf andere Leute zu?

Wie ist denn sein Verhältnis zu seinen Familienangehörigen? Könnte mir halt auch vorstellen, dass er ggf. in so einem Umfeld aufgewachsen/großgeworden ist indem es klar "nur die eine Frau im Leben eines Mannes geben darf" und ihm es halt auch einfach schwer fällt da auszubrechen. Vielleicht kannst du ihn da etwas unterstützen, dass es "völlig ok ist" dahin gehend sein Mindest zu ändern?
Nein, irgendwie hat sich das nie so ergeben, dass er privat mit anderen Frauen Kontakt hatte. Es ist auch nicht unbedingt so, dass er kontaktscheu ist. Er ist jetzt zwar nicht jemand, der direkt auf alle anderen sofort zugeht, aber er kommt durchaus mit Leuten ins Gespräch von sich aus.

Es ist einfach so, dass sich seine Wege nie mit denen anderer Frauen gekreuzt haben. Und dass es für mich völlig ok wäre, wenn er ebenfalls so eine Freundin hätte, weiß er ja mittlerweile.

Zu seiner Familie hat er ein gutes Verhältnis und ich übrigens auch.

Ich wäre jedenfalls sehr traurig, wenn der Kontakt zu meinem Freund abbricht. Aktuell schreiben wir uns ca. alle 2 Wochen per Whatsapp - da war schon mal mehr Kontakt, es ist noch gar nicht so lange her, da haben wir uns jede Woche geschrieben, aber wenigstens haben wir noch Kontakt.

Und ich weiß, dass er mich gern hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde mir von niemandem verbieten lassen, einen Freund zu treffen.
Richtig. Nur soll ja das Verhältnis zum Ehemann dadurch ja nicht leiden.
Folglich die Idee, mit dem Ehemann an einer Lösung zu arbeiten, so dass auch er Spaß daran finden kann eine andere, platonische Freundin zu finden.
In einer guten Ehe versucht man zumindest hier auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen so dass beide Ehepartner zufrieden sind und z.B. Eifersucht ("Sie hat einen Freund, ich aber keine Freundin") aus sicht des Ehemanns, was ja so von der TE bestätigt wurde, kein Thema mehr sein muss.
 
....dann hör auf damit, ihn zu bitten oder zu verlangen. Letztlich entscheidest du, was du machst.

Falls du dich dafür entscheidest, informiere deinen Mann - nicht mehr, nicht weniger.
So einfach geht's halt irgendwann auf ein Ende der Beziehung hinaus. Er muss auf den Trichter kommen, dass es völlig ok ist, dass er sich auch mit Jmd. Weiblichem anfreundet für gelegentliche Cafétreffen. Damit er seine Eifersucht in den Griff kriegt, sich nicht benachteiligt fühlt usw.
Denn dann sind beide zufrieden damit, dass Jeder von ihnen noch anders geschlechtliche Freunde haben darf.
 
Man datet nicht, wenn man verheiratet ist.
Nö, aber man trifft sich mit Freunden. Meine Frau hat einen neuen Kollegen, mit dem war sie letzt zur Party, weil er nicht alleine wollte. Was ist dagegen einzuwenden?
Ganz ehrlich, wer fremdgehen will, findet auch einen Weg. Da kann der Partner eh nix machen. Darum macht es auch keinen Sinn, irgendwas "zu verbieten" (klingt schon lächerlich). Es geht hier nicht um Treffen bei jemandem zuhause oder über Nacht. Es geht um einen Kaffee irgendwo. Wer da schon Angst hat, sollte mal an seinem Selbstwertgefühl arbeiten.
Möglicherweise, weil es bei der Eheschließung heißt "in guten wie in schlechten Zeiten" und "bis dass der Tod euch scheidet"? Und nicht "bis ich was besseres finde" oder "wenn es schwierig wird, bin ich weg".
Sorry, aber gaaaanz weit hergeholt. Es heißt ja auch nicht "Wer heiratet darf nicht nicht mehr alleine raus oder Freunde treffen.
 
Mit welchen Mitteln und Verhaltensweisen versucht er das?

Schreit er dich....schweigt er tagelang......versucht er, ein sachliches Gespräch mit dir zu führen...oder.....?
Es sind wie gesagt eher subtile Mittel. Zum Beispiel sagt er im Streit etwas lauter

Meine Güte, dann geh doch, triff Dich mit ihm, so lange und so oft Du willst, red mit ihm über alles worüber Du mit mir anscheinend nicht reden kannst, es ist mir mittlerweile echt schon scheißegal! Er ist Dir so wichtig, dass es Dir unmöglich ist, den Kontakt zu beenden, obwohl Du siehst, wie weh Du mir damit tust! Und ich sag's Dir nochmal: Niemand, der in einer Beziehung ist, verhält sich so! Nur für Dich ist das ok! Hauptsache Du setzt mit allen Mitteln durch, dass Du Dich mit ihm treffen kannst. Immer nur Du, Du, Du. Wie es mir dabei geht, ist Dir doch sowas von egal.

Ich brauch keinen Typen in meinem Leben, der meine Frau angräbt. Entweder er verschwindet oder ich.


Ihr könnt euch sicher vorstellen, was das in mir bewirkt. Erstens, dass mir jegliche Freude auf ein Treffen mit meinem Freund vergeht und zweitens, dass ich jeglichen Streit in Bezug auf dieses Thema nun vermeide. Eben aus Angst vor solchen Reaktionen.

Auf diese Art und Weise würgt er das Thema ab, ohne mir jemals direkt etwas verboten zu haben.
Er gibt mir damit einfach das Gefühl, der schlechteste Mensch auf der ganzen Welt zu sein. Weil mir seine Gefühle bei der Sache eben offenbar so egal sind.

Das Thema ist aktuell tabu zwischen uns. Ich habe per Whatsapp Kontakt mit meinem Freund, aber ich vermeide es, die Sprache auf ein Treffen zu bringen. Und er mittlerweile offensichtlich auch, nachdem er bisher schon dreimal nach einem Treffen gefragt hat und ich immer ausweichend mit einer Ausrede geantwortet hab.
 

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