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Pattsituationen

Diese 10 Leute, die dein Mann alle gefragt haben will, und die angeblich das Gleiche gesagt haben, die gibt es nicht. Er hat 3 oder 4 gefragt, und der Eine sagt das, und der Andere sagt das. Sie sagen nicht alles das Gleiche, das widerspricht jeder Erfahrung.

Na klar haben solche Treffen auch eine latent erotische Komponente. Will man das nicht, müssen Freundschaften zwischen Männern und Frauen generell unter Strafe gestellt werden. Mir missfällt so ein Fundamentalismus dermassen, dass ich schon aus Prinzip nicht auf Treffen verzichten würde.

Frag mal deinen Mann, welche Personen er gefragt hat, wann das war, wo das war, und was sie im Einzelnen gefragt haben. Du möchtest nämlich Kontakt zu ihnen aufnehmen und nachhaken, wie sie das gemeint haben.
 
Wir leben zusammen, er ist irgendwie der dominierende Part und ich lasse mich so mittreiben. Mal alleine Urlaub zu machen wäre ein Wunsch von mir, der wahrscheinlich für immer unerfüllt bleiben wird, weil mein Mann diesen Wunsch nicht nachvollziehen kann.
Warum lässt du dich dominieren?
Ist er schwerreich?
Oder ein Sexgott?
Warum sollte man sich so unterordnen?
 
Hallo!

Ich (w,45) stecke in meiner Beziehung aktuell in einer Pattsituation. Nach unzähligen Streitgesprächen stecken wir nun in so einer Situation fest und eine für beide Seiten zufriedenstellende Lösung ist nicht in Sicht. Mein Mann ist nicht (mehr) zu einem Kompromiss bereit und ich für meinen Teil kann ihm nicht noch weiter entgegenkommen, weil ich schon meine Grenze des Entgegenkommens erreicht habe.

Ward ihr auch schon mal in so einer Situation, also dass keine für beide zufriedenstellende Lösung in Sicht ist? Ich wäre ja zu einem Kompromiss bereit, mit dem ich leben kann, aber für meinen Mann ist der Fall nicht mehr verhandelbar.

Im Moment entspreche ich seinem Wunsch, bin aber nicht glücklich damit. Weil ich einfach keinen Ausweg sehe und das Gefühl habe, in meiner persönlichen Freiheit eingeschränkt zu sein. Sowas ertrage ich überhaupt nicht. Und das ist auf Dauer natürlich nicht gut. Auch wenn ich in diesem Fall dauerhaft nachgebe - die Situation kann sich jederzeit wiederholen. Nicht heute, nicht morgen, aber vielleicht in ein paar Monaten oder Jahren.

Dann würden wir wieder in derselben fatalen Situation stecken.

Ich möchte bewusst noch nicht von den Hintergründen erzählen, sondern erst mal gerne erfahren wollen, wie andere Paare mit sowas umgehen bzw. umgegangen sind. Damit (unzufrieden) leben oder sich irgendwann im schlimmsten Fall trennen, wenn man so gar nicht mit der Situation leben kann?

Solche Pattsituationen sollen ja durchaus nicht selten in einer Trennung geendet haben, weil einer oder beide auf Dauer einfach nicht mehr glücklich geworden sind. Ist natürlich abhängig von der Situation, aber wenn sich keiner mit einem Kompromiss anfreunden kann oder will, dann ist das auf Dauer schon gefährlich für eine Beziehung denk ich.

Nur soviel als Info: Es geht um meine neue, rein freundschaftliche Beziehung zu einer Person des anderen Geschlechts.
Ja, ich habe auch schon öfters nachgegeben. Aber auf Dauer habe ich das nie geschafft! Ich glaube du wirst auf Dauer unzufrieden mit dieser Situation!
 
@blackrose777
Wie Dein Partner mit Dir spricht, ist absolut nicht in Ordnung.
Es gibt andere, vernünftige Möglichkeiten, über seine Sorgen und Gefühle zu sprechen.

Andererseits kann ich ihn ein wenig verstehen: Du möchtest Dich privat mit einem deutlich jüngeren, wahrscheinlich attraktiven Mann, der möglicherweise Gefühle für Dich hat, regelmäßig treffen.
Das würde mir auch nicht gefallen, da sehe ich auch die Grenzen des Vertrauens leicht überschritten.
Solch ein Verhalten kann ein Spiel mit dem Feuer sein, wie man hier in etlichen Fäden schon lesen konnte.
Weiterhin ist es verletzend für ihn, insbesondere, wenn er etwas zur Eifersucht neigt.
Möchtest Du ihn verletzen?

Wärst Du mit Deiner Partnerschaft zufrieden und weitgehend glücklich, gäbe es das Problem voraussichtlich nicht, Du würdest an diesen Treffen wenig Interesse haben.
Ich frage mich, ob Du noch ein wirkliches Interesse an der Partnerschaft hast.
 
Hallo liebe @blackrose777 ,

Im Prinzip gibst Du vor dir selbst zu, was Du deinem Mann nicht zugestehen möchtest zu fühlen:
Dein Kollege macht dich (im Moment zumindest) glücklicher als dein Mann.
Du schreibst davon, dass ihr einen ähnlichen Geschmack habt, dass ihr euch ähnlich seid und gut versteht. Mit deinem Mann hast Du dich doch auch mal genauso gut, oder zumindest ähnlich gut verstanden, oder?

Ich denke, es ist mehr bei dir als eine Entscheidung für oder gegen eine Freundschaft🤔.

Ich wünsche dir alles Gute und hoffe, Du kannst den für dich besten Weg wählen, ohne deinem Partner oder deinem Freund zu sehr weh zu tun🙂.
 
Wie wäre es, statt sich das Kribbeln bei einem Kollegen zu holen, an der eigenen Ehe zu arbeiten?
Bei den meisten Paaren geht die Phase der rosaroten Brille vorbei und dann erscheinen neue Kontakte interessanter.
Du hast deinen Mann doch geheiratet. Da wird es doch ein Feuer gegeben haben. Schaut, dass ihr das wieder - wenn nicht ans Lodern - aber zumindest ans Brennen bekommt. Wo waren eure Gemeinsamkeiten? Was hat euch am anderen fasziniert?
Das bringt dir langfristig mehr als mit Kollegen zu flirten.
 
Ich glaube, dass ich hier mal was klarstellen muss. Es kommt hier zwischendurch vor, dass die Treffen mit meinem Kollegen als "Dates" bezeichnet werden. Aber das sind sie nicht und ich flirte auch nicht mit ihm.

Ich schüttle gerade echt den Kopf, muss man sich nun einem Großteil der Weltbevölkerung verschließen, nur weil man verheiratet oder in einer Beziehung ist? Soll ich diesen Menschen nun aus meinem Leben katapultieren, nur weil er halt blöderweise ein Mann ist und daher jeglicher Kontakt verboten ist, weil ich verheiratet bin?

Ganz ehrlich, das regt mich gerade so auf, dass ich am liebsten laut losschreien würde, dass ich nicht der Besitz meines Mannes bin und mir niemand vorzuschreiben hat, wie ich mein Leben zu leben habe.

Ich mache es umgekehrt schließlich auch nicht und es würde mir auch nie einfallen. Ich würde immer versuchen, einen Kompromiss zu finden, mit dem beide leben können. So stell ich mir eine gesunde Beziehung vor und nicht so, dass man den anderen mit fiesen psychologischen Manipulations-Techniken gefügig macht.

Wenn das in einer Beziehung nicht möglich ist, dann brauch ich das nicht mehr in meinem Leben.
Da bin ich lieber allein und kann mein Leben frei gestalten. Ich brauche nämlich keinen Beziehungsstatus, um mich ganz zu fühlen.

Tut mir leid, aber ich musste meinen Gefühlen gerade echt mal Luft machen.
 

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