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Patientenverfügung

Schon allein deswegen wäre doch eine Patientenverfügung oft sinnvoll, denn ohne sie sind meines Wissens Ärzte mehr oder weniger zu lebenserhaltenden Maßnahmen verpflichtet, die ja ebenfalls die "Kompetenz Gottes" in Frage stellen würden, oder?
War gerade auch mein Gedanke.

Man muss das dann eben nur entsprechend formulieren und kann ggf. eben nicht auf einen Vordruck zurückgreifen.

Denn ob Angehörige bzw. Ärzte dann in deinem Willen handeln, kannst du ja nicht wissen.
Schreibst du das so in einer Verfügung nieder - ist deine Einstellung dann bekannt.
 
Schon allein deswegen wäre doch eine Patientenverfügung oft sinnvoll, denn ohne sie sind meines Wissens Ärzte mehr oder weniger zu lebenserhaltenden Maßnahmen verpflichtet, die ja ebenfalls die "Kompetenz Gottes" in Frage stellen würden, oder?
Es ist mehr als unsinnig, hier über Gott zu diskutieren, denn das wird endlos werden 🙁,
zumal ja Ärzte "Götter in weiß" sind ! 😉 😀

und NEIN:

Die "Götter in weiß" sind nicht zu allen lebenserhaltenden Maßnahmen verpflichtet !
 
Es ist mehr als unsinnig, hier über Gott zu diskutieren, denn das wird endlos werden 🙁,
zumal ja Ärzte "Götter in weiß" sind ! 😉 😀
Ganz meiner Meinung...
Die "Götter in weiß" sind nicht zu allen lebenserhaltenden Maßnahmen verpflichtet !
So genau weiß ich das nicht, aber jedenfalls ist es wichtig, dass eine Patientenverfügung vorliegt. Schon allein aus verwaltungstechnischen Gründen, und weil man ohne Patientenverfügung als Angehöriger bisweilen gar keine medizinischen Auskünfte bekommt.
 
Hallo zusammen,

was haltet ihr von einer Patientenverfügung? Ich habe vor Kurzem eine solche gemacht mit einem Vordruck von den Maltesern und entsprechend hinterlegt. Früher fand ich so was unnötig. Heute denke ich anders.
Bisher konnte ich das nur als Angehöriger beurteilen.
Eine Verfügung ist gut, da das was man in der Familie (öfters) bespricht, konkret auf dem Papier stehen hat.
Welche lebenserhaltende Maßnahmen
Betreuungsvollmacht
Bankgeschäfte
etc.
Zumal das auch die Willensäußerungen der Personen bei klarem Verstand sind.
Wie ist eure Meinung dazu?

LG Umbra
Als Betroffener weißt das halt auch auf die eigene Endlichkeit hin.
***komischguck***

Da ich keine eigenen Nachfahren habe und ich "nur" in Partnerschaft lebe, mache ich mir so meine Gedanken, wobei eigentlich "alle" wissen, daß ich keinesfalls länger leben möchte, als ich wirklich muß.

Finanziell ist meine Partnerin ihrerseits mehr als abgesichert, es wäre noch zu schauen, in wie weit sie mich am Krankenbett als "nichtverheiratete" besuchen darf.
 
Finanziell ist meine Partnerin ihrerseits mehr als abgesichert, es wäre noch zu schauen, in wie weit sie mich am Krankenbett als "nichtverheiratete" besuchen darf.

Genau das, nämlich die Information, welche Personen Auskunft über deinen Zustand erhalten dürfen, kannst du in deine Patientenverfügung schreiben. Das war einer der Gründe, warum ich meine gemacht habe.

Besuchen darf dich natürlich jeder, aber z. B. am Telefon Auskunft bekommst du meist nicht, wenn du nicht verwandt bist oder eben eine entsprechende Verfügung vorliegt.
 
Nicht einmal, wenn man verwandt ist, werden einem garantiert Auskünfte erteilt. Wie erwähnt hat mich die Hausarztpraxis meiner Mutter schon mal brüsk abblitzen lassen, und man hat mich eher wie einen Feind behandelt.

Über meine Eltern habe ich beim Hausarzt immer Auskunft bekommen, ich war beim selben Hausarzt und er kannte uns alle seit 25 Jahren. Die letzten Jahre musste ich meine Eltern ja auch da hin begleiten.

Ansonsten ist eine Vorsorgevollmacht immer der sichere Weg.
 
Kurze Zwischeninfo...

Wenn es eine Vollmacht gibt, "entlasten" sich die "Entscheider" indem sie die Verantwortung auf die Bevollmächtigten übertragen.

Meine Tante meinte, wenn die Aussage der Vollmacht ins Spiel kommt, wollen die Ärzte nichts mehr entscheiden.
Teilweise habe ich es auch so erlebt.

EDIT
Nach der Patientenverfügung/Vollmacht wird spätestens im Krankenwagen gefragt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kurze Zwischeninfo...

Wenn es eine Vollmacht gibt, "entlasten" sich die "Entscheider" indem sie die Verantwortung auf die Bevollmächtigten übertragen.

Meine Tante meinte, wenn die Aussage der Vollmacht ins Spiel kommt, wollen die Ärzte nichts mehr entscheiden.
Teilweise habe ich es auch so erlebt.

Nach der Vollmacht wird spätestens im Krankenwagen gefragt.

Ich denke, die Patientenverfügung "schlägt" die Vorsorgevollmacht.
 

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