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Pathologische Beziehung

Biene269

Neues Mitglied
Hallo in die Runde , ich suche mir hier einen Austausch mit Gleichgesinnten. Ich habe eine Beziehung ( seit 3 Monaten Sogar verheiratet) mit einem offensichtlichen borderliner. Die Stimmungsschwankungen werden immer extremer in den letzten Wochen. Wir waren sehr glücklich und die Basis stimmt . Wir sind , wenn alles gut ist, ein super Team . Leider wird er sehr schnell getriggert, was dann zu Wutausbrüchen mit extremen Beschimpfungen und Beleidigung einhergeht. Abgefangen hat es mit líkes auf fb und insta , was ihn rasend machten . Wohlgemerkt alles in der Vergangenheit. Mittlerweile habe ich alles gelöscht. Meine Vergangenheit ist nun das große Thema , Ex-Partnerschaften oder einfach nur männliche Bekannte , die man auf der Straße grüßt ,werden zum Eklat. Diese wüsten Beschimpfungen und Provokationen sind kaum aushaltbar und i ich merke , wie ich mich nicht mehr kontrollieren kann. Ich arbeite selbst mit psychisch kranken und kann ziemlich viel einstecken . Nur hier fehlt mir die Professionalität , da es etwa mit mir macht und er mich triggert. Nach einigen Tagen denke ich , es ist fast alles wieder gut und mit Hilfe bekommen wir das hin . Das variiert jedoch auch stark , einmal Krankheitseinsicht bis hin „ ich bin halt so“ zur Zeit werde mit Ablehnung abgestraft , da er mit mir nicht leben könne . Für mich ist dieses up und down unerträglich und ich merke , wie mich diese Ungewissheit zermürbt. Mein Mann kam mit mir nach Deutschland, zur Zeit ist er auch sehr gefrustet und depressiv über die ganze Situation, ist finanziell abhängig etc. . Dann macht er dicht und lässt niemanden an sich ran.. Im Moment denke ich , er zieht das jetzt durch mit der Trennung -nach 3 Monaten Ehe😫. Ichbin total verunsichert, komme mit diesen schnellen Wechsel der Gefühle nicht klar … ich schäme mich so 😫
 

miasma

Aktives Mitglied
Da kann man dir nur wünschen... das er die Trennung durchzieht.

Ich würde mich grundsätzlich nicht beschimpfen lassen und das kann man auch mit irgendeinem "Krankheitsbild" schlecht rechtfertigen.

Natürlich kann man sich einmalig, oder zweimalig im Ton vergreifen, sich danach entschuldigen... aber dann ist auch gut.
Das hat ja nix mit einem erwachsenen Umgang miteinander zu tun.

Übersteigert eifersüchtig und impulsiv ist auch überhaupt nix... um mit so einem Menschen Kinder groß ziehen zu wollen... falls du das vor hast.

Und du suchst hier Gleichgesinnte.... für was "gleichgesinnt" ?
 

Lavendelgrau24

Aktives Mitglied
Wie lange seid ihr denn schon zusammen? Wie lange kennt ihr Euch?

So eine Beziehung ist natürlich schwierig und anstrengend. Und ich würde sagen, er überschreitet alle Grenzen, die er einhalten sollte. Es ist nicht deine Aufgabe als "Frau" dich beschimpfen zu lassen!
Eifersucht und Stalking ist doch keine Grundlage einer Beziehung.

Wenn ich mein Social-Media-Life löschen muss, damit mein "Mann" nicht unnötig eifersüchtig wird, dann ist doch wirklich etwas im Argen.

Er muss an sich arbeiten. Er muss seine Probleme in den Griff bekommen. Du brauchst keinen Austausch - er braucht Hilfe.
 

tomtom1972

Aktives Mitglied
Und vorher war er um 180 Grad gedreht und lieb und fürsorglich und respektvoll dir gegenüber?
Ich glaube du hattest schon eine sehr rosa Brille auf, für mich liest es sich ja fast so, als daß er, jetzt in D angekommen, dich loswerden will, ein Schelm der Böses dabei denkt.
Kann natürlich auch sein, das er mit allem überfordert ist, alles neu und so, woher kommt er denn, kann das auch so ne Art Kulturschock sein?, aber das dann so an dir auszulassen, so kann es aber nicht weiter gehen, er braucht Hilfe, lehnt er eine Therapie ab?, nimmt er Medikamente die das evtl. momentan etwas abfedern?
Wünsche dir viel Kraft, das hattest du dir sicher ganz anders vorgestellt.
 

üllö

Aktives Mitglied
Hast du ihn geheiratet, obwohl du von seiner Borderline Erkrankung wusstest?
Ist das eine ärztliche Diagnose oder ist sie von dir?
Wofür schämst du dich? Ich erkenne keinen Grund.
 
G

Gelöscht 120812

Gast
Ganz ehrlich?

Ich stimme Miasma zu 100%. Sei froh, dass er da die Reißleine zieht.

Jemand der dich wirklich liebt würde dich nicht ständig wie Dreck behandeln, Krankheit hin oder her. Auch da kann man Grenzen haben, wenn man die wirklich haben will.
Und die will er offensichtlich dir gegenüber ja nicht.

Tut weh, ist scheiße, will man am Anfang vielleicht auch verdrängen. Aber glaube mir, es kann nur besser werden und du hast auch definitiv was besseres verdient.
 
G

Gelöscht 65548

Gast
mit einem offensichtlichen borderliner.
Den Partner selbst Diagnostizieren ist immer etwas hinderlich. Eine sichere Diagnose + Therapie wäre angebracht wenn man mit einem Menschen eine Beziehung eingehen will der sich so verhält.

Ich arbeite selbst mit psychisch kranken und kann ziemlich viel einstecken .
In einer Beziehung sollte man nicht einstecken müssen. Entweder man kommt mit so etwas gut klar oder nicht. Und wenn man mit so etwas nicht klar kommt dann hat jeder das Recht sich zu trennen denn die eigene Gesundheit sollte das wichtigste sein.

Für mich ist dieses up und down unerträglich und ich merke , wie mich diese Ungewissheit zermürbt.
Dann ist dieser Mann nicht der Richtige für dich.

Ichbin total verunsichert, komme mit diesen schnellen Wechsel der Gefühle nicht klar … ich schäme mich so
Schämen musst du dich nicht. Wenn er wirklich eine PS hat, dann ist er ohne Therapie (in den meisten Fällen) Beziehungsunfähig.
 

Amory

Aktives Mitglied
Und vorher war er um 180 Grad gedreht und lieb und fürsorglich und respektvoll dir gegenüber?
Ich glaube du hattest schon eine sehr rosa Brille auf, für mich liest es sich ja fast so, als daß er, jetzt in D angekommen, dich loswerden will, ein Schelm der Böses dabei denkt.
naja... dann würde er wohl nicht schon nach 3 Monaten Reissaus nehmen, sondern 3 Jahre aushalten, bis er einen Aufenthaltstitel hat... Oder ein Kind.

Hallo Biene,
es tut mir leid, dass es so schlecht läuft. Habt Ihr sehr unterschiedliche kulturelle Hintergründe?
Er findet sich vielleicht hier generell nicht zurecht.

Aber das ist alles keine Entschuldigung. Genau so wenig wie seine "Krankheit". Ist diese überhaupt diagnostiziert? Oder nur eine Vermutung?

Für mich klingt es ganz danach, als ob es besser für Dich ist, wenn er sich verabschiedet. Besser nach dieser kurzen Zeit ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
 

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