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Partner meckert den ganzen Tag

  • Starter*in Starter*in Rotkehlchen
  • Datum Start Datum Start
Ihr könnt einen Antrag auf Verhinderungspflege stellen. Dabei könnt ihr auch einen weiteren Angehörigen oder jemanden aus dem Freundeskreis mit der Betreuung beauftragen, oder ihr holt euch für die Zeit ein Pflegediensg ins Haus.
Alleine einen Angehörigen pflegen geht massiv an die Substanz, das habe ich auch 5 Jahre lang gemacht.
Holt euch Unterstützung, sofern noch nicht vorhanden.
Ihr beide seid völlig mit den Nerven am Ende.

Liebe Grüße
PsychoSeele
 
Und bekommst Du Rente? Ich würde es nicht mit ausbaden, dass er die Pflege mit Teufels Gewalt alleine durchziehen will. Da kann man sich Hilfe holen.

Ich bekomme keine Rente. Krankengeld. Ich weiß noch nicht, ob ich wieder in der Lage sein werde, voll zu arbeiten oder ob ich nur noch ein paar Stunden am Tag arbeiten kann. Das wird sich noch rausstellen. Diese Situation belastet mich schon sehr...als ich es ihm sagte, meinte er nur, ich könne ja gehen, er würde mich nicht aufhalten. Allerdings ging es mir damals noch nicht so schlecht wie jetzt und ich dachte, ich halte das durch.
 
Ihm geht es schlecht und er sorgt dafür, dass du das merkst und dass es dir ebenfalls schlecht geht. Er weiß, dass du nicht glücklich bist und damit du bloß nicht rausfindest aus dieser Misere, hält er dich davon ab, mit anderen über dein Problem zu sprechen. Damit macht er dich abhängig von ihm und er verhindert, dass du zufällig auf jemanden treffen kannst, der dich glücklich machen könnte. Dass er dir menschlich momentan so gar nichts zu bieten hat, merkt er selbst. Es ist allerdings leichter dich zu unterdrücken, statt seine eigenen Probleme anzugehen.


Genau. Nach 20 Jahren hat man immerhin seine Seele verkauft und ist für immer in Gefangenschaft. Beziehungen über alles! Scheiss auf persönliches Wohlbefinden und Glück, das spielt alles nur eine untergeordnete Rolle. Eine Beziehung, die beide unglücklich macht, ist viel wichtiger. Gegen glückliche Singles!!!11einself

Ich habe tatsächlich seit geraumer Zeit einen sehr guten Freund, den ich durch Zufall gefunden habe. Wir verstehen uns super aber leider wohnt er zu weit weg um ihn "mal eben" besuchen zu können. Wir haben daher viel Kontakt über WA und sonst habe ich keinen Freudeskreis mehr, mit dem ich mal reden könnte oder was unternehmen. Das hat sich im Laufe der letzten Jahre alles im Sand verlaufen. Mein Partner und ich hatten den selben Freundeskreis. Und da er immer weniger Zeit für seine Freunde hatte, bekamen wir immer weniger Einladungen und Besuch, leider. Auf jeden Fall ist er, seit dem ich befreundet bin, nicht grade glücklich darüber, dass ich auch mal mit jemadem anderes kommuniziere.
Wenn ich schreibe, dann sagt er immer " Na, ist das dein Lover wieder"...und das ärgert mich so dermaßen. Er hat nie einen Grund, an meiner Treue zu zweifeln. Früher nicht und heute auch nicht.
Ausserdem habe ich, seit ich Zuhause bin, einige Hobbys wieder aufgegriffen wie das malen. Ich schreibe auch Gedichte und kleinere Texte. Es tut mir gut und entspannt mich. Er sagt nur, er hätte es auch gerne mal so gut wie ich...ich könnte ja schließlich den ganzen Tag "gammeln und tun und lassen was ich wollte"...Dabei vergisst er, dass ich mich um dem Haushalt kümmere und ihm alles andere, wofür er "keinen Nerv" hat von Hals halte. Solange ich damit beschäftigt bin ist alles gut. Aber wehe ich widme mich wieder meinen Beschäftigungen.
 
Du schreibst von Therapie. Macht dich deine häusliche Situation krank?

Ich habe im letzten Jahr die Diagnose Brustkrebs bekommen. Bin seit dem in Therapie und mir geht es schon wieder viel besser. Aber die häusliche Situation geht mir tatsächlich im Moment mehr an die Substanz als der Krebs selber.
 
Ich habe tatsächlich seit geraumer Zeit einen sehr guten Freund, den ich durch Zufall gefunden habe. Wir verstehen uns super aber leider wohnt er zu weit weg um ihn "mal eben" besuchen zu können. Wir haben daher viel Kontakt über WA und sonst habe ich keinen Freudeskreis mehr, mit dem ich mal reden könnte oder was unternehmen. Das hat sich im Laufe der letzten Jahre alles im Sand verlaufen. Mein Partner und ich hatten den selben Freundeskreis. Und da er immer weniger Zeit für seine Freunde hatte, bekamen wir immer weniger Einladungen und Besuch, leider. Auf jeden Fall ist er, seit dem ich befreundet bin, nicht grade glücklich darüber, dass ich auch mal mit jemadem anderes kommuniziere.
Wenn ich schreibe, dann sagt er immer " Na, ist das dein Lover wieder"...und das ärgert mich so dermaßen. Er hat nie einen Grund, an meiner Treue zu zweifeln. Früher nicht und heute auch nicht.
Ausserdem habe ich, seit ich Zuhause bin, einige Hobbys wieder aufgegriffen wie das malen. Ich schreibe auch Gedichte und kleinere Texte. Es tut mir gut und entspannt mich. Er sagt nur, er hätte es auch gerne mal so gut wie ich...ich könnte ja schließlich den ganzen Tag "gammeln und tun und lassen was ich wollte"...Dabei vergisst er, dass ich mich um dem Haushalt kümmere und ihm alles andere, wofür er "keinen Nerv" hat von Hals halte. Solange ich damit beschäftigt bin ist alles gut. Aber wehe ich widme mich wieder meinen Beschäftigungen.
Das klingt mal echt ekelhaft. Wenn du ein bisschen Freude gepflanzt hast, tritt er dir ins Beet und trampelt alles platt.

Dann hast du noch Brustkrebs? Und er macht sie dein Glück am Leben kaputt. Also bitte! Das tut mir so Leid, dass deine Beziehung nach 20 Jahren nichts mehr für dich tut. Das ist schade und deine Situation ist schlimm.

Ich weiß nicht wie gewillt er ist, sich zu ändern. Ich würde ein Meeting einberufen und neu verhandeln. Leg alles auf den Tisch, was dich stört, erkläre ihm, dass er dich mit seinen Abfälligkeiten von sich wegtreibt und dass du einen Wert hast, den er verdammt noch mal schätzen soll.

Ansonsten kann man dir wirklich nur empfehlen zu gehen. Das Leben ist zu kurz um unglücklich zu sein.
 
Hallo Rotkehlchen,

mein Eindruck vom Geschriebenen ist, dass Du das Problem mit deinen Partner vielleicht allgemein angesprochen hast. Vermutlich fehlt hier aber das konkrete erlebte Feedback an Deinen Mann.

Mach das direkt in der Situation! Beispiele...
- Du schreibst mit Deinem Bekannten... Er sagt, "Oh, Dein Lover...". Dann sage, "Es stimmt nicht. Ich will diesen Spruch nicht. Ich nehme das persönlich. Hör auf.".
- Nachbarin hängt Wäsche auf. Er regt sich über sie auf. Dann sage, "Ich will Deine Meinung zur Nachbarin nicht hören. Lass es. Lass mich jetzt hier morgens in Ruhe meinen Kaffee trinken."

Sende ihm immer in der aktuellen Situation ein ganz klares Feedback und sei für einen zeitlich begrenzten Moment konsequent....
Beispiele für Konsequenzen:
- für 1 Std. mal nicht mit ihm reden - eigene Ruhe leben
- Arbeiten (z.B. Kochen) im Ereignismoment fallen lassen und erst nach 1 Std. wieder aufnehmen

Seine Sprüche stören.
Sie sind nicht zielführend.
Sie zerstören Harmonie.
Er benötigt das ganz konkrete Feedback, um welche Sprüche es hier eigentlich geht und welche Folgen welcher Spruch hat. Das muss er lernen.
 
Die psychische Situation ist für den Krebs auch nicht grade gut.
Findest Du nicht, dass Du schon sehr in den Hintergrund rückst?
Normalerweise müsste man sich, als Partner, schon mehr Sorgen machen um die Frau, die noch Leben vor sich hat, als um die Mutter, bei der es nicht besser wird.
Klingt hart , ist aber so.
Ich würde mir schwer überlegen, ob ich da noch bleiben wollte.

Das habe ich tatsächlich schon von mehreren Menschen (sogar unserer Nachbarin sagte das schon) gehört. Selbst seine Schwester sagte schon, dass er die Mutter in ein Stift geben sollte, wenn er sich dem nicht mehr gewachsen fühlt. Aber er tut es nicht...er sagt (er ist beim Amt und bekommt Harz4, weil er in dieser Situtation nicht arbeiten kann) dann müsste er zum Amt und Bewerbungen schreiben und dafür hätte er keinen Nerv. Dabei ist er psychisch so unterm Teppich, er braucht nur zum Hausarzt gehen, seine Probleme schildern, und dann würde er eh erst einmal krankgeschrieben. Er hat auch schlimme Rückenprobleme. Ich rede schon seit Monaten, er solle endlich zum Arzt gehen...statt dessen jammert er nur, wie schlecht es ihm geht und das er Schmerzen hat.🤷‍♀️
 
Dann hast du noch Brustkrebs?

Ich weiß nicht wie gewillt er ist, sich zu ändern.

Der Tumor und die Metastasen auf der Leber sind weg, die Metastasen in den Knochen nicht nicht. Antikörpertherapie bekomme ich noch alle drei Wochen und eine Spritze für die Knochen alle vier Wochen. Mit seiner Mutter geht es immer mehr bergab. Ich denke, dass es nicht mehr lange dauern wird. Aber meine Befürchtung ist, dass sich sein Verhalten nicht mehr ändert auch wenn sie im Heim oder gestorben ist. Ich hab mich immer sehr bemüht, alles zu tun, um die Beziehung stark zu halten...untertützt wo es ging. Selbst als mir auch die Kraft fehlte. Ich denke vermehrt über eine drastische Veränderung nach, Umzug usw. ....er weiß davon noch nichts.
 

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