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    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Partner gibt mich auf

So viel Anspannung, dass man nicht mehr klar denken kann? Ja, Trauma habe ich auch. Ich habe es mit Wing Chun versucht. Als Kind war ich mal im Kung Fu und als es mir echt übel ging, da habe ich von meinem Sifu geträumt, da war mir klar, das ich nicht aufgeben darf. Vor dem habe ich nämlich Respekt. Die Gedankenkreisel sind manchmal echt übel.

Danke für deine Empathie
Das mit dem Sifu hat mich zu tränen gerührt hahah
Aufgeben ist keine Option aber in schwachen Momenten denkt man dran
 
A

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Re: Partner gibt mich auf
Danke für deine Empathie
Das mit dem Sifu hat mich zu tränen gerührt hahah
Aufgeben ist keine Option aber in schwachen Momenten denkt man dran
Bei Sport ist es einfach, wenn der Gegner vor dir steht. Aber so muss man gegen sich und seine Gefühle antreten gefühlt und die sieht man nicht und die kann man nicht anfassen. Steht auf einem ganz anderen Blatt.
 
Es ist als hätte sich alles angestaut in den 3 Jahren Beziehung wo Ich mich fühlte wie im Paradies auf Erden doch jetzt bricht für mich die flammende Hölle aus.
Das liest sich aber eher nach einer Predigt, nach deren Ende die Teilnehmer in den Heiligen Krieg ziehen. HILFE!

Du bist maximal weit von dir selbst entfernt und lebst im Kopf statt in der Welt. Komm lieber zur Besinnung, und zwar im Diesseits.
 
Dann weißt du auch, dass du jetzt professionelle Hilfe brauchst. Geh in die Klinik.
Deiner Ex wünsche ich, dass sie sicher vor dir ist.

Was zur Hölle soll es mit Liebe zu tun haben, jemanden in Angst zu versetzen?

Mache mir nicht solche Vorwürfe
Sie hat keinerlei Angst vor mir, Ich teile diese Gefühle und Gedanken in diesem Forum welche Ich sonst niemandem vermittle. Wie kann man in der Annahme sein, solch ein vorwurfsvoller Kommentar würde einem Hilfesuchendem in diesem Moment helfen. Zuerst kommt die Erste Hilfe die Selbstreflektion kommt mit der Zeit.
Wie soll sowas denn den Hilfesuchenden als Unterstützung dienen wenn man sich auf eine Seite stellt die man nicht kennt und diese in Schutz nimmt.
Die likes sind nur von weiblichen usern, kann es sein dass Ihr euch automatisch auf die Weibliche Seite stellt?
Ich verstehe meine Aufdringlichkeit und den Druck den Ich ausgeübt habe waren falsch aber "ich hoffe deine ex ist sicher vor dir" finde Ich extrem. Sie ist diejenige die mir kürzlich wieder geschrieben hat, dass sie meine nähe will.
Sie will alle vorteile einer beziehung aber will trotzdem keine exklusivität.
Hoffe die Damen verstehen meine Bedenken.
 
Naja, ich denke mal, dass ihr das alles einfach zu viel war. Weißt du, ständig für die Gefühle eines anderen verantwortlich zu sein, das ist super anstrengend. Erst recht, wenn man wie sie mit einem eigenen Schicksalsschlag zurecht kommen muss.

Bei euch kam einfach viel zusammen. Deine Probleme. Ihre Probleme. Dazu, dass ihr vermutlich beide Macken habt, die man gut ignorieren konnte, solange man in getrennten Wohnungen lebte, nicht mehr aber in einer gemeinsamen.

Du hast leider ein paar Fehler gemacht. Du hast die Therapie nur noch halbherzig gemacht, weil du in ihr ein bequemeres Antidepressiva gefunden hattest. Deine Probleme im Angesicht ihrer Krankheit erfolgreich kleinreden konntest - und damit eine unangenehme Auseinandersetzung mit ihnen vermeiden, die aber für einen echten Fortschritt nötig gewesen wäre. Du hattest deine Firma auf Eis gelegt und auch wenn es gewiss gut gemeint war, dass du "immer für sie da sein wolltest", so hast du sie damit wohl innerlich erdrückt. Und während sie lernen musste, mit ihrer eigenen Wut auf ihr Schicksal umzugehen, musste sie auch noch die deinige mitkontrollieren, weil du das nicht (in ausreichendem Maße) konntest/kannst. Kurz: du bist eben nicht mehr der Mann gewesen, den sie einst kennenlernte. Mit eigenen Hobbys und Interessen, eigener Firma, kurz: einem eigenen Leben.

Irgendwann ist es ihr dabei zuviel geworden und sie hat sich getrennt. Das muss mit der Kollegin gar nicht so viel zu tun gehabt haben. Die hat sie vermutlich nur in der Entscheidung bestätigt, die sie selbst längst getroffen hat. Weißt du, bei mir ist auch nicht immer alles rosa in der Beziehung und es kam auch schon vor, dass eine Kollegin mir zur Trennung riet. Aber solange noch Hoffnung auf Besserung besteht, hofft man in der Regel lieber weiter. Tatsächlich trennen tut man sich nur dann, wenn die Hoffnung stirbt, etwa weil die Therapie derart langsam fortschreitet, dass größere Besserungen erst in 15 Jahren zu erwarten sind.

Dazu hast du den Fehler gemacht, das Ende nicht zu akzeptieren. Dachtest wohl an die ganzen Ex-Back Strategien, die so im Internet herumschwirren und dich glauben lassen, dass ein paar Wochen Kontaktsperre und Besserung vorspielen das Wunder vollbringen würde. Nur sind Frauen nicht doof und merken das. Und weil du so darauf fokussiert warst, sie zurückzuerobern, hast du die Chance verpasst, sie wirklich in Ruhe zu lassen und die Zeit wirklich dazu zu nutzen, dich zu ändern. Für dich, dass es mit der nächsten besser läuft, nicht, um sie zurückzukriegen. Aber genau diese echte Änderung wäre die einzige (kleine) Chance gewesen, dass sie sich - nicht nach 3 Monaten, eher einem Jahr - irgendwann doch neu in dich verliebt (und es dann nicht gleich an denselben Problemen wieder scheitert).

Mein Rat: stelle dich auf 2 Dinge ein: 1) sie wird nicht mehr zurückkommen und 2) wenn du wirklich an dir arbeitest, wird eine andere kommen. Wenn du es einmal geschafft hast, einen solch hübschen Engel aufzutreiben, kann das auch ein 2. Mal klappen. Und bis besagter neue hübsche Engel über deinen Weg fliegt, arbeitest du jetzt gaaaaaanz fleißig an dir und suchst dir neue Strategien, um SELBST mit deinen Gefühlen umgehen zu können. Dass es mit Engel 2.0 dann auch wirklich klappt und dir nicht Engel 7.0 erneut einen Trip in die innere Hölle beschert.
 
Naja, ich denke mal, dass ihr das alles einfach zu viel war. Weißt du, ständig für die Gefühle eines anderen verantwortlich zu sein, das ist super anstrengend. Erst recht, wenn man wie sie mit einem eigenen Schicksalsschlag zurecht kommen muss.

Bei euch kam einfach viel zusammen. Deine Probleme. Ihre Probleme. Dazu, dass ihr vermutlich beide Macken habt, die man gut ignorieren konnte, solange man in getrennten Wohnungen lebte, nicht mehr aber in einer gemeinsamen.

Du hast leider ein paar Fehler gemacht. Du hast die Therapie nur noch halbherzig gemacht, weil du in ihr ein bequemeres Antidepressiva gefunden hattest. Deine Probleme im Angesicht ihrer Krankheit erfolgreich kleinreden konntest - und damit eine unangenehme Auseinandersetzung mit ihnen vermeiden, die aber für einen echten Fortschritt nötig gewesen wäre. Du hattest deine Firma auf Eis gelegt und auch wenn es gewiss gut gemeint war, dass du "immer für sie da sein wolltest", so hast du sie damit wohl innerlich erdrückt. Und während sie lernen musste, mit ihrer eigenen Wut auf ihr Schicksal umzugehen, musste sie auch noch die deinige mitkontrollieren, weil du das nicht (in ausreichendem Maße) konntest/kannst. Kurz: du bist eben nicht mehr der Mann gewesen, den sie einst kennenlernte. Mit eigenen Hobbys und Interessen, eigener Firma, kurz: einem eigenen Leben.

Irgendwann ist es ihr dabei zuviel geworden und sie hat sich getrennt. Das muss mit der Kollegin gar nicht so viel zu tun gehabt haben. Die hat sie vermutlich nur in der Entscheidung bestätigt, die sie selbst längst getroffen hat. Weißt du, bei mir ist auch nicht immer alles rosa in der Beziehung und es kam auch schon vor, dass eine Kollegin mir zur Trennung riet. Aber solange noch Hoffnung auf Besserung besteht, hofft man in der Regel lieber weiter. Tatsächlich trennen tut man sich nur dann, wenn die Hoffnung stirbt, etwa weil die Therapie derart langsam fortschreitet, dass größere Besserungen erst in 15 Jahren zu erwarten sind.

Dazu hast du den Fehler gemacht, das Ende nicht zu akzeptieren. Dachtest wohl an die ganzen Ex-Back Strategien, die so im Internet herumschwirren und dich glauben lassen, dass ein paar Wochen Kontaktsperre und Besserung vorspielen das Wunder vollbringen würde. Nur sind Frauen nicht doof und merken das. Und weil du so darauf fokussiert warst, sie zurückzuerobern, hast du die Chance verpasst, sie wirklich in Ruhe zu lassen und die Zeit wirklich dazu zu nutzen, dich zu ändern. Für dich, dass es mit der nächsten besser läuft, nicht, um sie zurückzukriegen. Aber genau diese echte Änderung wäre die einzige (kleine) Chance gewesen, dass sie sich - nicht nach 3 Monaten, eher einem Jahr - irgendwann doch neu in dich verliebt (und es dann nicht gleich an denselben Problemen wieder scheitert).

Mein Rat: stelle dich auf 2 Dinge ein: 1) sie wird nicht mehr zurückkommen und 2) wenn du wirklich an dir arbeitest, wird eine andere kommen. Wenn du es einmal geschafft hast, einen solch hübschen Engel aufzutreiben, kann das auch ein 2. Mal klappen. Und bis besagter neue hübsche Engel über deinen Weg fliegt, arbeitest du jetzt gaaaaaanz fleißig an dir und suchst dir neue Strategien, um SELBST mit deinen Gefühlen umgehen zu können. Dass es mit Engel 2.0 dann auch wirklich klappt und dir nicht Engel 7.0 erneut einen Trip in die innere Hölle beschert.

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast für diesen Beitrag.
Ich sehe den Wert darin, auch wenn er schmerzhaft ist.
Habe sie bereits von meinen Kontakten entfernt um nicht in Versuchung zu kommen.
Time to heal and to improve
 
Die likes sind nur von weiblichen usern, kann es sein dass Ihr euch automatisch auf die Weibliche Seite stellt?
Ich verstehe meine Aufdringlichkeit und den Druck den Ich ausgeübt habe waren falsch aber "ich hoffe deine ex ist sicher vor dir" finde Ich extrem.
Hier gibt es genügend Frauen, die in toxischen Beziehungen waren und Missbrauch in irgendeiner Form erlebt haben. Kommt halt traurigerweise viel zu oft vor und ist ein sensibles Thema.
 
Das verstehe Ich und es ist sehr bedauerlich, alle die Missbrsuch in egal welcher Form erleben mussten haben mein Beileid.
Dennoch ist es kein Grund sich auf den nächsten Mann der etwas in diesem Forum gesteht mit verurteilenden Worten anzugreifen und Ich habe gelernt für mich einzustehen anstatt ständig nur nickend einzustecken.
Ich denke, die Debatte "Wer hat Recht und wer hat Schuld" lassen wir besser. Jeder interpretiert Worte und schriftlich lässt sich auch ein Tonfall hineinlesen. Dennoch kann man so auch viel mehr über einen sensiblen empathisch Umgang miteinander lernen. Immerhin weiß man, wie es nicht funktioniert. Du hast gesagt, Zeit zu heilen. Hast schon ein Plan wie du das machen möchtest? Vielleicht wäre es besser da nach Tipps zu fragen.
 
Aufgeben ist keine Option

Aufgeben ist die beste Option....gib auf, leg weg allen Frust, allen Kummer, alle Besorgnis...gib her deine Trostlosigkeit, gib her deine "Verzweiflung", gib her die schwarzen Gedanken, gib sie auf, lass diese los und erkenne sie als deine "falschen Freunde", sie zermürben dich, sie zerfressen dich, sie bringen dich zum weinen, sie wühlen dich auf, sie lassen dich in Agonie verfallen...

Gib nicht auf, dich zu frisieren, gib nicht auf, dir zum Frühstück eine Eierspeis zu kochen...

Ich konnte auch sehr verbissen festhalten an Träume.
Frust und Lust liegen übrigens nah beieinander, wenn du mit so einer Leidenschaft Frust haben kannst, dann bist du auch zugleich in die andere Richtung ähnlich tief zu fühlen in der Lage.

Wenn ich bei mir so schau, ab einem bestimmten Tag konnte ich mit Enttäuschungen usw. umgehen, es machte ich mir nicht mehr so viel aus, wenn etwas anders kam, weil dieses "Anders" ( im Nachhinein betrachtet) immer wie ein Geschenk war, auch wenn ich das vorher so nie sah.
 

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