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Partner finden mit psychischer Erkrankung und seltsamer Persönlichkeit

Wie sollte ich mit meiner psychischen Problematik umgehen im Bezug auf die Partnersuche. Wann ist der richtige Zeitpunkt es anzusprechen?
Ich halte mich jetzt nicht für ein beziehungsunwerten oder generell nicht liebenswerten Menschen. Aber einfach hab ichs auch nicht grad. Wie gehe ich mit meiner Persönlichkeit in der Partnersuche um, ohne mich zu verbiegen (das bringt ja nix)?
ich finds wichtig und richtig fair und ehrlich zu sein beim kennenlernen. psychische erkrankungen können klar abschrecken, das sortiert dann aber halt aus wer passt und wer nicht. wie detailiert und wie früh du mit dem thema anfangen magst, würde ich vom bauchgefühl abhängig machen.
 
Wenn du so einen Partner finden möchtest, der auch psychisch krank ist, dann wäre wohl eine Psychiatrie, Tagesklinik oder Selbsthilfegruppe der richtige Ort.
 
Schwieriges, aber sehr menschliches Thema. In Netzwerken zur Partnersuche wird leider oft dem- der anderen was vorgespielt, vorgemacht, das haben auch meine beiden Söhne zu spüren bekommen. Es gibt da zu viele nicht ganz ehrliche Leute. Welche Anforderungen haben Sie denn an mögliche Partner, welche Erwartungen, Hoffnungen? Wie kann Ihnen ein möglicher Partner am besten helfen, es geht ja auch um Verständnis, Einfühlungsvermögen, gegenseitige Achtung?
 
Schwieriges, aber sehr menschliches Thema. In Netzwerken zur Partnersuche wird leider oft dem- der anderen was vorgespielt, vorgemacht, das haben auch meine beiden Söhne zu spüren bekommen. Es gibt da zu viele nicht ganz ehrliche Leute. Welche Anforderungen haben Sie denn an mögliche Partner, welche Erwartungen, Hoffnungen? Wie kann Ihnen ein möglicher Partner am besten helfen, es geht ja auch um Verständnis, Einfühlungsvermögen, gegenseitige Achtung?

Am wichtigsten wäre mir jemand der mit meiner Introversion klar kommt. Jemand der ok damit ist, dass ich auch mal Pause machen muss. Ich glaube wenn diese Bedingung erfüllt ist, ist die halbe Miete schon gewonnen. Ein extravertierter Mensch glaube ich wäre nix, das würde an beiden Enden nicht funktionieren, der extravertierte Mensch brauch ja mehr Action um sich wohl zu fühlen.

Ein Mensch der vielleicht selber etwas introvertiert ist wäre gut, denke ich.
Ehrlichkeit und Offenheit sind mir sehr wichtig, jemand der auch über Gefühle sprechen kann und will (Ehrlichkeit ist ein Ausschlusskriterium, da das im Krankheitsfall tatsächlich schneller nach hinten losgehen kann wenn das nicht der Fall ist.)

Mir ist mein Beruf sehr wichtig. Das Thema Kinder hat sich bei mir zumindest biologisch schon fast erledigt müsste aber mit Beruf vereinbar sein. Von einem Partner erwarte ich, dass man sich in die Kindererziehung /Familienangelegenheiten reinteilt. (das ist aufgrund meiner Vergangenheit und der Erkrankung auch wichtig)

Ich glaube es tut einer Beziehung gut, Sachen gemeinsam zu unternehmen und langfristige Pläne gemeinsam zu schmieden, aber auch Zeit für sich haben ist wichtig. Also jeder hat seinen Freundeskreis wo auch Unternehmungen jeder für sich möglich sind. (Gemeinsame Freunde sind kein Ausschlusskriterium)

Einige Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede müssen sein.

Primär sollte es nicht um Hilfe für mich gehen, sondern dass es auf beiden Seiten passt. Wenn eine Beziehung wirklich funktioniert und ein Grundmaß an Empathie da ist, kann ich auch kommunizieren was mir im Krankheitsfall hilft. Und ich denke dann hab ich auch das soziale Umfeld und die eigenen Kapazität um den Partner nicht zu sehr zu belasten.
 
Schwieriges, aber sehr menschliches Thema. In Netzwerken zur Partnersuche wird leider oft dem- der anderen was vorgespielt, vorgemacht, das haben auch meine beiden Söhne zu spüren bekommen. Es gibt da zu viele nicht ganz ehrliche Leute. Welche Anforderungen haben Sie denn an mögliche Partner, welche Erwartungen, Hoffnungen? Wie kann Ihnen ein möglicher Partner am besten helfen, es geht ja auch um Verständnis, Einfühlungsvermögen, gegenseitige Achtung?
- Mit Impulsivität bin ich überfordert, spontan bin ich selbst auch mal
- Konflikte lösen sollte ruhig und bedacht stattfinden. Ich kann mit lauthals streiten schwer umgehen. Das kann passieren, sollte aber nicht die Norm sein.
- Kommunikation sollte offen und ein Stück weit direkt sein, ich verstehe keine Ironie und Sarkasmus irritiert mich
- Wertesystem und Lebensphilosophie sollten sich mindestens überlappen
- Ich habe ein hohes Sicherheitsbedürfnis, aber das klingt wahrscheinlich schlimmer als es ist. Sicher fühlen reicht aus... das sollte aber etwas sein was mit der Beziehung wächst
- Man sollte sich auf jeden Fall auf Augenhöhe begegnen.
 
Nein, eben nicht. Hier im Forum schreiben zig Menschen, die auf Onlinebörsen keinen Erfolg haben, egal ob Psychoseerfahrung oder nicht.

Nicht die Wahl der Plattform ist das Problem, sondern das Stigma. Darauf hinzuweisen, dass man dann nur auf speziellen Seiten suchen sollte, ist das Gegenteil von Inklusion.
Die beiden Personen in meinem Umfeld mit Psychoseerfahrung leben beide in langjährigen stabilen Partnerschaften und sind tolle Menschen. Wüsste nicht, warum sie nicht bei den selben Plattformen suchen sollten wie ich, wenn sie mal single werden sollten.
Naja, ich weiß nicht. Um des Inklusiongedankens willens sich auf Mainstreamplattformen herumtreiben? Was soll das denn bringen für den akuten Einzelfall?
 
Warum möchtest du denn einen Partner mit psychischer Erkrankung?
Wieso nicht ein gesunder Partner?

Aber gut, wir alle haben unsere Vorlieben.
 
Naja, ich weiß nicht. Um des Inklusiongedankens willens sich auf Mainstreamplattformen herumtreiben? Was soll das denn bringen für den akuten Einzelfall?
Ich bin im Regelfall nicht akut sondern tatsächlich ohne Medis. Und Psychosen sind ziemlich heftig stigmatisiert wie auch von @_vogelfrei mehrfach erwähnt.
Außerdem, bis auf gelegentliche Aussetzer aller paar Jahre führe ich ein normales Leben als introvertierte Person. Warum soll ich nicht das machen was andere auch tun?
- Ich geh auf Konzerte
- Ich geh ins Theater
- Ich geh Vollzeit arbeiten
- in einem geistig anspruchsvollen Job
- Ich treff mich mit Freunden
- Ich zahle wie alle anderen Steuern
... muss halt nur ein bisschen mehr auf mich aufpassen und sollte meine Gefühle nicht zu sehr ignorieren wollen
... Stigmatisierung erlebt man teils sogar durch Ärzte

... und was ich so beobachte, kämpfen vor allem die Schizophrenen gern mit Selbststigmatisierung (was aber auch an der Negativsymptomatik liegt)
 

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