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Partner finden mit psychischer Erkrankung und seltsamer Persönlichkeit

Jeder mensch ist anders gestrickt.

Wenn ich Ausgrenzung wegen was auch immer erlebe, kann ich dafür aktiv werden, diese Ausgrenzung zu bekämpfen, sie sichtbar zu machen.

Wenn ich das aber nicht möchte, suche ich mir eine Umgebung, in der ich nicht ausgegrenzt werde.
In einem anderen Thread von mir wurde mein psychotischer Nachbar als Psychopath betitelt... Antwort auf "Das hat nichts mit Psychopathie zu tun" ==> egal
Da redet man mit einer Wand
Wenn man geghosted wird weil man sich als Psychotiker zu erkennen gibt is da nich viel mit gegen vorgehen .... interessante Studie von vor einigen Jahren: Kernaussage 30% der Leute würden die Straßenseite bei einem Schizophrenen wechseln ... das ist kein "Mainstream-Problem" das ist ein gesellschaftliches Problem.
 
Da ist dann die Frage, ob das wirklich Freunde waren und man denen nachtrauern muss.

Ich drücke dir jedenfalls die Daumen, dass du Menschen findest, die dich mit deiner Erkrankung akzeptieren und mögen. Denn dich macht ja schließlich noch viel, viel mehr aus als nur das.
2 davon waren tatsächlich beste Freunde und wussten von meiner schwierigen Kindheit, waren immer sehr gute Freunde. Sie sind als ich im Nachgang berichtete, dass ich dachte sie wären wie der Rest der Welt nicht real, stockbeleidigt und der Kontakt schlief ein. Mir fiel das superschwer das zu erzählen. Ich hatte mir über Jahre unglaublich Vorwürfe gemacht, dass ich das geglaubt hab, das hab ich auch kommuniziert - Null Empathie. Nur "Na, danke auch." und "Wie kann man so blöd sein." Kein Melden, keine Glückwünsche. Kein wollen wir uns mal treffen

Und vielen lieben Dank.
 
Das ist sehr gut, dann weisst du ja worauf du beim Partner achten musst und was nicht geht.

Übrigens hab ich eine Freundin mit Schizophrenie und PTBS, die ist gut mit Medis eingestellt und ich hab nichts gemerkt, wenn sie es mir nicht erzählt hätte wüsste ichs nicht und mir ist nichts aufgefallen. Sie ist glücklich verheiratet seit über 10 Jahren (süßes Paar die beiden), es geht also. 🥰 😉
 
Das ist kein Dauerzustand ... Mittlerweile wissen die Ärzte Bescheid, Medikation ist klar, nach 1 Woche ist der Medikamentenspiegel da, nach 2-3 Wochen ist der Spuk vorbei. Und nach 1-2 Monaten bin ich wieder arbeiten, mit oder ohne Wiedereingliederung. ... Vollzeit... als Software-Entwicklerin
es ist gut, dass du einen weg hast um aus der akutphase zu kommen.
ich schließe mich der einschätzung von marisol jedoch an, elitepartner ist eher die falsche plattform. das hat nichts mit stigmata zu tun. das woke gerede von inklusion ändert nichts an tendenzen die zu beobachten sind.
psychische erkrankungen belasten die partnerschaft und sind ein unsicherheitsfaktor für zukunftspläne.
das schreckt halt eher ab.
 
Hey @WrongTurn
bei meinem jetzigen langjährigen Partner habe ich tatsächlich meine Diagnose ein Jahr lang verschwiegen und er sagt, er hatte damals nichts gemerkt. Ich war noch jung und wusste mir irgendwie nicht anders zu helfen. Ich würde von jedem nicht notwendigen Outing abraten. Das ist bei mir immer schief gegangen. Zu viele Vorurteile.

Die Menschen sollen dich ersteinmal unvoreingenommen kennenlernen. Was verschweigst du denn. Dass du ab und zu mal eine Krise hast? Das kann doch jedem Menschen passieren.

Den richtigen Partner suchst du dir dadurch aus, indem du vorsichtig vorfühlst, wie tolerant, sozial und offen er ist. Mein Partner hatte Zivildienst gemacht in einem Wohnheim für behinderte Menschen, er hat einen schizophrenen Angehörigen, der ganz normal behandelt wurde, wie alle anderen Familienangehörigen auch, warum auch nicht. Er hängt an seinen Freunden, auch wenn die mal eine Krise haben, kümmert sich. So halt. Das findest du ja über die Zeit heraus und dann kannst du dich vorsichtig outen. Mal andeuten, dass du eine Therapie machst, dass du mal eine Krise hattest, ein bisschen ohne Label über deine eventuellen Schwierigkeiten sprechen. Die Nennung einer Diagnose sollte erst ganz am Schluss stehen, finde ich.

Ich habe übrigens von der Definition her einen "Elitepartner". 😉 Natürlich kannst du jede Plattform nutzen. Und ich würde definitiv davon absehen, dich selbst zu stigmatisieren. Diagnose klug zunächst verschweigen und ansonsten ganz du selbst sein. Ich wünsche dir viel Glück. 🙂
 
Zuletzt bearbeitet:
Persönichkeit:
- introvertiert/hochsensibel (gern mal reizüberflutet), vereinzelt autistische Züge
- lebensfroh
- ziemich direkt und starke Prinzipien (Ich stehe zu meinem Wertkonstrukt)
- ab und zu etwas zerstreut
- schieß gern mal übers Ziel hinaus wenns darum geht für andere einzustehen (wenn ich Unrecht registriere, hab bei Leuten die mit Authoritäten ungerechtfertigt kollidieren gern mal nen große-Schwester-Komplex, so to speak)
- beruflich engagiert (ich liebe meinen Job und verbring ab und an auch privat Zeit mit meinen beruflichen Themen)
- ich bin nicht für jedes Wochenende rausgehen zu haben, weil ich manchmal eben Zeit in "sicherer Umgebung" brauch (ein Ort wo nicht wirklich was los ist => Wohnung)
- ganz großes Ding: sehr leicht verunsicherbar
- je nach Tagesform: sehr niedriger Selbstwert (der wird auch nicht mehr, der wird wohl den Rest meines Lebens zumindest niedrig sein. Trainiert hab ich das tatsächlich eine Zeit lang, aber da baut man ein Luftschloss)
Ich übersetze mal. 😉
- sensibel
- starke logische und analytische Fähigkeiten, anhaltende Konzentration und Ausdauer, auch bei sich wiederholenden Aufgaben, Gewissenhaftigkeit, Loyalität und Aufrichtigkeit (autistische Züge...)
- lebensfroh
- starker Gerechtigkeitssinn
- ein bisschen verträumt, kreativ
- beruflich engagiert
- unternehmungslustig, aber auch für Zweisamkeit zu haben
- kritikfähig

Und jetzt geh los und such dir einen Partner, der dir ähnliches bieten kann. 🤗
 
Am wichtigsten wäre mir jemand der mit meiner Introversion klar kommt. Jemand der ok damit ist, dass ich auch mal Pause machen muss. Ich glaube wenn diese Bedingung erfüllt ist, ist die halbe Miete schon gewonnen. Ein extravertierter Mensch glaube ich wäre nix, das würde an beiden Enden nicht funktionieren, der extravertierte Mensch brauch ja mehr Action um sich wohl zu fühlen.
Es gibt mehr als genügend Männer, die keine Lust haben, jedes Wochenende auf die Piste zu gehen oder den Alleinunterhalter zu spielen. Bei vielen rennst du offene Türen ein, wenn du sagst, dass du auch mal ein Wochenende auf der Couch verbringen kannst. Serien schauen, was zu Essen bestellen, ein Buch lesen, ein Spaziergang zwischendurch, auch so kann ein schönes Wochenende aussehen!
 

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