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Paranoide Persönlichkeitsstörung

Keine Ahnung, ob ich das tun würde, so aus dem Stehgreif heraus würde ich nein sagen.
Ich traue mir schon zu, dass ich erkennen würde wenn ich Mitleid hätte und mir eingestehen würde zu sagen dass das irgendwo keinen Sinn macht.

Na, schau. Ein ganz normales Verhalten.
Man fühlt sich nicht wohl, erkennt, dass nichts den Zustand ändern wird und handelt dementsprechend.
So sollte es sein..
Vielleicht sollte ich nach den Gründen suchen, die mich zu diesem Verhalten trieben🙂
 
Vielen Dank für deine Wünsche!
Die Zeit wird es zeigen..
Du hast dir echt den ganzen Thread durchgelesen?
Respekt! 🙂
Richtig. Ich wäge lange ab, bis ich mich für etwas entscheide.
Wenn ich mich für etwas entschieden habe, dann kann mich so schnell nichts darin erschüttern.
Vielleicht sehe ich die Dinge dann auch viel zu lange und zu überzeugt optimistisch und halte deswegen daran fest.
Bisher hat mir das nie geschadet, ganz im Gegenteil.
Bloß bei dieser Erfahrung war es nicht von Vorteil.
Aber gut, die Erfahrung nehme ich mit und werde daraus lernen.
Ich kann aber unterschreiben, dass gerade das "Anderssein" mein Interesse weckte. Zuvor war ich 5 Jahre lang Single, da brauchte es also Einiges, um mich zu überzeugen.
Und das hatte, bis auf meinen Ex, niemand in der gesamten Zeit.
Vor allem die Beobachtungsgabe fand ich beeindruckend.
Und als ich merkte, welch krankes Verhalten dahinter steckte, lag es wohl eher an meiner Natur, dass ich mich nicht trennte, als an den Gefühlen für den anderen, denn diese hatten sich durch die bitteren Erfahrungen geändert.
Ein "normales" Verhalten meinerseits war das sicher nicht, sonst hätte ich die Sache sofort aufgegeben. Aber man kann ja nie wissen, was kommt..
Würdest du denn wegen Mitleid bei deinem Partner bleiben, oder würdest du den Schlußstrich ziehen, wenn du merkst, dass es dir nicht gut tut und dass sich keine Verbesserung einstellen wird, ganz gleich, was du tust..?

nein, um auf die frage zu antworten die nicht an mich gerichtet war, aber ich würde schon sagen dass es in der endphase noch mitleid war bei mir, weil ich sie nicht nur dominant, gesprächsbestimmend und vorwurfsvoll sondern zueltzt auch sehr verletztlich kennengelernt habe 🙁
 
Das frage ich mich auch immer - warum merkt er es nicht. Aber er hat mir ja wörtlich gesagt, er denkt unsere Auseinandersetzungen lagen nur an mir. Da wollte ich ihm logisch begründen, dass wenn er allgemein misstrauisch ist (was er einsieht), sich das auch auf unsere Beziehung auswirkt... doch er bestritt das komplett.

Mir scheint, man darf nicht nach eigenen Vorstellungen gehen, die Wahrnehmung einer solchen Person muss tatsächlich anders sein. Sie fühlen sich bedrängt von allen möglichen Menschen, die ihre Gefühle nicht beachten (dabei tun sie es in Wahrheit selbst nicht). Sie projezieren irgendwie Teile von sich auf andere und bekämpfen das eigene Unangenehme dann da. Vielleicht ist es eine Angst davor, selbst Verantwortung zu übernehmen, weil sie es mit Schuld in Verbindung bringen...und deswegen halten sie krampfhaft daran fest, dass andere die Bösen sind?

Wäre echt interessant, mal eine Innenansicht zu bekommen....gibt es vielleicht eine Biographie etc. als Buch zu lesen?

Ich akzeptiere anderseits gerade, dass ich ihn einfach nicht verstehen kann und nicht muss...und solangsam werden die Gedanken an ihn weniger und ich konzentriere mich mehr auf mein eigenes Leben.

Dennoch bleibt es ein großes Mysterium, dass ich schwer loslassen kann.
 
nein, um auf die frage zu antworten die nicht an mich gerichtet war, aber ich würde schon sagen dass es in der endphase noch mitleid war bei mir, weil ich sie nicht nur dominant, gesprächsbestimmend und vorwurfsvoll sondern zueltzt auch sehr verletztlich kennengelernt habe 🙁


Du hast sie verletzlich kennengelernt?
Hm, das war bei mir allerdings nie der Fall.
Er markierte immer den Starken, zwar mit zwei Komplexen, die das Äußere betrafen (was ich aber überhaupt nicht so sah), aber ansonsten meinte er doch immer, er sei Herr über die Situation und nichts und niemand kann ihm was..
Er sei derjenige, der mehr weiß, als alle anderen und der auch nie Argumente für noch so schlimme Äußerungen liefern muss etc..
Wenn ich mir vorstelle, dass er sich verletzlich gezeigt hätte, dann hätte das zu Schluss mit Sicherheit meine Gefühle beeinflusst, was aber bestimmt nicht zu meinem Vorteil gewesen wäre..
 
Na, schau. Ein ganz normales Verhalten.
Man fühlt sich nicht wohl, erkennt, dass nichts den Zustand ändern wird und handelt dementsprechend.
So sollte es sein..
Vielleicht sollte ich nach den Gründen suchen, die mich zu diesem Verhalten trieben🙂

Du hast dich doch nur wie ein Mensch verhalten. Vielleicht solltest du in Zukunft hinterfragen ob sich deine Überzeugung auch wirklich lohnt oder nur vergeudete Liebesmüh ist. Die Erfahrung macht denke ich fast jeder.
 
Sie projezieren irgendwie Teile von sich auf andere und bekämpfen das eigene Unangenehme dann da. Vielleicht ist es eine Angst davor, selbst Verantwortung zu übernehmen, weil sie es mit Schuld in Verbindung bringen...und deswegen halten sie krampfhaft daran fest, dass andere die Bösen sind?

Siehe Merkmale der Störung..
"Übertragen eigene Aggressionen auf andere, um sie dann dort zu bekämpfen".
Die nehmen selber gar nicht wahr, dass sie schreien, verletzen, aggressiv sind..
Mal abgesehen davon, blieb ich dabei immer ruhig und sagte nur selten etwas. Und trotzdem wurde mir vorgeworfen, ich sei aggressiv und er käme gar nicht zu Wort.
Da sitzt man dann einfach völlig verzweifelt und versteht die Welt nicht mehr.
Ob das mit Schuld zu tun hat?
Das war immer ein riesen Thema für ihn.
DU bist schuld, ER ist schuld, SIE ist schuld, ich habe keine Schuld..
Nee, wenn ich dran denke.. Furchtbar, ganz, ganz furchtbar!
 
Das frage ich mich auch immer - warum merkt er es nicht. Aber er hat mir ja wörtlich gesagt, er denkt unsere Auseinandersetzungen lagen nur an mir. Da wollte ich ihm logisch begründen, dass wenn er allgemein misstrauisch ist (was er einsieht), sich das auch auf unsere Beziehung auswirkt... doch er bestritt das komplett.

Mir scheint, man darf nicht nach eigenen Vorstellungen gehen, die Wahrnehmung einer solchen Person muss tatsächlich anders sein. Sie fühlen sich bedrängt von allen möglichen Menschen, die ihre Gefühle nicht beachten (dabei tun sie es in Wahrheit selbst nicht). Sie projezieren irgendwie Teile von sich auf andere und bekämpfen das eigene Unangenehme dann da. Vielleicht ist es eine Angst davor, selbst Verantwortung zu übernehmen, weil sie es mit Schuld in Verbindung bringen...und deswegen halten sie krampfhaft daran fest, dass andere die Bösen sind?

Wäre echt interessant, mal eine Innenansicht zu bekommen....gibt es vielleicht eine Biographie etc. als Buch zu lesen?

nee, da kann man nicht von sich ausgehen.

und dass sie einiges von sich selber auf andere projezieren hab ich auch schon vermutet.

aber ich habe auch große schwierigkeiten mich in das denkmuster/ verhaltensmuster rein zu versetzen. weil die gedankengänge ja vollkommen unlogisch und verdreht sind.

man kann sich in einen traurigen menschen reinversetzen, der einen wichtigen menschen verloren hat z.b., in einen glücklichen menschen der geheiratet hat, in einen lachenden menschen der über einen witz lacht. aber da fällt es mir auch schwer, und ich kann es einfach nicht! wäre wirklich mal schön von einem betroffenen zu hören oder einem psychologen, der mit vielen solcher menschen gesprochen hat und ungefähr die gedanken und ängster dieser menschen kennt... würde das auch gerne besser begreifen!
 
Du hast sie verletzlich kennengelernt?
Hm, das war bei mir allerdings nie der Fall.
Er markierte immer den Starken, zwar mit zwei Komplexen, die das Äußere betrafen (was ich aber überhaupt nicht so sah), aber ansonsten meinte er doch immer, er sei Herr über die Situation und nichts und niemand kann ihm was..
Er sei derjenige, der mehr weiß, als alle anderen und der auch nie Argumente für noch so schlimme Äußerungen liefern muss etc..
Wenn ich mir vorstelle, dass er sich verletzlich gezeigt hätte, dann hätte das zu Schluss mit Sicherheit meine Gefühle beeinflusst, was aber bestimmt nicht zu meinem Vorteil gewesen wäre..

das hat mich auch beeinflusst, davon kann ich mich nicht lossprechen. habe eine psychologin getroffen am wochenende. die meint das wäre dann auch emotionale erpressung von diesen leuten und selbstverständlich auch keine basis für eine beziehung.

aber doch in der tat, ich hab sie mit heulattacken erlebt (als ich das erste mal schluss machen wollte), tiefe verzweiflung... auch selbstmordgedanken...

aber viola, sie lebt noch und auch wenns hart ist, man darf sich so nicht erpressen lassen, sonst zerbricht man daran.
 
meine freundin meinte mal, als ich wieder so grübelte, warum alles so ist, dass ich froh sein kann, dass ich es nicht nachvollziehen kann!😉 denn sonst hätte ich sozusagen ein problem....

verletzlich hat er sich mir oft gezeigt - und meist eben war er verletzt, weil ich ihm was angeblich schlimmes angetan habe. also manchmal gab es das in abgeschwächter form und er schaute mich mit ängstlichen augen an, warum mein tonfall so und so war und er ließ sich sogar besänftigen, dass es nichts mit ihm zu tun hatte/nicht böse absichten hinter sich hatte.

schuld darum ging es dauernd, und ich habe es nicht kapiert. er wollte immer schuldeingeständnisse, wofür und weswegen verstand ich nicht. er wieß immer mit großem nachdruck die schuld von sich. irgendwie scheint da eine schuld fixierung vorzuliegen.
 
aber doch in der tat, ich hab sie mit heulattacken erlebt (als ich das erste mal schluss machen wollte), tiefe verzweiflung... auch selbstmordgedanken...

aber viola, sie lebt noch und auch wenns hart ist, man darf sich so nicht erpressen lassen, sonst zerbricht man daran.

Nun, ging es dabei denn nicht eher um die Tatsache, dass du dich trennen wolltest, als darum, dass du an ihr verzweifelst und dich nicht so behandeln lassen willst?..
 

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