Rhenus
Sehr aktives Mitglied
Dass der Papst doch bitte die Bahn nehmen soll, halte ich für sehr unrealistisch.
Er ist Staatsoberhaupt, wenn auch über einen sehr kleinen Staat. Stell dir vor Obama würde mit der deutschen Bahn anreisen...das verlangt auch keiner.
Ganz nebenbei bemerkt wäre es ein furchtbarer Aufwand für die Sicherheitsvorkehrungen etc pp.
Generell finde ich, dass hier unglaublich einseitig argumentiert wird.
Nein, ich bin auch kein gläubiger Katholik, aber die Kirche hat Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen, Armenspeisung und was weiß ich noch alles. Und manche Menschen brauchen die Kirche in ihrem Leben, einfach als Stütze für die Seele. Damit hat der Papst nichts zu tun. Dass das Papstamt hier verabscheut wird, sollte nicht dazu führen, dass man die Kirche als Ganzes verabscheut.
Und selbst wenn ihr keinen Nutzen im Papstamt seht, was stört es euch?
Mitt Romney darf seine Thesen öffentlich vertreten, weil er Politiker ist, aber der Papst nicht, weil er nur ein blöder Volksaufhetzer ist? Ich finde, dass hier oftmals mit zweierlei Maß gemessen wird.
Ich fand den Rücktritt gut und richtig und alles weitere wird man nach dem Konklave sehen.
Generell finde ich, dass hier unglaublich einseitig argumentiert wird.
Dann führe das doch mal aus!
Kleide es in Worte und liefere Beweise, wo etwas nicht stimmt.
Nein, ich bin auch kein gläubiger Katholik, aber die Kirche hat Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen, Armenspeisung und was weiß ich noch alles.
Die Kirche betreibt die Einrichtungen, richtig. Doch bezahlt werden sie von der Allgemeinheit, dem Staat bzw. den Krankenkassen.
Zudem könnte diese Einrichtungen vom Staat oder anderen Trägern geführt werden. Das ist Machterhalt der Kirchen, denn so kann man über diese Häuser weitreichende Machtstrukturen schaffen und sie gegen Menschen ausüben.
Einige ärztliche Leistungen werden nicht geleistet, weil es den Ärzten dogmatisch untersagt ist.
So wurde in Köln eine vergewaltigte Frau in zwei Krankenhäusern abgewiesen, wo das Krankenhaus die ärztliche Spurensicherung der Tat feststellen sollte.
Ich möchte nicht wissen wie vielen Frauen das vorher so ging und wo so die Täter, die V*** geschützt wurden.
Die Angestellten der Einrichtungen müssen sich in privaten Dingen rechtfertigen und werden nach Willkür der Kirche entlassen.
Die Angestellten dürfen nicht Gewerkschaften bilden, die für ihren Lohn verhandelt, sie dürfen nicht streiken.
Sie werden für ihre Homosexualität, Wiederverheiratung geächtet oder sogar entlassen.
Für das alles bekommt die Kirche Gelder des Steuerzahlers und gibt nich einen € Kirchensteuer aus.
Also ist diese Kirche ein riesiger Dienstleister der Löhne drückt, mit weitgehenden Sonderrechten.
Dann sollte sich die Kirche auf diese Aufgabenstellung beschränken!Und manche Menschen brauchen die Kirche in ihrem Leben, einfach als Stütze für die Seele.
Aber auch hier wirst du nicht viel Hilfestellung finden.
Damit hat der Papst nichts zu tun. Dass das Papstamt hier verabscheut wird, sollte nicht dazu führen, dass man die Kirche als Ganzes verabscheut.
Nun, der Papst ist als absolutistischer Diktator und Herrscher dafür verantwortlich und teilt diese Macht auch nicht, indem er die Kirche demokratisiert und Macht dezentralisiert.
Es stört mich, dass ich als Steuerzahler für ein Feudalsystem mit aufkommen muss. Der Steuerzahler, nicht der Kirchensteuerzahler, kommt für die hohen Löhne und Renten der Kirchenfürsten auf!Und selbst wenn ihr keinen Nutzen im Papstamt seht, was stört es euch?
Und ja! Wenn ein Papst in die Zivilgesellschaft hineinregiert, dann stört mich das und dazu habe ich ein Recht als Demokrat und Bürger.
Wie, ist Romney auch heilig und Diktator?Mitt Romney darf seine Thesen öffentlich vertreten, weil er Politiker ist, aber der Papst nicht, weil er nur ein blöder Volksaufhetzer ist?
Nein, absolut nicht, nur du weißt offenbar nicht, was das Maß beinhaltet!Ich finde, dass hier oftmals mit zweierlei Maß gemessen wird.
Da sind wir einer Meinung!Ich fand den Rücktritt gut und richtig und alles weitere wird man nach dem Konklave sehen.
Noch nie musste ein Papst sich seine Schande und sein Versagen so öffentlich, dazu noch zu Lebzeiten anhören. Sogar aus eigenen Reihen, das ist für mich wie Weihnachten, nur viel schöner!
Er zahlt gerade einen hohen Preis, um vielleicht mit seinem Einfluss zu versuchen einem weiteren Erzkonservativen in den Sattel zu helfen.
Aber die größere Schelte bekommt er noch, wenn er auf Jesus trifft, der ihn hoffentlich für seine Arroganz und Handlungen wider die Menschlichkeit befragen wird.
Denn wer zum Beispiel die Segnung der ugandischen Parlamentspräsidentin Rebecca Kadaga vornimmt, die in Uganda ein Gesetz beraten lässt, dass die Todesstrafe für Homosexuelle vorsieht, der wird sich vielleicht auf einmal auf himmlischen Anklagebank wiederfinden...