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Papst sagt: Kinder mit Würde schlagen

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Die "Hexen" müssen schon wieder bemüht werden 😱😱 pöse pöse Welt
Der "prutale" Papst ist schröcklich :wein:
Ihn Gegenüber sind die Hass-Prediger Lämmchen 🙄🙄:wein:

Da wurde wohl ein Nerv getroffen. Sorry aber der Papst hat ein weitaus größeres Publikum als irgendein popeliger Hassprediger. Es gibt zig Millionen Menschen, die jedes Wort des Papstes als direkte Handlungsanweisung auffassen.
Und mit seinen Aussagen legitimiert er somit, die Fortführung des Schlagens von wiederum zig Millionen Kindern auf der ganzen Welt.
Wenn er ne andere Kutte und nen langen Bart hätte und dann noch auf Arabisch predigen würde, dass es ok ist seine Kinder zu schlagen weil es im heiligen Buch steht, wo wäre da noch der Unterschied zu all den anderen Hasspredigern? Wenn man ihn dann noch ein bisschen zum Thema Homosexualität referieren lassen würde. Uiuiuiui....😉

Also krieg dich ein.
 
Lieber Seth,

niemand spricht Dir ab, Deine Eltern zu lieben! Es ging darum, dass Ohrfeigen in den 80ern normal waren. Das waren sie schon seit ca. 10 Jahren nicht mehr.
(...)

Phelia, Ohrfeigen waren auch zumindestens in der BRD in den 80gern nicht mehr als Erziehungsmaßnahme anerkannt.

Und weh haben sie sicher immerschon getan!



Sehr nachdenkliche Grüsse!
Landkaffee
 
Wenn man sich zum Stiefkind seines Gottes macht, indem man seinem Glauben (oder den der Gesellschaft) stumm und höhrig folgt, dürfte doch klar sein das sich nur dann etwas ändern wird, wenn der Impuls von oben kommt.

Es liegt also an uns. Wir können nun bei Adam und Eva anfangen und uns alle Schandtaten bis ins kleinst aufzählend vorwerfen, Haarspalterei betreiben was wer im Namen (s)einer Religion/eines Gottes oder der Nichtgläubigen getan oder unterlassen hat - so lange es etwas konstruktives bringt, gerne.
Letztentlich war es immer der Menschen - Jene die keine Veränderung wollten, haben ihren Gott/ihre Religion für sich instrumentalisiert. Siehe aktuelles Weltgeschehen.

Wir können es natürlich auch so machen, dass wir alle die wir hier sind, die Schiene der Fanatiker benutzen - um uns gegenseitig voneinander zu distanzieren und uns anschließend verbal verprügeln. Würdevoll wird und kann es nie sein. Ich wüßte nicht wie. Prügelstrafe ist Prügelstrafe. Strafe kann zwangsläufig nicht positiv sein. Andernfalls wäre es keine Strafe. Das es Grenzen geben muß, ist klar. Wie man diese durchsetzt, steht doch auf einem anderen Blatt.

Sich vorwerfen was die jeweilgen Seite und dessen Generationen getan oder nicht getan haben. Was das bringt, wissen wir. Die Fronten verhärten sich noch mehr.
- Wenn einem Papst nichts besseres einfällt, als in alte Verhaltensmuster zu verfallen, und auch noch den Segen dafür zu geben, dann kann man nur hoffen das in Zukunft Millionen Kinder davon verschont bleiben was ein alter und kinderloser Mann predigt. Es werden nicht seine Kinder sein, die geschlagen werden. Unfassbar für mich.

---

Ich jedenfals habe kein Lust mehr mich mit jemanden zu unterhalten, der seine religöse Interpretation aus einer anderen Interpretation generalisierend darstellt, nur um mir seins überzustülpen.

Die Frage ist doch, wie begegnet man sich im Alltag? (hier ist auch Alttag!) Genau dort kann ich als einzelner etwas tun. Die Welt kann ich nicht verändern. Auch keiner der von sich meint, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, kann das. Solche "Experten" kenne ich leider genug. Sie sind am Ende verbitter und einsam Menschen und kennen vermutlich nur noch die Retrospektive Ansicht, welche dann verzerrt wird um sie in das Heute zu übertragen. Frei nach dem Motto: Früher war alles besser und gut.

Wer seine Kinder Prügelt - ob nun würdevoll oder nicht, prügelt die eigene Zukunft - ohne Sinn und ohne Verstand!
Auch der Papst war mal klein/die Zukunft seines Vaters! Und jetzt gibt er das weiter was er selber bekam? Ob das des Schöpfers Wille sein soll, wage ich zu bezweifeln. Ist aber auch egal, denn im JETZT und HEUTE, verändert er die Gegenwart/die einstige Zukunft seines Vaters! Wenn er, als Papst, den Aufschrei der Welt über seine segen gebenden Worte übergeht, dann übergeht er seine eigene Zukunft. Nur hat er keine Kinder. Tja... da macht es sich jemand ziemlich leicht.

Wenn ich das richtig sehe, will jeder eine bessere Welt. Eine, wo aus Fehlern gelernt wurde. Irgendeiner muß also anfangen.
Ich bin leider auch nicht perfekt. Du?

---

Eine Bitte als TE habe ich:

Bitte dran denken, hier lesen auch Kidis mit! Wenn sie sehen wie man sich hier Forum gegenseitig verbal an die Gurgel geht, machen wir "Alten" ihnen etwas vor, was wir selber verurteilen und den Kids verbieten!
Verbale Gewalt bzw. Übergriffe, richten ggf. einen großen Schaden an. Nicht selten brennt diese Wunde ein lebenlang! Was man in verschiedenen Unterforen nachlesen kann.
Paradoxerweise zeigen wir den Kindern das Internet und seine Vorteile, gleichzeitig lassen wir sie daran teilhaben wie man mit einm klick jemand emotional verletzen kann.😕
Wenn sie es dann selber ausprobieren, kommt der moralisch wedelnde Zeigefinger. Dabei haben sie es genau von diesen Zeigefinger vorgeführt bekommen (egal ob Bewußt oder unterbewußt), was man nicht tun soll!
Tja... klassisches Eigentor. Also nicht wundern oder aufregen, wenn die Zukunft einen auf die Finger klopft!


Danke
abendtau
 
Zuletzt bearbeitet:
Diese Äußerung des Papstes zeigt mal wieder, dass auch höchste Würdenträger nicht vor Irrtümern gefeit sind
Da gebe ich dir Recht. Der Papst ist wahrscheinlich zu sehr geprägt von der südamerikanischen Mentalität. Ich vermute, dass es dort noch gang und gäbe ist, Kindern mal ein paar Schläge auf den Po zu geben, wie es hierzulande bis weit in die 1960er, wenn nicht sogar 1970er Jahre hinein auch üblich war und nicht groß hinterfragt wurde. Dass er regelrechte Misshandlungen gutheißt, kann ich mir aufgrund seiner Äußerung allerdings nicht vorstellen. Dennoch: Ein Papst aus Europa hätte so etwas wahrscheinlich in der heutigen Zeit nicht mehr gesagt.

Wer selbst keine Kinder hat, ist für mich nur begrenzt kompetent, wenn es um Kinder und Fragen der Erziehung geht.
Auch wer Kinder hat, ist dadurch nicht automatisch kompetent. Oder wie erklärst du es dir, dass Väter und Mütter ihre Kinder misshandeln, verhungern lassen etc.? Seinem Sexualtrieb zu folgen und dabei Kinder zu zeugen bzw. vom Schnackseln schwanger zu werden, ist kein persönliches Verdienst, das einen unweigerlich zum Experten oder zur Expertin in Erziehungsfragen macht. Umgekehrt können kinderlose Menschen, wenn sie einfühlsam sind, in Erziehungsfragen kompetenter sein als die Eltern, einfach, weil sie das Ganze aus einer gesunden Distanz heraus betrachten können und persönlich nicht verstrickt sind. Es gibt genügend Eltern, die emotional zu sehr beteiligt sind und z.B. eines ihrer Kinder aus irrationalen Gründen vorziehen. Meines Erachtens ist es ein weit verbreitetes, aber dadurch nicht richtiger werdendes Totschlagsargument, dass Eltern automatisch in Erziehungsfragen kompetenter sein sollen als Kinderlose. Aber sehr bequem, um jeglichen Rat von Kinderlosen mit Würde in den Wind schlagen zu können.
 
Ja ja ja vor allem all die vielen vielen Gläubigen die Hier in Gesellschaftsbereich schreiben, die sind geradezu Papsthörig, die befolgen alles was er sagt ohne Unterlass 😱😱😱 :wein::wein::wein:
Die Welt geht unter :wein:

Genau so ist es. Ich komme aus einer erzkatholischen Gegend, in der die Menschen HEUTE noch genau das was der Papst sagt als GESETZ sehen. Der Papst irrt nicht. Alles was der Papst einmal gesagt hat ist richtig, denn er ist Gottes Vertreter auf Erden. Und Gott irrt eben nicht. Und da daher auch der Papst nicht irrt, ist für diese Menschen ein Widerruf dieser Aussage vom Papst fast unmöglich. Das ist in meinen Augen gefährlich.

An alle Fürsprecher "würdevoller Schläge" - könnt ihr mir bitte eine Definition dafür hier reinstellen? Es erschließt sich mir einfach nicht, was "würdevolles Schlagen" sein soll.
 
[...]Dennoch: Ein Papst aus Europa hätte so etwas wahrscheinlich in der heutigen Zeit nicht mehr gesagt.
[...]
Hm, wenn die Herkunft eine Rolle spielt, macht es die Sache aber auch nicht besser, für mich ehre schlimmer. Denn damit wäre es eine falsche Wahl des Papstes. Da müßte man doch jene nach den Auswahlkriterien fragen, die den Papst auserwählten. Die sollten sich selber mal überprüfen. Was sie sicher tun. Aber ein Systemfehler der nicht wahrgenommen wird, oder will, wird automatisch als Richtig durch das System geschliffen.

Außerdem betrift es nur die eigenen Kinder. Fremde Kinder körperlich bestrafend geht garnicht.
Da frage ich mich doch, weshalb darf man ausgerechnet sein liebstes Kind prügeln? Ob nun würdevoll oder nicht. Was auch immer würdevoll sein soll. Hier darf ein Mensch gezüchtigt werden. Ist dessen Hintern nicht genauso würdevoll zu behandeln wie sein Gesicht?
Das wäre doch so, als würde ich meine größte Liebe erschlagen. Das ergibt für mich einfach keinen Sinn. Außerdem erzeugt Gewalt nur Gegengewalt. Nicht umsonst hinterfragt man bei Gericht ggf. die Kindheit des Angeklagten. Wegen der Motivation oder was weiß ich.
(Wobei ich an dieser Stelle sagen muß, dass es für mich sehr fragwürdig ist, wenn jemand deshalb Strafminderung bekommt, weil dessen Kinheit gewaltbehaftet war. Denn eigentlich müßte er/sie es schon aus eigener Erfahrung besser wissen. Eigentlich.)
 
Da gebe ich dir Recht. Der Papst ist wahrscheinlich zu sehr geprägt von der südamerikanischen Mentalität. Ich vermute, dass es dort noch gang und gäbe ist, Kindern mal ein paar Schläge auf den Po zu geben, wie es hierzulande bis weit in die 1960er, wenn nicht sogar 1970er Jahre hinein auch üblich war und nicht groß hinterfragt wurde. Dass er regelrechte Misshandlungen gutheißt, kann ich mir aufgrund seiner Äußerung allerdings nicht vorstellen. Dennoch: Ein Papst aus Europa hätte so etwas wahrscheinlich in der heutigen Zeit nicht mehr gesagt.

Ich würde mal so sagen : Der hätte sich DAS nicht mehr getraut (Südamerikaner haben da mehr Mut und Spontanität)


Auch wer Kinder hat, ist dadurch nicht automatisch kompetent. Oder wie erklärst du es dir, dass Väter und Mütter ihre Kinder misshandeln, verhungern lassen etc.? Seinem Sexualtrieb zu folgen und dabei Kinder zu zeugen bzw. vom Schnackseln schwanger zu werden, ist kein persönliches Verdienst, das einen unweigerlich zum Experten oder zur Expertin in Erziehungsfragen macht. Umgekehrt können kinderlose Menschen, wenn sie einfühlsam sind, in Erziehungsfragen kompetenter sein als die Eltern, einfach, weil sie das Ganze aus einer gesunden Distanz heraus betrachten können und persönlich nicht verstrickt sind. Es gibt genügend Eltern, die emotional zu sehr beteiligt sind und z.B. eines ihrer Kinder aus irrationalen Gründen vorziehen. Meines Erachtens ist es ein weit verbreitetes, aber dadurch nicht richtiger werdendes Totschlagsargument, dass Eltern automatisch in Erziehungsfragen kompetenter sein sollen als Kinderlose. Aber sehr bequem, um jeglichen Rat von Kinderlosen mit Würde in den Wind schlagen zu können.


Sehr richtig und vernünftig. Ach da hat doch der Papst auch dazu was gesagt - was mir so gefallen hat :
Das die Gläubigen sich nicht wie die Kaninchen vermehren sollen bzw.. müssen.(Bravo Papa..der man hat Mut..der sagt wie ihn der Schnabel gewachsen ..FREI HERAUS)

"Kinder machen" kann buchstäblich jeder Depp - die aber Erziehen und zur Verantwortungsvollen Menschen machen --- das ist VERDIENST --- das längst nicht jedes Elternpaar (besonders in Deutschland) zustande bringt.

Für alles braucht man Heutzutage : Erlaubnis bzw: Nachweis daß man sich dazu eignet ..daß man Vorbildung hat..
Es sollte Führerschein für angehende Eltern geben
😉

Ach übrigens : meine Nachbarn sind Atheisten, leben von H4 sind jung und PRODUZIEREN ...das 5 Kind wurde denen jetzt weggenommen (wegen Mißhandlung und Schlägen)...aber keine Sorge ..das 6 ist schon unterwegs ) ---------- Klasse Experten - die verstehen was von "Kindermachen".
Haben DIE wohl auf den Papst gehört ---- neee
😉
 
Ich versuch mal was dazu zu erklären.
Ich habe ja sechs Kinder.
Vier davon sind aufsteigend vom Alter sehr nahe groß geworden.
Wenn man so viele kleine Tappelfüße hat, dann geht es schon manchmal drunter und drüber.
Ich weiß nicht, wenn ich das heute betrachte, ich hatte wohl Nerven aus Stahl und eine ewige Geduld damals.
Aber jetzt zu meinem Beispiel.
Es war eine kleine Horde, sie haben Spiele gespielt sind vom einen Zimmer ins andere, zb. als meine ältester damals fünf ein Spiel anfing, angelehnt an die Fernsehsehrie Als die Tiere den Wald verließen.
Sie hopsten auf allen Vieren und besprachen sich welches Tier sie seien, und er sagte immer (er war der Tonangeber) und jetzt wäre der Jäger gekommen oder so , und dann hüpften sie eilig irgendwo hin. Sie machten richtig eine eigene Geschichte daraus.
(es war wunderschön ihnen heimlich dabei zuzuhören, heimlich deshalb, sie wußten ja ich bin in der Nähe, aber ich beschäftigte mich eifrig mit aufräumen und dem Haushalt, damit ich sie in diesen wunderschönen Beisammenspiel nicht störe. Hätte ich mich hingesetzt und ihnen zugeschaut, hätten sie damit aufgehört.)
Natürlich war das schon echt laut, und bollerte auch teilweise nach unten zur anderen Wohnung.

Nun schimpft mich rücksichtslos, Ich habe meine Kinder spielen lassen, sich entfalten lassen.
Andere Eltern hätten das nicht so erlaubt. Und bei meinen Kindern hätten vermutlich nur Schläge sie daran gehindert. Denn sie waren so in Aktion, da konnte man sie nicht halten. Ich hätte auch das Spiel gestört mit ständigen Ermahnungen leise zu sein.
Natürlich waren sie es aber auch gewöhnt, das ich sie solche Spiele spielen liess.
Also hätte ich sie von Anfang an daran hindern müssen, doch dadurch hätten sie große Teile in ihrer Kindheit gemeinsam nicht erlebt.
Meine zwei Kleinen sind etwas leichter zu bändigen🙂

Ja ich war eine laute Familie, bins vermutlich immer noch.
Aber was kann ich denn dafür, wenn alle Menschen Kinder möglichst nur geräuschlos wollen.
Andererseits, verstehe ich natürlich die anderen Menschen, kommt einer müde von der Arbeit, nachmittags um fünf und will sich ausruhen, und da trampelt es oben drüber.

Schwierig, schwierig.
Ich hätte meine kinder nie gehauen nur weil sie nicht hören.
Mir doch egal. Kann die Welt doch einstürzen.
Wenn ich in solchen Momenten keine Lösung wußte, habe ich es einfach weiterlaufen lassen, und mein Gott, ist wohl nicht derselbe wie der vom Papst, hat mir dann neue Ideen gesendet.

Ich muß mal lächeln. Natürlich weiß, doch jeder das die Ideen in mir stattgefunden haben, anhand von Erinnerungen, psychologischen Wissen und Empathie zusammengesetzt, und sich eine Idee formulierte, die mir half die Kinder zum Hören zu bringen.
Aber manche Eltern stehen den Situationen hilflos gegenüber und besinnen sich auf Schläge statt auf verspielte Strenge.

Ich verstehe wie es zustande kommt, aber akzeptieren kann ich es nicht.
Und darum Kinder hauen ist ein absolutes NoGo für mich. Es macht die Geschlagenen destruktiv und ist demütigend.

Liebe Grüße
Pecky
 
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