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Papi lieb

  • Starter*in Starter*in rose7
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aber sie spürt auch diese neue kraft, die sie einsam macht, aber gleichzeitig auch so verdammt stark.

ENDE

Hallo rose7,

diese neue Kraft, ich sage heute: Ich bin der neue Knut. Und ja, für eine gewisse Zeit machte das einsam, zugleich stark. Kann ich nur bestätigen.
Ich glaube an mich, mit der Hoffnung allein, nur zu hoffen, dass ist, wie ich finde, viel zu wenig. Okay, ab und an vertraue ich auch dem Zufall, manchmal ist er wie ein guter Freund, dann, wenn man mal Luft - von diesem und jenem holen muß. Auch dafür liebe ich mich, samt meiner Ecken und Kanten. Jawohl. 🙂

In unserer heutigen, rassanten Zeit, ist Emotionalität - nicht unbedingt ein Zeichen von Stärke. Leider. Und wenn ich meine Fresien kaufe, dann lasse ich sie mir hübsch (als Geschenk) einpacken. Die Floristin freuts, mich sowieso. Die Kundschaft hinter mir guckt etwas (positiv) ungläubisch. Wohl weil sowas selten ist.

Danke für Deine Zeilen, bei denen mir diese - irgendwo aus dem web - Geschichte einfiehl:

" Das perfekte Herz


Eines Tages stand ein junger Mann mitten in der Stadt und erklärte, dass er das schönste Herz im ganzen Tal habe.
Eine grosse Menschenmenge versammelte sich und sie alle bewunderten sein Herz, dann er war perfekt, Es gab keinen Fleck oder Fehler in ihm. Ja, sie alle gaben ihm Recht, es war wirklich das schönste Herz, das sie je gesehen hatten. Der junge Mann war sehr stolz und prahlte noch lauter über sein schönes Herz.
Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte: “Nun, dein Herz ist nicht annähernd so schön, wie meins.“

Die Menschenmenge und der junge Mann schauten das Herz des alten Mannes an. Es schlug kräftig, aber es war voller Narben, es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Aber sie passten nicht richtig und es gab einige ausgefranste Ecken, genauer gesagt - an einigen Stellen waren tiefe Furchen, wo ganze Teile fehlten. Die Leute starrten ihn an: wie kann er behaupten, sein Herz sei schöner, dachten sie? Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herz, sah dessen Zustand und lachte: „Du musst scherzen“ sagte er, „dein Herz mit meinem zu vergleichen. Meines ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen.
„Ja“, sagte der alte Mann, „ Deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit Dir tauschen. Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reisse ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen, und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau sind, habe ich einige raue Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten. Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der Andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren Furchen. Liebe geben heisst manchmal auch Risiko einzugehen. Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde…und ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen werden. Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?“

Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen. Er ging auf den alten Mann zu, griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an. Der alte Mann nahm das Angebot an, setzte es in sein Herz. Er nahm dann ein Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde in des jungen Mannes Herzen. Es passte nicht perfekt, da es ausgefranste Ränder hatte. Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fliessen. Sie umarmten sich und gingen weg, Seite an Seite. Narben auf dem Körper bedeuten, dass man gelebt hat…Narben auf der Seele bedeuten, das man geliebt hat.. "Ende


Deine Worte geben sehr viel Kraft. 🙂

Lieben Gruß
Knut
 

Hallo Ruheloser,

schau mal hier: Papi lieb. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Liebe Rose,

auch ich möchte Dir danken für Deine Geschichte & Deine offenen Worte.

Auch in meiner Kindheit ist nicht alles so gelaufen, wie ich es mir gewünscht hätte. Daher habe ich Deine Geschichte quasi verschlungen.

Ja, was ist richtig - was falsch? Die Eltern sind die erste und wichtigste Beziehung, die ein Mensch lebt. Daher ist es ganz logisch, dass wir viele Verhaltensweisen unterbewusst übernehmen. Nicht leicht, davon loszukommen, aber es geht.

Du hinterfragst sehr viel, gehst mit offenen Augen durch's Leben. Auch Du wirst das Schema oder Muster gewisser Menschen irgendwann erkennen und für Dich entscheiden, ob es das ist, was Du Dir wünschst.

Irgendwie habe ich das Gefühl, als hättest Du mit Dir selbst noch keinen Frieden geschlossen, als würdest Du Dir selbst gar kein Glück gönnen (so als hättest Du das einfach nicht verdient).

Vielleicht liege ich auch falsch?

Auch ich habe eine Gewaltbeziehung hinter mir und erst seitdem bin ich mir über vieles - auch was mein Elternhaus betrifft - bewusst geworden. Ich bin sehr sensibel, was gewisse Dinge betrifft, die einfach nicht sein dürfen, weil ich begriffen und akzeptiert habe, dass das Unrecht ist.

Für mich war das wie ein Schlüsselerlebnis. Habe seit einiger Zeit wieder einen lieben Freund, der mich liebt, weil ich bin, wie ich bin - nicht um seiner selbst willen. Weißt Du, was ich meine?

Auch Du hast es für Dich verdient, Du musst es nur für Dich fordern und in Anspruch nehmen.

Wünsche Dir viel Glück
Vienne

@Tyra: Hey Du, genieße doch mal Deinen Urlaub. Hast Du kein PC-Verbot *grins*
 
Hallo rose,

meinem Vater habe ich nicht verziehen..er zeigt ja keine Reue oder Einsicht...jedenfalls nicht offen. Es ist wichtig sich zu lösen und halt andere Menschen um sich zu scharen, die einem gut tun. DAzu braucht man an sich seine Eltern oft nicht. Vienne hat Recht..oft verknüpft uns mit den Eltern ein enges Band, dass wenn es schiefgewickelt ist gar nicht so leicht abzustreifen ist..aber es geht...und darauf kommt es an.

Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg in der Verhaltenstherapie...so wie du von den Beiträgen her klingst hat es diesen Knackpunkt der Erleuchtung noch nicht so ganz für dich gegeben und da scheint es noch so einiges zu verarbeiten für dich zu geben....sowas läuft ja auch verschieden ab ..bei mir ist es oft so...das ich ne zeitlang wie ein Dussel vorm Berg stehe..und plötzlich Riesenfortschritte mache..sprunghaft..Bei anderen ist es ggf. so, dass sie nach und nach Fortschritte machen..manchmal auch ein Hoppserchen nach vorne...das wünsche ich dir auf jeden Fall. Und ein Tipp für die Therapien...gewöhn dir dort die Flucht nach vorne an..offen, direkt über ALLES ohne Scheu reden. Sowas fällt anfangs schwer..wird aber mit der Zeit leichter und wirkt TOTAL befreiend. Seelenmüll muss halt raus und will raus...also da nicht zimperlich sein und ordentlich klar SChiff machen, dann ist dein Alltag unbelasteter...und das sollte ja ganz klar dein Ziel sein, oder?

Also weiterhin allet Jute!
LG
Tyra



@Vienne...nö, sowas was Tyra heißt läßt sich doch nix verbieten 😀 😉 und mit dem Schlepptop unterwegs ist das irgendwie schlecht möglich die Finger von dem Ding zu lassen....die Macht der Gewohnheit eben...😀 😀 Aber du hast Recht..zurück nun zum Urlaub..der aber an sich auch z.T.Arbeit ist, denn es geht um sone Art Forschungsauftrag
 
hi,

eigentlich fühl ich mich schon sehr weit,aber bei männerbeziehungen muss ich noch aufpassen. dann bin ich noch nicht so selbstbewuust wie ich gerne wäre und lass mir noch sehr viel gefallen. oder mach den mund nicht auf, aus angst, wieder verlassen zu werden.aber auch hier habe ich , glaube ich, so einiges dazugelernt...schritt für schritt, wenn es in dem tempo weitergeht, werde ich eine super tolle beziehung im altersheim erleben 🙂)))))) danke und lieben gruß
 
@Ruheloser
Das war ein wunderschönes Gedicht.Ich danke Dir damit Du uns daran beteitigt hast.Wo hast Du so etwas nur her?

@Rose
Für die Liebe ist es nie zu spät.Und was gebe es schöneres als Alter Mensch nicht alleine zusein,grins
Aber mal im ernst,ich habe meiner Mama auch verziehen.Irgendwann kam ich an den Punkt wo ich mir sagte was bringt mir der ganze Groll.Mir war damals einfach nur unheimlich wichtig das sie wissen,das ich weiß was sie mir angetan haben.Als ich all das raus ließ und ich wirklich jeden von ihnen angeklagt habe gings mir besser.Ich würde jahrelang als verrückt abgestempelt.Hätte mir den Mißbrauch usw. nur eingebildet.Ich habe meiner Mama soweit verziehen weil ich weiß das sie ihre Strafe bekommen hat.Sie muß mit ihrem Gewissen leben und sterben.
Wenn ich nicht solch eine Kindheit gehabt hätte dann wäre ich heute ein ganz anderer Mensch.Wahrscheinlich wäre ich nie in die Falle des gewaltätigen Mann getappt.Aber warum soll ich mir jetzt den Kopf zerbrechen?Ich muß schauen das es in dem Hier und Jetzt weitergeht.Wenn auch wie bei Dir mal mit kleinen und mal mit etwas größern Schritten.Du hast doch vorhin so schön beschriben auf was Du noch aufpassen mußt.Du weißt ganz genau wo Du bei Dir acht geben mußt.Das ist doch großartig.Verlassen werden können wir alle,auch wenn wir uns immer anpassen.Vielleicht deswegen???Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft und Zuversicht.
Du packst das

@Tyra
Klar mit Schlepptop unterwegs,wie soll man da wiederstehen;-)Tyra,Tyra Du bist schon ne Nummer.......Ich wünsche Dir noch was!
LG Struwell
 
@Ruheloser
Das war ein wunderschönes Gedicht.Ich danke Dir damit Du uns daran beteitigt hast.Wo hast Du so etwas nur her?


Hallo Struwell, 🙂

Dies hat mir ein gaaaaaaanz lieber Mensch geschickt, als es mir ziemlich schlecht ging. Der Verfasser ist unbekannt. Kirchlich - nehme ich an.

Zu dieser Geschichte geselle ich jetzt meine. sicher, nicht ohne Stolz, aber das hat auch etwas mit dem sich selbst annehmen zu tun. Damit meine ich insbesondere die eigenen Schwächen.

Ich hab diese Geschichte in der Psychatrie vorgelesen, ganz am Ende meiner Thera. Zur Weihnachtsfeier, in der Aula der Klinik.
Wir waren ca. 60 Patienten. 25 davon waren aus der Geschlossenen Abteilung. Sie waren sehr laut, schon fast unertäglich laut.Tage davor, frug der Pfarrer uns; wer will, kann etwas vortragen?, dadurch bräuchten wir wenige Singen 😉 Mit Freude hamsterte er das darauf folgende Gelächter. *lächel* Wenn, dann wollte er zuvor den Text lesen, sagte er, kam aber nicht dazu. Wie gesagt, die "Meute" war ziemlich unruhig. Nach einer Stunde wars etwas ruhiger, nur ein wenig, soviel, dass ich dem Pfarrer mit einem Kopfnicken zum vorlesen zusagen konnte.
Schwestern, Ärzte, alle waren da. Neben mir saß Schwester Hilde, ich kannte sie nicht, doch für den Moment war sie meine Stütze.
Aufgeregt hielt ich Text und Micro in der Hand, zugleich fragte ich mich - was tust du hier?

Stoternd begann ich zu lesen. Nach dem ersten Absatz hob ich den Kopf, Richtung der unheilbar Erkrankten. Ich sah in ihre leeren Augen und weinte danach leise. Schwester Hilde nahm flüsternd meine Hand; Fang von vorne an!

Erneut hob ich den Kopf am ersten Absatz, las diesmal flüssig und langsam weiter. Dann wurde es still, ganz still. Hilde streichelte noch immer meine Hand, für sie las ich weiter. Mein Herz schlug wahnsinnig schnell, da ich den Grund der Stille nicht so schnell ergründen konnte. So vertraute ich Hilde, die ich nicht kannte. (Da ich den Text etwas verändert hatte, war die Geschichte fast doppelt so lang wie hier.) Ich hatte das Gefühl schon Stunden vorzulesen.

Als ich fertig war, kam garnichts. Nur weitere Stille. Am liebsten wollte ich auf der Stelle gehen. Ich schaute Hilde flehend an; tu was!
Dann sah ich rüber zu den 25 Menschen, die mir so unendlich leid taten. Sie schauten mich an, so als ob sie Danke sagen wollten. Sie sahen so glücklich aus.
Dann kam der erlösende Beifall.

Was war passiert? Nun, sowohl Ärzte, Schwestern, als auch die anderen Patiente, waren darüber erstaunt, dass die schwerst Kranken reagiert haben und nicht wie sonst üblich - nur funktioniert haben.

Nach der Veranstalltung wurde die Geschichte hundertfach kopiert. Schwester Hilde nahm ich in meine Arme, und heute, da wird die Geschichte an Weihnachte vorgelesen. Jedes Jahr aufs neue.
Tänen kommen mir, wenn ich an diese Momente denke.
Letztlich auch, weil mir meine damalige Frau verboten hatte dort teil zu nehmen. Sieben Tage später - brach ich die Thera ab, wegen ihr. Ich war ihr peinlich. Zirca vier Wochen später - reichte sie die Scheidung ein.

@ rose7: Ich hab so das Gerfühl, dass bei Dir das Wort Nein schwer über die Lippen kommt. Dein eigenes Nein, ist ein Ja zu Dir.

Meine Frau war und ist ein Kopfmensch, während ich ein Gefühlsmensch bin. Heute glaube ich, dass (zu mindest beim mir) das nicht wirklich funktionieren konnte.
Und wenn ich die Schuld bekomme, weil ich in letzter Zeit zu oft nein sagte, dann ist das eben so, denn es ist ihre Wahrheit, nicht die meine.

Schönen Abend noch
Knut
 
hi ihr alle,

ich habe vorher gar nicht so darüber nachgedacht, ob mir hier einer schreiben wird oder nicht. aber jetzt ist es umso schöner, dass menschen wie ihr, die auch emotional und sensibel sind, hier antworten. und ich bin heilfroh, wenn ich euch lese, dass ich so tiefsinnige gefühle haben kann und nicht zu den oberflächlichen kopfmenschen gehöre, die zwar auch ihre probleme haben, denn wer hat sie nicht, die aber nicht bereit sind zu reflektieren oder über sich nachzudenken.
ich habe ja lange zeit,mein denken und meine gefühle als "annormal" empfunden, aber ihr bestätigt mir eigentlich durch eure worte , dass ich ganz normal bin. was immer normal heißt. ich bin jetzt mal wieder froh, dass ich so bin wie ich bin. danke!
 
danke lost soul" . mir sagte mal jemand, so ein emotionaler mensch wie du, der leidet in extremsituationen, krisen bestimmt um das vielfache mehr als ein mensch, der weniger sensibel ist, aber dafür empfindet er auch die glücklichen momente um das vielfache mehr als die anderen... und das stimmt. ich hatte schon viele momente in meinem leben, wo ich gedacht habe, jetzt platze ich vor glücksgefühle. und das war nicht nur in verbindung mit einem mann, sondern teilweise auch alltägliche dinge. ich kann mich an einen sonnenaufgang mit wunderschönem himmel erinnern als ich zur arbeit fuhr, der himmel hatte farben, die unbegreiflich waren. und in diesem moment durchfuhr mich auch ein ungeheures glücksgefühl, es war klasse! ja, du hast recht, ich bin froh, dass ich so bin wie ich bin. wünsche euch einen schönen tag!
 
Hallo rose,

ich bin selber auch extrem sensibel und sensitiv und als ein solcher Mensch ist es halt auch sehr wichtig sich gegen Angriffe im Leben zu schützen..damit die Glücksmomente häufiger sind als Leidensmomente! 😉 Spassbremsen, die mir die Aussicht auf nen schönen Sonnenuntergang oder allgemein den Genuss am Leben vermiesen könnten haben bei mir nix zu lachen.

Wichtig ist zu bleiben wie man ist, aber natürlich auch an seinen Schwächen zu arbeiten..sich in einigen Punkten immer weiter zu verändern und zu entwickeln...das Ich-Konzept ist ja total vielschichtig, einige Lagen bleiben wie sie sind, andere verändern sich ohne oder mit unser Zutun eh immer wieder mal. Das nennt man im Grunde auch erwachsen werden und reifen...
Grad Frauen wurden seit Jahrhunderten infantilisiert...kindlich und abhängig gehalten...siehe klassische Mädchenerziehung, und grad Frauen müssen nach wie vor aufpassen nicht auf diese Schiene zu kommen nur um Männern zu gefallen oder so zu viel Kindchenschema zu fahren, also auf abhängig zu machen. Die Sorte Männer die sich unreife und unsichere Frauen aussucht ist eh oft ein Griff ins Klo, die stehen auf traditionelle Herrschaft über der Frau...lieben es wenn sie dat Püppi im Griff haben und sind oft auch gewaltbereiter als selbstbewusste Männer, die mit selbstbewussten und unabhängigen Frauen gut können.
Frauen machen oft den Fehlschluss, dass sie weniger Frau sind, wenn sie nicht kindlich drauf sind...mir wurde jedoch oft gesagt, dass gerade der Kontrast weiblicher Attribute mit Selbstbewusstsein und auch an sich klassisch-männlichen Eigenschaftes (wie z.b. Führungsqualitäten, Durchsetzungsvermögen etc.) eine besondere Anziehungskraft hat...sowas hab ich oft erlebt...man fällt auf jeden Fall auf und wird wahrgenommen..mir gefällt sowas an sich sehr gut. Es gibt aber auch bestimmte Männer die das irritiert und dich einen dann schief anmachen..man passt bei denen nicht ins Beuteschema..die HASSEN und Fürchten selbstbewusste Frauen..aber umgekehrt gehen mir solche Typen auch am AR**vorbei...ist halt nicht meine Liga...es gibt überall Menschen, die eng im Kopf sind mit ihren Erwartungshaltungen..und ich sehe es nicht als meine Aufgabe an alle anderen Erwartungshaltungen zu erfüllen oder die traditionelle unterwürfige und bescheidene Frau zu mimen..wie heißt es so schön: brave Mädchen kommen in den Himmel..freche, böse Mädels überallhin. Ich bin für Variante 2..will überallhin.

All diese Dinge sollte man sich innerlich klar machen.
Ein erlebtes Gewalttrauma hat auch seine Auswirkungen auf den Grundcharakter...sehr viele bilden zunächst als Selbstschutz eine devote = unterwürfige Opferhaltung aus (wie bei Wölfen, hinwerfen, Kehle darbieten um um Gnade zu winseln...vergleichbar mit dem damaligen "Papi lieb" betteln...damit der Stärkere nicht zubeisst) Es ist wichtig sich mit diesem Punkt auseinanderzusetzen, damit man nicht sein Leben lang in dieser Haltung verbringt...denn das bewirkt oft wieder neues Opfertum. Ab dem ERwachsenenalter sollte man auf jeden Fall andere Taktiken erlernen um den Selbstwert zu schützen..mit Unterwerfung, sich klein machen etc. hilft man seinem Selbstwert nicht gerade. Jeder bzw. jede ist selber für sich verantwortlich und sollte diesen Job mit der Eigenverantwortung auch ernst genug nehmen, dann klappt es auch an sich sehr gut im Leben.

Ich war früher total schüchtern, unsicher und ängstlich und bin heilfroh, dass ich mich davon wegentwickelt habe...ja ich bin härter und durchsetzungsfähiger geworden und weiss was ich will...sowas ist wichtig..weg von der infantilen Grundhaltung die einem oft ein Gewalttäter eingeimpft hat die besagt, dass man schwach ist und ohne andere Menschen nicht zurecht kommt.

Es ist toll sich auch an kleinen Dingen erfreuen zu können...aber man sollte dennoch den Griff nach den Sternen nie vergessen..nie zu bescheiden sein. Man hat nur ein Leben und das hat ne Menge zu bieten. Schnapp es dir!
Es ist übrigens ein noch tausendmal berauschenderes Gefühl zu fühlen, dass man sein Leben im Griff hat, oder wenn man in brenzligen Situationen als Siegerin hervor geht, mal für was gekämpft und sich bewährt etc...das macht die Sonnenaufgänge nochmal schöner 😀
Also nicht zu bescheiden sein, sondern voran und ruhig mal mehr vom Leben verlangen.

Gruß
Tyra
 

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