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rose7
Gast
ich habe vor 8 jahren, kurz bevor meine ehe auseinander ging- nach einer therapie, in der es um panikattacken ging, die ich hatte, angefangen, über meine ehe und meine kindheit zu schreiben(auf anraten meiner damaligen therapeutin). mir ist es immer ein bedürfnis gewesen, es anderen mitzuteilen, um zum nachdenken anzuregen, um klar zu machen, wie schlimme auswirkungen es haben kann, wenn man kinder schlägt....ich werde diese aufzeichnungen nach und nach abschreiben. wer lust hat, kann sie lesen, wer nicht, lässt es bleiben......
es gibt momente im leben, da denke ich, jetzt habe ich es endlich, nach so vielen jahren geschafft, aber dann gibt es erfahrungen, dass ich merke wie sehr die vergangenheit einen immer und immer wieder einholt...aber ich werde die hoffnung nicht aufgeben und ich weiß, dass ich eines tages glücklich sein werde, ich bin auf dem besten weg. und jede erfahrung bringt mich weiter....
"Papi lieb, papi ich bin lieb, papi lieb,....!" immer wieder schrie das kind-panik in den augen- diesen satz. der mann, der schlug, schlug hart, traf mit einem stock alles, was er an diesem wehrlosen kleinen kind treffen konnte. irgendwann war es dann wieder vorbei. zurück blieb das schluchzende kind und die schmerzenden striemen an arme und beinen. aber am schlimmsten war das gesicht, dass das kind nie vergessen würde. dieses grinsen beim schlagen. der mann , nur in unterhose und hemd bekleidet, schien freude daran zu haben. das war das schlimmste gefühl, schlimmer als die schmerzen.. das kind verkroch sich, baute eine weitere schicht seiner mauer um sich herum. diese mauer wurde höher und höher. eines tages-das wußte es-würde diese mauer es schützen.....
jetzt ist das kind eine frau eine frau, die in einer ehe lebt. was das wort wohl heißt? für die frau war es der wunsch, ihr leben mit jemanden zu teilen. teilen? ja, teilen. mit jemandem über alles sprechen können, gemeinsame sorgen besprechen-alles halt. mit jemandem lachen und weinen können- ohne scham und ohne scheu. einfach so sein wie man halt ist. die frau vergaß, dass sie nie gelernt hatte, wer sie war. es waren zu viele wünsche in ihrem kopf, zu viele regeln, einfach alles, was man ihr eingetrichtert hatte, was sie gelesen hatte, was sie geträumt hatte. und sie hatte viel geträumt. viel zu viel und viel zu lange. jetzt hatte sie das gefühl, dass sie nur noch aus träumen bestand. sie mußte auch lernen, dass der andere auch eine vergangenheit mitbringt und das alles dies eine rolle spielt. eine rolle, um miteinander zu leben.
die sehnsucht brennt, die sehnsucht nach liebe, die sie ein leben lang so intensiv gespürt hat. körperlich, es tat immer so weh, sie nicht spüren zu dürfen.dieses grenzenlose vertrauen, das man wohl urvertrauen nennt. ihre mauern sind zu hoch. sie will, sie will einfach fallen,fallen in starke arme, fallen in diese grenzenlose liebe, aber es geht nicht. dort ist niemand, der sie fallen lässt. dort ist nur kälte, kälte, die er gelernt hat. im umgang mit anderen.liegt es an ihr, dass sie verachtet wird? sie sehnt sich doch nur nach diesen starken armen. sein vorwurf ist, sie sei doch stark, eine starke gebildete frau. er erkennt nicht diese mauern. diese mauern, die sie schützen vor weiteren verletzungen. warum kommen und finden sie nicht zueinander? die vergangenheit holt sie ein. sie hat angst, sehr große angst."verlassenheit" heißt für sie "stark sein". zusammensein heißt "schwach sein". dagegen muss sie sich wehren. sie will kein opfer mehr sein...
morgens im bett. er kuschelt mit dem kind, flüstert zärtliche worte. sie liegt da und starrt an die decke, wehrt sich gegen diese eifersucht, es ist auch ihr kind, es braucht diese liebe. aber warum gibt es niemanden für sie, der ihr einfach nur sagt, dass er da ist, dass sie geliebt wird.sie spürt diese verachtung jeden tag in seinen augen. sie weiß nur nicht warum. was hat sie getan, warum soll sie wieder opfer sein. sie versucht sich zu wehren, wird wieder hart, er nennt es stark. die mauern sind hoch, umgeben sie, um sie zu schützen. gleichzeitig merkt sie wut. die wut auf ihn, der sie gar nicht verstehen will oder wenigstens zuhören. sie ist krank heißt es. vielleicht heißt krank, sich selbst zu finden. dann ist sie gerne krank. sie will aus diesem schmerz heraus. und sie weiß, dass sie es eines tages geschafft hat. aber sie wird dann wieder alleine sein. es bringt ihr keiner bei wie man liebt....
es gibt momente im leben, da denke ich, jetzt habe ich es endlich, nach so vielen jahren geschafft, aber dann gibt es erfahrungen, dass ich merke wie sehr die vergangenheit einen immer und immer wieder einholt...aber ich werde die hoffnung nicht aufgeben und ich weiß, dass ich eines tages glücklich sein werde, ich bin auf dem besten weg. und jede erfahrung bringt mich weiter....
"Papi lieb, papi ich bin lieb, papi lieb,....!" immer wieder schrie das kind-panik in den augen- diesen satz. der mann, der schlug, schlug hart, traf mit einem stock alles, was er an diesem wehrlosen kleinen kind treffen konnte. irgendwann war es dann wieder vorbei. zurück blieb das schluchzende kind und die schmerzenden striemen an arme und beinen. aber am schlimmsten war das gesicht, dass das kind nie vergessen würde. dieses grinsen beim schlagen. der mann , nur in unterhose und hemd bekleidet, schien freude daran zu haben. das war das schlimmste gefühl, schlimmer als die schmerzen.. das kind verkroch sich, baute eine weitere schicht seiner mauer um sich herum. diese mauer wurde höher und höher. eines tages-das wußte es-würde diese mauer es schützen.....
jetzt ist das kind eine frau eine frau, die in einer ehe lebt. was das wort wohl heißt? für die frau war es der wunsch, ihr leben mit jemanden zu teilen. teilen? ja, teilen. mit jemandem über alles sprechen können, gemeinsame sorgen besprechen-alles halt. mit jemandem lachen und weinen können- ohne scham und ohne scheu. einfach so sein wie man halt ist. die frau vergaß, dass sie nie gelernt hatte, wer sie war. es waren zu viele wünsche in ihrem kopf, zu viele regeln, einfach alles, was man ihr eingetrichtert hatte, was sie gelesen hatte, was sie geträumt hatte. und sie hatte viel geträumt. viel zu viel und viel zu lange. jetzt hatte sie das gefühl, dass sie nur noch aus träumen bestand. sie mußte auch lernen, dass der andere auch eine vergangenheit mitbringt und das alles dies eine rolle spielt. eine rolle, um miteinander zu leben.
die sehnsucht brennt, die sehnsucht nach liebe, die sie ein leben lang so intensiv gespürt hat. körperlich, es tat immer so weh, sie nicht spüren zu dürfen.dieses grenzenlose vertrauen, das man wohl urvertrauen nennt. ihre mauern sind zu hoch. sie will, sie will einfach fallen,fallen in starke arme, fallen in diese grenzenlose liebe, aber es geht nicht. dort ist niemand, der sie fallen lässt. dort ist nur kälte, kälte, die er gelernt hat. im umgang mit anderen.liegt es an ihr, dass sie verachtet wird? sie sehnt sich doch nur nach diesen starken armen. sein vorwurf ist, sie sei doch stark, eine starke gebildete frau. er erkennt nicht diese mauern. diese mauern, die sie schützen vor weiteren verletzungen. warum kommen und finden sie nicht zueinander? die vergangenheit holt sie ein. sie hat angst, sehr große angst."verlassenheit" heißt für sie "stark sein". zusammensein heißt "schwach sein". dagegen muss sie sich wehren. sie will kein opfer mehr sein...
morgens im bett. er kuschelt mit dem kind, flüstert zärtliche worte. sie liegt da und starrt an die decke, wehrt sich gegen diese eifersucht, es ist auch ihr kind, es braucht diese liebe. aber warum gibt es niemanden für sie, der ihr einfach nur sagt, dass er da ist, dass sie geliebt wird.sie spürt diese verachtung jeden tag in seinen augen. sie weiß nur nicht warum. was hat sie getan, warum soll sie wieder opfer sein. sie versucht sich zu wehren, wird wieder hart, er nennt es stark. die mauern sind hoch, umgeben sie, um sie zu schützen. gleichzeitig merkt sie wut. die wut auf ihn, der sie gar nicht verstehen will oder wenigstens zuhören. sie ist krank heißt es. vielleicht heißt krank, sich selbst zu finden. dann ist sie gerne krank. sie will aus diesem schmerz heraus. und sie weiß, dass sie es eines tages geschafft hat. aber sie wird dann wieder alleine sein. es bringt ihr keiner bei wie man liebt....