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OSHO Zitate

Alles erlauben?

Sich durch die Welt vögeln? Seine neun bis zehnjährigen Kinder einfach mal ein paar Tage unbeaufsichtigt lassen? Ampeln ignorieren. Schön Koksen, viel und fettig essen. Laute Musik, wann immer man will. Rülpsen, Schwarzfahren... Mir gehen die Ideen aus. Irgendwie ist das Anarchie, pubertär und sonstwas. Hat mit der Würde des Menschen wenig zu tun.

Ich versuche mich ab nun aus diesem Thread rauszuhalten.
 

Hallo EuFrank,

schau mal hier: OSHO Zitate. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Alles erlauben?

Sich durch die Welt vögeln? Seine neun bis zehnjährigen Kinder einfach mal ein paar Tage unbeaufsichtigt lassen? Ampeln ignorieren. Schön Koksen, viel und fettig essen. Laute Musik, wann immer man will. Rülpsen, Schwarzfahren... Mir gehen die Ideen aus. Irgendwie ist das Anarchie, pubertär und sonstwas. Hat mit der Würde des Menschen wenig zu tun.

Ich versuche mich ab nun aus diesem Thread rauszuhalten.




...total ok,
ich hab eh den Eindruck,
daß die Dinge bei dir nicht so ankommen
wie sie gemeint sind...

🙂

 
Ego & Begegnung


Das Ego ist zu hart,
zu festgefügt,
um in einer Begegnung zu verschmelzen.
Man kann aufeinanderprallen,
sich streiten,
aber man kann sich nicht begegnen.


osho

Mein Weg der Weg der weißen Wolke

🙂
 
Der erste Satz des Tao Te Ching lautet:
„Das Tao, das sich sagen lässt, ist nicht das wirkliche Tao.“ Das ist das Allererste, was er auf dem Herzen hat: „Alles, was sich sagen lässt, kann nicht wahr sein.“ Das schickt er dem Buch voraus. Um dich zu warnen: „Jetzt folgen Worte – fall ja nicht auf sie rein! Vergiss nicht das Wortlose. Vergiss nicht das, was sich durch Sprache, durch Worte nicht kommunizieren lässt. Das Tao lässt sich zwar kommunizieren, aber nur von einem Dasein zum anderen: In der Präsenz eines Meisters lässt es sich kommunizieren; setze dich einfach nur zum Meister, ohne etwas zu tun oder zu praktizieren. Sei einfach nur bei ihm, und es kann kommuniziert werden.“
Warum lässt sich die Wahrheit nicht sagen? Wo liegt das Problem? Die Wahrheit lässt sich aus manchen Gründen nicht sagen. Der erste und wichtigste Grund ist, dass die Wahrheit immer nur in der Stille erkannt wird. Erst wenn dein inneres Geschwätz aufgehört hat, wird sie erkannt. Und wie ließe sich etwas, das du in der Stille erkannt hast, durch Geräusche ausdrücken? Sie ist eine Erfahrung und kein Gedanke. Wäre sie ein Gedanke, ließe der sich auch problemlos ausdrücken. So kompliziert oder komplex ein Gedanke auch sein mag – es gäbe einen Weg ihn auszudrücken. (…)
Aber die Wahrheit lässt sich deshalb nicht ausdrücken, weil man einzig und allein durch Stille, also geräusch- und gedankenlos hinlangt. Man gelangt durchs Nichtdenken zu ihr – dadurch, dass die Gedanken stillstehen.Und wie könnte man dafür ein Medium benutzen, auf das man unbedingt verzichten muss, um zu ihr zu gelangen? Der Verstand kann sie nicht verstehen, der Verstand kann sie nicht erkennen, wie sollte der Verstand sie da ausdrücken können? Merk dir die Regel: Was der Verstand fassen kann, das kann er auch ausdrücken; was der Verstand nicht fassen kann, das kann der Verstand auch nicht ausdrücken. Sprache greift einfach nicht. Die Wahrheit lässt sich nicht ausdrücken.
Was sollen dann aber all die heiligen Schriften? Was soll dann Laotse, was sollen die Upanischaden? Sie alle weisen auf etwas hin, das sich nicht sagen lässt – in der Hoffnung, dass in dir das Verlangen danach erwacht es zu wissen. Die Wahrheit lässt sich zwar nicht sagen, aber schon ihr Versuch sie zu sagen kann den Wunsch in dir wecken, das zu erkennen, was sich nicht sagen lässt. (…)
Ein Meister wie Laotse weiß sehr wohl, dass sich die Wahrheit nicht sagen lässt; aber das bloße Bemühen sie zu sagen wird etwas in dir provozieren, wird den unterdrückten Durst wachrufen.
Und sobald sich der Durst gemeldet hat, beginnt eine Suche, ein Wissenwollen.
Und schon hat er dich in Bewegung gesetzt …

Osho
 
Osho, wird sich nicht eine Sekte um dich herum bilden?
"Nein, es wird sich keine Sekte bilden. Sie wird sich nicht bilden, weil dazu ein paar grundlegende Voraussetzungen nötig sind. Ein Meister wird gebraucht, Schriften werden gebraucht, eine Lehre wird gebraucht, einige Eigenschaften werden gebraucht. Außerdem braucht man dazu einen blinden, dogmatischen Glauben, dass nur die eigene Doktrin richtig ist und alles andere vollkommen falsch ist.
Nein, der Sannyasin meiner Vorstellung wird solche Eigenschaften nicht haben. Und es ist schwierig eine Sekte ohne diese Eigenschaften zu gründen. Ich nenne jemanden einen Sannyasin, der zu keiner Religion gehört. Wie kannst du eine Sekte ohne Religion gründen? Ich nenne jemanden einen Sannyasin, der keine religiösen Schriften hat, der keinen religiösen Meister hat, der keinen Tempel hat, keine Moschee, keine Kirche, kein Gurudwara. Auf diese Art kann sich nur schwer eine Sekte bilden.
Wir sollten uns darum bemühen, dass keine Sekte entsteht, weil Sekten der Religiosität mehr geschadet haben als irgendetwas anderes. Irreligiosität hat der Religiosität nicht soviel Schaden zugefügt, wie die Sekten es getan haben."
Osho, Krishna: The Man and His Philosophy, Kapitel 22
 
Hast du die Geschichte vom Wasservogel gehört, der vom Wind aufs Festland getrieben wurde und außerhalb der Hauptstadt Lu landete? Der Prinz ordnete einen feierlichen Empfang für ihn an, bot dem Wasservogel Wein im geheiligten Tempel, holte Musiker, die Kompositionen von Shun spielten und schlachtete ein Rind, um den Vogel zu füttern. Ganz benommen von den Sinfonien und in großer Verzweiflung starb der unglückliche Wasservogel.
Wie solltest du einen Wasservogel behandeln? Wie dich selbst oder wie einen Vogel? Sollte nicht ein Vogel im tiefen Holz sein Nest haben und über die Wiesen und Sümpfe fliegen? Sollte er nicht im Fluss schwimmen oder im Teich, sich von Egeln und Fischen ernähren? In einer Formation mit anderen Wasservögeln fliegen und sich im Schilf ausruhen?
Wie schlecht ist es für einen Wasservogel, von Menschen umgeben zu sein und durch ihre Stimmen erschreckt zu werden! Das ist noch nicht alles: Sie haben ihn mit Musik umgebracht!
Wasser ist für Fische da und Luft für Menschen. Die Natur ist unterschiedlich und die Bedürfnisse variieren mit ihr. Deshalb legten die alten Weisen keinen einheitlichen Maßstab für alle fest.


Osho
When the Shoe Fits #6
 
Gott ist Energie. Gott ist absolutes Bewusstsein. Gott ist Seligkeit, Ekstase; undefinierbar, unbegrenzt, ohne Anfang, ohne Ende, immer und immer, ewig, zeitlos, jenseits von Raum und Zeit, denn Gott ist die Summe von allem. Das Ganze kann keine Persönlichkeit haben. Das musst du zuerst zu ergründen suchen, nicht nur intellektuell, sondern so tief wie möglich. Wenn du Gott als Totalität ertasten, erfühlen, erfahren kannst, wird sich deine Art zu beten schlagartig ändern.
Gott hält zu allem, zu deinem Feind
genauso wie zu dir. Er ist im Sünder genauso wie im Heiligen, weil er alles
ist. Er ist genauso in der Dunkelheit wie im Licht. Er umfasst alles.

Alle Gegensätze treffen und vermischen sich in ihm und werden eins.

Osho
Die verborgene Harmonie
 
Zuletzt bearbeitet:
Anata

Buddha ist völlig mißverstanden worden.
In Indien sprachen die Leute von
-atma-
dem Selbst, dem höchsten Selbst.
Alle waren auf der Suche
nach diesem höchsten Selbst.

Und dann kam Buddha und sagte:
Es gibt kein Selbst was man erreichen könnte
im Gegenteil,
es geht darum zum Nicht - Selbst zu gelangen
Dies nannte er
- anata - kein Selbst.

Das konnten die Inder nicht hinnehmen,
Man hat Buddha aus diesem Land verjagt,
er wurde nirgends akzeptiert.

osho

Mein Weg der Weg der weißen Wolke

🙂
 
Normal Bleiben

Bleibt doch einfach normal,
das heißt, daß man hinter nichts her ist,
nichts erreichen will,
in keinster Weise zweckorientiert ist,
man lebt einfach nur
von Moment
zu Moment
schwebend...

osho

Mein Weg der Weg der weißen Wolke

🙂
 
"Das Leben zieht sich wie ein Fluss durch manchmal stille, manchmal verlassene und trockene und dann wieder wunderschöne Landschaften. Am Ende wartet geduldig das Meer, um den Fluss in sich aufzunehmen - und der Fluss wird zum Meer. Sterben und Meditation sind die Auflösung des Lebens im Meer."

Osho
The Zen Manifesto: Freedom from Oneself #7
 

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