Übrigens, weil der TE auch immer wieder Selbständigkeit auf den Tisch bringt: das ist so unglaublich hart, sich eine Selbständigkeit aufzubauen und zu etablieren. .
Ich sage ja auch immer bewusst das es eben NIX für mich ist, nicht nur weil mir die Idee und die Fähigkeiten fehlen.
Das Gefühl habe ich auch. Denn darauf, dass die Sympathie des Arbeitgebers ja nichts mit dem Boreout zu tun hat, kam nichts zurück. Vielleicht weil die Tatsache dann doch nicht zu leugnen ist? Keine Ahnung.
Denke das versteht sich von selbst das es nichts damit zu tun hat, aber wenn die Sympathie nicht stimmt dann weis ich das ich einen "Fluchtreflex" entwickel, das kann ich mir aber nicht mehr erlauben.... deswegen muss es einfach stimmen damit es zum Erfolg kommt.
@TE
Wir haben versucht dir zu helfen, stattdessen wird man noch indirekt beleidigt, weil man ja zu dumm ist das System zu verstehen. Ich bin vielleicht Teil dieses Systems, so wie die meisten anderen auch. Aber ohne uns wäre es dir gar nicht möglich so zu leben wie du es jetzt tust. Jeder trägt seinen Teil zum System bei. Manche im negativen Sinne, manche im positiven. Das ist auch dir selbst überlassen. Bin mal gespannt ob da noch was kommt, ob du vielleicht irgendwann merkst wie du dich verhältst, in welcher Lage du bist. Hoffentlich tust du das. Jeder hat es hier nur gut gemeint und vielleicht siehst du auch das irgendwann mal.
Nein zum angepasst sein gehört für mich nicht das man "Dumm" ist sondern einfach angepasst, auch intelligente Menschen können sich einfach nur angepasst verhalten entgegen der eigenen Neigung um nicht aufzufallen...
Hier wird immer so getan als würde ich nicht wollen nur weil ich ganze Branchen ausschließe, vielleicht ist es wirklich einfach für mich nicht schlau und keine Option einfach das zu nehmen als Ausbildungsplatz zu nehmen was ich bekommen kann.
Wieso glauben hier eigentlich alle das es so schlau ist einen Beruf zu lernen ohne Interesse oder motivation daran, glaubt ihr wirklich das sowas von Erfolg gekrönt ist? Kommt mir nämlich so vor. Ihr kennt hier nur meine Posts, die zugegeben sehr viel aussagen. Aber ich kann auch garantieren das es nicht meine Langeweile vertreiben soll. Ich sehe nur einfach immer nur das selbe geposte aka:
- Nehm doch irgendwas... wird schon passen (tut es eben NICHT!)
- Schmarotzer und andere beleidigungen (die erst von eurer seite kamen!)
- Selbstständigkeit ist hart (Die btw nicht in Frage kommt)
- ich soll nicht Pflege und co. ausschließen weil ja da die Chancen so hoch sind, aber gleichzeitig verständnis für den Ausschluss.
Das ganze führt nur dazu gerade das ich noch mehr die Orientierung verliere. Ja ich arbeite mit dem Auschlussprinzip, vielleicht ist das auch einfach angelernt. Aber der Ausbildungsmarkt hatt leider nur (noch) Schrott aktuell noch für dieses jahr zu bieten, und noch nen jahr überbrücken könnte noch wirklich üble Folgen für mich soziopyschologisch haben, sorry das ich auch keine Antidepressiva in mich pumpen lasse, ich kann auf Lithum-Ionen und den anderen Scheiß echt verzichten, ich nehme abundzu Johanniskraut wenns nicht mehr anders geht, mehr aber auch nicht, und ja das hilft bei mir schon etwas und vergiftet mich wenigstens nicht nur damit ich "funktioniere".
Ich hab durch die ganzen Absagen (zwischen 3 und 4-stelliger Anzahl von Bewerbungen) einfach auch das Gefühl trotz Abitur durch alle Raster zu fallen.... ist auch nicht so das ich gar keine Leistungen auf der Hochschule gebracht habe. ich hänge immer meine ToS mit an die Bewerbung damit die Personaler sehen das ich auch durchaus stärken habe, ja die die 82% in Diskreter Mathematik sind vielleicht nicht so schön für kaufmännische Berufe, aber dafür sind die Schulnoten sehr gut im Vergleich....
Die "Berufsberatung" des Jobcenter ist einfach unbrauchbar bis hin ich würde sagen: Marktbedarforientiert.... ist es denn so schwer zu akzeptieren das man als Misantroph (und ja das bin ich, wie sicherlich schon angeklungen ist hoffe ich doch mal) nicht der Kanidat für die Pflege ist? Ich hab ja schon geschaut ob die Intensivpflege (Patienten im Koma, ich habe nichts gegen Menschen ansich sondern kein großartiges Interesse an Kommunikation und vermeide diese gern)etwas für mich ist, war aber absolut NICHTS.... und ja ich hab es halt schon im Zivildienst gemerkt das ich einfach nicht mit Menschen gut kann..... alles der Berufsberatung tausend mal erzählt und dort erntet man ja auch nur Sprüche wie : "Nehmen sie das was ihnen angeboten wird, ihre Wünsche sind scheiß egal".
Was bringt es eine Ausbildung in einem Betrieb zu machen wo man mit den Menschen gar nicht, also wirklich gar NICHT kann? Ich bin in der Lage Menschen für eine gewisse Zeit zu ertragen, solange es sich im geringen Maß hält und auf einem kleinen Raum, ich hab eben einen sehr hohen Privatsspähren-Bedarf, auch auf der Arbeit.
Das andere Problem ist eben wirklich das ich ständige geistige Stimulation brauche, das ist vermutlich psychologisch bedingt auch wen Therapeuten was anderes sagen und das mit meiner Wissensgier begründen. Ich weis sehr genau was Handwerkerberuf x oder y macht, ich hab mich monatelang nur damit auseinander gesetzt welche Berufe nach meinen Studium eben nicht in Frage kommen und welche schon.
Flexibel bin ich eben ÖPNV, wieso es immer so klingt als wäre ich das nicht verstehe ich nicht.
Ja ich bin nun mal etwas beschränkt und habe gesundheitliche Einschränkungen (darf nicht schwer tragen oder am Fließband in hohem Tempo arbeiten), sonnst würde ich ja einfach Logistikberufe in die Auswahl nehmen, geht aber eben nicht.
Ja es ist gut möglich das die Depressionen und die Orientierungslosigkeit zusammenhängen, aber wie soll ich da rauskommen in meiner Situation wenn ich nur die Sondermülldeponie als Ausbildungsplätze angeboten bekommen (Ja ich bin auf Plattformen wie Azubiyo registriert und ja ich bekomme Anfragen, die angeblich "passend sind", aber eben nicht passen).
Und ich schiebe durchaus auch eine Schuld der Gesellschaft zu, ich fall ja durch alle Raster..... daran bin ich nicht allein schuld!