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Orientierungslos mit 30 (ohne Ausbildung und Arbeit)

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Prinzipiell stimme ich euch, was das Thema Depressionen angeht, zu. Auf der anderen Seite steht aktuell sein weiterer Lebensweg auf der Kippe. Und wenn wirklich Depressionen im Spiel sind (was ich jetzt aus seinen Äußerungen nicht herauslesen konnte - aber ich maße mir keine Ferndiagnose an!), dann sollte er dringen fachärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

In 10 Jahren bereut er sein laissez-faire vielleicht - denn man kann in der jetzigen Zeit nicht mehr davon ausgehen, dass die Sozialsysteme (so wie wir sie aktuell kennen!) erhalten bleiben. Und was ist dann, wenn man nichts gelernt hat und sich nicht selbst versorgen kann?

Ich empfehle dringend "JEDEM" - nicht nur dem jungen Herrn - soviel Unabhängigkeit wie möglich.

Wissen ist Macht.
 
Fassen wir mal zusammen: der soziale Sektor oder pflegerische Berufe sind nichts für dich. Handwerk auch nicht. Ebenfalls kreative Berufe im Marketing- oder Medienbereich. Du kannst nicht so gut mit anderen Menschen. Du willst einen Chef, der sich nach dir richtet und deinen Bedürfnissen und so ist, wie es dir in den Kram passt. Ein Großraumbüro muss es auch sein. Nicht zu vergessen, dass die Arbeitsstelle räumlich sehr nahe und bequem zu erreichen sein muss. Und ein Job, der dir Spaß macht und dich genügend fördert. Gleichzeitig sagst du aber von dir, dass du keine besonderen Fähigkeiten hast.

Du bist 30 und hast bisher außer ein Abitur nichts erreicht. Nicht zu vergessen deine Vorstellungen davon, wie man mit Vorgesetzen und Konflikten umgeht.

Und wenn man dir mit Anmerkungen oder Meinungen kommt, die dir missfallen, kommst du mit dem "angepassten Deutschen" an.

Ja denkst du, in anderen Ländern würde man deine Haltung beklatschen? In anderen Ländern wärst du komplett am Ende. Und ich meine das ernst. Das Sozialsystem hier ist ein Privileg. Das wird gerne vergessen. Sieh dir mal die Sozialsysteme in anderen Ländern an und was dort mit Leuten passiert, die länger keine Arbeit finden oder annehmen. In anderen Ländern MÜSSTEST du das nehmen, was du kriegen kannst, um zu überleben. Und ob dir das ganze Spaß macht oder der Chef verständnisvoll genug ist, diese Faktoren würden weit hinten anstehen.

Fakt ist ebenfalls, die "angepassten Deutschen" bezahlen dein Leben seit Jahren. Und bezahlen dafür, dass du überhaupt in die Position kommst, dir über sowas Gedanken machen und wählen zu können.
 
Hallo IrgendeinNick, Glückwunsch, Du hast es erreicht dass sich viele user in der Community ( auch ich ) mit Deinem eher provokanten Thema ernsthaft befasst haben. T`schuldigung, aber ich muss doch lächeln über Deine anscheinend gegebene cleverness. Ich für meinen Teil kann Dir daher nur empfehlen – orientiere Dich weiterhin an Deiner Orientierungslosigkeit, Deiner Ignoranz ggü. der Gesellschaft oder auch an Deiner gegebenen Unwilligkeit überhaupt etwas aktiv zu bewirken. Es wird sich vielleicht immer wieder irgend eine Institution finden die Dir irgendwie immer weiter hilft. Ohne dass Deine Eigenaktion erfolgt....Es gibt auch immer wieder viele so ach so soziale „Psychologen oder auch Sozialarbeiter oder Sozialpädagogen“. Nichts gegen diese Berufe aber Du würdest diesen Menschen sicherlich die Zeit stehlen! Wow -jetzt habe ich mich doch tatsächlich dazu hinreißen lassen hier zu kommentieren.....😀
 
. Ich bin ja nicht wirklich depressiv, wenn ich noch arbeiten kann 🙄

Das haben die mir auch immer gesagt. Als ich noch als Jugendlicher bis unter die Augen mit Tabletten vollgestopft wurde sagte man mir immer das ich weder arbeiten noch ein normales Leben führen könne.

Als ich meine Leben selbst in die Hand nahm hieß es "ach du kannst ja arbeiten, dann ist ja alles Gut" 😱


@Irgendeinnick

Ganz ehrlich, leider kann ich an deiner Situation nichts ändern, leider kann ich dich nicht zwingen, ja ich würde es tun.
Du gehst auch kein Stück darauf ein das du von unserem Geld lebst. Wenn ich nicht jeden Tag aufstehen und zur Arbeit gehen würde hättest du gar nichts.
Du lachst über den angepassten Deutschen der zur Arbeit geht aber lebst von ihm.

Wenn ich daran denke das später die Regelrente eingeführt wird und ich dann den gleichen Satz bekomme wie du wird mir übel.
Hätte ich die Wahl würde ich auch lieber zu Hause bleiben. Aber ich habe Verantwortung und diese nehme ich wahr. Meine Frau und ich sind Minimalisten und versorgen uns so weit es geht selbst. Trotzdem muss ich noch arbeiten.

Für mich bist du nichts weiter als ein Schwätzer und ich bin damit raus.
 
Auf mich wirkt das, als ob er durch uns seine langeweile vertreiben kann. Alles negieren ist doch praktisch. Dazu brauchts nur ein überzeugtes Ja-aber;...

Das Gefühl habe ich auch. Denn darauf, dass die Sympathie des Arbeitgebers ja nichts mit dem Boreout zu tun hat, kam nichts zurück. Vielleicht weil die Tatsache dann doch nicht zu leugnen ist? Keine Ahnung.

@TE
Wir haben versucht dir zu helfen, stattdessen wird man noch indirekt beleidigt, weil man ja zu dumm ist das System zu verstehen. Ich bin vielleicht Teil dieses Systems, so wie die meisten anderen auch. Aber ohne uns wäre es dir gar nicht möglich so zu leben wie du es jetzt tust. Jeder trägt seinen Teil zum System bei. Manche im negativen Sinne, manche im positiven. Das ist auch dir selbst überlassen. Bin mal gespannt ob da noch was kommt, ob du vielleicht irgendwann merkst wie du dich verhältst, in welcher Lage du bist. Hoffentlich tust du das. Jeder hat es hier nur gut gemeint und vielleicht siehst du auch das irgendwann mal.
 
Übrigens, weil der TE auch immer wieder Selbständigkeit auf den Tisch bringt: das ist so unglaublich hart, sich eine Selbständigkeit aufzubauen und zu etablieren. Wer schon Probleme damit hat, dass der Chef sich vielleicht mal so verhält, wie man es selbst nicht gut findet und als Lösung genauso zurückschreit, braucht sich meiner Meinung nach nicht selbständig machen. Diese perfekten Wunschkunden, die einen gut bezahlen und sich über die Arbeit freuen, die man erbringt, hat man nicht immer. Vielleicht unter Umständen am Anfang sehr wenig. Und wenn man einen Kunden anschreit, weil der sich nicht optimal verhält oder diesen kickt, weil einem dessen Art nicht passt ... Das tut dann richtig weh, weil dabei mit einem Auftrag Geld flöten geht. Und die Kunden muss man erstmal ranschaffen. Die kommen nicht von selbst. Bei einer Selbständigkeit muss man unglaublich zäh sein und sehr viel einstecken können. Und bis man in die Position kommt, Kunden ablehnen zu können, muss man viel arbeiten. Man fängt von null an. Ist nicht nur Unternehmer, sondern auch zugleich irgendwo Buchhaltung, Kundenservice, Bürokraft etc. Leute, die sich da einen perfekten Job rauspicken wollen in Form eines Großraumbüros, eines Chefs, der immer so ist, wie man sich das wünscht und was weiß ich noch, haben dort nichts zu suchen.
 
Übrigens, weil der TE auch immer wieder Selbständigkeit auf den Tisch bringt: das ist so unglaublich hart, sich eine Selbständigkeit aufzubauen und zu etablieren. .

Ich sage ja auch immer bewusst das es eben NIX für mich ist, nicht nur weil mir die Idee und die Fähigkeiten fehlen.


Das Gefühl habe ich auch. Denn darauf, dass die Sympathie des Arbeitgebers ja nichts mit dem Boreout zu tun hat, kam nichts zurück. Vielleicht weil die Tatsache dann doch nicht zu leugnen ist? Keine Ahnung.
Denke das versteht sich von selbst das es nichts damit zu tun hat, aber wenn die Sympathie nicht stimmt dann weis ich das ich einen "Fluchtreflex" entwickel, das kann ich mir aber nicht mehr erlauben.... deswegen muss es einfach stimmen damit es zum Erfolg kommt.

@TE
Wir haben versucht dir zu helfen, stattdessen wird man noch indirekt beleidigt, weil man ja zu dumm ist das System zu verstehen. Ich bin vielleicht Teil dieses Systems, so wie die meisten anderen auch. Aber ohne uns wäre es dir gar nicht möglich so zu leben wie du es jetzt tust. Jeder trägt seinen Teil zum System bei. Manche im negativen Sinne, manche im positiven. Das ist auch dir selbst überlassen. Bin mal gespannt ob da noch was kommt, ob du vielleicht irgendwann merkst wie du dich verhältst, in welcher Lage du bist. Hoffentlich tust du das. Jeder hat es hier nur gut gemeint und vielleicht siehst du auch das irgendwann mal.

Nein zum angepasst sein gehört für mich nicht das man "Dumm" ist sondern einfach angepasst, auch intelligente Menschen können sich einfach nur angepasst verhalten entgegen der eigenen Neigung um nicht aufzufallen...
Hier wird immer so getan als würde ich nicht wollen nur weil ich ganze Branchen ausschließe, vielleicht ist es wirklich einfach für mich nicht schlau und keine Option einfach das zu nehmen als Ausbildungsplatz zu nehmen was ich bekommen kann.

Wieso glauben hier eigentlich alle das es so schlau ist einen Beruf zu lernen ohne Interesse oder motivation daran, glaubt ihr wirklich das sowas von Erfolg gekrönt ist? Kommt mir nämlich so vor. Ihr kennt hier nur meine Posts, die zugegeben sehr viel aussagen. Aber ich kann auch garantieren das es nicht meine Langeweile vertreiben soll. Ich sehe nur einfach immer nur das selbe geposte aka:
- Nehm doch irgendwas... wird schon passen (tut es eben NICHT!)
- Schmarotzer und andere beleidigungen (die erst von eurer seite kamen!)
- Selbstständigkeit ist hart (Die btw nicht in Frage kommt)
- ich soll nicht Pflege und co. ausschließen weil ja da die Chancen so hoch sind, aber gleichzeitig verständnis für den Ausschluss.

Das ganze führt nur dazu gerade das ich noch mehr die Orientierung verliere. Ja ich arbeite mit dem Auschlussprinzip, vielleicht ist das auch einfach angelernt. Aber der Ausbildungsmarkt hatt leider nur (noch) Schrott aktuell noch für dieses jahr zu bieten, und noch nen jahr überbrücken könnte noch wirklich üble Folgen für mich soziopyschologisch haben, sorry das ich auch keine Antidepressiva in mich pumpen lasse, ich kann auf Lithum-Ionen und den anderen Scheiß echt verzichten, ich nehme abundzu Johanniskraut wenns nicht mehr anders geht, mehr aber auch nicht, und ja das hilft bei mir schon etwas und vergiftet mich wenigstens nicht nur damit ich "funktioniere".

Ich hab durch die ganzen Absagen (zwischen 3 und 4-stelliger Anzahl von Bewerbungen) einfach auch das Gefühl trotz Abitur durch alle Raster zu fallen.... ist auch nicht so das ich gar keine Leistungen auf der Hochschule gebracht habe. ich hänge immer meine ToS mit an die Bewerbung damit die Personaler sehen das ich auch durchaus stärken habe, ja die die 82% in Diskreter Mathematik sind vielleicht nicht so schön für kaufmännische Berufe, aber dafür sind die Schulnoten sehr gut im Vergleich....

Die "Berufsberatung" des Jobcenter ist einfach unbrauchbar bis hin ich würde sagen: Marktbedarforientiert.... ist es denn so schwer zu akzeptieren das man als Misantroph (und ja das bin ich, wie sicherlich schon angeklungen ist hoffe ich doch mal) nicht der Kanidat für die Pflege ist? Ich hab ja schon geschaut ob die Intensivpflege (Patienten im Koma, ich habe nichts gegen Menschen ansich sondern kein großartiges Interesse an Kommunikation und vermeide diese gern)etwas für mich ist, war aber absolut NICHTS.... und ja ich hab es halt schon im Zivildienst gemerkt das ich einfach nicht mit Menschen gut kann..... alles der Berufsberatung tausend mal erzählt und dort erntet man ja auch nur Sprüche wie : "Nehmen sie das was ihnen angeboten wird, ihre Wünsche sind scheiß egal".
Was bringt es eine Ausbildung in einem Betrieb zu machen wo man mit den Menschen gar nicht, also wirklich gar NICHT kann? Ich bin in der Lage Menschen für eine gewisse Zeit zu ertragen, solange es sich im geringen Maß hält und auf einem kleinen Raum, ich hab eben einen sehr hohen Privatsspähren-Bedarf, auch auf der Arbeit.

Das andere Problem ist eben wirklich das ich ständige geistige Stimulation brauche, das ist vermutlich psychologisch bedingt auch wen Therapeuten was anderes sagen und das mit meiner Wissensgier begründen. Ich weis sehr genau was Handwerkerberuf x oder y macht, ich hab mich monatelang nur damit auseinander gesetzt welche Berufe nach meinen Studium eben nicht in Frage kommen und welche schon.

Flexibel bin ich eben ÖPNV, wieso es immer so klingt als wäre ich das nicht verstehe ich nicht.
Ja ich bin nun mal etwas beschränkt und habe gesundheitliche Einschränkungen (darf nicht schwer tragen oder am Fließband in hohem Tempo arbeiten), sonnst würde ich ja einfach Logistikberufe in die Auswahl nehmen, geht aber eben nicht.

Ja es ist gut möglich das die Depressionen und die Orientierungslosigkeit zusammenhängen, aber wie soll ich da rauskommen in meiner Situation wenn ich nur die Sondermülldeponie als Ausbildungsplätze angeboten bekommen (Ja ich bin auf Plattformen wie Azubiyo registriert und ja ich bekomme Anfragen, die angeblich "passend sind", aber eben nicht passen).
Und ich schiebe durchaus auch eine Schuld der Gesellschaft zu, ich fall ja durch alle Raster..... daran bin ich nicht allein schuld!
 
Das mag ja alles sein. Aber die Liste der Dinge, die du nicht willst, ist lang. Und wenn man dich fragt, was du konkret machen möchtest, kommt etwas im kaufmännischen Bereich, da allerdings wieder mit vielen "Abers". Und die Betonung, dass du keine besonderen Fähigkeiten hast. Die Frage ist für mich auch: wie kann man etwas intellektuell stimulieren, wo nach eigenen Angaben keine speziellen Fähigkeiten da sind? Selbst Interessen und Hobbys können Fähigkeiten schon ausdrücken. Wenn du nicht kreativ und/oder handwerklich geschickt bist, wirst du wohl weniger als Hobby Basteln und Möbel selbst zu bauen haben.

Das mit dem "Schmarotzer" mag hart sein, auch in der Wortwahl, finde ich aber nachvollziehbar als Kritik: du wirst im Moment von den angepassten Menschen bezahlt. Dein Leben wird von ihnen finanziert. Sie gehen jeden Tag arbeiten und bezahlen in die Versicherung ein. Und du sitzt nur da und bist wenig bis gar nicht bereit, deine Komfortzone zu verlassen, um etwas zu ändern und weißt eher unzählige Punkte, die du nicht willst und wenn du etwas möchtest, dann nur ganz speziell und auf deinen reinen Vorteil bedacht. Würde es das Sozialsystem hier nicht geben, könntest du dich da gar nicht so anstellen. Du wärst gezwungen, arbeiten zu gehen, um zu überleben. Und jetzt bist du 30 und es ist immer noch nicht viel mehr passiert, nicht mal einen Nebenjob hast du, der deinen Lebenslauf besser aussehen lässt und dir dein Lebensunterhalt finanziert, um DARAUF BARSIEREND dann eine Ausbildung zu finden. Nein, du willst dir weiterhin die Rosinen rauspicken und schimpfst noch auf "den angepassten Deutschen", viele Chefs in der freien Marktwirtschaft und das Arbeitsamt. Und bekommst Monat für Monat dein Leben abgesichert.

Gegenfrage: wie würdest du dein Verhalten bezeichnen? Fair? Angebracht?

Und du übergehst, dass du mit 30 in einer teilweise ganz anderen Situation bist, als jemand zwischen 17 und 25. Du hast glaube ich den Warnschuss noch nicht gehört. Dir schwimmen die Felle davon. Eins nach dem anderen. Denn die Frage ist: warum sollte ein Arbeitgeber dich als Azubi nehmen und nicht den 17-jährigen? Deine Freunde können laut dir nicht nachvollziehen, warum du keine Stelle bekommst. Ich hingegen schon. Dazu fällt mir viel ein. Und den anderen Schreibern bestimmt auch. Es wurde vielfach in den letzten Seiten sogar immer mal wieder thematisiert.
 
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