beihempelsuntermsofa
Sehr aktives Mitglied
Ich denke eher, es stehen diffuse Ängste dahinter, dass Ärzte nicht alles tun, um einen potentiellen Organspender nach einem schweren Unfall zu retten, sondern den betreffenden Menschen dann eher als potentielles Ersatzorganlager sehen und nur halbherzige Rettungsversuche unternehmen, um eine neue Leiche zu erhalten und sie ausweiden zu können. Tut mir Leid wegen der drastischen Formulierung, geht aber wohl in die richtige Richtung.
Diese Annahme ist wohl genauso falsch wie die, dass die Deutschen hartherzig und nicht bereit zur Organsepede wären.
Ist zwar von2017 aber immer noch aktuell
https://www.focus.de/gesundheit/arz...konomie-die-organspende-luege_id_6731050.html
Es ist wohl so, dass viele Kliniken garkein Interesse daran haben, Menschen die Hirntot sind und potentielle Spender wären überhaupt zu melden. Weil es einfach nicht lukrativ ist und einen grossen Mehraufwand für Personal und Klinik bedeutet.
Nichtsdestotrotz bin ich froh, dass es nicht zur Wiederspruchslösung kam.
Ich bin immer noch zwiegespalten und informiere mich einfach weiterhin über das Thema.