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Organspende

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Es gibt so abartige Fälle in denen Eltern bewusst ein zweites Kind zeugen um dieses als Spender für das erste, erkrankte als Spender zu nutzen. Wo beginnt die Ethik und wo hört sie auf?

Leben um jeden Preis? Die meisten Organe halten nicht lange und weitere Spenden sind nötig. Auf der Mitleids schiene wird massiv Werbung für Organspende gemacht - Aufklärung erfolgt nicht wirklich und nicht ehrlich.

Das ist das Problem. Gerne spende ich Knochenmark wenn´s jemand brauchen kann, vielleicht auch eine Niere aber solange "Fakten" verschleiert werden,
es ein Risiko ist überhaupt in Deutschland in ein Krankenhaus zu gehen um nicht Opfer der Gewinnmaximierung zu werden und kränker wieder raus zu kommen ... nein, ohne mich.

Wir haben einen übergroßen Bundestag ... fragt mal wie viele der teuer von und finanzierten Abgeordneten einen Organspenderausweis haben!!!

Wasser predigen, Wein saufen ....oder wie war das ...bringt doch erstmal das Gesundheitssystem in Ordnung das Kranke wirklich zeitnahe ordentliche Hilfe und Medikamente erhalten und dann sehen wir weiter. Farnmausi
 

Hallo Farnmausi,

schau mal hier: Organspende. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Ein Mensch der hirntot ist, ist tot. Da kann niemand von einem lebenden Menschen ausgehen.

Ein hirntoter Mensch kann nicht mehr ins Leben zurueckgeholt werden. Deswegen ist er aber noch nicht tot. Biologisch tot ist ein Mensch erst mehrere Stunden nach dem Hirntod. Ein Mensch, der hirntot ist, befindet sich noch im Sterbeprozess. Der Abschluss des Sterbeprozesses wird durch kuenstliche Beantmung und Behandlung wie ein Lebender unterbrochen.

Der hirntote Spender zeigt keine Totenflecken, keine Muskelstarre. Er wird bis zur Transplantation behandelt wie ein Lebender, seine Haut ist warm, Blutdruck- und Atemfrequenzwerte werden gemessen, variieren und reagieren auf Schmerzzufuegung. Er wird sogar kuenstlich ernaehrt, hat weiterhin Stoffwechsel und bekommt Beruhigungsmittel verabreicht.

Man sollte nicht nur Respekt vor dem Lebensanfang und dem Leben haben, sondern auch vor dem gesamten Sterbeprozess. Deswegen sollte eigentlich keine andere Person ueber die Organe eines Sterbenden entscheiden duerfen, nur er selbst.
 
Daran denkt hier niemand. Aber auch wenn ich noch in entsprechendem Alter wäre, würde ich darüber nachdenken. Allein schon mal aus der Tatsache heraus, daß wenn ich ein Kind hätte mit so einem schlimmen Gebrechen und ein Angebot da wäre, daß ich - wie Du - ablehnen würde. Glaubst Du, daß ich jemals Ruhe finden würde. Wenn jemand so kalt ist, bitte.
Außerdem habe ich niemand diskreminiert, sondern wertfrei gebeten über so einen Fall anhczudenken. Das ist aber etwas ganz anderes.
Aber mir wird langsam klar, woher diese Mentalität kommt und es wundert mich eigentlich nicht. Hauptsache ich, heißt das wohl, oder?
 
Ich fürchte, mit dem Organ eines Erwachsenen könnte einem Kind gar nicht geholfen werden, weil dieses Organ einfach zu groß wäre.

Meine Hoffnung ist, dass es bald sicher gelingt, aus körpereigenen Zellen Organe nachzuzüchten, die dann dem jeweiligen Patienten eingesetzt werden können.
 
Aber mir wird langsam klar, woher diese Mentalität kommt und es wundert mich eigentlich nicht. Hauptsache ich, heißt das wohl, oder?
Ich denke eher, es stehen diffuse Ängste dahinter, dass Ärzte nicht alles tun, um einen potentiellen Organspender nach einem schweren Unfall zu retten, sondern den betreffenden Menschen dann eher als potentielles Ersatzorganlager sehen und nur halbherzige Rettungsversuche unternehmen, um eine neue Leiche zu erhalten und sie ausweiden zu können. Tut mir Leid wegen der drastischen Formulierung, geht aber wohl in die richtige Richtung.
 
Das mag sicher in wenigen Einzelfällen so sein, die Realität ist aber so, daß auf viele Wartende, nur ganz wenige Spender kommen.Aber genau die Haltung: Ich spende nicht weil es mich ja nicht betrifft, aber am Ende genau das herausfordert, was Du anprangerst. Nämlich das Organe aus dunklen Quellen besorgt werden.
Wie gesagt: Was ältere Leute machen ist mir nicht so wichtig, aber Kinder einfach sterben lassen, wäre mein Ding nun absolut nicht.
Die Eltern möchte ich sehen, die das freiwillig tun....
 
Es ist wie mit jeder Spende.

Man kann selbst entscheiden, ob man spendet oder nicht.

Und das ist auch das gute Recht eines jeden.
 
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