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Ja...Es ist möglich, aber selten.

Ich habe Gründe weshalb ich so lebe.
Bei mir ist es nicht wie bei PC das Madonna Syndrom.
Darüber kann ich mal später schreiben.
 
Meine Trennung ist lange her und seither bin ich Single, ich wühle mich durch den Dating Dschungel und es ist gelinde gesagt eine Katastrophe. Singles gibt es wahrlich genug nur hat keiner den Mut sich auf eine tiefere Bindung einzulassen alles ist Oberflächlich, eine gute Beziehung ein gutes Verständnis füreinander ist sehr viel Wert, in meinen Augen mehr wert als Sex denn wie schon gesagt den bekommt man überall.
Geht mir auch so. Daher lasse ich das längst sein.
Da mein gesundheitlicher Status inzwischen alles andere als gut ist, was absehbar war und sich weiter verschlechtert, macht das auch für mich keinen Sinn mehr + mein Alter (62). Es ist letztlich nur noch eine Frage der Zeit, bis ich nicht mehr autark leben kann.
 
Bei ist es einzig und alleine die emotionale Einsamkeit die mich belastet.

Ich bin ein ganz anderer Typ Mensch, ich würde mit niemandem alt werden wollen, an dessen Seite ich mich emotional einsam fühlen würde. Daher kann ich mich da nur schlecht eindenken und einfühlen.

Ein enges, vertrautes Leben ist der Killer schlechthin für mich.

Für mich auch, deshalb finde ich LAT so ideal für mich plus Zeiten, in denen man sich vermissen darf.
Braucht aber eben einen Partner, der das genauso oder ähnlich sieht.

Ein Leben wie Bruder und Schwester tötet jegliche Lust in mir ab.

Konmt es zu einem solchen Leben nicht dadurch, dass - wodurch auch immer - die Lust verschwunden ist?

Ich denke umso älter man wird umso schwieriger ist das zusammenleben, man kennt sich viele Jahre, man kennt sich in und auswendig und irgendwann verliert man den Reiz am anderen. Ich sehe immer wieder Paare die mit aller macht und mit viel Fantasie versuchen die Lust zurück zu holen, die Lust aufeinander und naja leider scheitern die meisten. Anziehung ist etwas das man nur schwer zurück holen kann, vielleicht für einen Moment, aber früher oder später kommt der alte Trott zurück, das Rad des Alltags und das ist dann wieder ein Killer.

Unabhängig vom Alter empfand und empfinde ich das seit langer Zeit so.
Manche sind sehr schnell an diesem Punkt in ihren Beziehungen, sie werden blind füreinander, Verletzungen häufen sich schon allein dadurch an usw.
Obendrauf kommt bei mir noch die persönliche Bindungsstörung, was zwar eine Beziehung und Nähe möglich macht, aber dauerhaftes Teilen von Wohnraum zu Stress macht.

Zusammenleben mag Wohnraum, Kosten, Ressourcen einsparen, für mich hat es aber zu viele Nachteile.

Da mein gesundheitlicher Status inzwischen alles andere als gut ist, was absehbar war und sich weiter verschlechtert, macht das auch für mich keinen Sinn mehr + mein Alter (62). Es ist letztlich nur noch eine Frage der Zeit, bis ich nicht mehr autark leben kann.

In diese Richtung läuft es auch bei mir, auch wenn das Tempo nicht einschätzbar ist.
Es kann länger gebremst sein, es kann schnell gehen.

Unabhängig davon, dass viele verständlicherweise flüchten würden, sobald ich das erzähle bzw. sie einen Schub miterleben, selbst wenn jemand sich dafür entscheidet, bin ich nicht im reinen damit, das jemandem auf die Schultern packen zu wollen.
Ich habe ein echtes Problem damit, einem geliebten Menschen zur Last zu fallen, ihn auszubremsen. Diese Gedanken würden mich mich schlecht fühlen lassen.
Ich kann das nicht.
 
Unabhängig davon, dass viele verständlicherweise flüchten würden, sobald ich das erzähle bzw. sie einen Schub miterleben, selbst wenn jemand sich dafür entscheidet, bin ich nicht im reinen damit, das jemandem auf die Schultern packen zu wollen.
Ich habe ein echtes Problem damit, einem geliebten Menschen zur Last zu fallen, ihn auszubremsen. Diese Gedanken würden mich mich schlecht fühlen lassen.
Ich kann das nicht.
Exakt so sehe ich das auch. Ich kann das auch nicht.
Andererseits ist es aber auch nicht meine Entscheidung, ob mein Gegenüber dieser Last tragen kann und auch möchte. Das ist doch das Dilemma.
Sich darüber unterhalten ist das eine, wenn man es miterlebt, dass andere. Zwar habe ich "glücklicherweise" keine Schübe mehr, da sich das bei mir zu einer primär progrediente MS (PPMS) entwickelt hat. Heißt: Dafür wird vorhandenes stetig schlechter, bis zum Funktionsausfall. Ohne neue Schäden.
Außerdem habe ich mich schon immer schwergetan um Hilfe zu bitten. Immer wenn ich als Kind am dringendsten Hilfe brauchte, war keiner da. Dann hieß es sehr oft > der will doch nur Aufmerksamkeit.
 
Es ist ok. Ich kreide es nicht an.
Geht mir auch so. Daher lasse ich das längst sein.
Da mein gesundheitlicher Status inzwischen alles andere als gut ist, was absehbar war und sich weiter verschlechtert, macht das auch für mich keinen Sinn mehr + mein Alter (62). Es ist letztlich nur noch eine Frage der Zeit, bis ich nicht mehr autark leben kann.

Hmm. Ich darf hier nichts medizinisches posten. Aber ich glaube an einer deutschen Klinik/ Krankenhaus werden sehr erfolgreich klinische Studien durchgeführt- anscheinend mit sehr großem Erfolg bei MS Patienten. Ich habe leider den Namen nicht mehr im Kopf.. sonst hätte ich sie dir per PN geschickt.
 
Immer wenn ich als Kind am dringendsten Hilfe brauchte, war keiner da. Dann hieß es sehr oft > der will doch nur Aufmerksamkeit.

…. Das ist schlimm
Und tut mir sehr leid. Ich kenne das in einer anderer Form auch.

Tatsächlich ist es ein falsches Denkmuster das mitgegeben wurde.

Der richtigen Person bist du nicht zu viel und du wirst auch mit der Krankheit „gekauft“
 
Hab mich bewusst dafür entschieden, Phasenweise fehlt es mir aber einen Partner zu haben.
Vielleicht aber normal wenn man es nur so kennt?
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Solang war ich lange nicht Single, aber irgendwie finde ich es stark das ich solange geschafft hab, sonst maximal 3 Monate Single...dachte nicht das ich es kann. 😅😁

Jetzt wechselt sich persönliche Entwicklung und tatsächlich starke Solo-Routinen die ich entwickel mit ab und zu einsam fühlen und es nicht aushalten ab. Freunde treffen bau ich auch aus.
Es wird!?
Und Männern die nicht zu mir passen kann ich auch gut widerstehen.
Allerdings hab ich auch mehr Angst mich zu binden, mittlerweile...aber vielleicht verpufft das wenn der Richtige vor mir steht?
Ich denk eben diese Unsicherheit kommt nicht gut bei Männern an...?
Und wie gehst du mit deiner Libido um, dem sexuellen Verlangen, der fehlenden Erotik, fehlende Berührungen, Küsse usw.?

Was Lockeres ohne Altagsverpflichtungen, gerne auch mit der einen Person, das wäre für mich glaub ich ideal. Das böte die Vorteile aus beiden (Single sein) und fester Paarbezuehung)), die Schnittmenge quasi.

Oder denk ich da falsch?
 

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