Ich möchte aber mit der Partnerin meiner Wahl die ich am Ende aller Tage habe, auf eine gemeinsame, längere Vergangenheit zurückblicken.
Im Altersheim braucht sich niemand mehr an mich hängen... 😉
Ja, davon müsste man eigentlich ausgehen. Gerade gestern hat sie erwähnt das Romantik nun mal nach so vielen Jahren kaum noch existent sein kann. Davor hatte sie sich ansonsten auch schon mehrfach mit Äußerungen oder Verhaltensweisen eine Position erschaffen, wo ich mir sage das sie sich damit auch für jedes ernsthafte Gespräch über diese Problematik disqualifiziert.
Und zu guter letzt darf ich ja, obwohl ich hier und da zu einer Kehrtwende bereit bin, nicht mit Steinen im Glashaus sitzend, werfen. Die Körperlichkeiten hatten wir beide vor vielen Jahren eingestellt. Ich auch, weil ich halt am "Madonna-H. Syndrom", oder an was auch immer leide. Ich kann meine Libido in der Partnerschaft über einen langen Zeitraum schwierig aufrecht erhalten. Ein enges, vertrautes Leben ist der Killer schlechthin für mich. Ein Leben wie Bruder und Schwester tötet jegliche Lust in mir ab.
Mittlerweile ist es halt so lange her das ich es nochmal versuchen würde, aber wer weiss. Würde vielleicht gar nicht lange halten. Aber es tut mir halt auch weh zu sehen das es ja nicht normal ist wie das zwischen uns jetzt ist. Alle anderen Dinge, die flüchtigen Berührungen, Umarmungen, etc. haben bei mir nie aufgehört. Aber bei ihr. Und wenn ich dann sehe wie wir aneinander im Haus vorbeigehen ohne dem anderen Beachtung zu schenken, finde ich das schon traurig.
Aber ich weiss was ich zu tun habe und arbeite daran. Mehr interessiert mich hierbei nicht mehr.
Alle anderen Sachen laufen, von daher habe ich Resourcen frei um mich um meine eigenen Bedürfnisse kümmern zu können.