Es ist eigentlich sehr einleuchtend und simpel, denn aus evolutionärer Sicht ist das Ziel aller Organismen, ihre Gene erfolgreich weiterzugeben. Für Männer bedeutete das im Verlauf der Evolution, Strategien zu entwickeln, die ihre Vaterschaftssicherheit erhöhen – also die Gewissheit, dass der Nachwuchs wirklich ihre eigenen Gene trägt.
In der Urzeit gab es keine Vaterschaftstests oder gar Verhütung.
Männer, die Ressourcen (Zeit, Schutz, Nahrung) in Kinder investiert haben, die nicht genetisch ihre eigenen waren, hatten einen evolutiven Nachteil.
Das führte dazu, dass sich eine psychologische/instinktive Tendenz entwickelte, Frauen zu bevorzugen, die als treu oder sexuell exklusiv eingeschätzt wurden, weil damit die Wahrscheinlichkeit höher war, dass der Nachwuchs auch wirklich die eigenen Gene trägt.
Und hierbei erwies sich Jungfräulichkeit als eines der sichersten Indikatoren für sexuelle Exklusivität und Treue.
Die Präferenz für Jungfrauen ist ein alt-evolutionärer Schutzmechanismus zur Ausschließung von Spermienkonkurrenz und Kuckuckskindern und gleichzeitig eine Strategie zur Maximierung der eigenen genetischen Kontinuität.
Sie erstreckt sich sogar über alle möglichen Spezien:
https://www.researchgate.net/public...cal_evidence_that_males_prefer_virgin_females
Aus heutiger-rationaler Sich mag dieser Mechanismus wohl als Obsolet gelten, doch die Attraktivität zum jeweils anderem Geschlecht basiert nun mal auf Urinstinkten und nicht all zu sehr auf Logik.
Deswegen präferieren Frauen nach wie vor Männer die größer, breiter und stärker sind als sie selbst, obwohl wir heute in einer rechtsstaatlich gesicherten Welt leben, in der keine Frau mehr einen Mann braucht der sie beschützt.
Doch die natürlich weibliche Präferenz für größere Männer wird weitestgehend gesellschaftlich akzeptiert und sogar bestärkt.
Nur die natürlich männliche Präferenz für junge jungfräuliche Frauen wird als "söxistisch!!11" und "patriarchal!!111" bezeichnet und angesehen, da sie nicht vereinbar ist mit modernen neo-feministischen Narrativen 😁
Und es gibt sehr wohl biologische Merkmale die pünktlich mit 14 auftauchen, ab diesem Alter befindet sich ein Mädchen nämlich im Schnitt schon seit mehr als 3 Jahren in der Pubertät.