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nein. Hätte ich besser mal vor Jahren tun sollen.
Ich glaube eher nicht das dies heute noch eine Rolle spielen würde.
Und ich denke, spreche ich das HEUTE aus heiterem Himmel an, denkt sie das ich an der Situation etwas ändern möchte, unzufrieden bin.

Aus meiner weiblichen Sicht betrachtet:
Es spricht sehr viel dafür, das heute zu tun. Nicht, um die Beziehung wiederzubeleben.

Auch wenn du mit einigen Sätzen/Formulierungen gerade vielleicht (noch) nichts anfangen kannst:

Aus Selbstachtung und Respekt dir gegenüber, aus Achtung und Respekt deiner Frau gegenüber.

Als Liebesgabe, Geschenk an deine Frau, damit sie ihren Schmerz aufarbeiten und zu Vergebung finden kann.

Damit du dir selbst vergeben kannst.

Damit ihr beide echten Frieden mit eurer Situation machen könnt.

Dass es nicht darum geht, etwas Wiederbeleben, verändern zu wollen, kann einleitend oder abschließend kommuniziert werden, dann ist das ausgeräumt.

Ich würde schon gerne wissen, ob dieses Syndrom angeboren ist oder tatsächlich durch die nicht immer angenehmen Erinnerungen mit Mutter / Stiefmutter in Zusammenhang stehen.

Der Madonna-Huren-Komplex (du nanntest es Jungfrau-Maria-Komplex) ist nicht so selten.
Und nicht angeboren.
Sondern ein psychologisches Muster.

Ich schicke dir eine PN, weiß nicht, ob das hier so thematisiert werden darf.

Google hilft auch.

Ich konnte leider ziemlich gut damit leben. Es musste ja jetzt auch erstmal 18 Jahre laufen um zu merken das ich auch an meine Grenze komme. Käme die midlife crisis nicht dazu, wäre ich vielleicht auch jetzt noch völlig gechillt.

Alles braucht seine Zeit, mal mehr, mal weniger.
Die Midlifekrise, eine Zeit des Wandels, spült jetzt vielleicht einiges nach oben, wozu du vorher keinen Zugang hattest. Das hat etwas Positives, eröffnet Chancen auf Entwicklung! In der du bereits mittendrinsteckst. 👍

Ich kenne mich damit nicht gut aus und hatte bisher nichts dergleichen ins Auge gefasst.
Ich war auch immer auf dem Standpunkt, das so eine krasse Einstellung wie ich sie habe, bestimmt nicht therapierbar sei.

Wieso solltest du das nicht aufarbeiten können?
Wenn du genug willst, nicht eewartest, dass das immer leicht und nicht schmerzhaft ist, geht das.

Leider habe ich auch nie jemanden kennengelernt der oder die das auch hat. Obwohl im Internet steht das dies sogar häufig vorkäme. Hast du da Ideen zu? Ist dir das mal begegnet?

1 x.
Konnte aufgelöst werden.
Na, eben ganz klassisch: Tiefenpsychologie.

So schlecht wie ich damals darüber sprechen konnte, so ist es heute noch genauso.

Absolut verständlich, das ist kein leichtes Thema.
Wie wäre es, einen Brief an deine Frau zu schreiben?
Ob du ihr den gibst, bleibt erstmal offen, tu es für dich. Dann kannst du immer noch entscheiden.

Steigt sie daraufhin auf das Thema MH Syndrom ein, bemerkt sie auch das meine Lust nie vergangen ist. Nur auf sie. Das heisst sie müsste eigentlich spekulieren, dass ich mir Sex mit jemand anderem wünschen würde wenn sich die Gelegenheit ergäbe. Das will ich nicht.

Overthinking, Katastrophisierung.
Da muss gar nichts aufkommen, und wenn, ist es deine Sache, wie ehrlich du damit umgehen möchtest und ob das nicht etwas Aufschub bekommen kann.
Man kann auch Grenzen ziehen, nicht irgendwelche weiteren, dich/euch überfordernden Fässer öffnen und noch mehr Themen besprechen, sondern akzeptieren, dass das auszusprechen schwer für dich war, das Thema auf dir lastet, in Kombi mit Midlifekrise genug zu knabbern ist.
Step by step.

Ich will halt vermeiden, überhaupt in irgendeine Richtung irgendwelche Fässer zu öffnen die unser Zusammenleben ins Wanken bringen könnten.

Aus meiner Sicht kann es stabilisierend wirken, wenn man den anderen aus seinem Innenleben nicht ausschließt, sondern ihn etwas näher an sich heranlässt.
Wenn man jemandem die Möglichkeit eröffnet, Hintergründe, Zusammenhänge sehen und verstehen zu dürfen und so für sich auch etwas ansehen und abschließen zu können.
Innerer Friede ist sehr wertvoll.
 
Das müsste ich dann thematisieren. Genau davor drücke ich mich ja.
Sie ist aber definitiv auch kein Typ für eine offene Beziehung, oder andere alternativen Modelle.

Das ist auch eure Sache, wie ihr damit umgeht.
Öffnest du dich, kann aber eine ganz neue Basis bei euch entstehen, aus der wieder ganz neue Möglichkeiten erwachsen können.
 
Das müsste ich dann thematisieren. Genau davor drücke ich mich ja.
Sie ist aber definitiv auch kein Typ für eine offene Beziehung, oder andere alternativen Modelle.
Da ich nie selbst in der Situation war, kann ich mich so schlecht hinein versetzen, wieso ihr nicht darüber sprecht. Also ich verstehe schon die Angst davor, etwas, das okay/ausreichend gut ist, kaputt zu machen. Aber wenn man seit Jahren nicht mehr miteinander schläft, ist es da nicht sehr naheliegend, dass die Beziehung doch irgendwann geöffnet wird/ man den Status weg von Beziehung hin zu WG/ Freundschaft ändert? Ich bin eigentlich gar kein Mensch, der super viel Sex braucht und im letzten Jahr meiner letzten Beziehung hatte ich auch nicht mehr so viel Lust darauf. Trotzdem haben wir immer wieder darüber gesprochen, bzw. ich habe es immer mal wieder angesprochen, um zu wissen, wie es uns beiden damit geht und ob es okay für uns ist, wie es ist oder wir etwas ändern müssen.
 
Passt jetzt nicht wirklich zu den letzten Beiträgen, aber zum Thema Beziehungen aus meiner Sicht nicht uninteressant.

 
Klar, wie immer liegt's an der Mutter...🤔

So wie Autismus von sogenannten "Kühlschrank- Müttern" verursacht wird, und Psychosen von der sogenannten "schizophrenogenen" Mutter.
Diese letzten beiden Beispiele stammen von Psychologen aus den 1940er/50er Jahren, aber heutzutage sollte man solche Themen nicht mehr so sehr vereinfachen.
Solche Vermutungen führen nämlich heutzutage oft dazu, daß Mütter aus purer Angst etwas Falsches zu tun und bei ihren Kindern Traumata auszulösen, ihr Kind einfach gar nicht mehr erziehen.
Wer nix macht, kann auch nix falsch machen, oder so ähnlich...
Ich vermute du kennst nicht seine traumatischen Erlebnisse mit seiner Mutter.

Ganz allgemein spielen bei Süchten, Psychosen uund Schizophrenien nach meiner Erfahrung auch schwierige, manchmal gewalttätige, sexuell missbrauchende Väter, welche ihre Kinder psychisch quälten.. eine grosse Rolle.

Es sind nicht immer nur die Mütter schuld.

Wenn man Pech hat waren Mutter und Vater psychisch verrückt und psychisch krank....wegen ihrer eigenen Eltern- und Kindheitsprägung.
 
Ich vermute du kennst nicht seine traumatischen Erlebnisse mit seiner Mutter.
Nein, die kenne ich wirklich nicht.
Aber das ist ja das Problem, ständig wird wegen allen möglichen Macken, Persönlichkeitsstörungen und psychischen Krankheiten alles auf die Kindheit und v.a. auf die Mutter geschoben.
Das führt aber am Ende dazu, daß man irgendwann diejenigen Fälle wie bei P.C., wo das wohl wirklich so ist, auch nicht mehr so ernst nimmt.
 

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