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Online-Dating Erfahrungen

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 128559
  • Datum Start Datum Start
Ich bin in den letzten 11 Jahren nicht an eine Frau geraten, die auch nur 1 Stunde ihrer Freizeit freiwillig mit mir verbringen wollte. Okay bis auf eine Nachbarin die mich nur als Hilfe für den Einkauf benutzt hat und 1 schlechtes Date.

Diese Ausnutzerei kenne ich bestens. Da wissen nahezu alle Frauen bestens Bescheid, sowohl im Beruf als auch im Privatleben, wie sie Männer zu ihren Gunsten nutzen können. Da habe ich schon lange die Reißleine gezogen: Starke Frauen brauchen keine Hilfe und schon garnicht meine.
 
Das schreibt und sagt sich so einfach. Die allermeisten Frauen haben kaum Interessen, die wir Männer haben und umgekehrt. Als Mann erlebe ich, dass viele Frauen sehr stark erlebnisorientiert sind. Also Events, Reisen, Weggehen, Ausstellungen, Kunst. Interessiert mich zum Beispiel alles nicht und die Männer in meinem Umfeld, die das mit machen, machen das entweder mit, um den Frauen zu imponieren oder sie machen es mit, weil sie hoffen, den Frauen zu gefallen. Ich kenne kaum einen Mann, der wirklich die Interessen der Frau teilt.

So siehts aus. Deshalb wage ich mal die Behauptung... würde es den Sexualtrieb nicht geben, würden die Geschlechter kaum was voneinander wissen wollen und schon gar nicht zusammen ziehen, heiraten etc. Aber dieses irrationale verlangen nach einer Frau im Leben ist trotzdem da... durch die Biologie hervorgerufen... auch wenn ich keinen Kinderwunsch habe und nie hatte. Man will halt eine Frau um sich haben... sie erleben und genießen... sich mit ihr Austauschen verbal sowie körperlich.... auch wenn die gemeinsamen Interessen zu fehlen scheinen. Das ist aber hauptsächlich biologisch bedingt... denn ohne das körperliche kann man genau so gut nur mit guten männlichen Freunden auskommen.

Und ebenfalls werden Beziehungen leider oft eingegangen als eine Art Tauschmodell... Schönheit und regelmäßiger Sex/Kuscheln/weibliche Gesellschaft gegen ein gemütliches Leben also Providerrolle des Mannes. Das ist nun mal so und daran kann ich nichts ändern. Natürlich aber unter 10 Deckmänteln und keiner gibt es öffentlich zu. Da wird dann von wahrer Liebe gesprochen nach Außen hin.
 
Ich nicht. Abgesehen vom Körperlichen findet er Frauen langweilig und uninteressant. Wieso sollte eine Frau das wollen?

Das habe ich nicht gesagt. Sonst hätte ich nicht knapp 8 Jahre eine Beziehung mit einer geführt. Und ohne das Körperliche würde kaum ein Mann eine Frau heiraten oder mit ihr zusammenziehen... wir sollten die Sache schon realistisch betrachten und nicht durch eine rosarote Kinderbrille.
 
Ich denke,da läuft doch etwas falsch.
Du nicht?
Wo " suchst " du denn nach Frauen?
Wo könntest du eine Frau finden,die deine Interessen teilt oder zu dir passen könnte?

Nachdem ich Online Dating schon vor etlichen Jahren aufgegeben habe... und nachdem ich festgestellt habe dass auf Arbeit oder durch Freundeskreisbekanntschaften etc. nie was laufen wird.... gar nicht mehr. Ich halte mich nur noch mit Paysex Dienstleistungen über Wasser.
 
Entschuldigt, ich weiß nicht, auf welchem Planeten manche leben. Anscheinend nicht auf meinem. Alles um mich herum ist VOLL mit Durchschnittsmännern, die mit ihren Frauen Motorrad fahren, Sport machen, ins Stadion gehen, kegeln, auf der Couch sitzen. Die auch ohne ihre Frauen Dinge machen und deren Frauen ohne sie Dinge machen und trotzdem beide happy sind. Die fahren in den Urlaub, die unterhalten sich, machen sich Weihnachtsgeschenke, bekommen Kinder, kaufen Autos, meckern über die Arbeit, streiten, vertragen sich wieder. Die jüngsten Kollegen und Freunde ab Anfang 20 bis in die 60er hinein.

Wieso MUSS man denn unbedingt alle Interessen teilen? Das tun die wenigsten und es ist für viele auch NULL Problem, solange man dennoch Zeit miteinander verbringt. Welche Vorstellungen von Beziehungen existieren denn da? Oder von Menschen?

Nene. Da gibt es weitaus mehr wie die Bilder, die her gemalt werden.
 
Dann kriegt man auch als Mann 3 Dates in der Woche mit wirklich hübschen Frauen. Dann muss man in der Kontaktliste nach dem Namen durchnummerien, weil man schon einen Eintrag mit diesem Namen hat. Man muss sich kleine Memos schreiben, welche Frau was gesagt hat und die vor Dates nochmal durchlesen, damit man nichts durcheinanderbringt, nichts verwechselt und auch nicht die gleichen Sachen immer wieder fragt.
Spaß hat das alles keinen gemacht. Und ich habe auch keine Frau kennengelernt, der Onlinedating Spaß macht. Es ist einfach Mittel zum Zweck.

Sorry aber dann gehörst Du zu den oberen 10% der Männer... 3 Dates pro Woche... WOW. Schau Dir mal an wie die Dinge beim Online Dating für fast alle Durchschnittstypen laufen... . Ich bekomme auf Tinder nicht EIN Match und wenn dann nur mit einem Bot. Und ich bin halt Normalaussehend und unauffällig... aber nicht der Glöckner von Nottre Damme 😉
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja - ich höre von vielen Frauen, dass sie gern über den "normalen" Weg von Männern angesprochen würden. Aber ich lese dann wiederum in Foren wie diesen hier, dass Frauen - wenns dann mal passiert - doch lieber keine Anquatsche von Fremden mögen. Ja was denn nu?
Es kommt doch darauf an wie man angequatscht wird... ! Wieso ist das so schwer zu verstehen!

Der Bertel macht es richtig!

Mein Rat lautet daher:
- nicht wahllos ansprechen
- sehr gut überlegen, ob man überhaupt anspricht (wird man überhaupt wahrgenommen, sind Blickkontakte da, oder irgend eine Resonanz, wenn nein -> bleiben lassen)
- und ich spreche auch erst mal nur an im Zuge einer neutralen Kommunikation. Allein da merkt man schon, ist jemand zugewandt oder abgewandt.
Natürlich ist das dann immer noch keine Garantie, dass es sofort klappt. Denn eben... man weiss ja nie ob die Frau vergeben ist. Und zudem weiss man ja auch nicht, ob sie dann wirklich passt, weil man sie ja noch nicht kennt. Aber wenigstens bekommt sie so nicht gleich Angst.


Können wir uns nicht darauf einigen, dass es für beide Seiten nicht einfach ist, den geeigneten Partner zu finden?

Und dass viele, ebenfalls auf beiden Seiten, sich selbst im Weg stehen. Sei es durch unrealistische Ansprüche, wegen falschem Beuteschema, oder weil man selber wirklich nicht minimal zu Kompromissen bereit ist.
 

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