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Olympia feiert Diversität - ich finde es gut

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Aber um entspannt durchs Leben zu kommen muss man woke sein und jegliches queer gut finden.
Ich kann dir übrigens gern versichern, dass das Leben keineswegs immer entspannt abläuft, wenn man als "woke" identifiziert wurde. Es ist keineswegs so, dass einen die Menschen deswegen bejubeln oder einem einen roten Teppich ausrollen würden (oder welche Fantasien da auch entstehen sollten).

Und mit dem Begriff "woke" kann ich sowieso eigentlich nichts anfangen. Ich glaube, fast niemand bezeichnet sich selbst so, das ist eher eine Fremdzuschreibung, meistens mit negativer Konnotation.
 
Was genau an "Queerem" soll man denn deiner Ansicht nach alles gut finden, und in wie sieht dieses Gutfindenmüssen genau aus? Was ist eigentlich so extrem belastend, einfach zu akzeptieren, dass ein kleinerer Teil der Mitmenschen mit einem gleichgeschlechtlichen Partner zusammenlebt und dafür nicht ausgegrenzt werden will?
Kann ich Dir nicht sagen was die gleichgeschlechtlichen Partner angeht. Im Großen und Ganzen alles gut, verschiedene Punkte hatten wir ja thematisiert.

Gutfindenmüssen heißt Akzeptanz, wo es nicht möglich ist. Es gibt beim Sport aus meiner Sicht Mann und Frau. Alles andere ist unfair. Mal ein Beispiel. Ich muss es nicht gut finden sich Vorteile zu erschleichen durch ein Geschlecht, was nur im Kopf entsteht. Auch wenn mir die Eröffnungsfeier zeigen will dass das normal sei. Normal ist bei sportlichen Wettkämpfen Mann und Frau. Ohne Trans. So wie der Mensch erschaffen wurde.
 
Sowas ist mir bisher noch nie passiert. Wo wird man denn drei Stunden lang mit politischer Meinung indoktriniert? Mir scheint, ich konsumiere ganz andere Medien. Im übrigen ist es ja mir überlassen, welche Filme, Sendungen, Produkte ich mir anschaue. Sollte irgendwo ausufernde politische Propaganda stattfinden, schaue ich es mir einfach nicht an.
Ja, so mache ich es ja auch. Wenn man 30 Jahre Star War Fan ist und es plötzlich bei der neusten Serie nur noch um Wokeness geht und die Qualität der Serie total mies ist, dann schaue ich sie mir nicht mehr an.
Ob man damit aber der LGBT Bewegung einen Gefallen tut, indem man millionenfach Fans verärgert indem man ihre Serien zerstört, ist eine andere Frage....
 
Und du glaubst objektiv zu beurteilen zu können wer sich verletzt fühlen darf und bei wem das eine Störung ist, für die er zu einem Arzt gehen soll?
Du kannst doch niemanden seine Gefühle vorschreiben. Wenn sich jemand verletzt fühlt, dann ist das so.

Ja das glaube ich. Niemand kann ernsthaft verletzt sein, der glaubt es gab bei der Entstehung der Menschheit eine sprechende Schlange.


Das ist doch in der gesamten LGBT Debatte, bei der auch du sehr aktiv bist, so. Du bist doch auch der Meinung man soll Menschen so akzeptieren wie sie sich fühlen. Die Gefühle aller LGBT Menschen sollen respektiert werden aber die Gefühle von Christen nicht?

Wir sollen also Menschen akzeptieren, die uns nicht akzeptieren?
 
Aber wer sagt das?
Ich hab's wiedergefunden - Wikipedia Frankreich sagt das:

"Dans la Hollande protestante du XVIIe siècle, les commandes de peintures religieuses se font désormais rares. C'est pourquoi «dans le contexte de la Réforme, l'artiste trouva un stratagème pour peindre une Cène christique sous le couvert d'un sujet mythologique». Apollon auréolé rappelle le Christ entouré de ses apôtres. Vulcain (avec son maillet) occupe la place habituelle de Jean. Tandis que Mars, cuirassé et casqué, occupe celle de Judas, seul face à tous, dos au spectateur, conformément à une convention artistique souvent utilisée pour d'autres tableaux des XVIe et XVIIe siècles représentant la Cène."

Google-Übersetzung (leicht verändert von mir):

"Im protestantischen Holland waren im 17. Jahrhundert Aufträge für religiöse Gemälde selten. Deshalb «hat der Künstler im Kontext der Reformation eine List gefunden, ein Abendmahl Christi unter dem Deckmantel eines mythologischen Themas zu malen.» Ein Apollo mit Heiligenschein erinnert an Christus, umgeben von seinen Aposteln. Vulkan (mit seinem Hammer) nimmt Johannes' gewohnten Platz ein. Während der gepanzerte und behelmte Mars den Platz des Judas einnimmt, steht er allein allen gegenüber, mit dem Rücken zum Betrachter, in Übereinstimmung mit einer künstlerischen Konvention, die häufig für andere Gemälde des 16. und 17. Jahrhunderts verwendet wird, die das Letzte Abendmahl darstellen."
 
Es wird halt alles in einen Topf geworfen.

Dabei gibt es selbst innerhalb der Schwulenszene durchaus große Ablehnungen gegen Transgender und noch mehr Ablehnung dagegen mit der Transgender Thematik in einen Topf geworfen zu werden.

Queere Magazine berichten regelmäßig, darüber dass Transpersonen von vielen Homosexuellen abgelehnt werden:
https://www.siegessaeule.de/magazin...rein-im-einsatz-exklusiv-fuer-schwule-maenner

Es sind halt in vielerlei Hinsicht zwei verschiedene Gruppen. Homosexuelle sind halt ins eigene Geschlecht verliebt, so what, ist doch absolut ok. Transgender Personen haben dagegen einen ganze anderen Ansatz, nämlich als andere Geschlecht wahrgenommen zu werden.

Bis auf das Ziel, dass beide Toleranz wollen, einigt sie nichts und ich vermute aus den Artikeln, dass viele Homosexuelle sehr genervt davon sind, dass sie als "Rückendeckung" für die Transgender Bewegung missbraucht werden, mit der sie nichts zu tun haben.
Von welcher Propaganda ist jetzt die Rede? Manchmal komme ich nicht mehr ganz mit, weil die Themen stark springen. Grade ging es doch noch um die Frage, ob die Eröffnungsshow eher ein christliches oder griechisch-antikes Motiv zitiert hat.
Da ging es darum, dass Russland von der Olympiade ausgeschlossen wurde. Und Russland, wenn sie teilnehmen dürften, dann mit ihren Sportlern Propaganda macht. Daraufhin habe ich gesagt, dass das jedes Land so macht. Bei Russland nennt man es dann Propaganda; und macht es ein westliches Land, heißt es feiern. Ist aber ansonsten dasselbe.
 
Was genau an "Queerem" soll man denn deiner Ansicht nach alles gut finden, und in wie sieht dieses Gutfindenmüssen genau aus? Was ist eigentlich so extrem belastend, einfach zu akzeptieren, dass ein kleinerer Teil der Mitmenschen mit einem gleichgeschlechtlichen Partner zusammenlebt und dafür nicht ausgegrenzt werden will?
Homosexualität wird heute von der Mehrheit der Deutschen akzeptiert.

Was die Mehrheit nicht akzeptiert, ist die Umdefinition des Geschlechts weg vom Körper hin zu einem reinen Gefühl. Und da Homosexualität heute in einen Topf geworfen wird mit dieser Genderidologie, ist die Akzeptanz der Ehe für Alle seit 2021 etwas gesunken. Von 70% auf 62%.

Der Gender-Irrsinn und die Penetranz, mit dem dieser vom ÖRR verbreitet wird, führt nun zu einem zunehmenden Unbehagen in der Mehrheitsgesellschaft. Und dafür werden dann auch die Homosexuellen mit haftbar gemacht, obwohl sie mit der Genderideologie eigentlich nichts zu tun haben.

Ich habe mir gerade ein Interview mit einem Vertreter des Vereins "Just Gay" durchgelesen, der sagt, dass viele schwule Männer die Regenbogen-Community nicht mehr wiedererkennen und sich in ihr nicht mehr wohlfühlen. Und das lesbische Frauen, die gerne unter sich bleiben wollen und nicht mit sogenannten "Transfrauen" (Männer die sich als Frau fühlen) zusammen sein wollen, aggressiven Angriffen von Transaktivisten ausgesetzt sind. Er befürchtet ein Roll-Back der Schwulenrechte in naher Zukunft.

Es brodelt also in der Regenbogencommunity.
 
Ich denke z.B. an das Oktoberfest, Karneval, Taylor-Swift-Konzerte, Weihnachtsfeiern, Junggesellenabschiede.
Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Deine Beispiele sind Freizeitbeschäftigungen und eher formlose Anlässe.

Mich stört noch nicht mal, ob es das letzte Abendmahl darstellt oder nicht, sondern die Peinlichkeit der ganzen Szenerie. Kein Wunder, dass Queere um Akzeptanz kämpfen müssen, wenn man sie in der Öffentlichkeit so präsentiert, wie man es hier getan hat. Und dass dem einen Typen sein halber Sack aus der Hose hängt, gibt dem Ganzen gleich wieder einen ganz weirden touch, hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack und ist alles andere als positiv, wenn man als Community akzeptiert werden will.
 
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