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Ohne Bachelor, Master heute gesellschaftlicher Abschaum?

  • Starter*in Starter*in Mitzgaff
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Danke Bandit das gefällt mir.
Also er und ich arbeiten in der gleichen Firma. Ich bin halt in einer anderen Abteilung und er ist mehr oder weniger direkt der geschäftsleitung unterstellt. Wie er abgeschlossen hat weiß ich nicht. Ich komme halt mit meinem Polo zur Arbeit, er halt mit AMG Mercedes. Verdienen wird er wahrscheinlich mindestens das Doppelte. Und klar kommt er mit anderen zusammen wie ich als Innendienstler. Mich ärgert es halt daß einem das so deutlich gemacht wird man wäre nichts.
 
Wie viel Anerkennung brauchst du denn? Wenn der Chef deine Leistung wertschätzt und du deine Arbeit gern verrichtest, ist doch alles ok. Dass er mehr Gehalt bekommt und sich mehr leisten kann, ist ja nur gerecht, immerhin hat er 5, 6 Jahre mehr gelernt und hat wohl auch mehr Entscheidungsgewalt/Verantwortung als du etc... dass heißt aber nicht, dass ihm automatisch mehr Anerkennung zukommt, mehr Absicherung schon eher. Wenn du auch eine solche Funktion bekleiden willst bzw. mit einem Mercedes vorfahren willst, musst du dich halt weiterentwickeln. Und es steht dir doch frei, dich ebenfalls mit Akademikern auszutauschen (?!) es sind nicht alle engstirnig, hochtrabend und degradierend.
 
Das Thema wurde ja bereits tausendfach breitgetreten. Aber auch ich hau nochmal in die Tasten und schreib was dazu:
Es ist nun einmal wie es eben ist. Berufliche Qualifikationen werden belohnt. Je mehr (und vor allem brauchbare) Qualifikationen vorhanden sind, desto besser die Jobchancen und desto höher die Gehälter. Jetzt machen es aber viele (nicht alle) Hochschulabsolventen so, dass sie dieses Schema nicht nur auf das Berufsleben beziehen, sondern es ebenfalls auf die menschliche Ebene übertragen. Sie denken also, nur weil sie einen Hochschulabschluss haben, wären sie nicht nur die qualifizierteren Arbeitnehmer, sondern auch die qualifizierteren (also besseren) Menschen. Und genau da liegt der Fehler. Warum das so ist, darüber kann man lange diskutieren. Oftmals haben diese Leute einfach sonst nichts im Leben womit sie ihre Persönlichkeit definieren könnten. Bzw. viele andere Menschen definieren sich durch andere Dinge und messen dem beruflichen Erfolg schlichtweg weniger Wichtigkeit bei. Jeder hat im Leben gewisse Ziele. Manche stehen auf Karriere, andere auf Familie, wieder andere interessieren sich für nichts von beidem.

So richtig verübeln kann man es einigen "Emporkömmlingen" aber eigentlich nicht. Manche sind tatsächlich Idioten, anderen fehlt einfach die alternative Erfahrung. Gut situierte Familie, Vater erfolgreicher Akademiker, Mutter ebenfalls, der Sohnemann wird frühzeitig auf Studium ohne finanzielle Sorgen getrimmt. Nach Ende des Studiums geht's direkt in den hochbezahlten Job. Vielleicht bediene ich nur Klischees, aber was soll man von solchen Leuten auch erwarten? Wer jahrelang im Führungskräfte- und Akademikerumfeld aufgewachsen ist, ohne jemals mit der "normal arbeitenden" Bevölkerung zu tun gehabt zu haben, dem fehlt u.U. das gewisse Verständnis für andere Lebenswege.
 
Manche sind tatsächlich Idioten, anderen fehlt einfach die alternative Erfahrung. Gut situierte Familie, Vater erfolgreicher Akademiker, Mutter ebenfalls, der Sohnemann wird frühzeitig auf Studium ohne finanzielle Sorgen getrimmt. Nach Ende des Studiums geht's direkt in den hochbezahlten Job. Vielleicht bediene ich nur Klischees, aber was soll man von solchen Leuten auch erwarten? Wer jahrelang im Führungskräfte- und Akademikerumfeld aufgewachsen ist, ohne jemals mit der "normal arbeitenden" Bevölkerung zu tun gehabt zu haben, dem fehlt u.U. das gewisse Verständnis für andere Lebenswege.


Ja, ich finde du wirst mit Klischees um dich. Alleine der Begriff "normal arbeitende Bevölkerung" drückt eigentlich alle deine Vorurteile aus und zeigt, dass auch dir "das Verständnis für andere Lebenswege" fehlt! Gewisse Tätigkeiten verlangen eben ein Studium. Nicht mehr, nicht weniger. Wer einen solchen Job ausüben möchte und studiert, ist nicht "weltfremd" oder ungeschickt.
 
Ja, ich finde du wirst mit Klischees um dich. Alleine der Begriff "normal arbeitende Bevölkerung" drückt eigentlich alle deine Vorurteile aus und zeigt, dass auch dir "das Verständnis für andere Lebenswege" fehlt! Gewisse Tätigkeiten verlangen eben ein Studium. Nicht mehr, nicht weniger. Wer einen solchen Job ausüben möchte und studiert, ist nicht "weltfremd" oder ungeschickt.

Da ich "normale arbeitende" Bevölkerung bewusst in Anführungszeichen gesetzt hatte, dürfte ja klar sein, was meine Intention dahinter gewesen ist. Zugegeben, schlechte gewählte Ausdrucksweise meinerseits. Ich hätte auch einfach Nicht-Akademiker sagen können.

Aber irgendwie hast du nicht ganz verstanden, worum es in der Diskussion geht. Na klar verlangen gewisse Berufe zwingend ein Studium. Darum geht's doch hier gar nicht. Es geht darum, wie damit umgegangen wird seitens mancher Akademiker. Wobei das nicht nur auf Akademiker zutrifft, sondern letztlich auf alle Arbeitnehmer. Wenn der Hochschulabsolvent meint, gewisse Kreise sind gewissen Bildungsschichten vorbehalten, dann ist das genauso dämlich und arrogant, als wenn der Arbeiter über "die da oben" herzieht.
Und wenn, wie vom TE geschildert, der Master-Absolvent die Meinung vertritt er wäre anerkannter, dann hat er a) die Funktionsweise eines Unternehmens nicht verstanden und b) ist er tatsächlich weltfremd. Denn es geht nur in beide Richtungen. Ein Krankenhaus funktioniert weder nur mir Ärzten, noch nur mit Pflegepersonal. Niemand ist wichtiger oder besser als der jeweils andere.

Und ganz nebenbei, ich stamme ursprünglich aus der sog. bildungsfernen Schicht und identifiziere mich mit allen "Gruppierungen". In meinem Umfeld ist alles vertreten. Der Hauptschüler, der Angestellte, der Akademiker, der Aussteiger. Von dir muss ich mir also nicht sagen lassen, dass mir das gewisse Verständnis fehlt.
 
(Ohne Bachelor, Master heute gesellschaftlicher Abschaum?)
.....wohl eher umgekehrt.
Wie definiert man Abschaum? Leute die der Gesellschaft schaden? - dann sind die Geschäftsleute auf Platz 1.
Sie glauben, weil sie ein Spiel gewinnen, in dem man Geld verdient, dass sie als Menschen selbst auch besser wären - es ist nur ein Spiel, das nicht unbedingt eine Verbindung zu echten Werten hat.
 
Und ganz nebenbei, ich stamme ursprünglich aus der sog. bildungsfernen Schicht und identifiziere mich mit allen "Gruppierungen". In meinem Umfeld ist alles vertreten. Der Hauptschüler, der Angestellte, der Akademiker, der Aussteiger. Von dir muss ich mir also nicht sagen lassen, dass mir das gewisse Verständnis fehlt.
Genau diesen Eindruck gewinne ich, wenn ich die oben von mir zitierte Stelle lese. Hier wirfst du mit Vorurteilen um dich und für mich, unterscheidest sich diese Aussage nicht zu der dummen Bemerkung des Master-Absolventen im Eingangsposting.


Wobei das nicht nur auf Akademiker zutrifft, sondern letztlich auf alle Arbeitnehmer. Wobei das nicht nur auf Akademiker zutrifft, sondern letztlich auf alle Arbeitnehmer. Wenn der Hochschulabsolvent meint, gewisse Kreise sind gewissen Bildungsschichten vorbehalten, dann ist das genauso dämlich und arrogant, als wenn der Arbeiter über "die da oben" herzieht.
Ja, ganz genau! Aber warum dann eine solche Aussage wie zuvor zitiert? Das passt doch nicht zusammen.
 
Geht's hier um mich oder um das Thema?

Nach deiner Meinung sind das vielleicht Vorurteile, aber es gibt genügend Akademiker, die meinen sie säßen auf dem hohen Ross. Da kann ich auch aus eigener Erfahrung sprechen. Wärst du schon etwas länger hier im Forum unterwegs, dann hättest du bereits diverse Diskussion darüber lesen können.

Wenn du meinst, das wäre alles nicht so und der TE und ich denken uns das nur aus, um die bösen Akademiker schlecht zu reden, dann ist mir das egal.
 
Mir ging es auch nicht um dich! Warum auch?

Ich zitierte dich, weil deine Aussage zum Eingangsposting passte und auch voller Vorurteile steckt. Vielleicht erkennt Mitzgaff daraus, dass vieles nur vom Blickwinkel abhängt.
 
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