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Ohne Bachelor, Master heute gesellschaftlicher Abschaum?

  • Starter*in Starter*in Mitzgaff
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Findet ihr es ist eine extremer Makel wenn man nie studiert hat? Hatte neulich beim Mittag ein Gespräch mit einem Geschäftskollegen der seinen Master hat. Warum erheben sich Akademiker immer über die Menschen die ganz normale Jobs haben? Laut seiner Aussage bin ich weniger anerkannt wie er und kann mich in bestimmten Kreisen gar nicht erst bewegen.
Ein extremer Makel ist es, wenn ein Studierter Mensch sich über Menschen die nicht studiert haben erhebt.

Dennoch hat er Recht wenn er sagt, dass Du gesellschaftlich nicht so anerkannt bist wie ein Studierter und das Du Dich in bestimmten Kreisen gar nicht erst bewegen kannst ..... das ist aber kein Makel Deinerseits, sondern ein Makel derer, die noch im Standesdünkel der vergangenen Jahrhunderte schwelgen.

Im Übrigen ist es keine besondere Leistung sich ein paar Jahre hinzusetzen und sich irgendwelche Informationen in den Kopf zu knallen mit denen man dann irgendwelche Prüfungen absolviert ..... herausragende Intelligenz ist dazu nicht erforderlich, nur ein wenig Fleiß und Disziplin - der akademische Grad wird - oftmals gerade von den Nichtakademikern - völlig überbewertet.
 
hey...
ich bin selbst eigentlich nur "gelerner" und habe nach der ausbildung in einem berufgearbeitet...nun studiere ich aber seit 2 jahren und bin somit angehender akademiker...
ich kann das leider nur bestätigen...wir leben in einer oberflächlichen 2-klassengesellschaft und viele studenten bzw akademiker denken sie wären was besseres, auch wenn sie eigentlich zu blöd zum scheißen sind...leider funktioniert die gesellschaft so...der einzige weg der da für einen unstudierten rausführt ist unternehmer werden oder lottogewinner...wenns gut läuft wird man in beiden fällen so reich das man jeden akademiker spüren lasen kann dass er der asoziale niedriglöhner ist ;-) (ob einen das glücklich macht muss jeder selbst entscheiden)
 
Moin Zusammen. Aus aktuellem Anlass schreib ich auch noch was dazu weils grade so gut passt:

war gestern auf dem 60igsten Geburtstag meiner Tante. Bei einer großen Runde (um die 40 Leute) ist es normal dass man auch mal mit anderen ins Gespräch kommt. Natürlich kommt dann immer wieder die unvermeidliche Frage was mann denn so beruflich macht. Und leider stelle auch ich fest dass man irgendwie schon fragend angeschaut wird wenn man was ganz einfaches macht.
Getreu dem was hier schon geschrieben wurde: aha du machst (nur) das und das, ich bin selbständig, mein Sohn ist Maschinenbauingenieur bei Daimler und meine Tochter macht grade ein Fernstudium das 12000 EUR kostet, da bin ich unheimlich stolz drauf, man muss genug Geld verdienen etc.. ansonsten die üblichen Kreuzfahrt- / 5-Sterne Hotel Themen.. Und man hört nur Geld, und das scheinbar alle so erfolgreich sind nur ich irgendwie nicht, mmmh also bin ich zu doof oder wie...

Passt zum Titel des Themas recht gut oder nicht ?
Meine Freundin fragte mich hinterher ob sie sich jetzt schämen müsste weil sie nicht studiert hat, das finde ich schon sehr bedenklich :mad:
 
Ach was... ständig wird einem eingeredet "du musst lernen, du musst studieren, du brauchst einen Abschluss, du brauchst ein Diplom" ... und wie steht man nachher dort? Man hat zwar ein Diplom, doch einen Job findet man trotzdem nicht...ausserdem hat man sogar vielleicht noch den A**** voller Schulden da man sich das Studium anders überhaupt nicht hätte finanzieren können. Ich kenne so einige die haben Bachelor und Master...trotzdem sind sie heute Kampfsporttrainer oder arbeiten in einer Bar? Warum, weil sie einfach keinen Job finden. Hätte ich blos nie studiert... ich habe den A**** voller Schulden und einen kack Job den ich auch mit Abi bekommen hätte.
 
Moin Zusammen. Aus aktuellem Anlass schreib ich auch noch was dazu weils grade so gut passt:

war gestern auf dem 60igsten Geburtstag meiner Tante. Bei einer großen Runde (um die 40 Leute) ist es normal dass man auch mal mit anderen ins Gespräch kommt. Natürlich kommt dann immer wieder die unvermeidliche Frage was mann denn so beruflich macht. Und leider stelle auch ich fest dass man irgendwie schon fragend angeschaut wird wenn man was ganz einfaches macht.
Getreu dem was hier schon geschrieben wurde: aha du machst (nur) das und das, ich bin selbständig, mein Sohn ist Maschinenbauingenieur bei Daimler und meine Tochter macht grade ein Fernstudium das 12000 EUR kostet, da bin ich unheimlich stolz drauf, man muss genug Geld verdienen etc.. ansonsten die üblichen Kreuzfahrt- / 5-Sterne Hotel Themen.. Und man hört nur Geld, und das scheinbar alle so erfolgreich sind nur ich irgendwie nicht, mmmh also bin ich zu doof oder wie...

Passt zum Titel des Themas recht gut oder nicht ?
Meine Freundin fragte mich hinterher ob sie sich jetzt schämen müsste weil sie nicht studiert hat, das finde ich schon sehr bedenklich :mad:

Als sozialer Abschaum würde ich Leute ohne Studium sicher nicht beschreiben, aber was Michax hier beschreibt ist die Realität. Ich habe auch noch nie irgendwo gehört, dass jemand stolz über den Sohn geredet hätte, der Verkäufer etc. von Beruf ist ....sicher kann man sich über die oberflächliche Denkweise der Menschen aufregen, aber im NOrmalfall ist es doch so, dass ein Mensch mit besserer Ausbildung einfach mehr im Kopf hat, sonst hätte er die Ausbildung ja nicht. Ein Diplom-Ingenieur hat seinen Abschluss sicher nicht einfach so, und ich kenne doch einige Leute aus diesem Berufszweig, die es weit gebracht haben. Was ja nicht heisst, dass sie nichts dafür machen mussten.....ínsofern ist es zwar so, dass man mit Studium zwar nicht sofort und unbedingt einen Topjob haben wird , aber man hat bessere Karten- ob das nun oberflächlich ist oder nicht...

Ich würde es auch nicht so sehr auf nur Studium fixieren, generell gibts bei der Berufswahl Unterschiede. Ein Beamter in unkündbarer Stellung ( mit Ausbildung ) hat sicher auch bessere Karten wie eine Kassiererin bei Aldi- so ist es nun mal 🙄

Janina
 
Nö, kein Abschaum, aber warum machstes nicht nach und holst dir mehr Optionen???
 
Moin Zusammen. Aus aktuellem Anlass schreib ich auch noch was dazu weils grade so gut passt:

war gestern auf dem 60igsten Geburtstag meiner Tante. Bei einer großen Runde (um die 40 Leute) ist es normal dass man auch mal mit anderen ins Gespräch kommt. Natürlich kommt dann immer wieder die unvermeidliche Frage was mann denn so beruflich macht. Und leider stelle auch ich fest dass man irgendwie schon fragend angeschaut wird wenn man was ganz einfaches macht.
Getreu dem was hier schon geschrieben wurde: aha du machst (nur) das und das, ich bin selbständig, mein Sohn ist Maschinenbauingenieur bei Daimler und meine Tochter macht grade ein Fernstudium das 12000 EUR kostet, da bin ich unheimlich stolz drauf, man muss genug Geld verdienen etc.. ansonsten die üblichen Kreuzfahrt- / 5-Sterne Hotel Themen.. Und man hört nur Geld, und das scheinbar alle so erfolgreich sind nur ich irgendwie nicht, mmmh also bin ich zu doof oder wie...

Passt zum Titel des Themas recht gut oder nicht ?
Meine Freundin fragte mich hinterher ob sie sich jetzt schämen müsste weil sie nicht studiert hat, das finde ich schon sehr bedenklich :mad:

😀 Ich bitte dich...Das sind wahrscheinlich Aufschneider, deren Leben mehr Schein als Sein ist. Solche Menschen enttarnt man sehr schnell, wenn man etwas länger mit ihnen zu tun hat. Wer primär über Geld und Leistung redet, hat entweder gerade erst frischen Erfolg gehabt oder ist ein ganz armes Schwein.
 
Nö, kein Abschaum, aber warum machstes nicht nach und holst dir mehr Optionen???

Das bestätigt eigentlich den ganzen Thread. Warum bist du nur das und das . Warum holst du nicht Abi nach etc.. Warum verdienst du so wenig blabla..

Mal ne ernsthafte Frage: kann jeder ein Studium schaffen und Diplom haben? Will das jeder ? Wenn es so normal wie das tägliche Brot ist, warum gibt es dann noch so viele Nicht-Studierte?
Und angenommen ich bin z.B. als Altenpfleger in meinem Beruf glücklich, dann bin ich trotzdem außen vor weil ich automatisch als ungebildet und untere Schicht gelte. Kann mich ja schließlich nicht Master of.... oder Applied irgendwas nennen. Wobei Bildung und Wissen nichtmal zwangsläufig was mit Studium zu tun haben muss. Kenne welche die in ihrem studierten Gebiet zwar Fachidioten sind, aber sonst nicht viel Ahnung von der Welt haben.

Und Janina du sprichst von der Berufswahl, hier geht es aber eher um die Wirkung dieser auf andere.
 
Das bestätigt eigentlich den ganzen Thread. Warum bist du nur das und das . Warum holst du nicht Abi nach etc.. Warum verdienst du so wenig blabla..

Mal ne ernsthafte Frage: kann jeder ein Studium schaffen und Diplom haben? Will das jeder ? Wenn es so normal wie das tägliche Brot ist, warum gibt es dann noch so viele Nicht-Studierte?
Und angenommen ich bin z.B. als Altenpfleger in meinem Beruf glücklich, dann bin ich trotzdem außen vor weil ich automatisch als ungebildet und untere Schicht gelte. Kann mich ja schließlich nicht Master of.... oder Applied irgendwas nennen. Wobei Bildung und Wissen nichtmal zwangsläufig was mit Studium zu tun haben muss. Kenne welche die in ihrem studierten Gebiet zwar Fachidioten sind, aber sonst nicht viel Ahnung von der Welt haben.

Und Janina du sprichst von der Berufswahl, hier geht es aber eher um die Wirkung dieser auf andere.
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Michax, das kommt doch aufs Gleiche heraus, die Berufswahl und die damit zusammenhängende Wirkung auf andere ist miteinander verbunden.

Es muss ja nicht jeder studieren, aber man kann die vorhandenen Möglichkeiten ausschöpfen, sich weiterbilden und auch ohne Studium aufsteigen. Als Altenpfleger bist Du sicher nicht ungebildet etc. , so lange Du damit glücklich bist, ist das doch ok, Du wirst sicher trotzdem einen Unterschied zu einem Dipl.- Ing. Etc sehen, das lässt Sci nicht leugnen. Ob das immer Aufschneiderei ist, wenn man von den Erfolgen der Kinder etc erzählt sei dahingestellt, so lange es keine Lüge ist, kann ich es verstehen.
Warum sollte der Sohn nicht ein studierter XY mit super Gehalt sein ??? Ist doch legitim.

LG Janina
 
Hätte ich Kinder, würde ich auch beim gemeinsamen Zusammensitzen über ihre Erfolge sprechen, das war aber nicht meine eigentliche Aussage und ich würde es auch nur unter der Prämisse machen, wenn ich weiß, es ist ihnen recht. Es gibt ja auch Leute, denen das unangenehm ist, zumal es viele Leute gibt, die versuchen sich gegenseitig zu übertrumpfen, wenn sie wissen, dass man den anderen eh nicht mehr oder nur spärlich sehen wird. Reine Angeberei und peinlich, wenn sich Eltern selbst versuchen aufzuwerten, indem sie kleine Erfolge ihrer Kinder in Gesellschaft ganz groß darstellen und rausposaunen.

Naja, ich habe zumindest tiefsten Respekt vor Menschen, die sich "von unten nach oben" raufarbeiten (um es mal etwas überspitzt zu sagen) aber jene, die von ihren Eltern so viel in den Hintern geblasen bekommen... für die ist das oder sollte es zumindest sein... ein Spaziergang. Es ist ja nahezu selbstredend, dass Akademiker normalerweise ihren Nachwuchs soweit und so gut fördern, bis das Kind in ihre Fußstapfen treten kann.
 
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