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Nun doch Kontaktabbruch

Bist du Einzelkind oder hast du Geschwister? Wenn ja, wie können die mit der Situation umgehen?

Ich denke, man braucht auch nicht unbedingt einen Abbruch bis zum Lebensende durchziehen. Wenn beide Seiten dazu bereit sind, kann es auch nur eine Pause voneinander sein.
Hör auf deinen Bauch und deine Bedürfnisse. Klingt salopp, aber manchmal sind diese pauschalen Floskeln irgendwo wahr.
Einfach ist es leider in keinem Fall :/
 
Sie hat sich in der Zwischenzeit mehrere Male entschuldigt. Ich kann es nicht annehmen.

Gerade ist aber alles, also wirklich alles mit einer Wucht da, dass ich keinen einzigen guten Gedanken gerade für sie haben kann. Keinen einzigen.

Gestern schrieb sie mir, ich solle Verantwortung für meine Dinge übernehmen und sie habe meine Mails ungelesen gelöscht und würde mir in den kommenden Tagen abschließend schreiben. Ich solle Therapie machen.

Darüber bin ich dann ausgetickt. Es steht ihr nicht zu. Es steht ihr einfach mal nicht zu. Nichts davon. Wie kommt sie dazu, mir vorzuwerfen, ich würde die Dinge nicht zu mir nehmen, die zu mir gehören? Ausgerechnet sie? Was weiß sie denn, wie ich mit meinen Kindern umgehe und wie wir über die Dinge sprechen. Davon weiß sie nichts. Sie hätte genug damit zu tun, sich um ihr eigenes Zeug zu kümmern als ausgerechnet mir Vorwürfe zu machen.

Ich habe ihr das geschrieben, mich verabschiedet und ihre Emailadresse gesperrt.

Als Schlagworte habe ich noch aus Euren Beiträgen (und aus der PN, lieben Dank): Reue und Veränderung, Familienwissen und Familienaufstellung, Schuld, Tod der Mutter. Das finde ich sehr wertvoll und werde es später kommentieren. Erst einmal muss ich den roten Schleier vor den Augen wieder wegkriegen.

Es ist in meinen Augen wie ein geistliches "Naturgesetz". Je mehr Menschen schlechte Entscheidungen treffen, je schwerer fällt es ihnen, gute zu treffen. (und umgekehrt ist es ebenso). Durch die häufigen schlechten Entscheidungen gewöhnen wir uns an sie. Wir können aber nicht mit der Vorstellung leben, dass wir böse sind. Also nennen wir das Schlechte gut, finden eine logische Erklärung, eine Dekoration, die alles verschönert. Und natürlich brauchen wir dann einen Sündenbock, mindestens aber einen Mitschuldigen.

Ich glaube, es wird oft unterschätzt, dieser Prozess des Schuld-Aufdeckens. Mir kommt es vor, dass es oftmals zugehen muß wie bei einem traumatischen Prozess. Lediglich bei einem traumatischen Prozess schaue ich bei mir, welches Erlebnis in der Vergangenheit mir z.B. Angst einjagte und verletzte, mich heute noch negativ beeinflusst. Und dann gibt es bei der traumatisierten Person oft auch so eine Art Selbstschutz, die eine Erinnerung an damals verhindern will.

Genau so - lediglich mit umgekehrten Vorzeichen - ist es n.m.M. auch bei dem Prozess des Schuld-Aufdeckens.
Auch hier muß der schuldig Gewordene gesund werden wollen, von Schuld loskommen wollen. Auch hier ist es oft so, dass der Leidensdruck groß genug sein muß, damit sich die betroffene Person darum kümmern will, die eigene Schuld loszuwerden. Und dann ist es wichtig zu erkennen, dass die von eigener Schuld betroffene Person von ihrer Schuld nicht freikommt, indem sie jemandem die Schuld zuschiebt.

Für meinen Teil denke ich dabei immer an zwei Dinge:
1) Aus eigener Kraft kommen schuldig Gewordene oft nicht aus dieser Spirale wieder raus. Der schuldig Gewordene hat meist keine gute Perspektive. Wer geht schon zu Gericht und klagt sich selbst an??😕

Und würde er zu Gericht gehen, dann würde der Staatsanwalt ihm verdeutlichen, dass er nicht nur gegen das Gesetz A verstoßen hat, sondern auch gegen den Paragraphen X und Y.

2) Die Vergebung gibt es nie umsonst. Immer, wirklich immer gibt es jemanden, der für die Schuld bezahlt hat. Es gibt immer ein Opfer. Und als Schuldiger begebe ich mich in die Hand des Opfers. Für Menschen, die stark sein wollen, ist das ein ganz besonders schwerer Schritt. Vergebung ist besonders dann wirksam, wenn der Schuldige mit echter Reue erfüllt ist.

Bei dem Begriff Reue ist mir, als ob der Schuldige sagen würde "ich will mit mir bzw. mit dem Destruktiven in mir nichts mehr zu tun haben". Es erinnert mich an eine Amputation z.B. des Arms.

3) Der Schuldige braucht eine Perspektive... was wird werden?
Ich vergebe gerne. So gelange ich aus der Opferrolle in die Position des Staatsanwaltes oder Richters. Das tut meinem Selbstwertgefühl gut. Der Gedanke, dass ich selbst auch nicht unschuldig durch das Leben gehe, macht mich freiwillig klein. Liebe die vergibt, die vergebende Liebe, macht mich groß. Ich denke, ich kann sie nur annehmen, wenn meine Hände von Schuld gewaschen und somit frei wurden. Manche Menschen suchen Liebe, wollen geliebt werden - und wundern sich, wenn es nicht klappt. Ich denke, es hat auch oft damit etwas zu tun, dass "die Hände" noch nicht frei sind von eigener Schuld. Der Gedanke, dass da "jemand" ist, der mir seine volle Liebe in die Hände drücken will, beflügelt mich, das Schlechte loszulassen, damit ich das Gute anpacken kann.
 
Noch zwei Kleinigkeiten zu deinem zweiten post, weidebirke:

Vor einiger Zeit habe ich gelesen, dass Verbrecher total oft dem Opfer die Schuld zuschieben. Dass sowas an der Tagesordnung ist, wäre mir vorher nie eingefallen.

Es gibt die Theorie, dass auch solche Leute eine narzisstische Persönlichkeitsstörung haben (oder vielleicht "nur" Narzissten sind?), die "lediglich" gegenüber dem Partner und den Kindern die entsprechenden Symptome zeigen (ich bin großartig, ich habe keine (großen) Fehler; wer mich kritisiert, ist immer grundlos aggressiv; ich habe mit mir genug zu tun und brauche mich nicht um das Innenleben der anderen zu kümmern ) ... Ich weiß, deine Mutter hatte zumindest Teile ihrer Schuld eingesehen - aber zwischen null und hundert Prozent ist eine Menge Platz.
Dies nur als Klammer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist gerade alles so ein Gefühlssalat, dass ich fast irre werde.

Ich fühle mich schuldig.

Ich bin wütend.

Ich zweifele.

Ich bin traurig.

Ich fühle mich, als hätte ich alles falsch gemacht.

Ich fühle mich sehr allein damit.
 
Hallo weidebirke,

ich finde du machst es richtig deinem Kind die Erlebnisse zu erzählen. Es ist zwar erstmal eine Belastung aber nur so wird sie das Ganze verstehen und verarbeiten können. Somit hat sie später die Chance nicht die gleichen Fehler zu machen, wie es vorher bei euch war. Gewisse Verhaltensweisen überträgt man automatisch auf die nächste Generation, da es nie anders gelernt wurde, auch wenn man weiß das XY falsch ist.


Deine Mutter versucht die Schuld auf dich zu schieben, sie will oder kann ihre eigenen Fehler nicht als solche erkennen und eingestehen.
Das wird sich wohl leider nie ändern.
Sie hat sich zwar entschuldigt aber wenn du das nicht annehmen kannst, dann ist das so. Schließlich lebtst du mit den Folgen.

Das es dir so schlecht geht, tut mir leid. Aber ich denke,wenn alte Wunden aufgerissen werden, ist man plötzlich wieder in der Situation und man wird zum Kind. Das Ganze hat dich getriggert.
Wichtig ist nun das du gut für dich sorgst um Kraft zu finden deinen Weg weiter zu gehen.

Leider kann man die Vergangenheit nicht ändern, das hört sich blöd und plump an,aber du hast die Chance die Zukunft zu gestalten und ich denke das du auch sehr vieles richtig gemacht hast.

Ich wünsche dir viel Kraft.

Liebe Grüße
SchwarzeSeele
 
Liebe Weidebirke,
Ich weiß nicht, ob du möchtest das ich in deinen Thread schreibe, bin etwas verunsichert.
Es tut schmerzt mich, das du soviel Leid trägst.

Ich denke es war richtig, dies alles mit deiner Tochter zu sprechen.

Ja, du hast Fehler gemacht, wie ich und andere auch. Du brauchst keine Entschuldigungen dafür, sondern nur Feststellungen. Es ist wie es ist, du kannst deine Fehler nicht rückgängig machen, keiner kann seine Fehler rückgängig machen.
Deine Mutter kann ihre Fehler nicht rückgängig machen.

Aber sie hat versucht vieles wieder gut zumachen auf ihre Art. Und hat dabei wieder dieselben Fehler gemacht. Vielleicht wurden mit ihr auch sehr viele Fehler gemacht, vermutlich hat sie auch sehr gelitten als Kind und Frau. Meist ist das ja eine Kette, an der entlang man zurückschauen kann. Ein Blick in die Vergangenheit, mit dem Wissen, dass diese Kette sich fortsetzt.
Unterbrich diese Kette, erarbeite dir den Zustand "des Wahren von Herzen verzeihen", erzähl es ruhig deiner Tochter, sei ihr ein Vorbild.
Verzeihen ohne zu Vergessen. Sonst vergisst man noch, was man verziehen hat. Nein, das soll schon im Bewußtsein bleiben, auch dein Weg, wie du das Verzeihen erarbeitet hast, solltest du dir gut merken.
Es kann noch sehr wertvoll sein, wenn deine Tochter dich fragt, "wie soll ich denn verzeihen".

Als erstes möchte ich, das du dir selbst verzeihst, nimm dich selber in deine Arme, und behüte dich und verzeihe dir deine Fehler, die du tatest, du darfst dich dabei wiegen und wohlfühlen. Sei dir selbst eine liebevolle Mutter, so wie du es dir gewünscht hättest von deiner Mutter.
Du bist nicht mehr sehnsüchtig danach, das sie lieb zu dir ist, du kannst dies jetzt selber zu dir sein. Wenn du dies getan hast, egal wieviel Zeit du dazu brauchst, kannst du anfangen deiner Mutter ihre Fehler zu verzeihen.
Ob sie Bedauern trägt oder nicht ist für dein Verzeihen/Vergeben egal, wichtig ist nur das du verstehst, was du verzeihst.
Nicht ihre Handlung, nur das sie nicht anders konnte aufgrund ihrer seelischen Konstellation und Beschwerlichkeit. Trotzdem hat sie dir Leid zugefügt. Du hast die Folgen zu tragen davon (die Erinnerungen, das Trauma, das Aufarbeiten). Trotzdem darfst du mit dem Bewußtsein des Verstehens, ihr verzeihen. Verstehe auch mit deinem Herzgefühl.

Du wirst merken, dass wenn du es tust, eine Lücke bleibt. Verzeihen heißt nicht UNGESCHEHEN machen. Ein kleiner Rest an Bitterkeit (die Lücke) bleibt, trotz des Verzeihens. Und das ist auch gut so, damit du dich erinnerst und die Verletzungen bearbeiten kannst. Und kommende Situationen wiedererkennen kannst.

Wie du ihr begegnen wirst, mit etwas Abstand erstmal. Doch darfst du auch auf sie zugehen, wenn du es möchtest.

Bei deiner Tochter steh zu deinen Fehlern, sei guten Mutes. Wenn sie bemerkt, dass du deine Fehler siehst und von Herzen bedauerst, wird sie dir verzeihen können.

Wir Menschen sind alle nicht perfekt, das weißt du doch. vermutlich weiß das auch diene Tochter.

Zu deiner Mutter, was sie dir schrieb, ein wenig selbstherrlich, so richtig hat sie ihre Fehler nicht begriffen scheint es, oder hat sie nur eine andere Art sich auszudrücken, sie hat einen viel weiteren Weg vor sich.

Du darfst deinen eigenen Weg gehen, und zufriedener werden, Frieden mit dir und deinem inneren Richter schließen, wenn alles auf dem Tisch vor dir liegt. Gib dir die Chance, die dies zu fühlen.

Zeige deiner Tochter wie man verzeihen kann, ohne das der andere im Boot ist. Verzeihen fängt bei einem selbst an.
Ich wünsche dir, dass du diese Gütigkeit für dich Selbst, von dir Selbst annimmst.

Liebe Grüße Pecky
 
Heute geht es besser. Fühle mich soweit ganz gut, es ist etwas in den Hintergrund gerückt.

Mit meiner Tochter habe ich direkt bei dem Gespräch thematisiert, was diese Informationen nun mit ihr machen, wie sie sich damit fühlt. Sie sagt, dass sie sehr betroffen ist, sehr wütend auf ihre Oma, aber auch eine große Nähe zu mir spürt, es als Vertrauen zu ihr nimmt, dass ich es ihr erzählte und darüber sehr glücklich ist. Wir hatten auf Grund ihrer Kindheitserfahrungen (nicht der Missbrauch, es hängt mit den Ereignissen rund um meine Trennung von ihrem Vater zusammen) in den letzten Jahren ein distanzierteres Verhältnis, was von ihr ausging. Im Moment ist es sehr warm. Sie sagt, sie wünscht sich eine Annäherung. Darüber bin ich sehr glücklich.

Sie ist aber auch wütend darüber, dass sie diese Arbeit machen musste, es anschieben, die Dinge zur Sprache bringen und all diese Risiken eingehen und Schmerzen aushalten. Die Beteiligten zu zwingen eigenverantwortlich zu handeln - auch mich.

Ich finde sie so mutig, weise und stark. Auch wenn man bedenkt, wie jung sie ist. Es ist wirklich erstaunlich. Ich habe ihr das gesagt und darüber musste sie weinen und sagte, sie habe sich so sehr gewünscht, dass das mal jemand zu ihr sagt.

Es ist wirklich schlimm, dass sie diese Arbeit = die Auseinandersetzung mit der Gewalt und dem Missbrauch nun so anschieben musste, dass ich es nicht konnte und es ihr damit nicht abnehmen konnte. Andererseits denke ich, dass das nun einmal so ist und bin an der Stelle bei dem, was Ihr mir schon schriebt. Jeder tut, wie er eben kann.

Es gelingt mir aber nicht zu akzeptieren, dass das, was meine Mutter (und andere, aber sie hatte eben die Verantwortung für mich) mir direkt antaten, daraus resultieren soll, dass sie zu diesem Zeitpunkt keine andere Möglichkeiten hatte. Damit könnte man ja jedes Verbrechen akzeptieren. Und ist meiner Meinung auch weit entfernt davon "Fehler zu machen".

Es gibt auch in meiner Vergangenheit als Mutter Dinge, die keine "Fehler" von mir waren, sondern nicht entschuldbares Verhalten.

Ein weiteres Thema, was mich in diesem Zusammenhang umtreibt, ist auch die Abstufung. Was ist ein Fehler, was nicht entschuldbares Verhalten, was Verbrechen?

Im Moment ist eine Wiederannäherung an meine Mutter für mich undenkbar.

Dass sie mich aufforderte eine Therapie zu machen, hat mich wirklich schwer gekränkt. Nicht, dass sie nicht recht hätte. Es ist aber für mich einfach unglaublich, dass sie, die verantwortlich für all das ist, was mir geschehen ist, nun so lapidar meint, ich solle doch Therapie machen. Wer hats denn kaputt gemacht? 🙂p) Bitte nicht ganz so ernst nehmen, aber letztlich ist es doch so.

Ich hatte schon drei Jahre Therapie und das war auch sehr hilfreich für mich. So ganz so weit bin ich noch nicht, aber ich werde mich wohl erneut auf die Suche machen. Momentan wünsche ich mir eigentlich etwas Unbeschwertheit.

Der Kontaktabbruch hat mich insgesamt sehr erleichtert. Zwar geistern meine Gedanken immer wieder zu ihr hin, aber ich will mich befreien. Nur werde ich dafür wohl tatsächlich Hilfe brauchen *seufz*.
 
Zwischen Verstehen/Zusammenhänge erkennen und entschuldigen liegt ein weites Feld.

Mir hat geholfen, zu erkennen, daß auch die, die mir großes Unrecht angetan haben, nur ein Glied in einer Kette von Generationen sind, die einander Leid zugefügt haben. Das hilft mir zu verstehen. Hilft mir Mitgefühl zu haben. Mein Herz offen zu halten.

Aber das ändert nichts daran, daß es noch immer Unrecht ist.

Nur weil es Gründe und Ursachen gibt für Taten, heißt das nicht, daß derjenige schuldunfähig ist.

Aber mir hilft es zu verstehen. Einzuordnen. Die Ursache auch bei dem anderen zu sehen und nicht bei mir. Viel zu oft übernehmen Kinder unbewußt die Verantwortung für das, was ihnen angetan wurde. Das war bei mir auch so. Es hat mir sehr geholfen, zu sehen, daß das wenig mit mir aber viel mit den Vorgenerationen zu tun hat.

Auch Dein Unvermögen hatte ja mit Dir und Deiner Vorgeneration zu tun und nicht oder kaum mit Deiner Tochter.

Es ist wunderbar, daß Du ihre Leistung und ihre Kraft anerkennst. Jede Generation hat die Chance einen Schritt weiter herauszutreten. Und mehr in die Freiheit zu finden.
 
Zu Deinen Fragen:
1) "...hart ins Gericht gehen": ja, Schuld muß Schuld genannt werden, ohne jegliche Verschönerung.


LG, Nordrheiner

Mit welchen Augen, aus welchem Blickwinkel siehst du das denn so?
Als unbeteiligter ohne das nötige Hintergrund Wissen.
Als Christlich geprägter Mensch ( so schätze ich dich ein ) weißt du, da gibt es doch das Sakrament der Vergebung, Versöhnung.
Die Botschaft Jesu Christi hat genau diesen Inhalt.
Er ermutigt die Menschen, der Liebe Gottes zu vertrauen und aus diesem Vertrauen die Angst zu überwinden, die uns immer wieder verleitet, unmenschlich statt menschlich zu handeln.
Die Liebe Gottes gilt uns immer, auch und gerade in unserem Versagen und an den Grenzen unserer eigenen Möglichkeiten.
Im Lukasevangelium hat Jesus diese Bereitschaft Gottes zur Vergebung in wunderschönen Gleichnissen zum Ausdruck gebracht, die zur Weltliteratur geworden sind (das Gleichnis vom verlorenen Schaf und vom verlorenen Sohn LK 15).
Da geht es nicht um Schuld, in der Zusage der Vergebung bringen wir zum Ausdruck, dass uns die Möglichkeit zum Neuanfang geschenkt ist und wir nicht bei unseren Grenzen stehen bleiben müssen.
Ich erfahre mich konkret angesprochen mit Wahrheit meines eigenen Lebens.
 

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