kasiopaja meinte:
Habe ich so ähnlich schon selbst erlebt. Dramen über Dramen weil man dies oder jenes nicht gemacht oder doch gemacht hat. Ein zerlegtes Bad , weil man ausgegangen ist , obwohl man nur mit dem Partner ausgehen sollte, mit niemand anderem. Die Drohung sich umzubringen usw. usw. Also ich habe das einmal mitgemacht und brauche sowas nicht wieder.
O.k.? ...
😕 Also .... dann stimmt aber von Anfang an was nicht mit den beiden, wenn das so ausarten kann. Dann sollten solche Menschen, egal ob Mann oder Frau, besser gar keine Beziehung führen, sondern erst mal - wenn das bewilligt wird - eine Jahrelange Therapie in Angriff nehmen. o_Ô
kasiopaja meinte:
Hart arbeiten klingt schrecklich. Tatsache ist aber schon , dass man sich viel besser miteinander auseinandersetzen kann, wenn man gerne und freiwillig zusammen ist, jeder aber auch stark genug wäre alleine zu leben.
Da sage ich mal "Ja" zu.
😀
Stimmt natürlich, wenn man sich mit dem jeweils anderen wohl fühlt und man sich gegenseitig das Leben bereichert, spricht nichts dagegen dass man glücklich ist/wird. Wenn man kommunikativ ist und sich auf demselben Level begegnet und sich austauschen kann, ist das eine gute Basis.
🙂
kasiopaja meinte:
Du hast Recht. Wenn man mit sich im Reinen ist hat man keinen Bedarf nach einer Partnerschaft , im Sinne von Bedürftig. Man ist zusammen, weil man es sein will. Nicht weil man sich davon erhofft irgendetwas ausgleichen zu können. Auch nicht weil man nicht alleine sein will oder kann. Sondern ganz einfach , weil es einem Freude macht mit dem anderen zu leben. Und das selbst wenn es schlechte Tage gibt. Aber es macht Freude.
Dem ist nichts hinzu zu fügen.
🙂
kasiopaja meinte:
Ich finde es sehr beruhigend zu wissen, dass der eine den anderen zwar liebt und gerne mit demjenigen zusammen lebt, aber seiner nicht unbedingt Bedarf, um ein gutes Leben führen zu können.
Das macht es sehr entspannt und auch um einiges wertvoller, als wenn der eine den anderen unbedingt zu irgendwas brauchen würde.
Und genau das meine ich ja. Man mag sich Anfangs gesucht (und hoffentlich gefunden) haben, weil man Defizite hat, die man beim anderen ebenso vorfindet, sprich: man begenet sich auf demselben Level und kennt diese Probleme weil man sie selbst hat, erfährt Unterstützung, Zusammenhalt, Zweisamkeit und stärkt sich im günstigsten Fall gegenseitig den Rücken, umd dann im Laufe der Zeit genau da hin zu kommen, an den Punkt den Du so treffend beschrieben hast. Für mich wäre das eine Möglichkeit, wie auch Menschen wie wir glücklich werden. Nicht indem wir es bereits sind, sondern mit dem Gegenstück lernen, es zu werden.
Was aber einfach nicht vergessen werden darf, ist die sexuelle komponente und wenn diese diese bis ins hohe Alter nicht erfahren werden durfte, macht es schon krank, alles andere kann durch Freundschaften kompensiert werden.
Das kann man jetzt nur subjektiv betrachten. Ich für meinen Teil zog mich selbst daran herunter, weil ich ständig darüber grübelte wie es wohl wäre Sex zu haben und malte mir den Sex unterschiedlich schön oder gruselig aus. Dann hatte ich Sex und stellte fest, dass ich ab dem Zeitpunkt noch öfter an Sex dachte als zuvor
😀 und plötzlich der Meinung war, ihn dringender zu brauchen als vorher. Und nun bin ich so langsam an einem Punkt, an dem meine Sehnsüchte eine Wendung erfuhren, hin zu Körperwärme, dem Austausch von Zärtlichkeiten. Eine andere Art Sex, aber nicht für den Kopf, sondern für den ganzen Körper. ...
Was ich damit sagen will ist: Ich habe beide Zustände miteinander verglichen und stellte sehr schnell fest, dass ich glücklicher war, als ich noch nicht wusste wie Sex sich anfühlt.
Und inzwischen kann ich auch bestätigen was viele sagen: Sex wird tatsächlich überbewertet. Und man meint damit den Zustand
nachdem man Sex hatte. Denn dann fühlt man sich - ohne Partner - im Grunde noch elendiger als vorher. ... Zumindest geht es mir so.
Nach meiner Meinung ist sie das i-Tüpfelchen, aber nichts Wert, wenn das Leben sonst nicht in Ordnung ist.
Stimmt. ^^