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noch nie Beziehung gehabt

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Da fehlt aber gerade der zwischenmenschliche Aspekt, sich auf eine andere Person einlassen und gegenseitig kennen lernen. Vertrauen zu jemand haben und aufbauen. Eine Anziehung, die sich entwickelt. Etwas, was für mich durch Gespräche entsteht. Und zwischen zwei Personen.
So eine Massage ist denke ich eine einseitige Sache, die sich auf die Person bezieht, die die Massage bekommt. Zudem ist es etwas körperliches und es fehlt der geistige und freundschaftliche Anteil.
 
therapie heisst ja nicht zwingend nur reden, sprich dass du dich hinsetzt und deinem therapeuten einen von dir erzählst (leider gibt es tatsächlich viel zu viele therapeuten, die genau so vorgehen, der "patient" wird angeschaut und der "arzt" sagt nix und lässt reden - furchtbar sowas).

wenn du angst vor einer therapie hast - und auch vor vielem anderen, wie es in deinen beitragen durchscheint - dann ist meine vermutung, dass du bindungsangst hast, nur die "spitze" vom eisberg. möglicherweise hast du noch andere weiter ausgeprägte angststörungen, was keine schande ist, das können die tollsten menschen haben (ich kenne so jemanden sehr gut) und dafür muss man sich nicht schämen. aber um da rauszukommen brauchst du definitiv hilfe.

ein guter therapeut wird dir im leben nichts einreden. du hast auch das recht verschiedene dir anzuschauen und "zu probieren" bitte nehme dies war, ansonsten seh ichs wie pepita und alles wird so bleiben wie es aktuell ist (und du lässt dich sehr von deinen ängsten dominieren und lässt zu, dass sie dein leben stark beeinträchtigen).

allerdings, und das ist auch klar : eine therapie wird dir nur helfen, wenn du selbst davon überzeugt bist, dass du überhaupt probleme hast, die einer therapie bedürfen (wie z.b. die bindungsangst). wenn du dir selbst aber einredest oder sagst, dass du das ja gar nicht hast, dann wirst du auch nicht vorankommen! es ist ganz wichtig, dass du dir selbst und auch deinen fehlern gegenüber aufgeschlossen wirst, und sie nicht verdrängst. fehler zu haben ist ganz normal und keine schande - das gilt auch wenn es grössere probleme sind. ich kann, wie gesagt, sehr gut nachvollziehen, dass es schwer ist sowas zu hören und auch zu akzeptieren, es hat bei mir sehr lange gedauert bis ich erkannt habe, dass ich z.b. eine schwere depression habe oder eher hatte oder beides. leider ist es tatsächlich gar nicht so leicht den richtigen therapeuten zu finden, daher verstehe ich auch deine sorgen!
 
Ich muss mich den Vorrednern anschließen.
Wichtig ist: wenn die Chemie wirklich stimmt, ist es wichtig, sich darauf einzulassen. 🙂
 
therapie heisst ja nicht zwingend nur reden, sprich dass du dich hinsetzt und deinem therapeuten einen von dir erzählst (leider gibt es tatsächlich viel zu viele therapeuten, die genau so vorgehen, der "patient" wird angeschaut und der "arzt" sagt nix und lässt reden - furchtbar sowas).

wenn du angst vor einer therapie hast - und auch vor vielem anderen, wie es in deinen beitragen durchscheint - dann ist meine vermutung, dass du bindungsangst hast, nur die "spitze" vom eisberg. möglicherweise hast du noch andere weiter ausgeprägte angststörungen, was keine schande ist, das können die tollsten menschen haben (ich kenne so jemanden sehr gut) und dafür muss man sich nicht schämen. aber um da rauszukommen brauchst du definitiv hilfe.

ein guter therapeut wird dir im leben nichts einreden. du hast auch das recht verschiedene dir anzuschauen und "zu probieren" bitte nehme dies war, ansonsten seh ichs wie pepita und alles wird so bleiben wie es aktuell ist (und du lässt dich sehr von deinen ängsten dominieren und lässt zu, dass sie dein leben stark beeinträchtigen).

allerdings, und das ist auch klar : eine therapie wird dir nur helfen, wenn du selbst davon überzeugt bist, dass du überhaupt probleme hast, die einer therapie bedürfen (wie z.b. die bindungsangst). wenn du dir selbst aber einredest oder sagst, dass du das ja gar nicht hast, dann wirst du auch nicht vorankommen! es ist ganz wichtig, dass du dir selbst und auch deinen fehlern gegenüber aufgeschlossen wirst, und sie nicht verdrängst. fehler zu haben ist ganz normal und keine schande - das gilt auch wenn es grössere probleme sind. ich kann, wie gesagt, sehr gut nachvollziehen, dass es schwer ist sowas zu hören und auch zu akzeptieren, es hat bei mir sehr lange gedauert bis ich erkannt habe, dass ich z.b. eine schwere depression habe oder eher hatte oder beides. leider ist es tatsächlich gar nicht so leicht den richtigen therapeuten zu finden, daher verstehe ich auch deine sorgen!
Ich denke schon, dass ich Verhaltensweisen und Denkweisen habe, die mich behindern. Das ärgert mich auch, ist einfach schade, wenn man sich selbst im Weg steht. Ich bin einfach nur unsicher, ob mir da eine Therapie helfen kann. Ich kann mir auch nicht vorstellen, wie mir das helfen kann. Wie soll mir da jemand von außen helfen?
 
ich finde es schön, dass du die dinge so hinterfragst -

das problem ist, dass du dir damit in diesem fall nicht hilfst. denn ohne therapie schaffst du es ja (scheinbar) nicht, oder?

also ist im endeffekt egal "wie" dir jemand von aussen helfen könnte, entscheidend ist, dass es eine chance ist. wenn du krank bist (grippe etc) und schnell wieder gesund werden willst gehst du ja auch zum arzt. und der hilft dir auf seine weise wie es ein therapeut eben auf SEINE tut.

allerdings ist psychotherapie viel komplexer als sowas wie "schulmedizin", d.h. wenn du ne grippe hättest und fragen würdest, wie hilft mir denn da ein arzt, ich kanns mir nicht vorstellen, wäre die antwort viel klarer auszusprechen. therapie hat soviele ansätze und welcher bei dir nun in frage kommt kann dir vermutlich nur der wirklich geeignete therapeut sagen.

versuch es so zu sehen : du gehst kein risiko ein. wenn du merkst, die chemie stimmt nicht, dann brich es ab und such dir einen anderen und so weiter. wenn du gar nichts machst wirst du beim status quo bleiben - und hinterfragen "wie" dir ein therapeut helfen könnte wird daran auch nichts ändern (auch wenn ich, wie gesagt, es gut finde dass du dir diese gedanken machst)
 
ich finde es schön, dass du die dinge so hinterfragst -

das problem ist, dass du dir damit in diesem fall nicht hilfst. denn ohne therapie schaffst du es ja (scheinbar) nicht, oder?

also ist im endeffekt egal "wie" dir jemand von aussen helfen könnte, entscheidend ist, dass es eine chance ist. wenn du krank bist (grippe etc) und schnell wieder gesund werden willst gehst du ja auch zum arzt. und der hilft dir auf seine weise wie es ein therapeut eben auf SEINE tut.

allerdings ist psychotherapie viel komplexer als sowas wie "schulmedizin", d.h. wenn du ne grippe hättest und fragen würdest, wie hilft mir denn da ein arzt, ich kanns mir nicht vorstellen, wäre die antwort viel klarer auszusprechen. therapie hat soviele ansätze und welcher bei dir nun in frage kommt kann dir vermutlich nur der wirklich geeignete therapeut sagen.

versuch es so zu sehen : du gehst kein risiko ein. wenn du merkst, die chemie stimmt nicht, dann brich es ab und such dir einen anderen und so weiter. wenn du gar nichts machst wirst du beim status quo bleiben - und hinterfragen "wie" dir ein therapeut helfen könnte wird daran auch nichts ändern (auch wenn ich, wie gesagt, es gut finde dass du dir diese gedanken machst)
Ich würde es ja schon versuchen. Aber allein schon das mich drum kümmern ist mir zu viel. Ich kriege das schon nicht hin.
 
Gibt es eine Möglichkeit für dich ein Ehrenamt auszuüben? In dem Fall könntest du zumindest einmal auf der sozialen und zwischenmenschlichen Ebene ein paar Schritte üben. Da wird noch keine potentielle Partnerin auf dich lauern, aber man erlernt die Feinheiten im Umgang mit anderen Menschen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gibt es eine Möglichkeit für dich ein Ehrenamt auszuüben? In dem Fall könntest du zumindest einmal auf der sozialen und zwischenmenschlichen Ebene ein paar Schritte üben. Da wird noch keine potentielle Partnerin auf dich lauern, aber man erlernt die Feinheiten im Umgang mit anderen Menschen.
Im Moment wüsste ich nicht, was und bin außerdem ziemlich überlastet und überfordert mit dem Job und dem normalen Alltag. Grundsätzlich könnte ich mir das aber schon vorstellen.
Ach ja, ich bin eine Frau.
 

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