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Noch Jungfrau? Das könnten die Gründe sein...

Gruenbaum

Mitglied
Ich lese hier immer wieder von Leuten, die zwischen 20 und 40 sind und noch nie eine Freundin hatten.
Ich bin selber in dieser Situtation und habe mir natürlich Gedanken über die möglichen Gründe gemacht.

Ich sehe zwei hauptsächliche Gründe dafür.

1.Punkt: Du hast keine Freunde bzw. bist gesellschaftlich nicht angepasst.

Freunde sind eine der elementarsten Voraussetzungen, um eine Freundin kennenzulernen. Wenn du keine hast, wirst du deutlich seltener in Situationen kommen, in denen du Mädchen auf eine "normale" Weise kennenlernen kannst. Wenn sich Menschen in dem Umfeld ihrer Freunde befinden, sind sie gegenüber unbekannten Personen (dir) aufgeschlossener.
Das Motto heißt dann: "Wir haben gemeinsame Freunde, also kann er gar kein so schlechter Typ sein."

Solltest du es auch ohne Freunde trotzdem schaffen, eine der wenigen Situationen zu nutzen, kann sich dir ein neues Problem stellen:
Menschen ohne Freunde werden in der Gesellschaft als komisch/seltsam angesehen.
Deine potentielle Freundin wird deine Freunde kennenlernen wollen und wenn sie merkt, dass du keine hast, wird sich in den meisten Fällen ihr Blick auf dich ändern. Schließlich muss es einen Grund für diese Situation geben.
Letztlich wird sie denken, dass du nicht begehrenswert/interessant bist. Anscheinend will ja keiner etwas mit dir zu tun haben...
(Dabei ist es egal, ob du die Situation bewusst gewählt hast oder nicht.)

Viele Freunde zu haben, ist ein Zeichen von hohem sozialem Status: man ist jemand, der beliebt ist und repektiert wird. Frauen finden das attraktiv.

Besonders vorteilhaft ist es übrigens, wenn du mit deinen Freunden Diskoteheken besuchst oder auf Partys gehst, da sich die Menschen je nach Ort und Situation anders verhalten.

Oft wird gesagt, man müsse einfach raus/vor die Tür gehen.
Wenn du aber auf der Straße oder im Supermarkt jemanden ansprichst, dann ist das keine erfolgsversprechende Situation, da die Menschen nicht darauf vorbereitet sind. Wenn ich einkaufe, bin ich im Einkaufs-Modus und denke darüber nach, was ich morgen zum Essen mache. Wenn mich dann jemand ansprechen würde, wäre ich wahrscheinlich völlig überrascht, weil mit dieser Situation nicht zu rechnen war.

Anders sieht es in der Disko aus. Die meisten Menschen gehen nicht wegen der “guten Musik” dahin: letztlich ist es eine Partnerbörse.
Deswegen stylen sich Jungs die Haare und Mädchen tragen Make Up auf. Schließlich will man sexy aussehen, um seine Chancen beim anderen Geschlecht zu maximieren. Jeder rechnet damit, vom anderen Geschlecht “angemacht” zu werden, sodass auch niemand überrascht sein wird, wenn du ihm sagst, wie schön doch seine Augen wären.
Der Alkohol tut dann sein Übriges...

Wenn du also folgendes Profil erfüllst, hast du optimale Chancen, Jungfrau zu bleiben:
-Du hast keine Freunde
-Du lehnst Alkohol und Partys ab


2. Punkt: Du bist hässlich.

Oftmals lese ich, es gäbe keine hässlichen Menschen. Das ist für mich Wortklauberei, denn gemeint sind natürlich diejenigen, die körperlich nicht attraktiv sind. Und davon gibt es eine Menge. Und einige von ihnen habe sogar Freundinnen.
Und einige von denen haben haben sogar Freundinnen, die gut aussehen!
Der Haken dabei ist nur, dass sich Letzteres in der Regel auf reiche Bonzen beschränkt, die ihr Aussehen durch die Millionen auf dem Konto wieder ausgleichen.

Im Normalfall ist Hässlichkeit aber ein Ausschlusskriterium, da vor dem eigentlichen Kennenlernen eben doch hauptsächlich die äußeren Werte zählen. Das ist allerdings auch gar nicht verwerflich, da man eine Beziehung nicht primär wegen der guten Gespräche eingeht (dafür würde Freundschaft reichen), sondern wegen der sexuellen Anziehung. Und wenn ich mich nicht zu einem hässlichem Menschen hingezogen fühle, dann kann der noch so nett sein...

(Mit einem hässlichen Mädchen könnte ich rein biologisch gar keinen Sex haben, da in meinem Gehirn keinerlei Erregung entstehen würde.)

In der Regel sind schöne Menschen also mit schönen Menschen zusammen und hässliche mit hässlichen. Jeder versucht einen Partner mit dem höchst möglichen äußerlichen Attraktivitätsniveau zu finden (das höchstmögliche ist meistens das eigene).
Die inneren Werte enscheiden anschließend, ob eine Partnerschaft bestehen bleibt oder nicht.

Wenn man also hässlich ist und sich nicht zu anderen hässlichen Menschen hingezogen fühlt, dann ist die Warhscheinlichkeit hoch, dass man niemals eine Freundin haben wird.
Und das völlig “unverschuldet”...


Fazit:

Wer, wie in Punkt 1, vollkommen alleine da steht, sollte sich zunächst nicht unbedingt auf die Suche nach einer Freundin versteifen, sondern versuchen, sich einen Freundeskreis aufzubauen. Wenn man das geschafft hat (was schwer genug ist), kann man sich um eine Freundin kümmern.
Dieser Schritt ist mit der richtigen Basis dann wahrscheinlich um ein Vielfaches einfacher.

Zu Punkt 2 habe ich allerdings auch keine “Lösung”, da ich selber nicht betroffen bin.

Abschließend möchte ich noch eines sagen:
Ich glaube nicht, dass man zwangsläufig eine Freundin braucht, um glücklich sein zu können. Letztlich ist es eben einfach eine weitere Anweisung der Gesellschaft, wie man zu leben hat...
Ein “Loser” ist man auf jeden Fall nur im Sinne der “Natural Selection”, wobei es mir relativ egal ist, wie lange meine Gene nach meinem Tod noch in der Welt herumschwirren. Davon habe ich persönlich jedenfalls nichts mehr...
Und zu einem wertvolleren/besseren Menschen werde ich bestimmt nicht durch den Umstand, dass ich ficke.
Auch wenn einige der Meinung sind...
 
Zuletzt bearbeitet:

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G

Gast

Gast
Tja wie gut, dass ich meinen Schatz hauptsächlich nach dem Charakter und nicht nur nach dem Äußeren ausgewählt habe. Sonst hätte ich wahrscheinlich noch einen tollen Mann verpasst. ; )

Schönheit vergeht, Charakter bleibt :)
 
P

primavera7

Gast
Es gibt auch Leute, die keinen Partner finden, weil sie in ihrer Kindheit falsch erzogen und dadurch eingeschüchtert wurden. Das setzt sich dann in der Pubertät/Jugend und im Erwachsenenalter fort. Oder Leute, die aufgrund von ungünstigen Bedingungen in ihrer Herkunftssfamilie einen "atypischen" Lebenslauf hatten. Ich hatte auch erst sehr spät meinen ersten Freund, wozu sicher beigetragen hat, dass meine Mutter, die 1. bereits mit 12 Jahren Vollwaise war und 2. kurz nach meinem achten Geburtstag an Diabetes Typ 1 erkrankte, meine Schwester und mich viel zu sehr in die Mitverantwortung für ihre Gesundheit gezogen, uns zu sehr an sich gebunden hat und uns - wahrscheinlich bedingt durch eigene kindliche Traumata - nicht loslassen konnte. Die Sorge um sie hat mein halbes Leben bestimmt und da konnte ich mich in punkto Partnerschaften nicht altersgemäß entwickeln. Themen wie Sex oder dass meine Schwester oder ich einmal heiraten könnten, waren bei meiner Mutter schlicht und einfach tabu, wurden von ihr offenbar einfach verdrängt. Das vesteht aber nur, wer so etwas selber erlebt hat.

Wenn du nicht willst, dass sich dein Zustand verfestigt, würde ich dir dringend schon jetzt zu professioneller Unterstützung durch einen Psychologen raten. Mit 23 bist du noch jung, da kann sich noch vieles zum Guten bzw. Altersentsprechenden wenden.

Dass der Druck, man brauche unbedingt eine Partnerschaft, von der Gesellschaft kommt, sehe ich allerdings auch so. Ich bin davon überzeugt, dass die meisten partnerlosen Menschen weniger unter ihrer Partnerlosigkeit als vielmehr unter dem negativen Image leiden, das man dadurch leider auch heute noch als Dauersingle in der Gesellschaft hat. Man wird - wenn auch auf subtile, geräuschlose Art und Weise - ausgegrenzt und gerät in einen Teufelskreis, denn so findet man natürlich erst recht weder einen Bekannten- oder gar Freundeskreis noch einen Partner. Entweder schafft man es dann, dass man eines Tages "darüber steht", oder man schafft es nicht. Besser ist ersteres; denn man kann sein Leben, wenn man halbwegs intelligent ist, auch ohne Partner und so genannten Freundeskreis (meist sind es ja eh nur Netzwerke, die nur so lange funktionieren, wie man denen aus ihrer Sicht genug zu bieten hat) durchaus lebenswert gestalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
M

Mr. Pinguin

Gast
Ich lese hier immer wieder von Leuten, die zwischen 20 und 40 sind und noch nie eine Freundin hatten.
Da frage ich mich, was ab einem Alter von 40 passiert...
Wird es einem dann egal? Oder sind noch zu wenige ältere Leute im Internet vertreten, als dass man davon lesen könnte? Oder klappt es dann plötzlich? Oder...?

Oft wird gesagt, man müsse einfach raus/vor die Tür gehen.
Wenn du aber auf der Straße oder im Supermarkt jemanden ansprichst, dann ist das keine erfolgsversprechende Situation,
Das sehe ich auch so. Weil man in so einer Situation zu perplex ist und zu gehemmt und gar nicht weiß, wie man es machen soll. Das Ideale ist, wenn man eine Gruppe oder eine Clique hat, zu der man halt gehen und sich einbinden kann.

Ich find deinen Beitrag sehr gut.

; denn man kann sein Leben, wenn man halbwegs intelligent ist, auch ohne Partner und so genannten Freundeskreis (meist sind es ja eh nur Netzwerke, die nur so lange funktionieren, wie man denen aus ihrer Sicht genug zu bieten hat) durchaus lebenswert gestalten.
Ich denke immer noch, dass erleben von Nähe und Angenommensein menschliche Grundbedürfnisse sind (und uns nicht von irgendwoher eingeredet wird).
Ich denke, Die Manipulation, die von der Gesellschaft ausgeht, besteht in einer Art und Weise, wie man sich darzustellen hat: sexy, erfolgreich, souverän. Und es besteht ein sehr starker Druck, dem zu entsprechen, da man ansonsten ausgeschlossen und isoliert wird, was niemand möchte (weil gegen die Grundbedürfnisse).

Aber (und das ist jetzt wohl unintelligent gefragt?), wie gestaltet man sich denn ein Leben ohne Partner und Freunde lebenswert? Also in dem Sinne, dass man (wirklich) zufrieden und froh ist.
 

Jusehr

Sehr aktives Mitglied
Gruenbaum,

ich würde mein Liebesleben nicht davon abhängig machen, ob ich Freunde habe oder nicht. Wichtiger ist wohl, ob ich freundlich bin.

Es gibt bestimmt auch viele Frauen, denen es ziemlich schnuppe ist, ob Du einen großen Freundeskreis hast oder nicht - Hauptsache, Du interessierst Dich auf positive Weise für sie.

Andererseits sind mir auch viele Leute suspekt, die scheinbar viele angebliche Freunde haben. Welche reife Frau will denn ernsthaft einen Partylöwen als Lover? Oder einen, der seine Wochenenden mit seiner Peergroup beim Fußball oder der Formel1 verbringt? Mehr von einem Partner hat man, wenn der nicht so viele Leute kennt. Und Frauen teilen ihren Mann bekanntlich nur gerne bis zu einer bestimmten Grenze.

Viele Freunde zu haben, ist ein Zeichen von hohem sozialem Status: man ist jemand, der beliebt ist und repektiert wird. Frauen finden das attraktiv.
Jaja, der Typus der hohlen Zahnarztfrau, die mit ihrem Mann angeben und am liebsten mit "Frau Dr." angeredet werden will :rolleyes:.

Oft wird gesagt, man müsse einfach raus/vor die Tür gehen.
Wenn du aber auf der Straße oder im Supermarkt jemanden ansprichst, dann ist das keine erfolgsversprechende Situation, da die Menschen nicht darauf vorbereitet sind. Wenn ich einkaufe, bin ich im Einkaufs-Modus und denke darüber nach, was ich morgen zum Essen mache. Wenn mich dann jemand ansprechen würde, wäre ich wahrscheinlich völlig überrascht, weil mit dieser Situation nicht zu rechnen war.
Also ich halte auch die Supermarkassenschlange für eine gar nicht so schlechte Möglichkeit zum Kennenlernen.

Wenn du also folgendes Profil erfüllst, hast du optimale Chancen, Jungfrau zu bleiben:
-Du hast keine Freunde
-Du lehnst Alkohol und Partys ab
Also ich finde, dass Leute schlechte Chancen auf eine gute Beziehung haben, wenn sie primär nur auf Sex aus sind.

2. Punkt: Du bist hässlich.
Hier gehe ich mal nicht weiter auf Details ein, weil ich es einfach unreif finde, wenn man vermeintlich "hässliche" Menschen als Partner ablehnt. Die Leutchen, die einen ablehnen, weil man angeblich hässlich ist, kann man als Partner und auch sonst ohnehin in die Tonne treten.
 
C

chronos89

Gast
Ein schöner Text. Da ist auch einiges an Wahrheit mit drin. Ich glaube wer wenig Freunde und ein paar bekannte hat wird dadurch nicht unbedingt unattraktiver sein als jemand der Hans und Franz kennt aber selbst nicht Einen freund hat. Es ist auch tatsächlich so wer schon so und so lange alleine ist, noch keine bestimmte Anzahl an Partnerschaften hatte bzw die Dauer der Partnerschaft kein "mindestwert" erreicht hat wird von der großen grauen Ego Masse (Gesellschaft) oft blöd angeguckt. Zum Thema äußerlich hässlich kann man nicht viel sagen. Außer das jeder irgendwie zusehen sollte Partner zu wählen die in der eigenen Liga sind. Alles andere wäre da nicht wirklich erfolgversprechend. Und was der oder die als hässlich empfindet finden andere wiederum nicht hässlich. Ich finde das Wort auch falsch. Ich würde eher sagen weniger attraktiv anstatt hässlich. Das trifft es nämlich eher.
 
G

Gast Klarheit

Gast
Und es gibt Menschen, die sich aus Überzeugung dafür entscheiden. Die sollte man weder missachten noch belächeln. Ihre Ehe ist später eine der beständigsten und glücklichsten.
 

Ostergesetz

Aktives Mitglied
Wochenenden mit der Peergroup zu verbringen finde ich jetzt nicht tragisch.
Im Gegenteil, ich spiele selbst Fußball (als Frau) und will auch weiterhin sonntags zu den Spielen gehen, selbst wenn ich einen Partner habe. Eine gesunde Freundesgruppe ist wichtig, damit man nicht 24/7 aufeinander sitzt und den Partner nicht zum Mittelpunkt des Lebens macht. Da gebe ich dir, TE, schon recht. Allerdings ist es Quatsch, dass man auf Parties stehen muss und Alkohol trinken muss. Tu ich auch nicht und ich würde keinen Partner wollen, der das exzessiv betreibt.

Das mit dem hässlich liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters :)
 
G

Gast

Gast
Jeder rechnet damit, vom anderen Geschlecht “angemacht” zu werden, sodass auch niemand überrascht sein wird, wenn du ihm sagst, wie schön doch seine Augen wären.[/SIZE]
Der Alkohol tut dann sein Übriges...
Das ist viel zu einfach gedacht. Besoffene in der Disco kennenlernen, das ist mal echt das größte No-Go, was es gibt. Platte Sprüche (das mit den schönen Augen), die schon in den 90ern nur noch ein müdes Gähnen als Reaktion hervorgerufen haben, zeugt nur von Geilheit, nicht von ernsthaftem Interesse. Nein, nicht "jeder" rechnet damit, vom andere Geschlecht angegraben zu werden. Viele wollen tatsächlich nur tanzen und ihre Ruhe haben.

Du hast einen viel wichtigeren Punkt in Deiner Aufzählung vergessen, nämlich den völlig langweiligen und farblosen Charakter. Wer andere Menschen kennenlernen möchte, der muss etwas zu bieten haben. Der muss etwas zu sagen haben, das Interesse an seiner Person weckt.
 

Gruenbaum

Mitglied
ich würde mein Liebesleben nicht davon abhängig machen, ob ich Freunde habe oder nicht. Wichtiger ist wohl, ob ich freundlich bin.
Ich mache mein Liebesleben von niemandem abhängig, warum auch? Ich sage nur, dass dieser Umstand eben objektiv gesehen einen großen Einfluss auf den letztlichen Erfolg bei der Suche hat. Dabei geht es nicht darum, ob "freundlich sein" wichtiger ist. Als "freundlich" hat sich bisher eigentlich jeder bezeichnet, der von diesem Problem geschrieben hat. Daran wird es dann wohl nicht gelegen haben...

Welche reife Frau will denn ernsthaft einen Partylöwen als Lover?
Ich weiß zwar nicht, was du als reife Frau bezeichnest, aber nach meinen Eindrücken sind die meisten Frauen selbst Partylöwen, die Männer, welche nicht auf Partys gehen, eher als "Langweiler" bezeichnen würden.
Wenn du mit "reif" 40+ meinst, dann kannst du recht haben, aber ich konzentriere mich in meinem Text (wie beschrieben) doch eher auf die jüngeren Generationen.

Jaja, der Typus der hohlen Zahnarztfrau, die mit ihrem Mann angeben und am liebsten mit "Frau Dr." angeredet werden will :rolleyes:.
Aha, du stehst also mehr so auf die Typen, die keiner respektiert? Sexualität ist "hohl" und "primitiv"! Zuneigung kann man nicht einfach steuern und natürlich sind die Alphamännchen im Rudel in der Regel die interessanteren potentiellen Partner.

Also ich halte auch die Supermarkassenschlange für eine gar nicht so schlechte Möglichkeit zum Kennenlernen.
Ja, aber vorallem eine sehr romantische...
Es geht hierbei um Chancen und diese sind in einem anderen Umfeld einfach drastisch höher. Ich würde jedenfalls niemandem ersthaft empfehlen, im Supermarkt auf Brautschau zu gehen, weil das diese Menschen im Resultat wahrscheinlich eher entmutigen würde, wenn die Frauen dort insgesamt perplex reagieren.

Also ich finde, dass Leute schlechte Chancen auf eine gute Beziehung haben, wenn sie primär nur auf Sex aus sind.
Ich wüsste nicht, warum jemand, der Freunde hat, auf Party geht und Alkohol trinkt zwangsläufig nur auf Sex aus sein sollte...

Hier gehe ich mal nicht weiter auf Details ein, weil ich es einfach unreif finde, wenn man vermeintlich "hässliche" Menschen als Partner ablehnt. Die Leutchen, die einen ablehnen, weil man angeblich hässlich ist, kann man als Partner und auch sonst ohnehin in die Tonne treten.
Das ist nicht unreif: das ist die Natur.
Viele hängen sich viel zu sehr an dem Wort "hässlich" auf. Damit meine ich (wie geschrieben) einen Menschen, der stark von dem abweicht, was dem Schönheitsideal der Gesellschaft entspricht und deshalb von der Mehrheit äußerlich als nicht attraktiv empfunden wird.
Ich persönlich empfinde z.B. dicke Frauen mit zusammengewachsenen Augenebrauen als "hässlich". Ich weiß doch selber nicht warum, aber es ist nunmal so...
Mit dieser Frau könnte ich rein biologisch keinen Sex haben, weil ich platt gesagt "keinen hochkriegen" würde.
Da ändert dann auch ihr toller Charakter, ihre vielseitigen Interessen und ihr genialer Humor nichts dran.
Und deshalb bin ich unglaublich froh, dass ich nicht hässlich bin und fühle mit denjenigen, die von Natur aus weniger Glück hatten und deshalb jetzt Probleme haben.
Die "Hässllichkeitsdiskussion" erinnert mich immer daran: Ob wir Neger (verboten) oder Farbiger (erlaubt) sagen, im Endeffekt meinen wir doch alles das gleiche...
Wäre ich hässlich und ich würde immer hören "du bist auch schön", dann würde ich mich nach der Ablehunng, die ich von den Frauen im wahren Leben erfahre, echt verarscht vorkommen. Denn ein schlechter Charakter ist beim ersten Kennenlernen nicht entscheidend. Der zeigt sich meistens erst über einen längeren Zeitraum...
 
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