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Nichts neues; aber schlimmer als je zuvor

Ich schreibe diese Zeilen, weil ich niemanden zum reden habe. Irgendein Raum, wo ich nicht ganz allein bin und etwas loswerden darf. Ich möchte niemandem auf die Nerven gehen. Ich existiere, chatte mit Kontakten, aber tief im Innern ist mein Entschluss gefasst.

Ich ertrage es nicht mehr, dass ich mein Leben damals mit einer einzigen Entscheidung ruiniert habe. Ich habe fast dauerhaft seit Sonntagnacht Angst; habe Bluthochdruck, bin kaltschweißig. Durch mobbingartige Situationen. Ich traue mich nicht mehr raus, auch nicht zur Arbeit. Ich fühle mich fern von mir. Ich habe Angst. Ich bin in einem Gefängnis. Ich kann nicht mehr sprechen; mit gar keinem, auch nicht Verwandten.

Das schönste was ich in den wenigen Monaten noch erfuhr, war die Liebe.

Trotzdem lasse ich das Leben los. Ich kann nicht mehr. Es ist nur noch eine Qual, für immer an meine im kranken Geisteszuständ getätigten Entscheidung zur irreversiblen Veränderung erinnert zu sein. Und nur darauf reduziert zu werden durch Fremde.

Ich gehe.
Ich weiß nicht was bei dir genau los ist. Hast du es verdient so behandelt zu werden? Sie glauben einfach alles und handeln ohne zu überlegen.
Es gibt nichts wichtigeres als Liebe und Vergebung. Ohne das wird es nie Frieden geben, weil alle Menschen in Angst leben müssen.
 
Ich möchte dich von Herzen bitten, dir das mit der professionellen Hilfe noch mal durch den Kopf gehen zu lassen.

Du liest dich trotz all deiner Not so sympathisch, so schlau, und auch so stark.

Wirf das nicht weg.

Gehen kannst du letztlich immer. Wiederkommen nicht. Ich denke, das sollte reichen, um wirklich alles zu versuchen, nicht zu gehen.

Es hat uns niemand versprochen, dass das alles hier einfach ist, oder? Es ist aber alles, was wir haben.

Ich wünsch dir alles Gute, wer auch immer du bist.
 
Warum habe ich das damals mit dem Testosteron getan. Ich wusste nicht das Identitätsgefühl ist nur vom Autismus. Keine Transidentiät. Ich habe mein Leben für immer ruiniert und jeden Tag bin ivh in Spiegel erinnert, oder wenn ich ohne Schutz fremden ins Gesicht sehe und deren Reaktion bemerke

Ich möchte bitte einfach nur normal sein, warum kann ich nicht akzeptiert sein, unsichtbar untergehen, ich bemmühe mich bereits
Das ist reversibel.
Ich erinnere mich wieder an deine Fäden.
Klar hast du Angst vor Menschen.
Entscheide zunächst einmal, wo deine Prioritäten liegen.
Möchtest du unter Menschen möglichst wenig auffallen und in Ruhe gelassen werden?
Dann richte deine Optik danach aus.
Hast du ein Problem mit deiner geschlechtlichen Identität?
Dann wende dich an eine Beratungsstelle. Ruhig zunächst per mail.
Such dir eine Nische.
es ist heute ganz normal, sich als "non-binär" oder queer oder trans zu bezeichnen. Su musst dazu keine Voraussetzungen erfüllen, du darfst das einfach machen. Allerdings an deiner Stelle NICHT ohne eine schützende, unterstützende Gruppe.
Wie kommst du darauf, Autistin zu sein?
 
Nur mal zum Thema "ich habe was genommen".
Ich sehe da ein rotes Tuch.
Weil ein naher Familienangehöriger auch diese "Idee" hatte.
Jedenfalls waren es Tabletten, die in Überdosis Atemstillstand hervorrufen.
Rein zufällig haben wir die betroffene Person im letzten Moment gefunden.
Ich möchte jetzt nicht schildern in welchem Zustand.....
mit Intensivmedizin wurde sie gerettet, ja aber....
Zurückgeblieben Hirnschädigung und epileptische Anfälle.
Bitte, bitte, tut sowas nicht!
 
Das ist reversibel.
Ich erinnere mich wieder an deine Fäden.
Klar hast du Angst vor Menschen.
Entscheide zunächst einmal, wo deine Prioritäten liegen.
Möchtest du unter Menschen möglichst wenig auffallen und in Ruhe gelassen werden?
Dann richte deine Optik danach aus.
Hast du ein Problem mit deiner geschlechtlichen Identität?
Dann wende dich an eine Beratungsstelle. Ruhig zunächst per mail.
Such dir eine Nische.
es ist heute ganz normal, sich als "non-binär" oder queer oder trans zu bezeichnen. Su musst dazu keine Voraussetzungen erfüllen, du darfst das einfach machen. Allerdings an deiner Stelle NICHT ohne eine schützende, unterstützende Gruppe.
Wie kommst du darauf, Autistin zu sein?
Hallo Marisol, Danke für deine lieben Zeilen! ...ja, nur das Gesicht ist bis heute verändert. 🙁 und das ist es, worauf viele reagieren mit unschönen Kommentaren. Vieles aber ist Gott sei Dank weggegangen körperlich, das stimmt, da hast du Recht.

Ich wurde als Teenagerin (glaube 14-16?!) als Autistin diagnostiziert.

Ich werde Euch Allen gleich noch antworten.

Danke dass es Euch gibt
 
Oh G*tt, @OutOfTheDark , habe gerade deine weiteren Beiträge hier im Thema gelesen. Es hört sich so schrecklich für mich an, wie Du leidest. Würde Dir wünschen, dass du einen wirklichen Safespace finden könntest... so liest es sich wirklich unerträglich. LG FlokiX
 
Ich wurde als Teenagerin (glaube 14-16?!) als Autistin diagnostiziert.
Und mit der Diagnose hat man dich alleingelassen?
Das wäre gar nicht gut.
Du brauchst den Schutz und die Unterstützung einer Gemeinschaft.
Ich kenne mich recht gut aus mit Asperger-Autismus.
Wenn du Adressen/Anlaufstellen brauchst, kannst du mich gerne per PN anschreiben.
Verzeih dir das Experiment mit dem Testo. Es war ein Versuch.
Es ist NICHT schlimm und du behältst auch keine Schäden davon.
Hast du Eltern, mit denen du reden kannst?
 
Und mit der Diagnose hat man dich alleingelassen?
Das wäre gar nicht gut.
Du brauchst den Schutz und die Unterstützung einer Gemeinschaft.
Ich kenne mich recht gut aus mit Asperger-Autismus.
Wenn du Adressen/Anlaufstellen brauchst, kannst du mich gerne per PN anschreiben.
Verzeih dir das Experiment mit dem Testo. Es war ein Versuch.
Es ist NICHT schlimm und du behältst auch keine Schäden davon.
Hast du Eltern, mit denen du reden kannst?
Dankeschön. Ich hätte nur noch meine Mutter, aber sie ist leider gar nicht mit derartigen Dingen "belastbar". Also ich arbeite eher innerlich die Misskommunikationen zwischen uns seit Kindheit auf; als dass ich mit ihr über psychisches reden könnte :/
 

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