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Nichts neues; aber schlimmer als je zuvor

Hoffen wir mal, dass nix passiert ist.

Wäre schön, wenn sich der TE sich so bald wie möglich hier mal melden könnte, um.mitzuteilen, dass er halbwegs okay ist.

Das wäre fair von ihm.

Das!wäre fairvon dir. Hier machen sich viele Leute ziemliche Sorgen.
 
Hallo 🙁
ich hatte es gestern versucht umzusetzen, von der Dosis schlief ich 16h, leider lebe ich immernoch. Tut mir leid dass ich das so offen schreibe. Ich traue mich nicht mehr aus der Wohnung raus. Also gar nicht seit 2 Tagen.

Ich fühle mich neben mir stehend. Das einzige was mich gerade noch hält ist die Liebe zu meinem Kumpel. Das will ich nicht mit einem Suizid kaputtmachen. Er ist so lieb und süss.

Ich habe Angst vor Menschen, also stärker als je, wie beschrieben. Was soll ich machen? Wenn ich in eine Klinik müsste, wären da auch Menschen.

Alles fing an, als ich Sonntagabend von meinem Kumpel bzw Freund mit dem Zug zurück nachhaus fuhr und mich betrunkene Fußballfans angingen. Der eine sagte, man wisse ja gar nicht was ich seie, ob eine sie oder er; und dass es absolut ekelhaft seie. Am Montagvormittag filmte mich einer in der Tram, ein Teenager mit Freundin circa. Ich erprobte, nach damals gescheiterter Transition, ohne Sonnenbrille oder FFP2 rauszugehen. Ich bin eine biologische Frau wohlgemerkt.

Ich musste an Ort und Stelle weinen und seitdem traue ich mich nicht mehr raus
 
Warum habe ich das damals mit dem Testosteron getan. Ich wusste nicht das Identitätsgefühl ist nur vom Autismus. Keine Transidentiät. Ich habe mein Leben für immer ruiniert und jeden Tag bin ivh in Spiegel erinnert, oder wenn ich ohne Schutz fremden ins Gesicht sehe und deren Reaktion bemerke

Ich möchte bitte einfach nur normal sein, warum kann ich nicht akzeptiert sein, unsichtbar untergehen, ich bemmühe mich bereits
 
Ich würde auch keinen anderen Job finden, weil es eine Seltenheit ist, dass ich dauerhaft Sonnenbrille oder FFP2 tragen darf. Und mein Kumpel kennt mich nichtmal ohne Sonnenbrille.

Mein Ausweis ist seit einem Jahr abgelaufen weil ich mich nicht traue direkt mit Menschen zu interagieren für ein neues Foto, weshalb Amtsanträge nicht gehen. Die Angst vor einem Passfoto ist so groß, dass ich mir wünschte lieber blind zu sein. Ich weiss es klingt absolut dämlich, aber ich habe keine Qualität mehr im Leben. Ich gehe sogar nachts verdeckt raus, bei Dunkelheit wo keiner ist. Wenn Autos kommen, drehe ich mein Gesicht zur Seite. Einkaufen kann ich auch nicht mehr seit 1 Woche. Ich habe nur Hilfe durch meine Mutter ab und zu

Ich will nicht so für immer enden, aber ich kriege es nicht weg :'(
 
Das meinte ich mit emotionaler Erpressung... 🤷‍♂️
Ich verstehe das. Aber was sollte der TE denn von den Usern hier erpressen wollen?

Ich denke, er wollte sein Leid loswerden, hatte den Wunsch, zu gehen. Vielleicht war es ein Hilferuf. Niemand weiß, wie ernst er das meinte.

Ich denke, erstmal sollte man das ernst nehmen.

Und wenn sich dann etwas ändert, er von dem Wunsch Abstand nimmt, dann ist es auch okay, wenn man das im Nachhinein mitteilt.

So, von wegen: Ich lebe noch, macht euch keine Sorgen.

Wenn man sich dann gar nicht mehr meldet, finde ich das unfair, kann aber passieren im Internet. Aber als emotionale Erpressung sehe ich das nicht.

Ich denke schon, dass man sich darüber bewusst werden sollte, was man bewirkt, wenn man bestimmte Aussagen macht, und sich danach nicht mehr meldet,

Aber kann ja auch sein, dass der TE sich selbst Hilfe gesucht hat, vielleicht in der Klinik ist oder so.

Alles ist möglich. Fühle mich aber nicht von einem Fremden emotional erpresst.

Emotionale Erpressung wäre für mich, wenn jemand sagt: Weil du dich so und so verhältst mir gegenüber, will ich mich umbringen. Wenn du mich verlassen willst, bringe ich mich um. Oder so.

Der TE hat mitgeteilt, dass er nicht mehr kann und gehen will. Das ist was anderes.

Das mitzuteilen, sich danach nicht mehr zu melden, wenn man noch lebt, ist nicht schön und irgendwie unfair. Aber keine emotionale Erpressung.

Naja.

Eben deshalb auch finde ich, dass auf solche Suizidankündigungenen reagiert werden sollte. Einmal, um möglicherweise Leben zu retten, andererseits um klar zu machen, dass bestimmte Äußerungen eben zu bestimmten Reaktionen führen können, also dass man sowas nicht leichtfertig sagen sollte, bzw. beim Stimmungsumschwung Entwarnung geben sollte aus Rücksicht auf diejenigen, die sich Sorgen machen. Auch wenn es nur das Internet ist.
 
Okay, habe jetzt erst bestimmte Beiträge gelesen. Nur angelesen. Weiß ja nicht, was du genommen hast,

Irgendwas, was dich "nur" 16 Stunden schlafen ließ. Immerhin kannst du inzwischen schon ganz gut wieder schreiben.

Habe gerade keine Lust und Kraft, dich weiterhin zu lesen.

Dir scheint überhaupt nicht bewusst zu sein, was du bei manchen Usern ausgelöst hast..

Bin jetzt erstmal raus hier.
 
In eine Klinik traue ich mich nicht, weil die Gefahr zu groß ist dass es dort genauso passiert. Ich hatte nicht damit gerechnet, heute Abend wach zu sein (die Hoffnung war, es löst eine Art Atemlähmung aus). Ich haderte bis 3 Uhr nachts, bis es mir egal wurde und ich es schaffte. Ich mag aber nicht zu graphisch werden, das ist komisch. Es fühlt sich jetzt an als muss ich rechtfertigen, warum ich noch lebe.

Ich erpresse hier niemanden emotional, warum sollte ich so etwas tun ? ich habe niemanden zum reden weil ich nicht sprechen kann. Und weil dieses Forum ein safespace ist, musste ich meine Gedanken zu irgendwem loswerden. Ich bin 24h in meinem Kipf gefangen. 365 Tage im Jahr. Familie kann ich nicht einweihen, das wäre ein Desaster. Mein einziger Kumpel wohnt weit entfernt; dazwischen liegt eine Zugstrecke. Und das bedingt auch, dass ich es raus schaffe. Die Vorkomnisse haben mich aus der Bahn geworfen.

Gerade fühle ich mich völlig entkoppelt von mir bzw seit vorhin. Ich vegetiere quasi nur. Ich kann den Umstand kognitiv begreifen, aber die Welt nicht be-rühren. Als hätte ich mich abgeschieden, damit ich nichts mit mir zutun haben muss.

In einer Klinik ginge all das ja nur so weiter? Oder
 

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