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Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz

Wie gesagt, ich bin leider zu schüchtern um zu fragen und habe Angst vor der Reaktion.
Würdest Du zuerst den Vorgesetzten ansprechen, ohne mit dem Kollegen direkt gesprochen zu haben, wird der Kollege im besten Fall etwas irritert sein - oder es Dir übelnehmen, weil er sich mit einiger Wahrscheinlichkeit übergangen fühlen könnte. Für gut würde er es bestimmt nicht halten.

Würdest Du direkt zum Chef gehen, könntest Du einigermaßen sicher sein, dass die Reaktion vom Kollegen nicht so pralle sein wird. Aber ich glaube, das ist nicht die Form Sicherheit, die Du Dir wünschst, oder? 😉
 
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Gruß Hajooo
 
Also es ist, wie @kasiopaja bereits sagt, strittig, ob die die Fahrerkabine im LKW als Arbeitsstätte gilt oder nicht. Das hängt auch davon ab, wie lange und wie häufig der Mitarbeiter im LKW sitzt. Bei einem Fahrer, der 8-10 Stunden am Tag und 5-6 Tage die Woche LKW fährt, zählt das sicher viel eher zum Arbeitsplatz als wenn jemand immer wieder/öfters im LKW ist und die Fahrten bis zu einer Stunde dauern. Ich bezweifel stark, dass es bei dir, lieber TE, als Arbeitsstätte gilt und somit der Nichtraucherschutz greift.
Der greift zu 100 %. Laut Gesetz muss der Arbeitsplatz rauchfrei sein. Und der LKW ist nun mal mein Arbeitsplatz in dem Moment.


Es steht nicht geschrieben, dass er ein Rauchverbot erlassen MUSS. Vielmehr muss
er Maßnahmen treffen um Nichtraucher zu schützen. Der Arbeitgeber kann dir also genauso gut eine FFP2/3-Maske kaufen und sagen, dass du diese anziehen musst, wenn während der Autofahrt geraucht wird.
Ich verstehe den Gesetzestext so, dass man mich wirksam vor den Gefahren des Tabakrauchs schützen muss. Und das kann man letztlich nur dadurch, indem man das Rauchen in der Fahrerkabine verbietet.
 
Ich denke schlicht und einfach man muss eine gewisse Schüchternheit ablegen.
Du bist ja auch nicht zu schüchtern einige Stufen höher gehen zu wollen, auch beim Thema der Ausbildung und dem Beibringen sprichst du direkt von der IHK.
Bevor ich solche Fässer aufmache ist immer ein direktes Ansprechen das beste. Man möchte doch auch ein gutes Arbeitsverhältnis aufbauen, möchte doch einige Zeit mit allen zusammenarbeiten, wenn man dahingehend kein Vertrauen hat, andere , ohne sie selbst anzusprechen, bei höheren Stellen meldet, kann meiner Meinung nach nie ein gutes Verhältnis entstehen.
Die Frage was wäre wenn, stellt sich erst wenn ich einfach mal gefragt habe und vielleicht einfach mal darum bitte, auf der Fahrt nicht zu rauchen.
Sprech zu aller erst mit den Kollegen, denn es sollen doch Kollegen sein, oder?
Ich finde persönlich, dass Raucher mittlerweile selbst bemerkt haben sollten, dass es Nichtraucher gibt, denen der Gesundheitsschutz wichtig ist. Von daher werde ich mich direkt an den Chef-Chef wenden.
Würde ich den Mut haben, den Kollegen direkt ins Gesicht zu sagen, dass ich nicht möchte, dass sie in der Kabine rauchen, würde ich das auch tun. Aber der Mut ist nun mal nicht da 🙁
 
Was hindert dich denn, gerade jetzt in Coronazeiten, tatsächlich eine Ffp2/3 Maske zu tragen? Ich finde das eine sehr sinnvolle Maßnahme.
Du erträgst negative Reaktionen bei einem Gespräch nicht, bist aber bereit, wenn du dich durchsetzt, täglich negative Reaktionen und Schikanen in Kauf zu nehmen?
Das ist weitaus erträglicher als die direkte Ablehungsreaktion, also dass dann trotz meiner Bitte weiter geraucht wird.
 
Hallo,

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Gruß Hajooo

Das würde ich gerne. Ich finde es schon krass, dass nach gut 20 Jahren Nichtraucherschutzgesetzen Nichtraucher immer noch so selbstverständlich in geschlossenen Räumen vergiftet werden. Ich fände es schon toll, wenn ich da etwas für uns Nichtraucher reißen könnte. Gesundheitsschutz ist einfach wichtig und Passivrauchen macht halt krank und lässt die Lunge stark brennen 🙁
 
Ich bin Nichtraucher, aber was du vorhast, ist nicht zielfuehrend und hat nichts damit zu tun, dass ich nicht rauche.

Sprich mit 1. Vorgesetzten
2. Betriebsrat
3.IHK oder Ausbilder

Es geht nicht darum, ob du recht hast, du musst das direkt ansprechen!
 
Raucher haben i.d.R. null Verständnis für Nichtraucher und nehmen auch keine Rücksicht. Sie sind suchtkrank, sie können nicht anders. Da sogar der Chef raucht: ich sehe hier keine Chance, so leid es mir tut.

Früher durfte man ja auch noch im Büro rauchen. Da kam ich heim von der Arbeit und habe gestunken wie Sau.

Ich fürchte, du musst hier klagen. Dann wirst du aber nicht mehr froh in der Firma. Ich würde mich wegbewerben. Heute hat man den Anspruch auf einen rauchfreien Arbeitsplatz und das würde ich auch nutzen wollen.
 
Ich persönlich liebe Auszubildende die immer ganz genau ihre Rechte kennen.
Probleme sollte man aber auch direkt ansprechen. Da wird auch niemanden der Kopf abgerissen.
Der oberste Chef wird sich bestimmt freuen, dass er sich jetzt um jede Kleinigkeit kümmern soll.
Bei uns in der Firma wurde auch vor Jahren der Frühstücksraum zur Nichtraucherzone erklärt.
Die Raucher frühstücken jetzt woanders.
Auch Raucher sind nur Menschen, mit denen man sich ganz normal unterhalten kann.
 

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