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Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz

Indirekte Beschwerden kommen nie besonders toll. Willst du das immer so durchziehen? Angst vor Reaktion, dann lieber hinterum? Du solltest das lernen, das du Dinge direkt ansprichst. Mehr als Nein können die doch nicht sagen, wenn du fragst, ob es möglich ist, mal ein Fenster aufzumachen bei der Fahrt. Wenn die da rauchen dürfen, musst du das ertragen.
 
Die dürfen da mit Sicherheit nicht rauchen, da das Nichtraucherschutzgesetz dies ja verbietet. Es handelt sich ja um einen Arbeitsplatz.
Die Wahrscheinlichkeit, dass sie nein sagen, liegt leider sehr hoch, weshalb sich nur der indirekte Weg anbietet.
 
Mach was du meinst. Unsere Meinung hast du dazu.

Der Supergau wäre, wenn auch der Betriebsrat raucht. Dann hast du ganz schlechte Karten. Aber das kommt echt nicht gut: der Azubi, der gleich zum Betriebsrat rennt um sich über die direkten Kollegen zu beschweren. Schüchternheit entschuldigt nicht alles.
 
Außerdem bin ich ziemlich schüchtern. Ich traue mich nicht, das den Raucherkollegen gegenüber anzusprechen und bin bezüglich der Reaktion auch sehr pessimistisch.

Dann nimm das als Anlass, an deiner Schüchternheit zu arbeiten!
Dem Chef zu petzen, vor du die Sache angesprochen hast, fände ich unfair. Und das wäre schlecht fürs Klima.

Vielleicht ergibt sich ein Kompromiss, dass sie zumindest weniger rauchen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Also es ist, wie @kasiopaja bereits sagt, strittig, ob die die Fahrerkabine im LKW als Arbeitsstätte gilt oder nicht. Das hängt auch davon ab, wie lange und wie häufig der Mitarbeiter im LKW sitzt. Bei einem Fahrer, der 8-10 Stunden am Tag und 5-6 Tage die Woche LKW fährt, zählt das sicher viel eher zum Arbeitsplatz als wenn jemand immer wieder/öfters im LKW ist und die Fahrten bis zu einer Stunde dauern. Ich bezweifel stark, dass es bei dir, lieber TE, als Arbeitsstätte gilt und somit der Nichtraucherschutz greift.

Aber nehmen ich mal zu deinen Gunsten an, dass auch bei dir der Nichtraucherschutz für Arbeitsstätten greift, so steht im Gesetz geschrieben:

(1) Der Arbeitgeber hat die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, damit die nicht rauchenden Beschäftigten in Arbeitsstätten wirksam vor den Gesundheitsgefahren durch Tabakrauch geschützt sind. Soweit erforderlich, hat der Arbeitgeber ein allgemeines oder auf einzelne Bereiche der Arbeitsstätte beschränktes Rauchverbot zu erlassen.

Es steht nicht geschrieben, dass er ein Rauchverbot erlassen MUSS. Vielmehr muss er Maßnahmen treffen um Nichtraucher zu schützen. Der Arbeitgeber kann dir also genauso gut eine FFP2/3-Maske kaufen und sagen, dass du diese anziehen musst, wenn während der Autofahrt geraucht wird.

Wenn ihr einen Betriebsrat habt, dann sprech doch zuerst mit dem. Der Betriebsrat kann mit der Geschäftsleitung eine Betriebsvereinbarung abschließen, wie Nichtraucher besser geschützt werden. Zum Beispiel indem zwei Nichtraucher zusammen eingeteilt werden sollen etc. Das absolute Verbot sehe ich eher als letzte Maßnahme...
 
Ich denke schlicht und einfach man muss eine gewisse Schüchternheit ablegen.
Du bist ja auch nicht zu schüchtern einige Stufen höher gehen zu wollen, auch beim Thema der Ausbildung und dem Beibringen sprichst du direkt von der IHK.
Bevor ich solche Fässer aufmache ist immer ein direktes Ansprechen das beste. Man möchte doch auch ein gutes Arbeitsverhältnis aufbauen, möchte doch einige Zeit mit allen zusammenarbeiten, wenn man dahingehend kein Vertrauen hat, andere , ohne sie selbst anzusprechen, bei höheren Stellen meldet, kann meiner Meinung nach nie ein gutes Verhältnis entstehen.
Die Frage was wäre wenn, stellt sich erst wenn ich einfach mal gefragt habe und vielleicht einfach mal darum bitte, auf der Fahrt nicht zu rauchen.
Sprech zu aller erst mit den Kollegen, denn es sollen doch Kollegen sein, oder?
 
Was hindert dich denn, gerade jetzt in Coronazeiten, tatsächlich eine Ffp2/3 Maske zu tragen? Ich finde das eine sehr sinnvolle Maßnahme.
Du erträgst negative Reaktionen bei einem Gespräch nicht, bist aber bereit, wenn du dich durchsetzt, täglich negative Reaktionen und Schikanen in Kauf zu nehmen?
 

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